Beiträge von Benni2002

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    Wenn ich mich recht erinnere, hat Ben Proffitt bei den letzten Wave-Worldcup-Übertragungen immer gesagt, dass John Skye bei seinen Heats mit diesem packbaren Wave-Rigg gestartet ist. Wenn man also Action-Bilder sehen will, könnte man das Video-Archiv von der PWA-Seite durchsuchen.

    Aus meinem Stall:


    Fanatic Freewave 2008 gewogen 6,0 kg (=Prospektgewicht) fast weiß Listenpreis 1.499 Euro

    Fanatic Freewave 2017 TE 6,3 kg (Prospektgewicht) ziemlich bunt Listenpreis 2.399 Euro


    Gewicht + 5% Preis + 60%

    Meine Erfahrungen:


    Dieses Frühjahr Sardegna Ferries hin und zurück: viele Hunde an Deck, aber alle ohne Maulkorb. Letzterer ist zwar offiziell vorgeschrieben, es wird aber offenbar "ohne" geduldet, denn Personal war genug da, die das gesehen haben, aber nicht eingeschritten sind.


    Tipps von einem Kumpel, der immer mit Hund reist:


    1. Es gibt Hundekabinen. Kostet natürlich. Oder:

    2. Lkw-Fähre von Piombino aus nehmen. Da kann man offiziell im Womo bzw. Wohnwagen während der Überfahrt drin bleiben.


    Gruß


    Bernd

    Nein, ich seh' den Trend "Foilen" ganz neutral. Wenn das aber der einzige Grund sein sollte, dass ein paar Big Names auf die boot zurückkehren, wäre dieser Schritt wohl leider nur eine Eintagsfliege. Es wäre schön, wenn die "Großen" als Dauergäste auf die boot zurückkehren würden, auch ohne ganz neue Geschäftsfelder wie jetzt wohl.

    Eine Sensation bahnt sich an:

    Boards and More hat sich angekündigt und offenbar hat Pryde eine Option.

    Starboard/Severne kommt auch wieder...

    Das wird doch nicht etwa daran liegen, dass der Trend "Foilen" dem geneigten Konsumenten als neuer Umsatzbereich näher gebracht werden soll ?.......

    Hallo kingofsurf,

    4 Monate Pause plus/minus war die erste Angabe vor der Op., aber aufgrund des guten Op.-Ergebnisses und des guten KG-Verlaufs war dann schon bald klar, dass es schneller gehen würde. Meine Verletzung war an der unteren Grenze bei Rockwood 3, aber wegen meiner Affinität zu Windsurfen und Tennis hat der Orthopäde dann doch zu einer Op. geraten, und das war gut so. Wenn es passende Windverhältnisse gegeben hätte, wäre ich wahrscheinlich schon nach 9 Wochen wieder aufs Wasser gegangen. Nach meiner Erfahrung waren folgende Dinge für die schnelle Heilung hilfreich: 1. Erfahrener Operateur 2. KG sofort (noch im Krkhs.) begonnen 3. Regelmäßige KG mit langsamer Belastungssteigerung - ich hatte insgesamt 18 KG-Sitzungen und habe zwischen den Sitzungen auch zuhause täglich geübt 4. Anfangs das Armkissen zur Schonung konsequent tragen.

    Kopf hoch! Im Anfang hätte ich auch nie geglaubt, dass es so schnell wieder geht. Vor allem hätte ich nie gedacht, dass ich jemals im Leben den Rückenreissverschluss des Neos wieder alleine hochziehen könnte :/

    Gruß aus München

    Bernd

    Hallo kingofsurf,

    ich hatte Ende August 2011 AC-Ruptur Rockwood 3 (MTB). Op. Tight-Rope. Nach 10 1/2 Wochen im November habe ich wieder am Gabelbaum gezogen und konnte auch den Rückenreissverschluss des Neos wieder alleine bedienen. Gleich nach Op. mit KG begonnen und konstant durchgezogen.

    Gute Besserung!

