Beiträge von robi

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    Hallo Paul


    Bin eben aus einem verlängerten WE wieder zu Hause, deshalb die verspätete Antwort.


    Habe das 55er Airex erst einmal verbaut, als ich ein Waveboard mit Bambusfurnier baute. Ich verwendete auf Deck- und Gleitfläche je 5mm Platten, ist mir beim Biegen um die Rails - trotz Abtapen - an zwei Stellen eingerissen. Das 55er habe ich dann mit 0.6mm Furnier überzogen, in der Stresszone auf Deck noch mit einer Carbon-Kevlarlage dazwischen, sonst nur mit angedicktem Harz (Baumwollflocken) verklebt. Das Board ist mittlerweile in die Jahre gekommen, hat aber mit diesem Laminataufbau bislang gehalten. Ein Board nur mit blossem 55er Stützschaum würde ich nicht bauen, schon gar nicht in 3mm, auch einen möglichst leichten Binnenseeracer nicht. Was du an Gewicht beim Airex einsparst, verlierst du bei grösserer Grammage des Laminats. Du möchtest ja vermutlich auch kein Wegwerfboard bauen.

    90er habe ich früher oft verbaut, ist mit Abstand die stabilste Variante. Hat mein Airexlieferant leider nicht mehr im Programm..

    Für leichtere Boards für Binnengewässer und sogar für Waveboards verwende ich seit mehreren Jahren ausschliesslich 75er. In der Gleitfläche für Leichtbauten in 3mm, für die Welle 8mm, auf Deck für Binnenseeboards als einzige Lage 3mm, für Waveboards zusätzlich im Standflächenbereich für ein Doppelsandwich 5mm. Für ein stressfreies Anbringen des Decksairex mache ich beim Doppelsandwich eine zusätzliche Vakuumierungsphase. Das Plattenformat ist kein Problem: bei 218cm Plattenlänge setze ich jeweils am Heck ein kleines Stück an, werden je nach Board 10 - max. 17cm. Siehst du auf den Pics, welche ich bei deinem letzten Selbstbauthema gepostet habe.

    Wäre meine Empfehlung für dich.


    Ob dir so kleine Probelaminate viel bringen? Bin gespannt...


    Grüsse

    Robi

    Das Glas tränke ich auch. Das braucht ja dann nur noch wenig. Dank Abreissgewebe und Vlies wird überschüssiges Harz ohnehin abgeführt. Lieber 20g mehr (zuviel) Harz auf dem Laminat als schlecht getränkte Stellen.


    Das Harz nicht allzu stark andicken mit Microballoons. Und ja, ich streiche in der Gleitfläche soviel drauf, dass eine "geschlossene" Fläche entsteht. Mit weniger feinem Papier ist der Überschuss leichter wegzuschleifen.


    Genau: Spritzfüller brauche ich seit längerer Zeit nicht mehr. Eine gute Methode ist, nach dem Spachteln das Board mit einer dünnen Schicht Kontrastfarbe aus der Spraydose zu überziehen, so lassen sich Stellen, wo nachgespachtelt werden muss leichter sehen. Wenn alles dieser Farbe weg ist, sollte gut sein.


    Grüsse

    Robi

    @ robi :



    Habt ihr da eine zündende Idee für mich???

    Hallo Paul


    Ob meine Vorgehensweise die richtige ist, wage ich nicht zu behaupten.

    Für mich stehen folgende Punkte im Fokus:

    - Das Kohle-Laminat nicht anschleifen, bei Carbon-Kehlar oder Dynema ohnehin eine kleinere Katastrophe und sonst geht's auf Kosten der Stabilität

    - In der Gleitfläche und an den Rails will ich absolut keine Gewebestrukturen mehr spüren oder sehen, auf Deck unter der Standfläche bin ich nicht so pingelig

    - möglichst wenig Gewicht draufhauen


    Ein gewichtssparender Finish fängt bereits beim Feinschliff des Airex und beim Vakuumieren des äussren Laminats an. Sich nicht von Eile treiben lassen, die Planke erst dann laminieren, wenn du absolut mit der Form zufrieden bist, nicht denken "kann ich ja nach dem Laminieren noch spachteln".

