Posts by Witchcraft Sailboards

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    Spannend wäre auch, wie viel zugbelastung dann, wenn meine Annahme stimmen würde, durchs Bügeln über chop überhaupt auf die Faser wirkt.


    Z.B. gerade bei einem großen board ist glaube ich "mein" V-Max so 27 kn....


    Das kann man sicher ausrechnen, nur ich kann das nicht:nixweiss:

    Das ist sowieso schwer zu berechnen. Wir haben vorletztes Jahr mit einem Ingenieurs Student Simulationen gemacht von plane Landungen. Fallgeschwindigkeiten und der Bremsweg aus Videos berechnet/gemessen/geschätzt. Ist trotzdem nur eine grobe Annäherung. Was mann aber damit machen kann ist der Stabilität von unterschiedliche Konstruktionen berechnen und vergleichen.

    https://witchcraft.nu/strength…el-area-and-bottom-areas/

    Einen anderen Weg die ich vor allem am Anfang gemacht habe ist meine eigene Bretter zu leicht bauen und schauen wie und was als erstes kaputt geht. Hatte schon Bretter mit 4,2 oder 4,5kg. Wenn was hält weiß man nicht ob es nicht zu Stabil gebaut würde. Man muss dabei ganz genau analysieren denn wenn etwas komplett durch ist ist es nicht so einfach zu erkennen welche Lage als erste ging und wie (Druck, Stauch oder Zug).
    Ein befreundeter und bekannter Shaper hier in meiner Nähe ohne technische Ausbildung hatte vor vielen Jahre mal Probleme mit Bretter für sein bester Teamfahrer. Er packte 6 Lagen Carbon unter und über dem Sandwich im Fersenbereich was das Brett sehr schwer machte und trotzdem ging es kaputt. Hab ihm denn erklärt wie die Belastungen so sind und wie ich es mache und denn gingen seine Bretter mit 1,5kg weniger nicht mehr kaputt.

    Ja, einen Zugbelastung gibt es im Deck aber im äußeren Bodenlaminat kann es nur einen Zugbelastung geben wenn sich das Sandwich selbst lokal einbeulen würde wie bei einem Punktbelastung. Wenn sich der ganze Sandwichplatte nach innen biegt kommt auch nur von der Wasserdruck alleine nur Druckbelastung (in Faserrichtung). Und vom Wasserdruck alleine gibt es auch Kräfte in Querrichtung, die vom ganzen Brett hauptsächlich in Längsrichtung. Deshalb bevor ziehe ich im Boden, wenn ich Carbon nutze, Carbon UD in 2 Lagen wobei ich die Faserrichtung anpassen kann und nicht gebunden bin an 45°. Teilweise mach ich denn auch tri-axial.


    Einen Zugbelastung im Boden würde eigentlich nur entstehen bei einen Nasenlandung beim Backloop z.B. Und solche Landungen sind eigentlich immer weich außer man hat Bodenkontakt.


    Ich hatte mal einen Kunde der seine Nase nach oben geknickt hatte, Er sagte das war vom Schleuderstürz beim Spinloop über ein Sandbank. Wollte ein neues Brett auf Garantie und hatte gedroht mit schlechte Kritiken im holländischen Forum. Ich sagte das ist unmöglich das der Mast einen Nasen nach oben knicken kann und das sowas nur passieren kann beim Bodenkontakt und habe ihn das verweigert. Hat denn versucht auf dem Forum unter einen neuen Namen schlechte Kritiken zu posten. Das ging für ihn nach hinten los. Der war wortwörtlich ziemlich Sauer. Er ist denn nach meinen Konkurrenz aus Süd Europa gewechselt und ist dort auch im Team.

    Zug? Eher nicht. Kann bei Gelegenheit mal ausmalen was passiert aber muß z. Z. alleine arbeiten und will versuchen die Verspätungen im Ramen zu halten.

    Wäre cool wenn Du Deine Einschätzung/Erkenntnis teilen würdest.

    Hier eine Skizze vom Belastungen auf ein Brett in Kabbelwasser. Oben die Ansicht vom ganzen Brett und was passiert wenn man eine Kabbelwelle begegnet. Das Brett wird in der Mitte nach oben gedruckt, der Mastfuß, Fahrer und Brettnase wollen geradeaus wodurch die nach unten drucken. Dem Rigg ist ja wohl leichter als der Fahrer aber kann nicht mitfedern und druckt nur Senkrecht nach unten.


