Posts by robi

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    paul

    Farbaufbau Deck: Eingefärbtes Harz mit Pinsel (immer mehrmals längs und quer streichen, am Schluss nur längs ohne abzusetzen über die gesamte Länge), schleifen, eingefärbtes Harz mit Roller, schleifen am Schluss nass mit 240er, Standfläche DD Lack spritzen, Standflächenglitter einstreuen

    Gleitfläche: Eingefärbtes Harz mit Pinsel, schleifen, Eingefärbtes Harz mit Roller, schleifen am Schluss nass mit 400er (inkl. Rails), DD Farbe spritzen inkl. Rails, schleifen nass am Schluss mit 400er

    Pinholes wären nach dem Spritzen sehr leicht zu sehen. Kenne deine Probleme mit Pinholes nicht, sollte sich meiner Meinung nach auch nicht auf die Dichtigkeit auswirken, bei einem Sandwichaufbau mit Airex ist die Planke schon nach dem äusseren Laminat dicht. Ich steche dann auch gleich das Boardventil durch, damit beim Tempern ein allfälliger Überdruck entweichen könnte.


    teenie

    Danke für die Blumen, ist aber alles halb so wild. Baue meine Planken auch bereits seit 1983, (dürften insgesamt vermutlich gegen 50 - 60 Boards sein), da sind in den paar Jahren selbst bei einem sackgroben Feierabendbastler doch gewisse Fortschritte zu erwarten, sonst hätte ich die Sache schon längst aufgegeben und würde vermutlich auch mit Boards aus thailändischer Produktion herumfahren.


    Grüsse

    Robi

    Bin wieder im Lande, die zweiwöchige Schonfrist ist abgelaufen.

    Habe heute das gesamte Board geschliffen, nass, zuerst mit 240er, dann noch mit 400er. Eigentlich könnte man das Board so belassen (natürlich mit Pads und Standfläche). Die Fotos habe ich dem Freund geschickt, für den ich das Board baue. Er soll entscheiden, ob noch eine weitere Schicht weisse Farbe draufkommt, oder ob es so für ihn stimmt.

    Die Pads mache ich aus zwei Lagen: 3mm EVA-Schaum schwarz, 5mm Deckpads (Waffle-Design) weiss. Die beiden Lagen klebe ich mit Pattex zusammen und fräse sie mit der Oberfräse in die gewünschte Form.

    Ende nächster Woche sollte die Planke fertig sein. Könnte hinkommen.

    Grüsse

    Robi


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    Hallo Fred


    Die Negativformen mache ich aus Airex, viel angedicktem Harz und etwas Glasgewebe. Es sollte auch beim Verpressen ein gleichmässiger Druck auf die gesamte Fläche geben und der Grad der Vertwistung ist ja nicht so gross. Bei meinem Twinser sind das auf 12 cm Boxlänge 6mm. Ich habe mir zum Erreichen eines gleichmässigen Twists ein 6mm Sperrholz zurechtgeschliffen, welches ich auf der einen Seite beim Verpressen unterlege. Aber es gibt so viele Faktoren, welche mal abgesehen vom Profil und der Outline, einen Einfluss haben. Ich habe vom gleichen Modell auch eine asymmetrische Version gemacht, und solche die im Tipp sehr weich sind. Dann stellt sich natürlich die Frage: ist der Wasserabfluss in 14cm Tiefe unter der Gleitfläche wirklich parallel? Wie verändert sich dessen Abflusswinkel mit zunehmender Tiefe? Ich habe mal auf eine lineare Abnahme des Anstellwinkels getippt, damit liege ich womöglich komplett falsch.


    Grüsse

    Robi

    Vielen Dank, super spannend.

    Etwas Off-topic hier: Ich finde nach wie vor, dass deine pretwisted Sidefins underrated sind. Ich habe mir für meinen Twinser selber welche "gebastelt", sind sicher nicht mit deinen zu vergleichen, einige funktionieren jedoch gut. Habe insgesamt ca. ein Dutzend unterschiedliche Paare gemacht. Flexible Negativformen, welche ich zum Aushärten um den Anstellwinkel meiner Boxes vertwistet habe. Die Tipps der Finnen liegen dann parallel zur Centerline.


    Grüsse

    Robi

    Die hinteren Fins haben ein Toe-in von 1mm, die Sidefins-Boxes ebenfalls. Dies sind allerdings asymmetrische Fins, die haben ein zusätzlich eingebautes Toe-in, schätze, dass man so auf die mir vertrauten 2° kommt.

