Posts by Witchcraft Sailboards

    Witchcraft Sailboards

    Du hast völlig Recht.

    Alles abtragen, neu Aufbauen ist eine sch€!$ Arbeit. Sehr aufwändig und man muss sehr genau sein und das board scheint dazu sehr penibel mit dem richtigen Unterdruck zu sein. Daher ist Deine Methode die wirtschaftlichste, obwohl ein perfekter Neuaufbau (wenn man die Zeit und Arbeit investieren will) sicher am nächsten an den Urzustand käme...

    Aber wenn das board mit der doppelsandwichmethode dann 6kg wiegt, ist das immer noch super ;-)

    Eigentlich sollten da kein 500gr dazu kommen. Erst Aussenlaminat entfernen weil da ja denn nur im neutralen Bereich liegt und kaum was macht. Und die +/-10mm PVC die man drauf packen muss (soll ja auch noch doppelkonkav bleiben) bleibt ja auch nicht über die ganze Fläche so dick. Nur an den tiefsten Stellen.

    Die von Robi vorgeschlagene Vorgehensweise ist zwar mMn die richtigere, da hätt ich aber Angst das UWS total zu verhunzen...

    Vielleicht in Theorie. Aber es bleibt ein altes geflicktes Brett und es gibt bei die Methode viel was schief gehen kann, z.B. bei nicht richtige Verklebung. Und kostet einiges mehr Zeit. Mein Methode kostet viel weniger Zeit und dem Endergebnis ist ausreichend gut für dem Brett, es wird immerhin dem stabilsten Teil vom Brett sein. Dem Endergebnis muss sich auch lohnen, sonst kann man sein Zeit besser verbringen. Ich baue denn lieber neue Bretter womit man länger Spaß hat als alten Zeugs zu flicken womit mann denn evt. eh am Ende nicht mehr fährt.

    Von einer Reparatur mit "Doppelsandwich" rate ich ab. Das wird dein Board unnötig schwer werden lassen. Mit plus 500g musst du jedoch auf alle Fälle rechnen.


    Grüsse

    Robi

    Das wird auf kein Fall ist Doppelsandwich schwerer als die Reparatur mit alles aufmachen. Und stabiler weil nichts aufgeschnitten und dem Innenlaminat durchtrennt wird. Sandwichdicke macht mehr aus als Verstärkungslagen, wiegt aber weniger. Und im Vergleich mit dem komplett alles aufmachen, bedeutend weniger Arbeit.
    Und wenn ich alles aufmachen würde, würde ich auch gleich die Kanten mit den Bodendsandwichdicke wegfräsen damit der Boden auf der Kante aufliegt und es entlang der Kante kein durchtrenntes Innenlaminat gibt.

    denke ich nicht, dafür hat Lars genügend Bretter in der Gewichtsklasse gebaut und sollte über genügend Erfahrung verfügen

    (er war mal einige Zeit bei G. L. in der Werkstatt beheimatet und hat da viel "mitnehmen können")

    Wie Ich hier schon öfters erklärt habe kann mann mit 5% mehr Gewicht ein Brett 30% stabiler machen. Aber umgekehrt funktioniert das auch so und muss man mit ein sehr eingeschränkte Lebensdauer rechnen.
    Ich hatte früher schon mal solche Kunden, die sagten denn kaufe ich mir halt nächstes Jahr wieder neue Bretter. Aber irgendwann merkten die denn trotzdem das so ein Schaden immer unpassend kommt und meist hat man nicht sofort ein geeigneten Ersatz. Das nervt brutal wenn man aufs Wasser möchte. Viel mehr als diese Gewichtseinsparung an Spaß bringt. Eigentlich sollte man denn gleich Ersatzbretter mitbestellen und die denn auch mitnehmen im Urlaub, oder die haben sich mehrere Sätze Bretter an deren Urlaubsdomizil(ien) und für zu Hause bestellt. Wenn der eine oder andere denn am Ende ist hat man noch etwas Zeit ein neues Ersatz zu bestellen. Dazu braucht man allerdings ziemlich tiefe Taschen, viel Schlepperei mit Material und nicht gerade nachhaltig für die Umwelt.