    Denn darunter im Detail was passiert in der Bodensandwichplatte. Es gibt den Druckkraft in Plattenrichtung von der Brettnase und hinterm Fuß. Und die Kraft vom Wasser Senkrecht auf den Boden. Wenn der Bodenplatte nicht bewegt sieht man der ungefähre Kräfte im oberen Ansicht. Der meiste Kraft ist auf dem äußeren Laminat.

    Wenn der Platte aber durchbiegt, wie im unteren Ansicht, wird es noch viel ungünstiger. Unter Umstände bekommt man im Innenlaminat gar ein wenig Zug aber die Druckkraft im Außenlaminat wird noch viel größer. Bretter brechen fast immer auf Stauch vom Außenlaminat. Nimm mal etwas ein wenig Biegsames, wie z. B. eine Segellatte und drucke von beiden Enden. So lange der Latte gerade bleibt hält das viel Druck aus. Fangt er nur ein wenig an durch zu biegen wird der Kraftverteilung ungünstiger und kann man den recht einfach durchbiegen bis der bricht. Und beim Bodensandwich wird der Wasserdruck immer den Sandwich biegen wollen. Bei plane Landungen aus der Höhe passiert das gleiche nur sind die Kräfte noch viel höher.

    Das A und O ist also der Biegefestigkeit der Bodensandwichkonstruktion. Wie erhöht man die? Erstmal durch den Sandwichdicke (erhöht sich mit fast dem 3en Exponent der Sandwichdicke. einen doppeltdicke Sandwichplatte ist 6,7 Mal so biegefest, ein 4 fach dickere Platte ist 37 mal so Biegefest), zweitens durch die Steifigkeit der beiden Laminate. Dem Innenlaminat scheint kaum was zu machen aber ist trotzdem wichtig so wenig wie möglich nach zu geben. Auch dem Festigkeit vom EPS spielt eine Rolle aber EPS kann auch ermüden, jeder Verformung über 2% ist bleibend. Auch dafür ist der Biegefestigkeit der Bodenplatte wieder wichtig. Und wenn man möchte einen einfachen Weg der Lebensdauer zu beschränken. Oder der Biegefestigkeit ist auch ein sehr gute Indikator um die (verbleibende) Lebensdauer von ein Brett ein zu schätzen.Forces in bottom.jpg

    Ach ja, weiter spannend, was für Kräfte wirken denn beim Surfen auf meine Faser im uws überhaupt? Doch eigentlich nur zug (durch die Aufbiegung nach oben), oder?

    Wirkt da überhaupt Druck, oder besser gesagt nennenswerter Druck für die Faser? Oder "lacht" sowieso jede Faser (Glas oder carbon) über den generierten Druck beim Surfen im uws sowieso? Ist das also zu vernachlässigen und muss daher bzgl. Druck und punktuelle Belastung im UWS nur der o.g. Spitze Stein am Strand unbeschadet weggesteckt werden?

    Zug? Eher nicht. Kann bei Gelegenheit mal ausmalen was passiert aber muß z. Z. alleine arbeiten und will versuchen die Verspätungen im Ramen zu halten.

    Sehr gutes Video, das ist genau was ich auch immer Kunden erkläre. Oder auch was ich beschrieben habe im Flikka Thread mit Carbon Dyneema. Meist durch den Beispiel das wenn man einen Block Beton von 100kg hat, kann man das heben mit ein Stahlkabel die max 99kg ziehen kann? Nein. Und wenn man den Stahlkabel denn verstärkt mit ein Elastik was auch max 99kg ziehen kann?


    Aber hier im Boden liegt es komplizierter. Denn was passiert im Boden bei Wasserdruck von unten? Oder im Deck dort wo man steht? Flüssigkeit kann nun mal nur im 90° Winkel zu einer Fläche Druck ausüben.

    Was meinst du mit Stützlage?

    Bei Glas unter Carbon nimmt Carbon doch alle Kräfte auf und das Glas bekommt erst etwas zu tun wenn das Carbon bricht. Das Mischen von Glas und Carbon bringt hier meiner Meinung nach gar nichts.

    Weiterhin viel Erfolg und danke dass du alle teilhaben lässt.

    Witchcraft Sailboards was sagst du denn dazu?

