Posts by Slaughthammer

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums

    Dann wäre es mMn top mit 8,6 - 7,1 - 6,0

    Ich hatte eine Zeit lang 8,6/7,0 Freerace und 5,7/5,0 Freemove. Das 5,7er bin ich zwei mal gefahren, dann habe ich es verkauft. Volle Überschneidung mit dem 7er auf nem 72cm Slalomboard.

    Auf welchem Board willst du das 7,1er denn fahren? Ich würde dir da den Supersport 100 empfehlen, und dann sollte eine max. 33er Finne reichen. Ich fahre 7,1 auf dem 59er Manta mit ner 31er Finne bei ~80 kg. Mit ner 33er gleitet es noch etwas früher an... Wenn man das braucht, sollte man aber lieber ein größeres Board oder/und Segel fahren. Wenn du das 7.1er auf dem Bolt 125 fahren willst, sollte was im Bereich 38-40 cm reichen.


    Gruß, Onno

    Bei uns am Großen Meer (Binnensee in Ostfriesland) hieß es immer: ab 50 bist du schnell. Ich bin dann nach zwei Jahren auf Slalommaterial auch mal ne 60 gefahren... aber da muss dann schon wirklich alles stimmen, und das war auch kleines Material (6,3 und 59er Board). Wenn man schneller als 50 fahren will, muss man das immer dreifach bezahlen: mit Material, mit Können und mit Fitness. Man darf nicht gleich bei der ersten stärkeren Bö ne Segelgröße kleiner nehmen, man muss sein Material gut trimmen können, entsprechend angepowert fahren, Körperspannung, Kontrolle.... Und dann kommt es immer noch auf die Bedingungen an. Aufm Steinhuder Meer wenn ich einigermaßen angepowert unterwegs bin sind eigentlich immer 30 kn drin. Aber es gibt auch immer eine Stelle, wo das Wasser schön glatt ist und trotzdem ne ordentliche Bö durchzieht.


    Und dann gibt es immer noch Trimmfehler. Ich bin seit einigen Jahren mit meinem kleinen Board und 6,3 bzw 5,6 nie über 62..63 km/h gekommen. Mittlerweile war mein Topspeed mit dem 69er Board und 7,1 besser als mit dem kleinen. Letztens habe ich dann einfach mal die 26" Trapeztampen an der kleinen Gabel durch 30" ersetzt, und bin auf Anhieb mal eben 67 km/h gefahren. So banale Sachen können einen auch im Speed limitieren.


    Ich kann da nur empfehlen den Slalom Trimmguid: Slalomtuning 2014 auswendig zu lernen.


    Gruß, Onno

    Dann würde ich dir eher zu einem 7,8er Vector als Zweitsegel für den großen Bolt raten. Dann hast du eine stimmige Abstufung. Viel kleiner macht auf dem Board auch wenig Sinn. Das Sunray passt da auch nicht wirklich in die Range, da es schon deutlich anders geschnitten ist als ein Vector.


    Gruß, Onno

    Wenn ihr anluvt sobald ihr euch zu den Schlaufen bewegt, liegt das in der Regel daran, dass ihr zu wenig Gewicht auf den Mastfuß bringt. Einfach mehr an die Gabel hängen und weniger auf dem Board stehen. Mit ein bisschen balancieren kann ich so auch in Verdrängerfahrt auf dem 79cm Slalomboard in den Schlaufen stehen. Bequem ist das aber nicht.


    Ich habe das Schlaufen fahren auch auf die unorthodoxe Weise gelernt. Es war halt irgendwann mal so hackig, dass ich vor eintreffen der Böe schon den Fuß in der hinteren Schlaufe haben musste. Geblieben ist mir bis heute, dass ich gerne mit dem linken Fuß zuerst in die Schlaufe gehe, ungeachtet welcher Fuß vorne ist. Ich trainiere das jetzt schon länger so um, dass ich beides auf beiden Seiten lerne... Bei meinen Händen kriege ich eine recht gute Ambidextrie hin, bei den Füßen ist das bei mir deutlich einseitiger.


