Beiträge von Slaughthammer

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    Also die Gulftech ist schon in Ordnung, aber halt auch schon alt. Ich hab auch eine davon, es wurde wohl vor ~10 Jahren mal ein Ladung importiert, lief wohl damals über Choppy Water.... Die Gabel greift sich gut mit dem ovalen Griffbereich. Die hier angebotene ist schon um 10 cm gekürzt, original war die mal 250cm minimal. Man sollte noch darauf hinweisen, dass das Endstück nur mit Trimmsystem gefahren werden kann, keine Klemme am Endstück. Nur kugelgelagerte Rollen. Da wäre dann ein Chinook double sail pulley oder vergleichbares noch angemessen, da das Einfädeln beim Aufbauen sonst arg nervig wird.


    Ich hab meine Gabel vor ein paar Jahren nochmal ein gutes Stück günstiger bekommen, von daher finde ich den Preis nicht erstaunlich niedrig. Ich würde tippen, dass eine aktuelle AL360 oder Severne Formulagabel noch ein Stück Steifer sind, sollte hier aber keine Rolle spielen. Eine große Slalomgabel auf 245 ausgezogen wird eher nicht steifer sein.


    Wenn ich nicht regelmäßig Forumla fahren würde, würde ich die Gabel wieder verkaufen, da ich sie nur dazu verwende, für Slalom fahre ich lieber eine Slalomgabel. Daher würde ich dir auch, wenn du unbedingt Geld in Material investieren möchtest, zu einer Carbon Slalomgabel raten, was in der Größenordnung 190-250. Da kannst du dann alle Segel mit einer Gabel fahren, und meiner Meinung nach sollte jeder, der Segel >8m² fährt dafür früher oder später eh eine Carbongabel anschaffen. Das wäre dann wirklich eine Investition in die Zukunft, so eine Gabel wirst du immer brauchen. Meine 190er Mauisauls Gabel ist die Gabel, die ich bei 90% der Slalomsessions verwende, darin fahre ich alles zwischen 7 und 9,5 m².


    Also alles in allem lieber etwas warten und den Markt beobachten, irgendwann wird über den Winter schon was in der benötigten Größe zum passenden Preis angeboten.


    Gruß, Onno

    Das ist der gleiche, der schon vor einigen Jahren hier diskutiert wurde: Wingsail


    Hab die Story auf Facebook ein bisschen verfolgt. Schön, dass er endlich ein kaufbares Produkt auf den Markt gebracht hat! 1500$ ist sicherlich eine Hausnummer. Aber wenn der Flügel alles das kann, was er Schreibt, braucht man für 90% der Bedingungen nur noch einen davon. Ich kann mir auch vorstellen, dass das zum Foilen eine super Ergänzung ist.


    Gruß, Onno

    Da sollte jede ordentliche Slalomfinne im Bereich um 36cm erstmal passen...


    Aufm böigen Baggersee fahre ich so eine Kombi aber ungerne, da sie schon richtig Wind zum angleiten braucht. Da fahre ich dann lieber größeres Equipment wenn es nicht wirklich hackt.


    Gruß, Onno

    Profiltreue, Twist und Flex sind sicher wichtiger.

    Das ist doch ähnlich zum Segel die Methode der Wahl um den Randwirbel zu bekämpfen: Druckdifferenz muss zum Tip hin auf 0 auslaufen. Das ist ja auch der Gedanke hinter den Sichelrandbögen und Winglets etc. Das Segel macht das übers Loose Leech, die Finne muss das halt über den weichen und dünnen Tip schaffen. Wenn der Twist dann auch auf den letzten Zentimetern auch noch mitspielt... komplett wird man den Randwirbel so aber wohl nicht los, da die Finne sich am Tip wohl nie komplett kraftfrei flexen können wird. Da müsste man wohl mal mit ernsthaften BEM/FEM Methoden rangehen...

    Auch muss ich mich nicht mit der vom Händler vorgeschlagenen Art der Nacherfüllung zufrieden geben, da es das Wahlrecht des Käufers ist, ob er Neulieferung oder Nachbesserung haben will...