    Ja, es liegt da denn ja 321gr Gewebe während eine Lage 200gr BD Carbon leichter und stabiler gewesen wäre. Mit Harz wird ja dem Gewichtsunterschied doppelt. Das Glas Gewebe hilft unter Umstände vielleicht etwas bei Schläge aber weiter kaum.

    Man hatte vor dem Decklaminat auch, wo das Carbon aufhören sollte, Abklebe band anbringen können für einen sauberen gleichmäßigen finish. Evt auch den Tape doppel dick anbringen damit man es unterm Carbon besser sieht und man nur am Tape-rand dem Carbon durchschleifen braucht um Tape und Carbon zu entfernen.

    Ja, der eine mit Carbon-Dyneema Bauweise war wirklich sehr empfindlich und kaum zu reparieren, wie beschrieben. Aber die machen ja auch andere Bauweisen, sollte man die wählen. Das Problem das ich sehe ist das Leuten denken Dyneema ist Dyneema. Und das ist es im weiten nicht.


    Sonst ja Fehler passieren, es gab mal EIN Witchcraft Flextail mit zu viel Rocker, würde ausgetauscht, Der Kunde ist auch 120kg bei 2 Meter noch was und hatte ihn auch gesagt das ich mir nicht 100% sicher war wie hart der Flex sein musste. Am ende denn entschieden einen normalen Brett zu machen. Das Flex Brett fährt jetzt Jemand für den es sein Traumbrett ist aber konnte sich nur kein neues leisten. Welche angebrochene Boards von mein Superspringer? Bart de Vries mit 106-110kg? Fährt seine Bretter über 5 Jahre. Man kann ihn auf Facebook suchen wie hoch er springt. Und landet bestimmt nicht so gut als RC. Es gab sonst mal einer wobei ein neuer Mitarbeiter ein Fehler gemacht hatte was nicht gesehen würde. Brett wurde ausgetauscht. Von einen Brettreparateur aus Holland weiß ich auch einiges über Flikka wo kein Produktionsfehler sondern Konstruktionsschwachstellen drin waren. Wo Kräfte nicht optimal verteilt werden. Passiert nicht oft aber passiert schon hier und da und an die gleichen Stellen.


    Über den Shapes oder den Trifin mit pre twistet Seitenfinnen usw steht alles auf meiner Seite.


    Und klar verkauft Flikka mehr, die haben auch viel mehr Mitarbeiter und sind billiger und hauen Jeder Menge an Bretter für "Teamfahrer" heraus, man sieht die viel öfters mit neue Bretter. Wir haben dafür gewählt nicht zu sehr zu wachsen sondern haben es klein gehalten damit wir schuldenfrei sind. Sehr nützlich in Zeiten wie dieser. Wenn aber deren Bretter mehr Wert sein würden, würden die auch die Preise anheben. das würde jeder Unternehmer. Hatte auch schon Kunden die sagten: Bei Flikka bezahle ich 700€ weniger, mache da 350€ von, denn kaufe ich ein Witchcraft, Da gehe ich aber nicht mit. Nachher hat er gemeckert das es doch nicht so gleitet wie gehofft. Weil man muss die Rockerlinie selber wählen während man bei mir ich das mache und da Garantie drauf gebe. Wie die Engländer sagen: What you pay is what you get.


    Und klar gibt es welche die meine direkte Art nicht mögen, das kann passieren. Ich bin ja kein Marketingmanager sondern Brett und Segelkonstrukteur. Für mich zählen Fakten und Physik.....Ich fahre ja auch nicht auf dein Brett mit.

    mein Flikka ist cas Bauweise und hält einiges aus! Im November ist mir das Board bei 40 Knoten Wind auf groben

    Kiesstrand durch die Luft geflogen, keine Delle und schon gar kein Cut!

    Ich nehme an das das kein Dyneema Brett ist? Der von mir beschriebene Bauweise von dem Flikka Dyneema Carbon Brett war deutlich schlechter von der Schlagfestigkeit als fast alles was ich gesehen habe.


