Beiträge von robi

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    Zum Aufschäumen des Hecks empfehle ich:


    Mousse standard polyuréthane

    2-K Polyurethan-Schaum: Lösungsmittelfreies Polyol-Harz mit Härter auf Wasser- basis ohne FCKW. Muss sehr rasch und gut gemischt werden.

    Typ 701 Standard 2-K PU-Schaum ~50 kg/m3 mittlere Härte, Expansion ca. 1:30, Startzeit ca. 25 Sek. , Abbindzeit ca. 350 Sek.


    Habe ich selber schon öfters verwendet.


    Zum Einkleben der exakt zugeschnittenen Styroklötze (15er ist völlig ausreichend) das da:


    Sicomin Geschlossenzellige Epoxyd-Schaumharze

    • Der Schaum ist weiß, kann jedoch eingefärbt werden

    • Ausgezeichnete Wasserbeständigkeit, FCKW frei, wärmedämmend

    • Geeignet zur Herstellung von Schaumstoffblöcken, geformt oder modelliert

    170.0050 Sicomin EP-Schaumharz PB 170 0.50 kg 170kg/m3 x 6.2


    Habe ich bei einer Reparatur ebenfalls eingesetzt zum Einkleben von Styroklötzen bei einer Delamination der Gleitfläche mit gebrochenem Styro bis an das Deckssandwich. Hier mein bebilderter Beitrag dazu in der französischen Selbstbau-Seite: http://guidedupetitshapeur.1fr1.net/t642-delamination-carene


    Bezog die Sachen bei Swiss-composite, ist aber in GER sicher auch erhältlich.


    Grüsse

    Robi

    auf was für ein Gewicht kommst du mit deinem neuen Board ?

    Ist gemessen am Volumen ( geschätzte 65 l )nicht gerade ein Leichtgewicht geworden: 5,9 kg ohne Schlaufen und ohne Finne (26er Tectonics Falcon, finde ich zwar nicht die schnellste, aber die entspannendste Finne zum ein bisschen schneller Fahren, fuhr ich auf diesem Shape sogar mit 6.5 er NCX absolut spinoutfrei)


    Grüsse

    Robi

    entspannendste :)

    = die am entspanntest zu fahrende

    Als Aussereuropäer quasi entschuldigter

    Robi

    auf was für ein Gewicht kommst du mit deinem neuen Board ?

    Ist gemessen am Volumen ( geschätzte 65 l )nicht gerade ein Leichtgewicht geworden: 5,9 kg ohne Schlaufen und ohne Finne (26er Tectonics Falcon, finde ich zwar nicht die schnellste, aber die entspannendste Finne zum ein bisschen schneller Fahren, fuhr ich auf diesem Shape sogar mit 6.5 er NCX absolut spinoutfrei)


    Grüsse

    Robi

    Hallo Fred


    Stimmt, hat eine Menge Material drauf, wird mein Surferleben sehr wahrscheinlich überdauern ...;(

    @ fof: wenn du auf Gewicht bauen willst, ist's nix. Das Vlies hat knapp 50g/m2. Ich vermute mal, dass durch das zweimalige Vakuumieren und Finishen des Decks gut 500g draufgehen.

    Der Untergrund sollte möglichst weiss sein, damit die Farben des Vlieses richtig durchkommen.

    Ist das 3. Board mit Vlies, die Verarbeitung ist einfach: Vlies platzieren, mit Tape auf Gleitfläche fixieren und mit lösungsmittelbeständigem Roller laminieren. Um sphärische Rundungen lässt es sich weniger gut stauchen oder strecken als Glas, man muss schon ein bisschen einschneiden.

    Möglichst UV-beständiges Harz verwenden, in Surfpausen Gleitfläche nach oben wenden, es gilbt trotz allem nach.


    Hier die Nrn 1 und 2: 1 ist ein Dreier aus 2013, zwei ein Twinser, den ich momentan noch fahre


    DSC00212.jpgDSC02361.jpg

    surf-forum.com/attachment/28545/

    Sehr saubere Arbeit !

    Baust du deine Boards Hobbymäsig oder Beruflich?

    Bin beruflich (auf ganz anderem Feld) aussortiert, altersmässig. Erste Boards 1983, von 1991 an Sandwichboards. Pro Jahr 1 - max 3 Boards. Die genaue Zahl kann ich nicht sagen, habe nicht Buch geführt und auch nur von ca der Hälfte der Boards Bilder gemacht.

