Posts by sheshe

    Es ist ja schlussendlich immer noch ein Freestyleboard und von dieser Kategorie halst er wesentlich besser als ein Skate, Patrik oder JP. Bin aber nur mal kurz bei Oda draufgestanden und da ging es mehr um Freestyle als um Halsen, ich kann somit nur wenig darüber berichten. Er hat sich jedoch deutlich lebendiger als mein Air-Style angefühlt in Bezug auf das Carven.


    Und wie gesagt, ich bin auch mit dem Patrik in die "Welle" Jeri's, mit 23er K-Fin Wave und das hat besser funktioniert, als gedacht. Ist aber natürlich nicht vergleichbar mit einem idealeren Board.


    Den JP 2020 bin ich auch schon gefahren, tolles Board, aber halt ein reinrassiger Freestyler.


    Schlussendlich fährt der TE aber im Binnenland (soweit ich das verstanden habe) und da ist der Ignite sicher der beste Kompromiss auf dem aktuellen Markt. Vor allem weil er richtig schnell wird und auch zum Freeriden geeignet ist.

    Weshalb nicht ein Severne Ignite und damit die Eierlegende Wollmilchsau? Damit hättest du einen Freestyler/Freemover/Wave Board. Natürlich in 93 bei deinem Gewicht und mit unterschiedlichen Finnen kann man ihn auch in verschiedenen Bedingungen fahren.


    Die Wizards sind schon sehr geil. Darfst aber nicht ins Segelfenster fallen :-) Das 5.1er ist aber bei deinem Gewicht eher an der obersten Grenze. Ich fahre mit 75kg praktisch nie grösser als 4.8, ab und zu mal rumstehen macht mir aber auch nichts aus... (Air-Style 92)


    Hast du denn überhaupt Freestyle Ambitionen? Denn jeder, der nicht wirklich freestyled sollte lieber zu einem FSW oder sonstigen Freemover greifen anstatt zu einem reinen Freestyler. Die Boards können zwar alles, aber halt mit starken Kompromissen (z.B. bei der Halse). Mit entsprechender Wave Finne kann man sogar Wellen abreiten, aber dafür sind sie wirklich nicht gemacht.


    Deshalb, Ignite, insbesondere für das Binnenland wo es als Bump & Jump Board genutzt werden kann.

    Ich glaub ich hab ned genug Kraft und ich halte vermutlich das Segel nicht richtig in den Wind. Wenn ich's dann zufällig richtig halte, brauche ich gar nicht soooo viel Kraft und dann klappt's. Aber ich checke irgendwie nicht was ich dann jeweils "richtig" gemacht hab...

    Ohne viel mehr Infos zu haben, versuche folgendes:


    Eine Hand an dem Masten, eine am Gabelbaum, das Segel nicht hochziehen sondern gegen den Wind in Sichelbewegung über den Kopf (1. üblicher Fehler). Dann Arme lang (braucht weniger Kraft) und jetzt kommt die wichtigste Übung:


    Versuche das Board in beide Richtungen zu drehen ohne versuchen drauf zustehen. Das heisst, eine 360° Drehung des Boards mit gleichbleibender Segelstellung, ohne das es dir das Segel auf den Kopf runterdrückt. Dafür musst du einerseits auf das Board zugehen oder dich davon entfernen und andererseits den Mastfuss sanft nach links oder rechts drücken. Wenn du das auf beide Seiten kannst, ist es nicht mehr weit.


    Ausrichten: Das Board gemäss obiger Übung ausrichten, dass es nahe bei dir ist (Beinkontakt) und richtung Raumwind zeigt. Dann AKTIV aufstehen, wie wenn du auf eine Parkbank hochsteigst. Dich NICHT vom Segel hochziehen lassen! Arme weiterhin lang und das Segel leicht öffnen, damit es dich nicht drüber zieht.


    Das ist die Kurzfassung. Wenn du das Ausrichten kannst, hilft es dir auch später beim Wasserstart. Ebenso das aktive Aufsteigen.


    Noch ein Tipp zum Fahren, was die meisten falsch machen: Sobald du im Trapez fährst, kannst du nicht mehr die hintere Hand loslassen um das Segel aufzumachen. Stattdessen ziehst du die Masthand zu dir (bei Böen, wenn es dich nach Lee zieht). Alternativ die hintere Hand energisch anziehen, wenn du nach Luv fällst. Und nie nach vorne schauen (also schon ab und zu), sondern immer nach Luv. Dann siehst du auf dem Wasser, ob eine Böe kommt und kannst dich entsprechend vorbereiten.