    Dyneema ist nicht gut gegen Stauchkräfte, es hat aber so viele Vorteile (Schlagfestigkeit, Zugfestigkeit, Gewicht, sehr gute Ermüdungswerte, mittlere Steifigkeit, Wasser und UV Beständigkeit) das man das locker auffangen kann und trotzdem mit ein besseres Brett herauskommen. Man muss nur wissen wie. Carbon ist gut gegen Stauchkräfte aber ist viel steifer und sollte dort wo man es benutzt, ausreichend da sein um den Kräfte alleine auf zu nehmen und am besten nicht dort einsetzen wo man eher Schlagfestigkeit braucht. Auch macht Carbon ein Brett steifer wodurch die Kräfte bei plane Landungen wieder höher werden. Man kann ein Teil vom Brett auch mehr flexen lassen und die Stauchfestigkeit über die Innenkonstruktion verbessern. Natürlich sollte man da auch die Änderungen im Steifigkeit im Brett gleichmäßig verlaufen/einleiten lassen um Sollbruchstellen zu vermeiden,
    Wenn man bei ein Brett voll flächig dünnem Carbon unter dünnes Dyneema legt hat man eher schlechtere Schlagfestigkeit und, durch die erhöhte Steifigkeit, auch schlechtere Stauchfestigkeit. Dann kann man besser das Dyneema einfach weglassen, ist billiger, leichter, einfacher zu verarbeiten und einfacher zu reparieren. Oder jedes Brett mit ein Außenhaut aus einfachem 200gr E-glas wäre schon stabiler, noch billiger, viel einfacher zu verarbeiten und reparieren. E-Glas ist doppelt so schlagfest als Carbon und (geschätzt) doppelt so stauchfest als Dyneema. Nur es gibt Bereiche wo eher Stauchfestigkeit gefragt ist und andere Bereiche wo eher Schlagfestigkeit gefragt ist. Also wenn die mitlesen können die was lernen von Materialkunde. Es gibt hier ja welche die das lesen und denen informieren. Das ist bis jetzt ja nur die Theorie, das richtig um zu setzen mit den richtigen Materialien, Krafteinleitungen und Innenaufbau ist ja wieder eine andere Geschichte.

    Wovon träumst du eigentlich Nachts? Vom Windsurfen? Ich stehe mit mein Wohnmobil auf der Klippe am großen Strand von El Cotillo, und darf nicht die 50 m runter zum Strand. Es wird mit Strafen von 100 € - 60.000 € gedroht. Es ist weit und breit nicht eine Person oder Auto zu sehen. In Deutschland wird auch die Ausgangssperre kommen, und dann hat sich das Windsurfen ausgeträumt.

    Ich hoffe das warst nicht Du in dem Video von Heute wo einer am Windsurfen ist in Puerto Lajas und 3 Guardia Civil Fahrzeuge mit Blaulichter am Ufer warten mit der "Belohnung"?

    ….In einem Punkt möchte ich zumindest aus meiner Erfahrung ergänzen - möglicherweise ist er in Europa nicht der Einzige der sich sehr früh mit der handwerklichen Verarbeitung von Dynema bei Surfboardbau beschäftigt hat …. - ich habe mein erstes handgemachtes Board mit Dynema im Jahr 2000 bestellt und zwar bei handwerklich extrem erfahrenen, talentierten Leuten mit entsprechenden Anspruch an Qualität.

    Ich arbeite seit 1994 mit Dyneema. Habe mich später auch öfters mit mein Nachbar Jürgen Hönscheid ausgetauscht über die Verarbeitung. Habe auch viel experimentiert mit Behandlungen und Webarten. Bin mal mit eine Rolle nach Flöha bei Chemnitz gefahren um es Plasma behandeln zu lassen (das ist schon abgefahren wie das gemacht wird) aber auch habe ich Corona (Ja so hies das...) Behandlung versucht. Später denn eher durch Zufall einen Weg gefunden wie das richtig haftet. Ich lasse mein Dyneema speziell nach meinen Angaben behandeln und weben, denn von der Stange ist das nicht zu bekommen. Danach ist auch der Rest vom Aufbau sehr wichtig. Wenn man, wie z.B. Naish damals mal versucht hat, einfach Glas oder Carbon durch Dyneema ersetzt geht gar nicht. Das hat insgesamt alles über 15 Jahre Entwicklung gekostet.

    Ich finde auch die Aussagen von Bouke als sachlich. Er hat Flikka eher bewusst nicht genannt, sondern nur auf die Problematik der Kombination Carbon mt Dyneema hingewiesen. Somit seine Erfahrung geteilt. Mehr als man von vielen andern hört.

    Genau, und meinetwegen können sich da auch andere Shaper gerne deren wissen teilen. Wer hindert andere Shaper dran sich zu beteiligen? Hab mit Ola Helenius von Simmer schon gute Diskussionen gehabt im englischen Forum. Meist eher über Shapes da er bei den Konstruktionen wenig Einbring hat aber trotzdem interessant. Haben wir beide von gelernt. Auch schon einfach zum Gedanken und Ideen zu sortieren.