    Bist du dir da wirklich sicher? Soweit ich weiß, hat der Verkäufer drei Chancen nach seinem Gusto nachzubessern. Wenn es dann immer noch nicht gut ist, folgt die Wandlung des Kaufvertrages... Du hast als Kunde also im Gewährleistungsfall keinen Anspruch auf ein neues Board.

    Wenn der Mastfuss nicht ganz vorne bzw. sehr weit vorne ist, dann hab ich das Problem, dass ich nur anluve.

    In welcher höhe montierst du denn die Gabel? Ich würde eher da nach dem Fehler suchen. Vielleicht sind die Trapeztampen nicht gut eingestellt? Oder du hast da ein grundsätzliches Problem mit deiner Körperhaltung. Ein Anluven sollte man eigentlich in jedem Trimm verhindern können, indem man das Segel weiter nach hinten neigt, Stichwort Close the Gap. Oder stehst du wie ein nasser Sack ohne Körperspannung auf der Luvkante und drückst das Board somit per Fußsteuerung in den Wind? Folglich dann auch kein/zu wenig Druck auf dem Mastfuß?


    Ich hab letzten Donnerstag auch mal den Mastfuß fast ganz nach vorne geschoben, das hatte aber den Grund, dass ich gnadenlos überpowert war und die Boardnase irgendwie am steigen hindern musste. Großen Einfluss auf Lee/Luvgierigkeit konnte ich dabei nicht feststellen...


    Gruß, Onno

    Was genau passiert bei dir denn, wenn der Mastfuß nicht ganz vorne ist? Ich schiebe den Mastfuß in erster Linie nach vorne, wenn das Board etwas zu frei läuft und anfängt die Nase zu heben. Mastfußposition steht auch immer im Zusammenhang mit der Gabelbaumhöhe. Es gibt hier einen guten Slalom Trimm Guide im Forum: Slalomtuning 2014 Vielleicht findest du da ja was.


    Und ja, deine RAMs sind abgesehen vom 7,8er schon eher Starkwindsegel. Die unterscheiden sich ja nicht mehr so stark von einem Warp oder anderen Slalomsegeln. 7er auf 65cm würde ich erst aufbauen wenn die Böen schon an die 30 kn haben. Mein 5,6er Bin ich seit bald drei Jahren nicht mehr gefahren. Die male, dass ich das 6,3er in den letzten Jahren genutzt habe, kann ich auch an zwei Händen abzählen.


    Gruß, Onno

    Iachino erster, Albeau neunter oder schlechter... Oder Iachino zweiter und Albeau zehnter oder schlechter. Wenn Iachino dritter wird, muss Albeau schlechter als 16er sein... Sind dann punktgleich, aber wenn Albeau schlechter 16er wird, hat er den schlechteren Streicher. Wenn er genau 16er wird, und sie dann den gleichen Streicher haben, weiß ich gerade nicht, wie der tie break aussieht, möglicherweise zählt dann, wer mehr Events gewonnen hat, und das wäre Albeau.


    Alle Angaben ohne Gewähr.


    Gruß, Onno

    Bei wie viel Wind fährst du die Segel denn bei welchem Gewicht? hört sich für mich ein bisschen so an, als wenn du die Segel nur im alleruntersten Windbereich nutzt.... Ein 7,8er RAM kann man bei 75kg auf einem ~70cm Board noch bequem bis 20 kn Wind fahren, unbequem gehen auch Böen bis 30 kn... dafür sind die Segel auch ausgelegt.


    Ansonsten mach mal Bilder vom getrimmten Segel und stell die hier rein....

    Je nach der Höhe der Gabel frisier ich dann halt auch die Tampenlänge. Kann mir darum fixe Tampenlängen nicht vorstellen.