    Jetzt habe ich immer noch wohl Kunden die sich mehrere Sätze Bretter zulegen weil die nicht damit reisen wollen aber geben die eher mehr Geld dafür aus die haltbarer zu machen anstatt leicht. Sicherheit das kaum was kaputt gehen kann gibt auch Fahrspaß. Und wenn die einzelne Bretter weniger gefahren werden behalten die auch länger deren Wert.

    Ich hatte die Schadstelle aufgefräst und die Kanten ca 45Grad angeschrägt.

    Das reicht bei langem nicht aus. Mein Faustregel ist mindestens10mm für jeder 100gr Gewebeflächengewicht als Überlappung für die Kraftübertragung. 45° ist trotzdem eigentlich nur Stumpf gegeneinander geklebt.


    Man konnte das Brett evt noch retten mit der gleiche Methode wie oben schon beschrieben: Den Platz die weichen EPS unter Vakuum ergibt füllen mit PVC. Die erhöhte Sandwichdicke ergibt einen viel höheren Festigkeit. Dazu könnte man erst dem unterliegende Laminat entfernen um Gewicht zu sparen. Am Ende sollte das wenig extra Gewicht kosten, vll 200-400gr für den Boden. Aber ob sich der Aufwand lohnt mit dem zu erwartenden Restwert nach Reparatur?

    @bouke

    Geht es da wirklich darum die Sandwichplatte zu überlappen? Ich dachte es ist absolut ausreichend das untere Gewebe zu überlappen. Die Sandwichplatte sollte ja nur für den Abstand da sein. Bei einem neuen Board werden die Sandwichplatten doch auch oft gestückelt und dann Plan aneinander gesetzte.

    Ja, es geht drum das untere Gewebe zu überlappen. Das war hier aber auch entfernt, Mann kann das auch das Sandwich gerade wegfräsen oder so, ist aber schwierig weil man muss aufpassen das untere Gewebe nicht durch zu fräsen. Vor allem an gewölbte Flächen ist das schwierig.

    Hmmm, du hast auch noch einen großen Fehler gemacht, in Bild 2 und 3 zu sehen: Keine Überlappung vom Innenlaminat sondern stumpf gegen einander geklebt. Das bricht sofort bei ein nächste Belastung. Wir hohlen sowas immer rund aus. Und lassen das Innenlaminat soweit wie geht stehen damit man einen Überlappung hat an beiden Seiten vom Bruch. Wenn das Innenlaminat überhaupt kaputt war. Denn wird das neue Innenlaminat und Sandwich in ein Mal angebruacht unter Vakuum. Wenn das EPS weich ist, einfach ein dickeres oder doppeltes Sandwich anbringen damit es tiefer herein gesaugt werden kann. Bringt viel mehr Stabilität als den EPS zu reparieren. Denn aussen plan schleifen und großflächig überlaminieren mit Glasgewebe. Auf keinen Fall Carbon auf der Nase packen.

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    Ja, hier und da habe wir das auch mitbekommen das es Masten gibt die einige 0,1mm dünner sind, sogar innerhalb einer Marke. Keine Ahnung was das soll. Macht überhaupt kein Sinn. Was ich so gemessen habe sind allen in Europa und USA produzierte Masten mit 33,2 mm innen. Nur einige in China produzierte Masten weichen davon ab. Warum weiß ich nicht.

    Die können in China bestimmt auch gute Masten bauen. Aber wenn ich Angebote bekommen von 100% Carbon RDM Masten: 100 USD. OK, wie sieht es aus mit Garantie?: OK 80 USD. Schön aber wie sieht es aus mit Garantie? 70 USD?........... Denn habe ich damit doch so meine Bedenkungen was der Haltbarkeit angeht.