    Das Abreissgewebe und der Vakuumsack dürfen gar keine Falten ziehen. Ich verwende ein Produkt, welches durch anfeuchten recht flexibel wird, so gelingen auch schwierigere Formen wie Cutouts in der Gleitfläche mit gutem Anpressdruck an Ecken und Kanten. Dafür sorgen, dass sich der Unterdruck flächig auf dem Laminat verteilen kann, Luftkanäle und ein Vlies anbringen. Über das Carbon lege ich eine dünne Glasschicht (48er oder 80er), welches ich nach dem Gelieren leicht anschleife. Jetzt ist die Oberfläche schon recht glatt. Nun trage ich mit einem möglichst breiten Spachtel, (habe auch schon einen 50cm-Lineal verwendet) mit Microballoons angesicktes Harz auf. An den Rails ist ein flexibler, breiter Spachtel ebenfalls von Vorteil. Nun wird trocken geschliffen mit 100er Papier und anschliessend nass mit 240er. Meistens sind nun noch Pinholes drin, welche ich mit einem 2K Autospachtel fülle. Wieder nass schleifen mit 240er. Nun trage ich Farbe auf, aus thermischen und Loyalitäts-Gründen verwende ich das berüchtigte Freddo-Weiss mit anderen Farben gehe ich nur auf Wunsch zu Werke, bei meinen Boards bleibt so der optische Effekt oft auf der Strecke. In den letzten Jahren sind die Serienbords ja recht farbig geworden und so hebt sich ein Custom in schlichtem Weiss recht gut von Produktionsboards ab.

    Den Schluss-Schliff erhält das Board mit 600er Nass.

    Falls noch Fragen übrig sind, die ich beantworten kann, nur zu... ich habe keine Geheimnisse. (mindestens im Bordbau nicht)


    Grüsse

    Robi

    Hast Du so das ganze Board mit Tape eingepackt oder Abstände gelassen?


    Hält das Tape ein bissel auf dem 70.75er?

    Und verstehst Du unter Betontape das Panzertape (Also "Gewebeklebeband")?? Oder meinst Du noch ein anderes?


    Hast Du 3mm starkes AIREX genommen???

    Man sieht ein bisschen, an welchen Stellen ich mit Betonwand getapt habe: bei 50 cm, bei 100cm und noch einmal dazwischen. In etwa alle 25 cm.

    An Bug und Heck klebe ich dann fast vollständig ab, mit starkem Zug, die Platte liegt schon recht gut auf dem Schaum, bevor ich vakuumiere.

    Das Tape hält gut, hatte bislang keine Probleme. Auf der Unterseite Tape auf Tape legen und gut andrücken. Ach ja: vorgängig blase ich natürlich Blank und Airex von Staub frei.

    Unter Betonband verstehe ich Gewebeband, gibt es bei uns auf der 50m Rolle in gelb oder grau im Baumarkt.

    Deck: 3mm, bei Waveboards grossflächiges Doppelsandwich im Standbereich bis vor die Mastspur, erfordert passgenaue Vertiefung per Oberfräse.


    Grüsse

    Robi

    Hallo Paul

    Kann (leider) auch nicht zaubern...

    Wie bereits beschrieben: es ist C70.75, Platte grob ausgeschnitten (so dass ca. 2 - 3 cm auf der Gleitfläche aufliegen) und den Bereich, welcher um die Rundungen kommt, mit breitem Abdeckband abgeklebt. Gewicht auf die Mitte gelegt und mit Betonband straff angepappt. Gewicht um 20cm verschieben und erneut mit Betonband in die Form zwingen. Man sieht noch den Strukturabdruck des Betonbandes auf dem oberen Bild, zB bei der 50er Markierung. Dort, wo die Struktur nicht mehr sichtbar ist, begann der abgeklebte Bereich.