    Bei symmetrischen hinteren Finnen stimmt die 1° toe-in schon. Bei den vorderen bei symmetrischen Finnen auch. Bei asymmetrischen Finnen sollte man aber um jeder % asymmetrie, 1,05° dazu geben. Sonnst bremst das wie mit symmetrischen Finnen ohne toe-in. Den gleichen Fehler machen auch viele mit den K4 Finnen. Bei solche große Seitenfinnen macht sich das sicherlich bemerkbar.

    Hallo Bouke


    Laut Toe-in-calculator bei k4 ergeben je 1mm Differenz bei 140mm Boxlänge 0,41°, gilt für die Rear's

    @ Sidefins: die stehen um je 3mm angestellt im Finnenfuss. Ergibt bei 10cm Boxlänge insgesamt 2,29°. Es sind wie gesagt asymmetrische Fins, dh sie sind auf der Innenseite ohne Profilierung.

    Hat deiner Meinung nach der Shape der Gleitfläche einen grossen Einfluss auf das Toe-in der Sidefins? zB Unterschied zwischen einer Monokonkave und einem Doppelkonkav in prononciertem V?


    Grüss

    Robi

    Hallo Sven

    Jetzt ist der Groschen gefallen:redface:: du dachtest an die Schablonen zum Schneiden mit Heissdraht. Da hast du absolut recht. Gerade, wenn man zwei Boardhälften hat. Dies mache ich jeweils so, wenn ich ein V in meinen Boards habe. Dann mache ich eine Schablone für die Centerline, eine für die Outline. Problem dabei ist einzig, dass man die Tiefe des V's bis an die noch gerade Aussenseite des Styroblanks extrapolieren muss. Dies habe ich mir beim Monokonkav gar nicht überlegt, 2 SR-Schablonen wären aber sicher auch möglich gewesen.


    Grüsse

    Robi

    Ich habe eine Frage zur Schablone für die SRL. Wenn das Board eine Monokonkave hat, die unterschiedlich tief ist, ist der Verlauf doch ein anderer als an der Kante. Im Vakuum bekommt die SKL in der Konkave also ursprünglichen Verlauf. Ich hoffe du kannst meinen Gedanken nachvollziehen. Ich überlege, ob man bei Monokonkaven nicht mit zwei unterschiedlichen Schablonen arbeiten muss.

    Gruß Sven

    Hallo Sven

    Gemessen habe ich nur die Centerline-Kurve der Scoop-Rockerline. Die Tiefe der Oberfräse habe ich auf 6mm eingestellt und vom Heck zum Bug durchgezogen. Den zusätzlichen mm bei 125 und die 4mm im Heck habe ich am Styro geschliffen. im Bugbereich, bei 220 ist kein Konkav mehr. Da ist der Blank dann halt 6mm dünner geworden.

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie man das Teil mit zwei (wenn schon müssten es ja drei sein bei Monokonkav) Schablonen in den Vakuumsack bringt.

    Jedenfalls bin ich mit der Linie sehr zufrieden


    Gruss

    Robi

    Überstehendes Airex und Gewebe an der Gleitfläche wegschneiden und - schleifen, Position der Finboxes , Flugs, Boardventil und Mastbox anzeichnen.

    Die schraffierte Fläche rund um die Mastbox ergibt eine 1mm -Vertiefung zur Aufnahme der Carbon-Verstärkung:

    DSC04466.jpeg

    DSC04475.jpeg


    Die Finboxes werden in Airex-blöcke laminiert. Hintere Finboxes sind Chinook, Sidefins sind FCS2

    DSC04477.jpeg


    Die hinteren Fins haben ein Toe-in von 1mm, die Sidefins-Boxes ebenfalls. Dies sind allerdings asymmetrische Fins, die haben ein zusätzlich eingebautes Toe-in, schätze, dass man so auf die mir vertrauten 2° kommt. Die Boxes der Sidefins haben ein eingebautes Kanting von 9°!


    Zum Einbau habe ich eine Lehre aus massivem Sperrholz gemacht, die Kostbaren Blackprojects wollte ich dazu nicht missbrauchen. Es sieht ein bisschen archaisch aus, hat aber fast zu 100% funktioniert.

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    Das Toe-in passt, einzig das Kantig der hinteren Fins ist um 2mm zu klein. (Differenz der Hinterkante beim Kasten und am Tip sollte 12mm sein, ist jetzt nur 10mm) Mal schauen, was der Bauherr meint...