    Bernd

    Hi,
    ich packe gerade meinen neuen Skate aus. Kurz bevor ich die Fußschlaufen wie üblich montieren wollte, fielen mir diese beiden Plastikteile in der kleinen Zubehörtüte auf. Was hat es denn mit denen auf sich???? Hinten sind doch eh verdrehsichere Doppelplugs installiert und die Schrauben dafür sind auch schon in den Schlaufen? P1012051.jpg
    Danke für Hilfe.
    Bernd

    SUP-Test: Naja, man kann ein Rigg draufschrauben, hat also schon was mit Windsurfen zu tun und ist für Eltern vielleicht eine Alternative zu speziellen Familien- oder Kinder-/Jugendlichen-Windsurfboards. Also schon o.k., sowas zu bringen. Dass da der Anzeigenmarkt im Hintergrund mitspielt, ist auch klar. Aber habe ich da irgendwas übersehen? In den Übersichten und Zusammenfassungen wird überhaupt nicht nach laminierten und aufblasbaren Boards unterschieden, und das dürfte doch wohl ein ganz entscheidendes Auswahlkriterium beim Boardkauf sein???!!! Insofern keine Glanzleistung, wenn man sich wichtige Details einzeln aus dem Test herausziehen muss.

    Wir sind halt was Exklusives ;). Nee, im Ernst: Einzelheftverkauf in gutsortierten Surfshops oder größeren Kiosken/Zeitschriftenläden. Wenn Du in Deiner Gegend Probleme hast, bzw. sowieso zu empfehlen: Greif zum Abo über unsere Homepage, denn für Abonnenten gibts ab und zu mal "Extras", die die Einzelheftkäufer nicht erhalten. Ganz abgesehen vom Preisvorteil ...


    Gruß


    Bernd

    Zunächst mal: Um das Thema komplett (international! Das war ja wohl gefragt) abzuhandeln, kann man wohl über 100 DIN A 4-Seiten füllen. Wenn das reicht - Hat das hier jemand vor?


    Ich möchte aber nur kurz eine oft falsch in Foren wiedergegebene Grundregel betonen: Lt. BinSchStrO (Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung der Bundesrepublik Deutschland, gilt auf den meisten Seen in Deutschland) gehören "Segelsurfer" ausdrücklich zu den sogenannten "Kleinfahrzeugen". Zu den Kleinfahrzeugen gehören auch Segelboote bis 20 Meter Länge. Solange diese nicht der Berufsschifffahrt zugehören und unter Segeln fahren, sind sie den Segelsurfern absolut gleichgestellt, d. h. "wir" Windsurfer sind gleichberechtigt. Soweit ich das z. B. für die bayerischen Seen aus rd. 20 Jahren Windsurferfahrung aus meiner Sicht beurteilen kann, wissen das die Segler auch und respektieren die Ausweichregeln. Ich hatte jedenfalls mit Seglern noch nie Probleme. Im Gegensatz dazu stehen einige gefährliche Begegnungen mit anderen Windsurfern, die die Regeln entweder nicht kennen oder für sich als nicht verbindlich betrachten ...


    Aber Achtung: Die BinSchStrO gilt nicht auf allen Seen und Wasserstraßen in Deutschland, und sie gilt natürlich überhaupt nicht auf Küstengewässern. Wie gesagt: 100 Seiten plus ...


    Bernd

    Ja, Speedaholic, es war schon immer etwas teurer, einen guten Geschmack zu haben. Windglider (auf dem Schwebebalken hast Du eine ganze Familie untergebracht ? ;) ) und TC Windsurfer waren damals "State of the Art"-Imagebretter und entsprechend teuer. Aber es gab hier im Süden Einsteigerangebote: HiFly komplett segelfertig incl. Long John für 999 DM. Im Shop. Das hat dem Windsurfen viel Schub gebracht. Und wer dabeiblieb, hat dann irgendwann mal z. B. bei Herrn Ostermann oder bei Tencate zugegriffen.


    Wer will, kann auch heute relativ günstig einsteigen. Aber das weiß kaum einer, denn das günstige und gleichzeitig brauchbare Material ist wirklich nicht das, was Hersteller und Händler in den Fokus stellen. DAS ist der Punkt. Wenn man heute - im Gegensatz zu früher - allgemein mehrere Sportarten parallel betreibt, spielt doch eigentlich der Einstiegspreis eine noch größere Rolle als früher, oder?


