Beiträge von Slaughthammer

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    Hat da jemand ein tip wie das aufspleisen der Dyneema Tampen verhindert wird beim einfädeln?

    Ich nehme immer Schrumpfschlauch und Sekundenkleber. Also erst das Ende mit Sekundenkleber tränken, dann schnell den Schrumpfschlauch drüber schrumpfen bevor der Sekundenkleber ausgehärtet ist. Den ganz dünnflüssigen Sekundenkleber kann man auch nachdem der Schrumpfschlauch drauf ist in das Ende kapilieren lassen, funktioniert auch.


    Gruß, Onno

    Mit Race/Slalomgeraffel auf Flachwasser:

    Formula: bis ca. 15 kn

    9,5: eigentlich gar nicht mehr.... Wenn wenig Wind ist und ich aus verschiedenen Gründen nicht Formula fahren kann/will

    8,7: Wenn für Formula zu viel Wind ist

    7,9: Wenn Böen gut über 20 kn sind, Grundwind aber noch drunter. Bei extrem Böigen Bedingungen auch auf dem 79er Board, normal auf 69er

    7,1: Grundwind Richtung 20 +kn. Wenns gleichmäßig ist auch aufm 59er Board, sonst aufm 69er

    6,3: Grundwind über 25 kn

    5,6: Wenns richtig hackt.


    Bei weniger glattem Wasser als ich es aufm Steinhuder Meer habe muss ich ggf. auch schon früher auf kleineres Material wechseln. Generell gilt: Rig for the lulls, man up in the gusts. Also so aufbauen, dass man in den Windlöchern noch gut fahren kann und in den Böen dann halt hinhalten. Und gut fahren bedeutet nicht, irgendwie im Gleiten zu sein, sondern einigermaßen das Board frei zu bekommen.


    V.a. hat z.B. das größere Segel bei mehr Wind keine Vorteile ggü. Dem kleineren...

    Das merkst du erst wenn du direkte Vergleichsfahrten machst. Im durchschnitt auf längeren Schlägen ist das größere Segel praktisch immer schneller, solange man es noch einigermaßen dichthalten kann. Erst wenn man die meiste Zeit mit offener Tür fahren muss, ist man im nachteil. Musste oft genug feststellen, dass 8,7 doch besser (also schneller) gewesen wäre, obwohl ich mit 7,9 schon ganz gut Druck hatte. Das war aber bevor ich die die Regel: 7,9 erst wenn Böen über 20 kn aufgestellt habe.


    Gruß, Onno

    Die Segellatte oberhalb der Gabel steht bei allen meinen Gunsegeln etwas über den Mast.

    Ich glaube viele stören sich daran,dabei funktionieren die Segel so perfekt.

    Wie schon gesagt sind die Gunsegel nie ganz neutral und auch etwas schwerer.

    Ich kann aus Erfahrung mit Gunsegeln sagen, dass ein bis zwei cm mehr Vorliekspannung diese deutlich neutraler und leichter machen. Gunsails brauchen einfach etwas mehr Loose Leech. LL bis zum FRED ist als absolutes minimum zu verstehen.


    Gruß, Onno

    Wenn das Segel wie von dir beschrieben getrimmt ist, sollte das Korrekt sein. Wie fährt sich das Segel denn auf dem Wasser? Wenn es gut fährt ist doch alles in Butter. In 6,9 ist das Torro schon deutlich freeridiger als in kleineres Größen ausgelegt, was ja auch sinnvoll ist. Ich hatte mal ein 5,7er von 2011, das hatte auch schon recht viel Loose Leech und trotzdem auch ordentlich Bauch. Hat auch ordentlich gezogen bei gutem handling, habs nur weggegeben, weil ich mich dann voll auf Slalomkram ausgerichtet habe.


    btw, der Expert Mast ist die 70% Carbon Linie bei Gunsails. Die 100% Masten heißen Select. Sollte aber nichts ändern, der Expert muss perfekt zu dem Segel passen.


    Gruß, Onno

    Jetzt gut drei Jahre nach der OP der Reruptur mit Umkippplastik (es mussten wohl 8 cm überbrückt werden durch Narbenbildung beim ersten gescheiterten Heilungsvorgang) bei der die Achillessehne wohl insgesamt etwas verkürzt wurde habe ich mich fast damit abgefunden, dass ich kein Badminton mehr spielen kann. Ich muss um einigermaßen beschwerdefrei zu sein regelmäßig die im Video beschriebene Übung machen. Zudem neigen die Faszien in der betroffenen Wade dazu zu verkleben, was dann zu gereizter Achillessehne sowie ISG-Blockaden und Rücken-/Schulterproblemen führt. Das kann ich mittlerweile aber auch selber wieder lösen.


    Danke für die verlinkten Videos, die bestätigen mir das, was ich in den letzten drei Jahren selber herausgefunden habe.



    Gruß, Onno

    [...] war ich schon länger auf der Suche nach einer Carbonfinne mit Freerideoutline, weil ich im oberen Windbereich mit dem 6er "allroundiger" ausgestattet sein wollte.