    Gruß, Onno

    Nochmal: Wenn dir beim Surfen einer die Vorfahrt nimmt, hat das nichts mit Surf-Schein oder nicht zu tun.

    Nochmal: Beim Surfen gibt es keine Vorfahrt. Es gibt auch keine Vorfahrtregeln. Es gibt Kollisionsverhütungsvorschriften. Daraus leitet sich dann in der Regel ab, dass wenn zwei Surfer auf Kollisionskurs sind einer von beiden Kurshaltepflichtig und der andere Ausweichpflichtig ist

    Letztendlich muss deine Freundin einen Trimm finden, mit dem sie zurecht kommt. Manche mögen es eben lieber, wenn das Board etwas satter im Wasser liegt und nicht bei jeder Welle droht abzuheben. Manchen ist es sogar egal, dass das ganze dann etwas langsamer fährt. Und ich habe mir sagen lassen, dass sich auch kleine Menschen an eine etwas höhere Gabelbaumposition gewöhnen können. (bin selber nicht der größte... Formulasegel haben eine recht hoch angebrachte Gabelbaumaussparung. Ich bin trotzdem nie auf die Idee gekommen, die Gabelbaumhöhe nach Körpergröße einzustellen.) Da könnten auch längere Trapeztampen helfen... je nach dem wie lang die jetzt sind. Fußschlaufenposiotion wurde schon erwähnt. So ein Trimm ist immer ein Gesamtpaket, das stimmen muss.


    Am Ende bleibt: Wenn man mehr Performance aus seinem Surfmaterial herausholen möchte, muss man selber ran. Man kann Tipps bekommen, aber diese umsetzen und testen wo die eigenen Grenzen in Verbindung mit dem eigenen Material liegen muss jeder für sich selbst. Und das muss man auch wollen. Oder sich halt mit dem Status Quo zufrieden geben.


    Gruß, Onno

    Da muss ich meinem Vorredner zustimmen. Bei 90 kg würde ich auf ein 9,x auch nicht verzichten wollen, und auch eher zu einem 85er Board tendieren.


    Wenn du Regatta fährst, baust du so groß auf, dass du es gerade eben noch in der Halse kontrollieren kannst. Es geht dabei nicht um die Maximalgeschwindigkeit in den Böen, sondern um die Durchschnittsgeschwindigkeit um den ganzen Kurs. Einmal einparken ist da echt teuer, auch bist du mit dem größeren Segel in den Windlöchern deutlich fixer unterwegs. Rigg for the lulls, man up in the gusts! Damit man also immer das möglichst große Segel fahren kann, muss man halt auch wieder relativ eng abstufen. Die Abstufungen die sich aus der "Formel 63" (6 Segel, 3 Boards) ergeben haben sich eigentlich bewährt. Die beiden kleinen Segel ~6,3 und ~5,6 sowie das kleinste Board (~60 cm) braucht man für Regatten in unseren Breiten nur sehr selten, so dass man mit vier Segeln (9,5 8,6 7,8 7,0) und zwei Boards (>80cm, ~70 cm) ganz gut auskommt.


    Gruß Onno

    Füße in die Schlaufen und Hacken runterdrücken...


    Mal im ernst. Formula uns Slalomkram ordentlich angepowert fahren ist einfach kein Kindergeburtstag. Ich selber wiege ~80 kg, fahre Formula mit 12 m² und kann das auch bei Böen bis 20 kn noch ganz gut fahren. Natürlich nicht Halbwind, der Bereich wird bei allen Segelfahrzeugen die auf Up and Down Kurs gefahren werden als Todeszone bezeichnet. Also hochkreuzen, runterkreuzen. An der Kreuz kann man immer überschüssigen Druck in höhe verwandeln, downwind kann man so tief fahren, dass man den Druck managen kann. Man darf dann nur nicht langsamer werden, in Wellen einspitzel oder sowas. Wenn das Board trotzdem zu sehr zum abheben neigt, Gabel runter. Die Finne muss auch zum Board passen, sonst wird das immer ein Kampf bleiben. Da kann man sich am besten unter den Teamfahrern mal umhören was gut geht und dann mal gucken, ob man was passendes am Gebrauchtmarkt findet. Der Rest ist einfach Übung, Körperspannung, Fitness und Leidensfähigkeit. Gerade beim Formula. Ich bin da in der Regel nach 1,5-2 Stunden fix und fertig.