    Grüsse

    Robi

    surf-forum.com/attachment/28539/surf-forum.com/attachment/28540/surf-forum.com/attachment/28541/



    Hallo Selbstbau - Gemeinde


    Nachdem mein geliebter Kleiner (224 * 48, Baujahr 2004, für FUE-Süd) endgültig den Geist (Gleitfläche total delaminiert, Wasser gesoffen) aufgegeben hatte, baute ich für nächstes Jahr eine Replica davon.

    Ist sonst nicht so mein Ding, alte Shapes nachzubauen, die Scoop-Rockerschablone hatte ich schon längst entsorgt, bloss die Outlineschablone war in meiner Unordnung noch auffindbar.

    Ich bin üblicherweise auch kein Patriot (eher linker Alt68er), aber das Design hat mich irgendwie fasziniert. (freaksoffashion, Hamburg)


    Aufbau:

    Gleitfläche: 80er Uni Carbongelege, 4 Deltastringer mit 110 Glas, 8mm 70-75 Airex, 200er Biax Carbon, weiss eingefärbtes Epoxi-Gloss, Klarlack, 400er Schliff nass

    Deck: 80er Uni Carbon, im Standbereich (Heck bis Mitte Mastbox) Doppelsandwich 3mm 70-75, darüber 200er Biax Carbon, 3mm 70-75, 110er Glas weiss eingefärbt laminiert, weiss eingefärbtes Epoxi-Gloss, Vlies, 110er Glas, Epoxi Gloss, Klarlack, Standfläche.


    Grüsse

    Robi

    Hallo Paul


    Wenn sogar die Konkaven nicht angedrückt werden, hast du viel zu wenig Unterdruck. Kann ich mir bei minus 0,3 bar nicht vorstellen. Da scheint irgendwo etwas nicht richtig zu funktionieren. Setz mal das Manometer direkt hinter den Vakuumsack. dann müsste er in dieser Position den wirklichen Unterdruck anzeigen.

    Wenn bei meinem Manometer -0.3 angezeigt werden, kann ich nur grössere Falten, die ich richtig ergreifen kann, ein bisschen vom Board wegheben. Wenn ich Falten aus dem Plastik ziehen will, muss ich die Pumpe stark herunterdrosseln, bei - 0,3 bar kann ich nichts verschieben.

    Beim Vakuumieren des Airex spielen die Falten keine Rolle, da kann ich irgendwo den Unterdruck prüfen. Beim Vakuumieren des äusseren Laminats will ich auf der zu laminierenden Seite gar keine Falten, dafür musst du mit Abreissgewebe und Vlies für einen gleichmässigen Unterdruck sorgen. Den Faltetest kann ich somit nur auf der Gegenseite machen.


    Grüsse

    Robi

    Hallo Paul


    Mein System:

    Vakuumsack - selbstgebastelter Schlauchadapter (aus Hartplastik) - 6mm Schlauch - Filter - 6mm Schlauch - Lufteinlassventil - 6mm Schlauch - Manometer - 6mm Schlauch - Pumpe

    Alles in einer Reihe. T Verbinder bei Manometer und Lufteinlassventil. Das Lufteinlassventil brauche ich kaum noch, den Unterdruck reguliere ich an der Stellschraube an der Pumpe. Wenn der Vakuumsack richtig dicht ist, kriege ich damit zu wenig Unterdruck weg, dann muss ich ohnehin via Pumpe regulieren.

    Schaue mal, ob allenfalls dein Filter verstopft ist.

    Airex in der Gleitfläche und die beiden äusseren Laminate mit 0,3 bar Unterdruck, Deckairex 0,35 bar Unterdruck.

    Ich prüfe immer zuerst durch Ziehen am Vakuumsack, so spüre ich mittlerweile den Unterdruck auch ohne Manometer recht gut.

    Verzug in Richtung Kugelform (= zu starkes V, konvexe Gleitfläche und zuviel Scoop-Rocker) kriegst du bei zu viel Unterdruck und zu hohen Temperaturen.


    Gruss

    Robi

    Hallo Self-maders


    Der Belag meiner MS Carbongabeln ist bereits zum 2. Mal hinüber. Ich tendiere momentan dazu, sie nun mit Kork zu belegen.

    Die Berichte darüber hier im Forum habe ich gelesen. Trotzdem stellen sich mir noch zwei Fragen:

    - 1mm Kork nature oder 2mm und dann einen mm runterschleifen?

    - nachbehandeln mit Epoxy und anschleifen oder wachsen? oder gar nichts applizieren?