    63.80 verwende ich schon seit einigen Jahren nicht mehr, das lässt sich zwar problemlos biegen (ohne abzukleben), säuft aber wesentlich mehr Harz.


    Gruss

    Robi

    Momentan herrschen in meiner Shapebude Minusgrade, sobald es mal ein bisschen milder wird, mache ich gerne ein paar Pics.


    Grüsse

    Robi

    In meiner Shapebude ist es noch zu kalt, habe die Planke nach Hause genommen und laminiere im Keller. Vorab natürlich noch die Inserts und Boxes einsetzen.

    Hier nun die versprochenen Pics, wie du sehen kannst, habe ich am Bug nur minimal eingeschnitten, beim Heck gings dank der Heckform ohne.


    Gruss

    Robi


    DSC03884.jpgDSC03890.jpg

    DSC03886.jpg

    DSC03884.jpg

    Hallo PJ


    Ich verwende auch stets Airex C 70.(75). Im Deck in 3mm, bei Waveboards im Standbereich als Deckschicht über dem Doppelsandwich. Ich klebe jeweils den gesamten Bereich der Airexplatte, welche um die Rails geht, grossflächig mit breitem Tape ab. So bricht es beim Biegen nicht, man braucht auch nicht mit dem Heissluftfön vorzukrümmen. Der Nachteil dieser Methode ist der Mehrverbrauch an Tape. Das Airex schneide ich nur an Bug und Heck minimal ein, es lässt sich abgetapt auch um kleinere Radien problemlos biegen und anlegen. Zum Fixieren der Platte verwende ich Betonband und verklebe so, dass ich die Bänder auf der Gleitfläche übereinanderlege und fest zusammendrücke. Das hält dem Gegendruck des Airex stand.

    Momentan herrschen in meiner Shapebude Minusgrade, sobald es mal ein bisschen milder wird, mache ich gerne ein paar Pics.


    Grüsse

    Robi

    hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht, was könnte es sein? Schrauben? Die stehen im Moment noch mit vielen Muttern über, ca. 15mm :) Die anderen waren zu kurz oder eben zu lang.


    Antwort von Patrik Diethelm auf die gleiche Frage:


    1. Ist doch schon mal ein gutes Zeichen, wenn die Finne pfeift (was die V angeht)
    2. Hat keinen Einfluss auf V
    3. Die hintere Finnenkante mit einer scharfen Klinge abziehen, soll das Pfeifen unterbinden


    Gruss
    Robi

    Ist auch noch ein neues Freerideboard entstanden: 234 * 56 ebenfalls für Fuerte Süd, für 5.5 und 6.5er Segel, für die Schwachwindtage im Juli. Plane Gleitfläche 20 - 80cm vom Heck, 3mm Heckrocker, vom Bug bis ca 100cm vom Heck V mit Doppelkonkav dann auslaufend in leichtes Monokonkav.


    Grüsse
    Robi


    DSC02368.jpgDSC02370.jpgDSC02372.jpg

    Hallo


    Ein paar Infos nun zu meinem neuen Twinser. Die Masse sind die üblichen: 230 * 54, ausgelegt für Fuerte Süd im Juli, d.h. Segel zwischen 4.0 und 5.0, kleine Wellen, side-off-Wind.
    Das Besondere an diesem Board sind:
    - möglichst grosser Abstand der Fins zu einander
    - vorgetwistete Fins
    - Finboxes und –basis ist ein vergrössertes Minituttle-System
    Gleitfläche, Rail- und Deckshape sind wie gehabt und für meine Begriffe für den Einsatzbereich bewährt, durchgescoopt, im vorderen Bereich V mit Doppelkonkav, zum Heck hin in ein leichtes Monokonkav übergehend.
    Konstruktion ebenfalls im gewohnten Rahmen:
    Blank gestringert, Gleitfläche 5mm Airex, innen 160er Glas, aussen 200er Biax Carbon und 80er Glas, Deck im gesamten Standbereich Doppelsandwich 5mm und 3mm Airex, dazwischen Carbon-Kevlar 160g, Carbon 160g und aussen 160er Glas, bedrucktes Vlies und nochmals 160er und 80er Glas. Verkürzte Mastbox, ich weiss ja mittlerweile, wo ich den Mastfuss +/- 1 bis 2 cm Abweichung fahre. Das Boardventil baue ich immer entfernt von der Mastbox ein, damit ich die Verstärkungen rund um die Box nicht durchbohren muss und so bei einen Schaden an der Box Wassereintritt in den Blank verhindern kann.
    Hier nun ein paar Bildchen:

    Dateien

    • DSC02363.jpg

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    • DSC02364.jpg

      (33,83 kB, 0 Mal heruntergeladen)
    • DSC02365.jpg

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    • DSC02366.jpg

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    • DSC02367.jpg

      (66,35 kB, 2 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo


    Kenne den Spot an der Düne (Risco del Paso) recht gut, war seit den frühen 90er Jahren ca. 30 x dort, sind so schätzungsweise gut und gerne 100 Wochen zusammengekommen. Im Juli war ich jedes Jahr an der Düne (kann dort immer das selbe App. mieten und da auch gleich mein Material einlagern) einige Male im Frühling (April / Anfang Mai) und zweimal im Herbst (Sept /Okt.)
    Sommer: normalerweise Segel zwischen 4 und 5 (bei 75 - 80 kg Körpergewicht), Windausbeute bei 4 Wochen Aufenthalt ca. 25 - 27 Tage, in diesem Sommer sehr windig und relativ wenig Welle, gab jedoch in den Vorjahren auch schon Wochen mit Bedingungen für Segel zwischen 5 und 6m2
    Oftmals ist ausgerechnet zum Worldcup Calima Wetterlage mit hohen Temperaturen und wenig Wind.
    Frühling: sehr unterschiedlich, Wind vorwiegend aus Passatrichtung, eine Spur weniger stark als im Sommer. Windausbeute um die 60%.
    Herbst: warmes Wasser 24 - 25°, Windausbeute deutlich geringer als im Frühling (der Passatgürtel verabschiedet sich im Winter in den Süden, Richtung Kapverden). Hatte jedoch gerade im Herbst sagenhaft gute Bedingungen mit Wind für 5m2, und dazu sehr schöne Welle.
    Solche Tage machen mir mehr Spass als 4er Bedingungen am Limit.
    Ein Mietauto ist Bedingung in Fuerte, ist auf der Insel aber nicht sehr teuer.


    Gruss
    Robi

    Hallo teenie


    Guck dir mal folgendes Filmchen an:
    http://www.guidedupetitshapeur…-boitiers-minituttle.html


    Als Referenz für die Position der Minituttles in Längsrichtung: Schraubenkanal ist auf Höhe der vorderen Schlaufenplugs der hinteren Schlaufe.
    Ich habe bei meinen Boards die Sidefins so weit wie möglich nach aussen genommen (auf Boarddicke achten).
    Je weiter zentriert du sie einbaust, desto weniger Anstellwinkel brauchst du. Bei möglichst aussen liegender Box macht das ca. 2°, selbst bei meinen eher schmalen Waveboards mit 53cm Breite.
    Damit ich beim Einbau absolut symmetrisch bleibe, fertige ich mir aus Sperrholz eine Einbauschablone an, die ich mit Schraubzwingen schön zentriert auf das Board fixiere (mit Schraubzwingen). An die Seitenflanken der Schablone lege ich die Sidefins an.