    PS: Von Sachen wie 116l Boards rate ich dir in deinem Stadium ab. Übe weiterhin auf deiner Viper, immer mit Schwert (die Finne ist generell zu klein für das Board und es funktioniert nur mit ausgeklapptem Schwert). Danach etwas um 150l ohne Schwert. Geh am Anfang nicht kleiner.


    Viel Spass beim Üben.

    Lustig, bei all den Stürzen in den ersten 40sec hat er jedes Mal den Gabelbaum losgelassen... Widerspricht ein wenig den Tipps aus dem anderen Thread :-)


    Ich bin übrigens der Meinung, dass sich ein Sturz schon einige (Zehntel-)Sekunden vorher anbahnt und man teilweise besser dran ist, die hintere oder wahlweise auch vordere Hand loszulassen. Sieht man auch schön, dass er vielfach die hintere Hand los lässt und den Masten zu sich zieht. Dadurch kann der Mast nicht auf die Nose fallen.

    Ich glaube ehrlichgesagt, er will sich kein 2020 kaufen, wenn er das aktuelle Board von einem Kollegen hat und jetzt auf Ebay rumschaut.


    Eine gute Adresse ist dailydose.de für gebrauchten Stuff. Und die Chance, dass du bei Ebay über den Tisch gezogen wirst ist wesentlich grösser als bei DD.


    Die Frage ist eher, bist du willens, die Manöver auf dem kleinen Board zu üben (geht theoretisch schon) oder liegt die Frustrationsgrenze generell relativ tief? Falls zweiteres zutrifft, hast du zwei Möglichkeiten:

    - Grösseres Board kaufen

    - Grösseres Board leihen


    Du kannst die Halse und Wende (im Dümpeln) auch auf dem 3s erlernen, es braucht einfach viel mehr Zeit und es wird dich sicher frustrieren. Wenn du aber sehr ambitioniert und diszipliniert bist und sowieso nur über ein kleines Budget verfügst, könnte das trotzdem gehen. Ideal ist es aber nicht. Insofern, schau dir nach einem günstigen Gebrauchten um ab Jg 2010. Damit wirst du erst mal mehr Freude haben und schnellere Fortschritte erzielen.


    Bei der Wende ist es übrigens sehr wichtig (vor allem auf dem kleinen Board), dass die Bewegungen blind sitzen und schnell aber trotzdem richtig ausgeführt werden. Eine Halse kriegst du noch eher wackelig hin, weil du immer Druck im Segel und somit etwas bessere Balance hast.


    Grundsätzlich empfehle ich dir, auch bei Leichtwind zu üben. Idealerweise mit einem grossen Schulungsboard. Vielleicht hast du ja einen Verleih in der Nähe, wo du diese gegen ein Kaffeegeld ausleihen kannst, bis die Manöver sitzen.

    Wenn du was kaufst, dann etwas zwischen 120-130l (vorausgesetzt du bist männlich und zwischen 70-85kg). Dies kann danach auch als Leichtwindboard eingesetzt werden. Allenfalls wirst du es aber nach einem Jahr verkaufen, wenn du gut bist.


    106l ist schon arg knapp für jemanden, der gerade den Wasserstart lernt.

    Schau bitte hier mal.

    https://www.gong-galaxy.com/en…leash-accesories-wing-en/

    Ich habe die Boardlesh noch am Fuß, und da trampelt man immer drauf rum.

    Ich muss hier nochmal einhaken, da ich (noch) nicht wingfoile:


    So einen Gürtel sehe ich tatsächlich zum ersten Mal und betreibe doch schon seit vielen Jahren alle möglichen Wassersportarten. Aber was ist denn genau der Vorteil eines solchen Gürtels?


    Die Beschreibung zeigt ja viele Vorteile auf, obwohl vieles wohl Marketing ist. Sehe den Mehrwert gerade nicht so, danke aber für die Aufklärung! Beim Longboarden macht man die Leash ja eher unters Knie, damit man beim Vor-/Zurückgehen eben nicht darauf rumtrampelt. Wieso sollte das beim Wingfoilen anders sein? Zumal die Wingboards ja eher klein sind und man maximal ein Fusswechsel macht aber nicht Vor- oder Zurückgeht.