    Wenn nicht Kork, würde ich auf alle Fälle keinen MS Originalbelag mehr auftragen. Welches Produkt ist ebenso händeverträglich aber haltbarer?

    Danke für eure Tips


    Robi

    Hallo Paul


    Bin eben aus einem verlängerten WE wieder zu Hause, deshalb die verspätete Antwort.


    Habe das 55er Airex erst einmal verbaut, als ich ein Waveboard mit Bambusfurnier baute. Ich verwendete auf Deck- und Gleitfläche je 5mm Platten, ist mir beim Biegen um die Rails - trotz Abtapen - an zwei Stellen eingerissen. Das 55er habe ich dann mit 0.6mm Furnier überzogen, in der Stresszone auf Deck noch mit einer Carbon-Kevlarlage dazwischen, sonst nur mit angedicktem Harz (Baumwollflocken) verklebt. Das Board ist mittlerweile in die Jahre gekommen, hat aber mit diesem Laminataufbau bislang gehalten. Ein Board nur mit blossem 55er Stützschaum würde ich nicht bauen, schon gar nicht in 3mm, auch einen möglichst leichten Binnenseeracer nicht. Was du an Gewicht beim Airex einsparst, verlierst du bei grösserer Grammage des Laminats. Du möchtest ja vermutlich auch kein Wegwerfboard bauen.

    90er habe ich früher oft verbaut, ist mit Abstand die stabilste Variante. Hat mein Airexlieferant leider nicht mehr im Programm..

    Für leichtere Boards für Binnengewässer und sogar für Waveboards verwende ich seit mehreren Jahren ausschliesslich 75er. In der Gleitfläche für Leichtbauten in 3mm, für die Welle 8mm, auf Deck für Binnenseeboards als einzige Lage 3mm, für Waveboards zusätzlich im Standflächenbereich für ein Doppelsandwich 5mm. Für ein stressfreies Anbringen des Decksairex mache ich beim Doppelsandwich eine zusätzliche Vakuumierungsphase. Das Plattenformat ist kein Problem: bei 218cm Plattenlänge setze ich jeweils am Heck ein kleines Stück an, werden je nach Board 10 - max. 17cm. Siehst du auf den Pics, welche ich bei deinem letzten Selbstbauthema gepostet habe.

    Wäre meine Empfehlung für dich.


    Ob dir so kleine Probelaminate viel bringen? Bin gespannt...


    Grüsse

    Robi

    Das Glas tränke ich auch. Das braucht ja dann nur noch wenig. Dank Abreissgewebe und Vlies wird überschüssiges Harz ohnehin abgeführt. Lieber 20g mehr (zuviel) Harz auf dem Laminat als schlecht getränkte Stellen.


    Das Harz nicht allzu stark andicken mit Microballoons. Und ja, ich streiche in der Gleitfläche soviel drauf, dass eine "geschlossene" Fläche entsteht. Mit weniger feinem Papier ist der Überschuss leichter wegzuschleifen.


    Genau: Spritzfüller brauche ich seit längerer Zeit nicht mehr. Eine gute Methode ist, nach dem Spachteln das Board mit einer dünnen Schicht Kontrastfarbe aus der Spraydose zu überziehen, so lassen sich Stellen, wo nachgespachtelt werden muss leichter sehen. Wenn alles dieser Farbe weg ist, sollte gut sein.


    Grüsse

    Robi

    @ robi :



    Habt ihr da eine zündende Idee für mich???

    Hallo Paul


    Ob meine Vorgehensweise die richtige ist, wage ich nicht zu behaupten.

    Für mich stehen folgende Punkte im Fokus:

    - Das Kohle-Laminat nicht anschleifen, bei Carbon-Kehlar oder Dynema ohnehin eine kleinere Katastrophe und sonst geht's auf Kosten der Stabilität

    - In der Gleitfläche und an den Rails will ich absolut keine Gewebestrukturen mehr spüren oder sehen, auf Deck unter der Standfläche bin ich nicht so pingelig

    - möglichst wenig Gewicht draufhauen


    Ein gewichtssparender Finish fängt bereits beim Feinschliff des Airex und beim Vakuumieren des äussren Laminats an. Sich nicht von Eile treiben lassen, die Planke erst dann laminieren, wenn du absolut mit der Form zufrieden bist, nicht denken "kann ich ja nach dem Laminieren noch spachteln".