    Wir haben den Durchmesser der Verlängerung seit letzten Jahr verringert von 32,7 auf 32,5mm. Die sollten jetzt weitestgehend überall passen.


    Wir haben nicht versucht reale Lasten zu berechnen sondern mit eine normierten Kraft Vergleiche gemacht. Reale Lasten sind nicht zu berechnen außer man benutzt Belastungssensoren oder Dehnstreifen oder so und schickt Jemand damit in fetten Waschgänge.

    :), stimmt, hatte ich vergessen das das nicht so einfach ist von Anfang zu kapieren und das das vll dem Problem von Silvestre war. Habe am Anfang schon Mietkunden am Strand gesehen die sich mühevoll mit dem Autoschlüssel oder Schraubendreher den Gummiring abgepellt haben. Jetzt fragen wir immer an neue Kunde ob die das System kennen und zeige das kurz: Einfach an den Scharniere hochdrucken und der Ring macht auf. Beim Loch rastet der von selber ein. Aber auch wenn der Gummiring kaputt gehen würde (halten viele Jahre) hält der Mastdruck von oben der Ring zugedruckt also kann man da trotzdem genau so sicher mit auf dem Wasser.


    Auch noch vergessen und nicht unerheblich: Der dünnere Ring drückt auch keine Dellen mehr im Deck bei Waschgänge.

    Auch das bringt nichts. Wenn das obersten Loch hält, halten alle andere drunter auch.

    das glaube ich zwar, aber ist es wirklich so schlimm? ich meine, ihr habe doch genügend Mastverlängerungen geschrottet/verbogen/etc. das kann man doch näherungsweise nachrechnen, bei welcher Last sich welches verformungsbild einstellt incl. Bruch. ANSYS kannst Du ja, siehe Deine eigenen Bilder oben. Müsste man nur noch wissen, wie die Last genau wirkt. Oder ist das das Problem ?

    An der Verlängerungen die wir geschrottet haben kann man nur sehen was passiert wenn die Löcher quer stehen. Das ist denn die Schwachstelle. Immer genau den ersten Loch unter der Mast. Ob die Kräfte nun genau seitlings kommen oder insgesamt mit die Trimmkräfte doch ein wenig nach hinten ist schwer zu beurteilen. Aber wenn das so wäre, wäre das trotzdem nicht anderes zu lösen als so. Denn um die Kräfte nach unten (bei plane Landungen oder so) gleichmäßig auf den Ring zu verteilen mussten die Löcher immer genau gegenüber ein ander sitzen.

    Wir haben auch die Spannnungen im Material berechnet bei solche Systeme die Rillen im Verlängerung haben. Aber für die Querkräfte ist das auch eine Verschwachung. Den Durchmesser wird an den Rillen ja verringert was auch eine Schwachstelle verursacht.


    Besser als mit die Löcher quer aber noch nicht so stabil wie die Löcher langs und das Verstellsystem funktioniert auch nicht so gut.


    So wie es jetzt ist, ist es gelöst. In Längsrichtung hat man nur die Trimmkräfte. Da kommen an der Stelle keine andere Kräfte dazu, es sei denn die wirken entgegen die Trimmkräfte und somit auch kein Problem.

    Die Verlängerungen halten, sind gut zu bedienen, haben sehr wenig verschliss und sind kaum schwerer als andere Carbon Verlängerungen, wenn überhaupt.

    Was für eine wandstärke haben die verlängerungen?

    Gruß Leon

    3,8mm

    Das mit den gedrehten Löchern verstehe ich nicht. Wird doch immer so gebaut. Haben das die Hersteller über die Jahre nie gemessen?