    Dann wäre es vielleicht besser, einfach mal nichts zu sagen. Das hier führt jetzt wieder nur zu Spekulationen und hinterlässt einen "merkwürdigen Beigeschmack", finde ich.

    Und dazu bekomme ich einen merkwürdigen Beigeschmack wenn Marken sich schmücken mit Federn die anderen mit viel Zeit und Geld erarbeitet haben und die noch lange nicht an den gleichen Qualität heran kommen. Eher sogar ohne das notwendige Wissen und Erfahrung das Gegenteil damit erreichen und somit den erarbeiteten Ruf schlecht machen.

    Persönlich halte ich gar nichts von Dyneema. Einfach total schwierig in den Griff zu kriegen und zu reparieren.

    Nein, wenn man weiß wie ist es viel einfacher zu reparieren. Es verhindert erstmal viel Schaden und wenn man es dick genug hat und gute Qualität geht es wirklich nur ganz selten kaputt. Es kann bei harten Schläge delaminieren, einfach weil Harz viel weniger aushält, kann man aber wieder neu injektieren/durchtränken wenn man Harz erwärmt. Auch Sandwichmaterial ist am ende lediglich ein Abstandmaterial, wenn das unterm Dyneema gebrochen ist kann man es einfach injektieren um es wieder fest zu machen. Im Sandwich, nicht im EPS. Alles viel einfacher als wenn Alles durch ist. So lange man kein Carbon unterm Dyneema hat.....

    Ich sage nicht mal das das auch ein Flikka war (aber auch nicht das es keins war).

    Dann wäre es vielleicht besser, einfach mal nichts zu sagen. Das hier führt jetzt wieder nur zu Spekulationen und hinterlässt einen "merkwürdigen Beigeschmack", finde ich.

    Weiß ich nicht. Was ich beschrieben habe wie Dyneema und Carbon funktionieren ist keine Spekulation sondern reine Physik, für Leute mit ein wenig technisches Verständnis auch einfach nachvollziehbar. Ich denke die meisten würden sowas schon gerne wissen worauf man achten sollte wenn man ein Dyneema Brett kaufen möchte. Es geht ja um viel Geld. Wenn du es nicht wissen möchtest, na bitte schön einfach vergessen.

    klingt für mich jetzt was die Bauweise von meinem Brett angeht eher negativ.

    Hier mal die Beschreibung von Luka selbst:


    LIGHT: Full superlight Dyneema deck and bottom with unidirectional carbon reinforcements. A bit heavier then Light s-glass and carbon, but more flexible and much more impact resistant. Ideal for those searching for wave riding oriented board that can also take some beating on the rocks.


    meint doch Carbon nur als Verstärkung sonst nur dyneema...

    Ja, keine Ahnung ob das auch dein Brett betrifft. Was ich sehe ist voll biaxial Carbon übers ganze Deck, zu erkennen an den Linien unter 45° und deutlich mehr als was ich bezeichnen würde als "Verstärkungen". Aufs Auge gleich mit dem Brett was ich hier hatte und das konnte mit Sicherheit keinen "beating on the rocks" haben. Das war schlechter als einfach nur Glasgewebe, was viel billiger ist als voll Carbon mit drüber noch mal voll Dyneema, (wenn auch dünn) und viel einfacher zu verarbeiten und reparieren. Dem Brett hatte dem Name von Dyneema auf keinen Fall verdient und m.M.n. ver*rsche oder komplettes Unwissendheit wie man den stärken der unterschiedliche Materialien richtig benutzt und wie man ein reparaturfreundliches Brett macht. Aber weiteres kann ich nicht beurteilen und das behaupte ich auch nicht. Ich sage nicht mal das das auch ein Flikka war (aber auch nicht das es keins war). Nur das es sehr ähnlich aussah mit voll biax Carbon im Deck und Boden und trotzdem auch Dyneema hatte, so wie ich bei deiner Carbon sehe und nach deiner Aussage auch Dyneema drin oder drauf sein soll. Du wirst es bestimmt früher oder später herausfinden.

    Da ist es nun endlich.

    Hat dann doch recht lange gedauert...

    Freue mich schon auf die ersten Fahrten...