    Das Abreissgewebe und der Vakuumsack dürfen gar keine Falten ziehen. Ich verwende ein Produkt, welches durch anfeuchten recht flexibel wird, so gelingen auch schwierigere Formen wie Cutouts in der Gleitfläche mit gutem Anpressdruck an Ecken und Kanten. Dafür sorgen, dass sich der Unterdruck flächig auf dem Laminat verteilen kann, Luftkanäle und ein Vlies anbringen. Über das Carbon lege ich eine dünne Glasschicht (48er oder 80er), welches ich nach dem Gelieren leicht anschleife. Jetzt ist die Oberfläche schon recht glatt. Nun trage ich mit einem möglichst breiten Spachtel, (habe auch schon einen 50cm-Lineal verwendet) mit Microballoons angesicktes Harz auf. An den Rails ist ein flexibler, breiter Spachtel ebenfalls von Vorteil. Nun wird trocken geschliffen mit 100er Papier und anschliessend nass mit 240er. Meistens sind nun noch Pinholes drin, welche ich mit einem 2K Autospachtel fülle. Wieder nass schleifen mit 240er. Nun trage ich Farbe auf, aus thermischen und Loyalitäts-Gründen verwende ich das berüchtigte Freddo-Weiss mit anderen Farben gehe ich nur auf Wunsch zu Werke, bei meinen Boards bleibt so der optische Effekt oft auf der Strecke. In den letzten Jahren sind die Serienbords ja recht farbig geworden und so hebt sich ein Custom in schlichtem Weiss recht gut von Produktionsboards ab.

    Den Schluss-Schliff erhält das Board mit 600er Nass.

    Falls noch Fragen übrig sind, die ich beantworten kann, nur zu... ich habe keine Geheimnisse. (mindestens im Bordbau nicht)


    Grüsse

    Robi

    Hast Du so das ganze Board mit Tape eingepackt oder Abstände gelassen?


    Hält das Tape ein bissel auf dem 70.75er?

    Und verstehst Du unter Betontape das Panzertape (Also "Gewebeklebeband")?? Oder meinst Du noch ein anderes?


    Hast Du 3mm starkes AIREX genommen???

    Man sieht ein bisschen, an welchen Stellen ich mit Betonwand getapt habe: bei 50 cm, bei 100cm und noch einmal dazwischen. In etwa alle 25 cm.

    An Bug und Heck klebe ich dann fast vollständig ab, mit starkem Zug, die Platte liegt schon recht gut auf dem Schaum, bevor ich vakuumiere.

    Das Tape hält gut, hatte bislang keine Probleme. Auf der Unterseite Tape auf Tape legen und gut andrücken. Ach ja: vorgängig blase ich natürlich Blank und Airex von Staub frei.

    Unter Betonband verstehe ich Gewebeband, gibt es bei uns auf der 50m Rolle in gelb oder grau im Baumarkt.

    Deck: 3mm, bei Waveboards grossflächiges Doppelsandwich im Standbereich bis vor die Mastspur, erfordert passgenaue Vertiefung per Oberfräse.


    Grüsse

    Robi

    Hallo Paul

    Kann (leider) auch nicht zaubern...

    Wie bereits beschrieben: es ist C70.75, Platte grob ausgeschnitten (so dass ca. 2 - 3 cm auf der Gleitfläche aufliegen) und den Bereich, welcher um die Rundungen kommt, mit breitem Abdeckband abgeklebt. Gewicht auf die Mitte gelegt und mit Betonband straff angepappt. Gewicht um 20cm verschieben und erneut mit Betonband in die Form zwingen. Man sieht noch den Strukturabdruck des Betonbandes auf dem oberen Bild, zB bei der 50er Markierung. Dort, wo die Struktur nicht mehr sichtbar ist, begann der abgeklebte Bereich.

    63.80 verwende ich schon seit einigen Jahren nicht mehr, das lässt sich zwar problemlos biegen (ohne abzukleben), säuft aber wesentlich mehr Harz.


    Gruss

    Robi

    Momentan herrschen in meiner Shapebude Minusgrade, sobald es mal ein bisschen milder wird, mache ich gerne ein paar Pics.


    Grüsse

    Robi

    In meiner Shapebude ist es noch zu kalt, habe die Planke nach Hause genommen und laminiere im Keller. Vorab natürlich noch die Inserts und Boxes einsetzen.

    Hier nun die versprochenen Pics, wie du sehen kannst, habe ich am Bug nur minimal eingeschnitten, beim Heck gings dank der Heckform ohne.


    Gruss

    Robi


    DSC03884.jpgDSC03890.jpg

    DSC03886.jpg

    DSC03884.jpg