    Nein, vielleicht cynisch aber so lange die kein Garantie geben, warum sollen die? Ich habe mich oft beschwert und Bilder geschickt das das so nicht geht aber immer hieß es: Überbelastung, keine Garantie. Während man auf Masten schon Garantie bekommt, auch wenn die gelegentlich wirklich mal überbelastet werden. Aber da ein Anwalt drauf zu setzen macht wegen eine Verlängerung auch keiner. Und ich als Händler ohne Alternativen zu haben schon gar nicht.

    Was hälst du vom Noerstick ? Sorry for OT


    Grüße

    Vielleicht bin ich nicht der meist objektive Person das zu fragen aber Ich habe den letztes Jahr mal in Klitmöller getroffen und er hat uns das Teil vorgeführt. Ein sympatischer Typ und er hat seine Idee sehr gewissenhaft umgesetzt, von der Umsetzung und Verarbeitung her alles 1A.

    Ich finde es erstmal recht kompliziert 2 unterschiedliche Tampen zu benutzen. Denn der Verlängerung im Mast hin und herschieben mit Spannung drauf ist vielleicht auch nicht ideal. Und ich weiß so nicht mehr was das Gewicht war aber vermute das es schwerer ist. Daher ist m.M.n. der Lösung schlimmer als das Problem. Vielleicht hat es Vorteile beim Racing.

    Aber meine größte Bedenkung ist das der Verlängerung seitlich viel dünner ist und somit Biegeanfällig wäre. Kann das aber nicht mit Sicherheit sagen. Vielleicht nutzt er irgendein Supermaterial. Habe noch keiner drüber gehört die das passiert ist. Kenne aber auch keiner die einer hat.

    Nein, die Menge an Löcher machen gar nichts aus.


    Das spricht ja nicht gegen versetzte Löcher.

    Doch. Wenn du gerade das eine Loch brauchst was weniger optimal positioniert ist, bringt das gar nichts.


    So wie ich es jetzt habe habe ich seit 2014 noch keins gebrochen zurückbekommen. Gebe ja 2 Jahre Garantie. Das gegen im Schnitt 8-10 Stück PRO Jahr vorher ist eine Verbesserung von wieviel %? Besser geht nicht. Wenn man denn die Löcher wieder 45° dreht kann es ja sein das es vll ein Tick besser ist (und man ggf ein wenig Gewicht sparen könnte), aber auch schlechter. Musste man erst wieder Jahrelang testen weil während dem Surfen kan man ja nicht messen wo genau die größte Kräfte kommen.
    Von den anderen Marken habe ich nie was ersetzt bekommen. Auch nicht bei welche die VK 220€ kosteten. Die sagen alle immer das es überbelastet war.

    Nein, die Menge an Löcher machen gar nichts aus. Auch wenn man nur ein Loch hätte reicht das schon als Schwachstelle.

    das bedeutet, man sollte die Verlängerung so drehen, dass die Löcher nach vorne oder nach achtern schauen und nicht nach Luv oder nach Lee, richtig?


    Patrick

    Ja, genau. Loft sails machen das zumindest seit diesem Jahr auch so. Habe Chinook und Tecno Limits (evtl AL360 auch) schon vor 10 Jahre drum gebeten aber die haben das nie umgesetzt. Aber auch keine Garantie gegeben. was denn bei mir schon in die Papiere lief und ziemlich nervig würde. Irgendwann werden die alle wohl nachziehen.

    Sind Euch auf Fuerte auch die etwas hochwertigeren Carbon Verlängerungen von Chinook, Al360 und Streamlined kaputt gegangen?

    Alu Streamlined hab ich tatsächlich neulich auch mal verbogen

    (Wellen-Waschgang), obwohl die schon ziemlich dickwandig ist.

    Ja. Alles. Wie einige auf dem Bild zu sehen sind. Die billigere haben wir gar nicht versucht. Aber auch die etwas hochwertigere nutzen oft die gleiche Rohre. Den Hersteller der meiner macht verkaufen auch an andere Marken, halt ohne die Löcher zu drehen und mit etwas kleinere Durchmesser. Manche lassen die auch noch mit 9mm Löcher machen.