    Dyneema Light? Lese ich richtig?

    Ja, richtig.👍

    Hmmm, ich sehe komplettes Biax Carbon an beide Seiten. Ich hatte hier mal ein Brett zur reparatur, das war mal leicht angeditscht und hatte kleine Löcher. Ich sagte zu den Besitzer, klar so ein Carbon Brett ist empfindlich. Er meinte das ist aber Dyneema und wunderte sich schon das so ein Dyneema Brett so schnell kaputt war. Ich sagte das kann nicht sein denn waren mit solche leichte Schläge keine Löcher und liess ihn auf ein Witchcraft Dyneemabrett hammern. Aber beim reparieren war da tatsächlich ein hauchdünnes Dyneema überm Carbon. Etwa 30gr/m² schätze ich. Ich nutze 150gr/m². Und mit dem Carbon drunter kann das Dyneema nicht nachgeben und bricht denn leichter. Da man gebrochenes Dyneema wie mit Kevlar, nicht reparieren kann sondern nur überlaminieren mit Glas oder Carbon wird sowas nie wieder 100%. Auch hatte das Brett bei leichte Schläge vom Mast Stellen wobei das Carbon unterm Dyneema gebrochen war und deutlich weicher war, mann könnte den Carbon knicken spüren. Kann man aber nicht reparieren ohne erst das Dyneema großflächig zu entfernen was man nie wieder 100% hin bekommt. Höchstens 65%.
    Ich nutze bei den Dyneema boards nie Carbon übers ganze Deck, das macht es viel zu steif. Ich nutze Carbon nur gezielt an Stellen wo es erhöhte Druck und/oder Stauchkräfte gibt. Dafür ist Carbon gut. Wenn der Rest vom Brett etwas flexen kann verringert das die Kräfte bei plane Landungen. Carbon und Dyneema haben auch eine unterschiedliche Elastizitätsmodul und arbeiten nicht gut zusammen. Carbon ist steifer und wird die meiste Arbeit tun. Wo man also Carbon benutzt muss da ausreichend von sein um die Kräfte auf zu nehmen. Und wo ich Carbon nutze kommt das über dem Dyneema, Carbon geht bei Schläge viel schneller kaputt, Obs jetzt unter oder über dem Dyneema liegt macht kaum Unterschied. Aber wenn es außen liegt kann man es einfach reparieren/ersetzen und das Dyneema drunter verhindert weitere Schäden und hält es meistens noch dicht. Also Dyneema ist nicht gleich Dyneema, wenn man es falsch benutzt kann man besser drauf verzichten.

    Viel Glück......

    Wartet mal ab, das Erwachen kommt noch. Die meisten chinesischen Fabriken sind seit Wochen zu. Heute sollte es eigentlich Rückmeldung geben, ob die Arbeit wieder aufgenommen wird. Ich glaube da in keiner Weise dran, denn die Zustände sind um ein vielfaches schlimmer als vor Wochen, als die Fabriken abgeschlossen wurden.

    Ich weiss das von den Factory's, wo z.B. Severne produziert und auch wo die ganzen Foil's herkommen, da wo Loft/Simmer usw. herkommen. Das heisst, dass 2020 nicht viel wie geplant produziert wurde und 2021 nicht wie geplant in Produktion geht. Denn 2021 ist ja eigentlich ab Juli auf dem Wasser (Wave/Freestyle).

    Schauen wir mal, wie das weiter geht und ob man trotz Virus wieder produzieren wird.

    Ist eigentlich ein separates Thema wert...

    Das sind auch meine Info´s. Meine Finnenhersteller hat mir schon nach Schützmittel gefragt. Die dürfen arbeiten wenn die für deren Personal für 2 Wochen Schützmittel auf Vorrat haben.

    Tsja, durch das Tape von außen ist es beim Biegen vielleicht nicht gebrochen aber gerade sauber um die Kante liegt es nun nicht. Für mich ein ziemlich sinn freies Material. Ich hatte die Muster bestellt in der Hoffnung damit einfacher Sandwich Wellenreiter her stellen zu können. Denn aus PVC werden die zwar sehr haltbar aber für vielen auch zu teuer.

    Ich denke auch das den EPS in der Mitte der Zellen einfach etwas eingedruckt ist und das es wahrscheinlich schon überall anliegt. Aber das bedeutet schon einiges mehr Nacharbeit und das die Sandwich Dicke unregelmäßig wird.