    Ich mache meist die Tampen kürzer, je weniger Druck ich im Segel habe, bzw länger, je überpowerter ich bin. Unabhängig von der Gabelhöhe. Kann also passieren, dass ich bei Leichtwind die Gabel weit oben anschlage und die Tampen auf 26" verkürze, und wenn dann der Wind richtig ordentlich auffrischt, kommt die Gabel 3-4 cm tiefer und die Tampen werden auf 30" verlängert.

    wenn ich z.B. das 7er Segel vom 60 auf das 70er SL wechsel, dann geht der Gabelbaum nach oben. Das hängt dann aber an der Baordbreite bzw. auch daran, ob das Board vorne so eine Mulde / Sicke hat.

    Mache ich auch so. Ich glaube aber, dass es daran liegt, dass das größere Board generell mehr Lift braucht/verträgt.

    Gruß, Onno

    A-Cats arbeiten sehr intensiv mit dem Twist, da wird dann teilweise sogar die Schot belegt und das Downhaul aus der Hand gefahren...


    Der große unterschied zu Windsurfern ist bei den meisten Segelbooten einfach, dass Tuch nach Situation gesetzt wird, und nicht einfach ein Segel alles machen muss... Der A-Cat muss auch mit einem Segel alles machen, und da kommen dann auch ähnliche Lösungen auf.


    Ein weiterer Aspekt ist noch, dass Windsurfer, von Raceboards etc mal abgesehen, wohl die härteste und niedrigste Gleitschwelle aller Segelfahrzeuge, die gewöhnlich im Gleiten bewegt werden, haben. Das heißt, wir brauchen einmal richtig Power zum Angleiten, und danach können wir es uns leisten, ein bis zwei m² Folie mehr oder weniger Wirkungslos durch die Gegend zu fahren, solange es beim Anpumpen hilft.


    Gruß, Onno

    Kann man sich einen RRD Icon auf Papier ausdrucken mit Epoxi aufkleben und dann mit Epoxy/Glasfaser drüberlaminieren? Hält das?

    Ich würde das Logo nicht zwischen die Laminatschichten packen, damit baust du dir ja ein Solldelaminationsstelle mit ein. Papier hat in Glas/Carbonlaminaten nichts verloren.

    7,9 und 7,1 sind bei mir die am häufigsten eingesetzten Segel, bei ~80 kg am Steinhuder Meer. Beides meistens auf dem gleichen 69er Manta gefahren, das 7,1er wenns richtig Druck hat auch mal auf dem 59er. Ich finde in dem Bereich, den man am meisten nutzt, kann man auch mal etwas feiner abstufen, dann verteilt sich die häufige Nutzung auf mehrere Größen. Damit bleibt der Verschleiß einigermaßen gleichmäßig, und wenn mal was kaputt geht, ist die Ersatzgröße nicht sooo weit daneben.


    In meiner Slalomrange sind wohl am ehesten die Randgrößen verzichtbar, da ich weder für 9,5 noch für 5,6 ein perfekt passendes Board habe. Wenn ich weiter ausdünnen wollte, wäre es schwer zu entscheiden, welches weg kommt. 6,3 fahre ich halt echt selten, wenn das weg käme, wäre mein oberer Windbereich schon deutlich beschnitten, genau mit dem dem unteren Windbereich wenn das 8,7er fehlt. Und da 7,9/7,1 meine meist benutzten Größen sind, kommen die auch nicht weg, damit muss ich einfach leben.


    Gruß, Onno

    Erstmal ist das ganze Slalomgeraffel um die "Formel 63" herum für den Wettkampf entwickelt. Also ist per se erstmal jede Form einer ausgedünnten Segelpalette "unsachgemäßer" Gebrauch. Für die Regattafahrer ist die Abstufung 9,5/8,6/7,9/7/6,3(/5,6) auch absolut sinnvoll, wird ja auch schon oft genug ausgeführt, wie dass dann mit den 3 Betten zusammen passt. Tabou hat dass dann auch noch mal schön zusammengestellt wie das für verschiedene Fahrergewichte aussehen kann.


    Wenn man jetzt mit weniger Kram unterwegs sein will, ist meiner Meinung nach tatsächlich der Sweetspot Ansatz der beste Kompromiss, das machen tatsächlich auch einige nicht ganz so ambitionierten Regattafahrer so.


    Gruß, Onno