    Segel aufmachen: Wenn du einfach nur das Segel aufmachst, wandert der Segeldruckpunkt nach unten, wodurch du mehr Lift bekommst--->Board geht fliegen. Immer erst das Körpergewicht etwas übers Board bringen und dann das Segel öffnen.


    Noch ein guter Tip für mehr Kontrolle bei Überpower: lange Trapeztampen. Beim Formula für Downwind sind das dann schonmal 36" und mehr. Aufm großen Slalomboard kann das ähnliche Ausmaße annehmen.

    Ansonsten kann ich nur immer wieder den Slalom Trimmguide verlinken: Slalomtuning 2014


    Gruß, Onno

    Die Fädelung am Schothorn habe ich bei anderen Northgabelfahrern schon genau so gesehen. Finde das vom Angucken her auch komisch, aber scheint zu funktionieren. Ansonsten gibts von Chinook und Unifiber einen "Double Sail Pulley", sowas verwende ich. Habe aber auch ein normales Endstück.


    Die Manschetten für die Klemme gibt es in drei verschiedenen größen (farblich markiert), da muss man halt die richtige haben.


    Gruß, Onno

    War mit 6,3 aufm 59er Manta ganz gut unterwes... Die Freerider waren mehrheitlich mit 5,3 und kleiner unterwegs. Von der Badeinsel aus kam man ganz gut rein und wieder raus... Als der Wind auf OSO drehte, musste man einen Schlag aufkreuzen um zurück zu kommen.


    Böig? klar. Aber zudem auch noch Löchrig. Zwischendrin reichts nichtmal für den Wasserstart. Waren aber vergleichsweise wenige ernsthafte Löcher, das wurde evtl zum Nachmittag hin noch etwas schlechter.


    Ich denke das war mein bisher heftigster Ostwindtag am Steinhuder Meer.

    Badeinsel könnte noch gehen, wenn der Südeinschlag nicht zu stark wird. Bis 14.5. dürfen wir ja noch von dort ins Wasser. Ich muss mal schauen, ob ich mich morgen bei der Arbeit wegschleichen kann.


    Bei Ost ist das mit der Vorhersage immer so einen Sache. Bin schon bei Vorhersage 10-12 kn mit 8m² als kleinstes am Spot gewesen und war gnadenlos überpowert. Zudem kommt Ostwind immer sehr böig rein, wie man ja auch in den Messwerten von heute sieht... Kleiner als 7m²/69cm mag ich da nicht gerne fahren, dümpeln auf 86 Litern zählt nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.


    Gruß, Onno

    Styropor und Blei haben bei gleicher Form die gleiche Verdrängung aber nicht den gleichen Auftrieb. 🤔

    Sie haben bei gleichem Volumen die gleiche Verdrängung und den gleichen Auftrieb. Lediglich die Masse unterscheidet sich. Wenn ich einen Liter Blei (Dichte~11,3 kg/l) in Wasser lege, wird ein Liter Wasser verdrängt. Dieser Liter Wasser wiegt 1 kg. Folglich ist der Auftrieb 9,81 N (aka 1 kg) Da das Blei aber mehr als der Auftrieb wiegt, geht es unter. Das Styropor wiegt aber nur 11-30 g/l, erzeugt aber den gleichen Auftrieb. Folglich geht es nicht unter.


    Was du meinst ist Tragfähigkeit, das wäre Auftrieb abzüglich Eigengewicht.


    Gruß, Onno