    Wer früher gleich beim Einsteig schon nicht auf den Pfennig und jetzt nicht auf den Cent schauen muss - super.

    Schön, dass in dem Thread auch ein paar gute Vorschläge und schon praktizierte gute Beispiele genannt werden. Was aber überwiegt, ist der Pessimismus. Obama (yes we can) würde bei uns Windsurfern auf Granit beißen.


    Was ich hier oft lese, ist genau das, was auch die „Branche“ behauptet: Geht nicht, ist zu kompliziert, die anderen sind Schuld, wir können ja nichts machen …


    1. Windsurfen ist zu teuer


    Jein. Das, was uns die Hersteller zurzeit größtenteils verkaufen (wollen), ist für Einsteiger und Gelegenheitssurfer zu teuer. Aber: Es gibt auch preiswerteres Material, wirkliche Spitzenqualität, hervorragend geeignet für über 70 % aller Windsurfer. Aber das wird in die „Bäh“-Ecke gestellt. Von den Herstellern, den Händlern, von uns Windsurfern selbst. Lösung: Preiswertes Material in den Mittelpunkt stellen! Ich weiß, es ist zwar nur ein ganz ganz kleiner Schritt zur Fokussierung auf günstiges Material, aber wir haben im Testjahrbuch z. B. die vorgestellten Produkte nach Listenpreis sortiert und nicht nach Alphabet. Wäre schön, wenn schon viele Leute gleich vorne in jeder Kategorie hängen blieben.


    2. Windsurfen ist zu wetterabhängig


    Ja! Gott sei Dank! Wenn bei uns die Gelegenheitssurfer aufs Wasser gehen (Juni bis August), ist meist schönes Wetter. Ist es nicht toll, mit (wenig) Wind und Wasser zu spielen anstatt vor dem PC zu sitzen? Und wenns regnet? Sitzt man zusammen bei Kaffee/Bier und fachsimpelt. Was machen Wanderer, Tennisspieler, Hobby-Fußballer, Drachenflieger, Biker, Skifahrer bei Regen? Überraschung: Sie sitzen zusammen bei Kaffee/Bier und fachsimpeln ...


    3. Windsurfen ist zu windabhängig


    Nein. Wir haben uns nur das falsche Material und die ausschließlich für dieses Material passende innere Einstellung verkaufen lassen. Old-School-Tricksurfen geht bei 2 Bft, und wem das zu langweilig ist, versucht das Gleiche mal auf einem 90 Liter-Board ... Wer lieber Seemeilen zurücklegen will, nimmt sich ein Dickschiff (gern auch ein älteres, das fährt bei 2 Bft. besser als die meisten neueren) und dümpelt damit genauso schnell wie ein Kajüt-, Tret- oder Elektroboot übern See, kann abends aber im Gegensatz zu den Bootskapitänen sagen: Ich hab was für mich getan. Und wenn mal wirklich gar kein Wind weht? Dann tun wir einfach so, als ob es regnet, und schon wissen wir, was zu tun ist (s. o.).


    4. Windsurfen ist schwer zu lernen


    Nein. Das (einfache) Hin- und Herfahren mit Trippel-Wende bei wenig Wind geht – ein gewisses Gleichgewichtsgefühl vorausgesetzt – nach einem Tag und ist damit genauso leicht zu lernen wie (leichtes, einfaches) Mountainbiken. Skifahren (einfache Schwünge) und Tennis (einfache Ballwechsel) sind deutlich komplizierter und anspruchsvoller für das Koordinationsvermögen. Trotzdem gibt es mehr Tennisspieler und Skifahrer als Windsurfer. Wer mehr als nur „einfache“ Sachen machen will, muss – wie in jeder Sportart – Schweiß und Mühe und Zeit investieren und wird mit tollen Erfolgserlebnissen dafür belohnt. Übrigens: Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe aus allen vier Sportarten Lehrerfahrung. Und ich rede davon, den Sport unter qualifizierter Anleitung mit anfängergeeigneter Ausrüstung zu lernen. Alles andere ist Dummheit – und zwar in jeder Sportart.