    Und Sorry, dass ich dafür deinen Thread missbrauche

    Ärgert mich auch, aber ist doch in sämtlichen Branchen so. Die Handyhersteller schaffen es ja nicht mal, sich auf ein einheitliches Ladegerät festzulegen (trotz rechtlicher Verpflichtung).


    Immerhin sind die Booms/Extensions einigermassen austauschbar, obwohl NP mit dem MXT auch eigene Wege geht.


    Die US doppelboxen sind aber imho überall gleich, habe bis jetzt zumindest noch nichts anderes gesehen.

    Genau, die Leashes haben grundsätzlich einen "Schnellöffner". Versuche mal ohne Notsituation dieses Öffnen blind zu üben. Dazu kannst du alternativ auch Purzelbäume unter Wasser machen für die Verwirrung und dann ans Bein greifen und öffnen. Eine grosse Gefahr ist es aber wirklich nicht. Die Leash hast du innerhalb einer Sekunde auf. Das Board unbedingt immer an sich festmachen, allenfalls löst du sonst eine grosse unbegründete Suchaktion aus, wenn es dir davon rauscht.


    PS: Das Board auch mit deinen Koordinaten beschriften.

    Die Leash's macht man traditionellerweise am Knöchel bzw. Handgelenk an. Da brauchts keinen Gürtel.


    Meinst du ein Trapez? Da gibt es viele, zum Wingen ist das aber eher selten, da der Wing so leicht ist und man auch gut ohne kann. Es gibt aber einige, die montieren Trapeztampen an den Wing um sich dann mit dem Trapez einzuhängen.


    Gehst am besten mal beim local dealer vorbei und lässt dich beraten. Trapez wird nicht online gekauft.

    Selbst das kippt bei den Aussies (3 Saison gegenüber uns voraus) - bei den Videos z.Zt. von da, denke ich auch schon über ein kleinen Foiler mit Lowaspekt-Foil für die Windwellen in DK oder Griechenland 2021 nach :-)

    Windswell der nicht bricht abreiten macht enorm Laune mit dem Foil!! Teilweise auch schon bei 30cm Wellen, grösser ist natürlich besser. Aber achtung, man steht wirklich hoch über dem Wasser, wenn man auf dem Foil und Wellenberg ist. Hat mich am anfang fast ein bisschen verängstigt :-)

    Ab 10 kn foile ich mit 4.7m2 und meinem kleinen und schnellen Freestyleflügel.

    Mit dem grossen Segel 5,3m2 und dem grossen Flügel genügen mir 8kn.

    Und das in Silvaplana mit der dünnen Luft? Stark!!! Ich bin mit dem 5.3er und seeeehr aktiven Angleitens auch früh in der Luft, aber 8kn liegen noch nicht ganz drin :-)

    Die Frage ist halt auch, was man will und wie viel Zeit man dafür investieren will. Ganz ehrlich, unter 10kn gehe ich einfach nicht Windsurfen. Darüber erst Foil mit kleinem Segel (max. 5.3) und darüber dann normal mit Finne. So decke ich mit 5 Segeln und 2 Boards eine Range von 10/12-45kn ab. Das reicht mir.


    Wenn man wirklich die 5-10kn abdecken will, kommt halt noch einmal viel Material dazu. Aber wer fährt schon bei 7kn an den See?! Wenn ich gerade da bin, ok, aber ich setze mich dafür doch nicht ins Auto... In den Ferien mag das wieder etwas anders aussehen.


    Und, wie oft haben wir schon am Spot auf Wind gewartet und sind dann trotzdem nicht aufs Wasser? Gibts halt auch mit Foil noch, ich habe nicht den Anspruch, dass ich JEDES MAL aufs Wasser komme - sonst würde ich grösser fahren.

    Was er meint ist, dass Wellenreiter oftmals einen Polyester- / PU-Kern haben und deshalb nicht mit Epoxy behandelt werden dürfen, da das Epoxy das Polyester angreift/wegätzt. Wenn du das aber nur oberflächlich machst und nicht zu viel wegschleifst, dürfte das schon passen. Bei tieferen Reparaturen aber nicht Epoxy nehmen.


    Man kann das übrigens meistens am Geruch beim Schleifen feststellen. Riecht es nicht -> Epoxy, riecht es streng -> Polyester


    Kenne mich aber auch zu wenig damit aus und brauche für das Surfboard grundsätzlich nur Solarez.