    DSC04488.jpeg

    Mastbox, Plugs und Ventil eingebaut

    Nach dem Verschleifen der Gleitfläche wird laminiert: 200er Carbon Biax. Finboxes ausgeschnitten und mal getestet, Obst passt:

    DSC04492.jpegDSC04499.jpeg


    Gruss

    Robi


    Fahre nächste Woche mit dem Finishen weiter, das Board sollte bis Anfang Juli fertig werden, bin allerdings noch zwei Wochen nicht in der Shapebude.

    Melde mich wieder mit News, sobald möglich.

    Für mich die schönste Bau-Etappe: das Shapen des Decks und der TUE. Im Standbereich gibt es ein Doppelsandwich, wird mit Oberfräse und Schleifen gemacht, dazu die Vertiefung für den Hart-PVC-Block für die Mastbox.

    DSC04462.jpeg


    Dann ist die Planke zum zweiten Mal unter Vakuum. Doppelsandwich-Aires beidseitig, integrales Airex einseitig und Styro einspachteln.

    Aufbau: über das gesamte Deck: 110er Glas, Airex Doppelsandwich C 70-75 in 3mm, über dem Doppelsandwich Carbon 160g, ganzes Airexdeck 70-75 in 3mm.

    Damit das Airex nicht bricht beim Um-die Rails-biegen, bedecke ich diese Zone mit breitem Abdeckband. Dann wird mittels Beton-Klebeband (Duct-Tape) das Airex satt angepappt.

    Nach dem abziehen der Luft Unterdruck soweit drosseln, dass man den Vakuumsack stramm um die Rails ziehen kann. Unterdruck bei 3,5 Bar


    DSC04463.jpeg

    Hallo Selbstbauers


    Melde mich wieder einmal mit der Dokumentation eines Projektes. Da ich für den "Bauherrn" zu dessen Info vom Baufortschritt Bilder mache, kann ich die auch hier reinstellen und kurze Kommentare dazu verfassen.

    Es soll ein Leichtwind-Quad werden, Segel bis ca. 6m2. Die Ausgestaltung der Gleitfläche und die Finnenkonfiguration sind vom kleineren Schwesterboard abgekupfert. Ob dieses Konzept aufgeht, wird sich dann weisen.

    Anfang: Zusammenkleben von Styroblöcken aus dem Baumarkt (1000 x 500 x 300mm, 2,5 Blöcke ergeben 2 Blanks). Dies mache ich mit Schaum-Epoxy. Die Klebenähte sind dünn, der Heissdraht geht da gut durch.. Dies ergibt mir zwei symmetrische Boardhälften, welche ich mit Stringer (Glas 110g) zusammenklebe. Da verwende ich bereits zum ersten Mal die Scoop-Rocker Schablone.DSC04448.jpeg

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    Die Gleitfläche hat ein durchgehendes Monokonkav, an der breitesten Stelle (125 vom Heck) sind das 7mm, bei 70cm 6mm. Damit ich die Tiefe einhalte, fräse ich den Schnitt über der Centerline mit der Oberfräse. Klebeband drauf und mit grossem Schleifklotz mit entsprechender konvexer Aufbietung und belegt mit 40er Papier das Monokonkav herausgeschliffen.

    DSC04454.jpeg


    Mit dem Cutter 5cm tiefe Einschnitte gemacht für T-Stringer

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    Der Blank ist zu ersten Mal im Sack. Styro und Airex werden mit angedicktem Harz eingespachtelt, das Gewebe auf dem Tisch laminiert.

    T- Stringer 110er Glas, reichen beidseitig je 10cm über den Einschnitt heraus, gesamte Gleitfläche mit 110er Glas. Airex C 70-75 in 8mm

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    Hallo Shapers und Interessierte

    Bin seit 5 Tagen in FUE. Der Wind ist eher flau, meistens 5.5er oder 6.5er Segel, zudem keine Welle, d.h. ideal um meine Replica zu fahren. Erste Eindrücke:

    Der Shape ist vom Fahrverhalten identisch mit der delaminierten Version. Gleitet im Verhältnis zum geringen Volumen und der nicht gerade üppigen Breite mindestens so gut an wie das alte, wirkt etwas schneller, ist jedoch spürbar härter gefedert. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, da wesentlich mehr Carbon und ein dickeres Airex in der Gleitfläche für direkteren Wasserkontakt sorgen. Das etwas höhere Boardgewicht merke ich auf dem Wasser nicht.