    5. Windsurfen ist zu aufwendig


    Nein. Was machen Wanderer, Bergsteiger, Segler, Skifahrer … Sie steigen ins Auto und müssen irgendwohin fahren. Wir auch. Ruft da einer: Wir brauchen aber viel Ausrüstung? Was brauchen Taucher, Drachenflieger, Wildwasserfahrer und und und …? Genau!


    6. Windsurfmaterial ist sperrig und kompliziert


    Jein. Mountainbikes, Rennräder und Kanus werden auch meist auf dem Dach transportiert. Okay, wir können nicht mehr das Segel einfach um den Mast wickeln wie früher. Dafür haben wir keinen Stopperstek mehr und Bretter, stabil wie Bohrinseln anstatt Schwebebalken. Es gibt sehr kompliziertes, sensibles Windsurfmaterial. Es gibt aber auch einfaches, robustes Material, aber das wird in die „Bäh“-Ecke gestellt. Von den Herstellern, den Händlern, von uns Windsurfern selbst. Lösung: Einfaches Material in den Mittelpunkt stellen! Hört sich so wie oben Punkt 1 an? Jau, soll es auch!


    7. Windsurfen wird als Extremsport verkauft


    Ja. Na und? Das, was uns auf Fotos, in Reportagen oder Titelbildern von Felix Neureuther und Maria Riesch, von Freeskiern, von Roger Federer, von Michael Ballack oder den Extrem-Bikern dauernd gezeigt wird, hat auch nichts, aber wirklich überhaupt nichts mit dem zu tun, was ein Hobby- oder Vereinssportler am Wochenende in genau der gleichen Sportart treibt. Aber sind die Fotos nicht trotzdem eine Augenweide? Eins ist richtig: Die Belange der Hobbysportler werden in vielen Special-Interest-Sportzeitschriften besser bedient als bei uns im Windsurfen. Wir haben im WJ ein paar mal das Thema „Longboarding“ aufgegriffen. Okay, sowas könnte öfter kommen … Und ein Titelbild mit einem Dreikäsehoch, der auf seinem Board einfach nur strahlt, fände ich auch nicht schlecht …


    8. Familie muss mitspielen


    Genau! Ist doch super! Da hat man doch wieder mal ein Thema – so oder so. Und habt ihr schon mal nachgerechnet, was ein Skiwochenende für eine vierköpfige Familie kostet? Oder die Tennisklubfamilienmitgliedschaft in einer Großstadt? Oder ein Familienwochenende im Erlebnispark? Da ist der Surfausflug doch ein Angebot!


    9. Zu wenig Öffentlichkeitsarbeit, PR, Lobbyismus, TV-Time fürs Windsurfen


    Genau! Aber da kann man nicht drauf zu warten. Hoch den Arsch! Jeder an seinem Platz! Nicht immer: „Die Anderen“ sollen mal …Wir z. B. reißen uns den Hintern auf, um Euch ein interessantes, lebendiges Mag abzuliefern. Und ihr? Gibt’s in eurem Bekannten- und Kollegenkreis etwa noch einen, der noch nicht weiß, was Windsurfen für ein toller Sport ist? Oder lamentiert ihr da genauso rum wie hier im Forum?


    10. Das Verhalten mancher Windsurfer ist abschreckend


    Jawohl! Lokalismus, Egoismus, Protzerei, Rücksichtslosigkeit … wie im richtigen Leben. Auch hier: Arsch hoch. Etwas Zivilcourage, selber ein gutes Vorbild sein, zusammenhalten und gegenseitige Unterstützung unter den „Gemäßigten“ – irgendwie werden wir diese Plagegeister, die sich selber leider so cool finden und uns allen schaden, schon los!


    Was bleibt? Nicht jeder ist geeignet fürs Windsurfen (Gleichgewichtsgefühl oder andere körperliche oder seelische Einschränkungen), es gibt ein paar unverbesserliche Couch-Potatoes, es gibt die Ich-will-nur-totale-Action-Fraktion, die gelegentliches Schwachwindsurfen nicht ab kann, und nicht jeder hat Lagerplatz für seinen Stuff. Okay. Bleiben übrig in Deutschland – lasst mich kurz rechnen – äh, (ich bin immer noch am rechnen) … Mensch, das sind ja ganz viele …