    Bin seit letztem Sommer überzeugt von Boukes pretwisted Sidefins. (Hatte vorher MFC's und war damit auch gut zufrieden)


    Gruss
    Robi

    Ich denke, je weiter aussen die Finnen liegen, desto angestellter muss der Winkel sein und desto besser ist der Grip beim Bottomturn. Nach meiner Einschätzung müssten die Finnen ohnehin vorgetwistet sein, d.h. direkt unter der Gleitfläche angestellt, je weiter tief im Wasser liegend parallel zur Centerline. Deshalb finde ich weiche Tips wichtig. Bin bis dato mit den MFC's gut gefahren. Die Sidefins habe ich so weit nach aussen gebaut wie möglich, MT-Boxes (2° angestellt). Sidefins haben wenig Tiefgang, bremsen bei erhöhtem Anstellwinkel auch weniger, geben trotzdem genügend Grip. Dies meine auf Theorie basierenden Gründe.



    Hallo Leute


    Wie gewohnt treibe ich mich im Juli in Fuerte herum. Doch zum Thema:


    Ich Depp habe vor ein paar Tagen beim Fahren eine meiner Sidefins verloren, weil ich sie mit einer zu kurzen Schraube montiert hatte. Super! Wo kriegt man in Sotavento eine MFC 11er Side-Finne mit Minituttle-basis? Entweder passt die Finne und das Boxsystem nicht, oder umgekehrt. Deshalb musste ich in den Norden fahren nach Lajares zu Bouke. Dort bin ich fündig geworden, und wie! Zuerst war er nicht überzeugt, etwas Richtiges für mich zu haben, seine Finnen würden nur bei Anstellwinkel von 2° funktionieren und ich hätte womöglich kein entsprechendes Board. Als ich ihm versicherte, die Boxen meines Thrusters hätten auch 2° Anstellwinkel, konnte er hinter dem Verkauf eines Sets in 11,5 cm stehen. Seine neuen Teile entsprechen nämlich genau dem, was ich oben beschrieben habe: Sidefins sollten vertwistet sein, d.h. direkt unter der Gleitfäche einen grösseren Anstellwinkel haben (weil dort das Wasser etwas seitlich wegfliesst) und weiter ins Wasser reichend zunehmend parallel zur Centerline. Ich habe Boukes Kreationen nun getestet (mit 4.5 und 5.0) und kann sagen, die Praxis bestätigt die theoretischen Überlegungen. Das Board fährt sich zwar nicht total anders, hat jedoch zusätzlich bei viel Druck auf dem hinteren Fuss kein Wegrutschen und läuft vor allem deutlich besser Höhe, bei mindestens gleich guter Drehfreudigkeit und Geschwindigkeit.
    Fazit: Der bedepperte Verlust hat sich als Glücksfall erwiesen.
    Schade nur, dass Bouke diese Art Finnen nicht für Twinser bauen will, ich denke, dass sie bei wesentlich mehr Tiefgang dort noch effizienter einzusetzen wären.


    Grüsse von der Düne
    Robi

    Hi @ all:


    Danke für die Anregungen. Aus den verlinkten Trööts habe ich aber mitgenommen, dass da z.T. das Holz nicht als PVC-Ersatz, sondern als Carbon Ersatz hergehalten hat. Das Design ist natürlich der Hammer, aber bei dem Trööt in dem Robi ein "Holzboard" baut scheint die Verarbeitung, nun ja, eine kleine Quälerei zu sein.


    Bzgl. Sandwichmaterial hatte der Magnus dann dorch wieder Kork in die Runde geworfen. Wenn ich mir dann die zitierten m³-GEwichte von Holz anschaue, ist da sogar Kork noch leichter...Lediglich wenn die Harzaufnahme (Robi hatte was von 200g pro Seite geschrieben) geringer ist als bei Kork wären dann Gewichtsvorteile zu erwarten.
    Vielleicht liest Robi ja mit und sagt nochmal kurz was zu seinen Ergebnissen bzw. Erfahrungen...
    LGs
    Paul


    Was genau möchtest du wissen?
    @ Aufwand zum Bauen: falls du ein erfahrener Selbstbauer bist und genügend Zeit zum Basteln hast, sehe ich kein Problem.
    @ Gewicht: mit meiner Bauweise blieb ich im Rahmen der üblichen Boardgewichte (um die 6kg)
    @ Haltbarkeit: Bambus ist sehr schlagzäh, ist immer noch gut im Schuss: Bild unten ist vom letzten Sommer in FUE