    Fazit: Kann die alte Planke getrost entsorgen... :* und tschüss


    Grüsse

    Robi

    Ich spachtle das Airex (70.75) mit nicht zu stark angedicktem Harz ein, Mischverhältnis Volumen vermutlich etwas weniger als 1:2 , Harz : Ballons. Ich messe das nie, ich gucke auf die entstandene Viskosität. Zu dick wird es von den Poren nicht richtig aufgenommen. Ziehe mit einem Metallspachtel die überschüssige Masse heraus, dabei gebe ich recht starken Druck. Zum Spachteln einer Gleitfläche (230 * 58) benötige ich etwa 150 g Harz.

    Das Gewebe laminiere ich immer auf Plastikfolie und übertrage es mitsamt der Folie auf das Airex. Mit dem Plastikspachtel glatt streichen und Folie vorsichtig abziehen (nicht vom Board nach oben sondern in der Längsrichtung). Trockenes Abreissgewebe und Vlies drauf und ab in den Sack.

    So hohe Harzmengen zum Abspachteln wie du errechnet hast verbrauche ich jedenfalls nie, so würde ein Boardgewicht von ca. 6 kg bei 100l bei Positivbauweise mit 15er Styro kaum realisiert werden können. Du spachtelst vermutlich wesentlich dicker, wie das Bild im anderen Thema mit orange eingefärbter Spachtelmasse zeigt. Meine gespachtelte Airexplatte ist immer noch grün mit einem leicht weiss-glänzenden Schimmer.


    Grüsse

    Robi

    Hallo Michael


    Aktuelle und weniger aktuelle SR-Masse findest du nicht nur in französischen Magazinen, sondern auch auf französischen Seiten für Selbstbauer:


    http://guidedupetitshapeur.1fr1.net/f9-base-de-donnees


    Ist für mich als Bastler von Windsurfboards mit Abstand die beste Seite. Könntest dort ja dann (sozusagen als grosszügige Entschädigung) mal eine bebilderte Reportage deines Projektes posten.


    Grüsse

    Robi

    Zum Aufschäumen des Hecks empfehle ich:


    Mousse standard polyuréthane

    2-K Polyurethan-Schaum: Lösungsmittelfreies Polyol-Harz mit Härter auf Wasser- basis ohne FCKW. Muss sehr rasch und gut gemischt werden.

    Typ 701 Standard 2-K PU-Schaum ~50 kg/m3 mittlere Härte, Expansion ca. 1:30, Startzeit ca. 25 Sek. , Abbindzeit ca. 350 Sek.


    Habe ich selber schon öfters verwendet.


    Zum Einkleben der exakt zugeschnittenen Styroklötze (15er ist völlig ausreichend) das da:


    Sicomin Geschlossenzellige Epoxyd-Schaumharze

    • Der Schaum ist weiß, kann jedoch eingefärbt werden

    • Ausgezeichnete Wasserbeständigkeit, FCKW frei, wärmedämmend

    • Geeignet zur Herstellung von Schaumstoffblöcken, geformt oder modelliert

    170.0050 Sicomin EP-Schaumharz PB 170 0.50 kg 170kg/m3 x 6.2


    Habe ich bei einer Reparatur ebenfalls eingesetzt zum Einkleben von Styroklötzen bei einer Delamination der Gleitfläche mit gebrochenem Styro bis an das Deckssandwich. Hier mein bebilderter Beitrag dazu in der französischen Selbstbau-Seite: http://guidedupetitshapeur.1fr1.net/t642-delamination-carene


    Bezog die Sachen bei Swiss-composite, ist aber in GER sicher auch erhältlich.


    Grüsse

    Robi

    auf was für ein Gewicht kommst du mit deinem neuen Board ?

    Ist gemessen am Volumen ( geschätzte 65 l )nicht gerade ein Leichtgewicht geworden: 5,9 kg ohne Schlaufen und ohne Finne (26er Tectonics Falcon, finde ich zwar nicht die schnellste, aber die entspannendste Finne zum ein bisschen schneller Fahren, fuhr ich auf diesem Shape sogar mit 6.5 er NCX absolut spinoutfrei)


    Grüsse

    Robi

    entspannendste :)

    = die am entspanntest zu fahrende

    Als Aussereuropäer quasi entschuldigter

    Robi