    Dateien

    • DSC_7737.jpg

      (50,92 kB, 1 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hier die persönliche Meinung eines Neinstimmers:


    Für mich ist die EU ein NiemehrKrieginEuropa- Projekt. Falls dies tatsächlich auf Jahrhunderte hinaus so Bestand hat, treten alle EU-Nachteile in ganz fernen Hintergrund. Da auch die Schweiz von allfälligen kriegerischen Handlungen stark betroffen wäre, begreife ich die EU-Phobie bei uns nicht.


    Um das Jahr 1000 n.Ch. war Cordobà in Bezug auf Wissenschaft und Kultur die führende Stadt in Europa. Die Spitzenposition dauerte jedoch nur so lange, als sich Christen, Mauren und Juden gut verstanden und voneinander profitierten. Vor allem die (christliche) Religion beendete diese erspriessliche Cohabitation. Monokultur bringts eben nicht...


    Dass die PFZ bei uns auch Probleme verursacht, schleckt keine Geiss weg. Für mich sind es aber nicht in erster Linie die verstopften Strassen, überfüllten Züge, gestiegenen Wohnungsmieten und der Lohndruck: Auf unserem begrenzten Lebensraum können nicht 15 Mio Menschen wohnen, da leidet die Ökologie zu sehr.


    Auch wenn ich (einmal mehr) in dieser Abstimmung zu den Verlierern gehöre, möchte ich nicht die direkte Demokratie gegen das EU-Polit-System in den Nachbarländern eintauschen.


    Gruss
    Robi

    Bei einem stabilen Stringer, müsste man sich doch auch beim vakuumieren die Schablone für Scoop Rockerline sparen können, oder?


    Habe ich so noch nie probiert, denke, es würde die SR-line doch verändern. Beim Vakuumieren der Gleitfläche könnte dies mit wenig Unterdruck evtl. noch gerade hinkommen, beim Decksvakuum ist schon ein satter Unterdruck erforderlich (- 0,3 bis - 0,4 Bar) und da würde meiner Einschätzung nach der Rocker mindestens einen halben cm grösser. Eine einzige Lage 160er Kohle macht den Blank noch nicht steif genug.


    Gruss
    Robi

    Aus dem 30*50 Block à 2,5m schneide ich wirklich 2 Boards. Ob mir das hier einige abnehmen oder nicht, ist mir egal. (Fred hat recht: 2 * 30 reicht als Breite für ein Waveboard). Mit Klebestellen meine ich die Verklebungen mit 2K PU Schaum, und da mache ich tatsächlich nur deren zwei. (drei Teile zusammenkleben = 2 Klebestellen) Die beiden Boardhälften stringere (ich laminiere nur eine Lage Carbon dazwischen) ich erst nach dem Schneiden mit Heissdraht. Mit langen Schraubzwingen, das Vermeiden eines Verzuges ist relativ einfach, da der Decksverlauf in Querrichtung absolut gerade ist.
    Der Stringer gibt dem rohen Blank ein bisschen Stabilität beim Shapen der Konkaven. Dass ich meine Blanks (alle, auch die fetten Planken) stringere, hat vor allem damit zu tun, dass sich vor einigen Jahren bei Waveboards der Schaum in sich gelöst hat. Durch das Flexen der Unterseite bei Landungen entstand eine immer grösser werdende Zone, wo sich ca. 1 - 2cm im Schaum ein Hohlraum entwickelte. Das Sandwichlaminat war dabei immer noch mit dem Schaum verbunden. Hönscheid hat dies irgend einmal auf schlechte Qualität des Schaumes zurückgeführt. Was du für eine Qualität bekommst, ist manchmal nicht zu beeinflussen. Seit ich jedoch die Blanks stringere, habe ich diesbezüglich Ruhe.


    Gruss
    Robi