    Aus dem Satz hatte ich geschlossen, dass du mit der Finne im oberen Windbereich des Segels unterwegs warst. Dein WOhnort lässt übrigens auf den Ratzeburger See als Revier schließen.. Ich wusste jedoch von anderen Beiträgen, dass du auf der Ostsee unterwegs bist, allerdings stellt diese auch viele unterschiedliche Bedingungen zur Verfügung. Daher ja auch meine Frage nach den Bedingungen, um die genannte Geschwindigkeit besser einordnen zu können.


    Für entspanntes Cruisen auf nicht glattem Wasser ist 47 km/h dann durchaus eine ordentliche Geschwindigkeit.


    Gruß, Onno

    Was haltet ihr denn davon, dass das GSR jetzt nur noch 7 Latten in allen Größen hat? Skaliert sich sicher einfacher zwischen den Größen hin und her, wenn die alle das gleiche Layout haben. North ist ja schon vor knapp 10 Jahren beim Warp auf 7 Latten gegangen, und es scheint ja zu funktionieren.

    jetzt brauch ich wah. wirklich einen tipp für eine carbongabel! habe auf windcraftsports eine von al360 zum guten preis gesehen.... (ca. 800euro)

    brauch halt was für meine 100kg und 7,6er 8,6er 9,6er segel verstellbereich 180-240cm

    ?

    Ich würde da die 190-245cm nehmen... evtl sogar die 200-260. in der 190er kann man zur Not auch noch ein 6,3er fahren. Ansonsten was Totti sagt. Was drauf steht, kann man auch nutzen.

    Ich bin ja sonst auch ein Verfechter von Carbongabeln, aber in diesem Fall würde ich auch sagen, dass eine Alugabel vollkommen ausreicht. Wenn du so weit bist, dass du sicher im Trapez und Fußschlaufen stehst und auch in Böen ordentlich hinhalten kannst, kann man drüber nachdenken, das Upgrade zu machen. Vorher wirst du von den Vorteilen eh nicht viel merken.

    Hmm... war mir nicht geläufig, dass zwischen Bruch- und Traglast ein Faktor 5 steckt. Kenne das sonst eher mit Faktor 2, aber meist einfach nur eine Angabe der Bruchlast.


    Ich (und alle anderen, die es mal probiert haben) empfehle aber trotzdem einen ordentlichen Dyneematampen. Nicht wegen der höheren Bruchlast, sondern wegen der niedrigeren Trimmkräfte und besseren Abriebfestigkeit. Ja, ist deutlich teurer, aber jeder das Zeug in meinem Bekanntenkreis einmal benutzt hat, hat nie wieder was anderes benutzt.


    Zur Länge: man muss ja nicht ganz runter von Hand ziehen. Bei 2,5 m Tampen kannst du schon zwei mal durch die Rollen im Segelfuß durch bevor du etwas Spannung bekommst, dann kannst du es mit 1:4 Untersetzung locker weit genug runterziehen, dass du die letzten beiden Rollen einfädeln kannst. Das klappt sogar beim 12er Formulasegel mit 2,5 m Tampen ohne Verrenkungen oder sonstige Anstrengungen. (Und bei dem Segel ziehe ich garantiert mit über 100 kg am Tampen bis das getrimmt ist....) Aber wenn ich mir deine Materialliste so anschaue beschleicht mich der Verdacht, dass du mit einem Trimmhaken an der Verlängerung arbeitest und da gar nicht jedes mal neu den Tampen einfädelst?


    Gruß, Onno

    Jo, bei Tragkraft 60 kg würde ich das auch nicht verwenden wollen. Fraglich, ob man ein Racesegel damit überhaupt getrimmt bekommt, ohne dass der reißt. Der Standard Polyestertampen für ~1€/m ausm Surfshop ist mit 200-300kg angegeben, ein 4mm Dyneematampen zwischen 800 und 1200 kg.


    Guß, Onno

    Ich bei jedem kapitalen Schleudersturz froh, wenn der Trapeztampen reißt. Ist deutlich angenehmer als wenn der Rücken durchbricht. Oder die Gabel. Oder der Mast. Mir ist dabei auch einmal die Hakenplatte aus dem Trapez gerissen, auf beiden seiten das Gurtband komplett durch.


    Meiner Meinung nach sollten Trapeztampen ein definiertes Überlastverhalten haben und passend zum Körpergewicht verkauft werden, so dass die bei Schleuderstürzen mit mehr als 50 km/h einfach abreißen. Schont Mensch und Material.

    Als Exilostfriese in unmittelbarer Nähe zum Steinhuder Meer kann ich nur sagen, dass mir die Bedingungen hier meist besser gefallen als in die in Ostfriesland. Watt ist einfach unpraktisch zum surfen. Man kann nur sehr kurz auch mal Formula mit 70 cm Finne fahren, und mit den Gezeiten sinds auf einmal nicht mehr 2 Faktoren die passen müssen (Zeit, Wind) sondern drei. Die Binnengewässer entlang der Küste sind auch alle nicht sonderlich attraktiv. Früher war das Große Meer mein Homespot, bin aber wenn es mal passte (also sehr selten) auch am Dollart gefahren. Aber wenn man an der Küste Zeit auf dem Wasser bekommen will, muss man sein restliches Leben am Tiedenkalender ausrichten und auf Wind hoffen. Über alles bin ich mit dem Steinhuder Meer als Homespot deutlich glücklicher als mit den ostfriesischen Spots. Insbesondere dadurch, dass ich immer Formula fahren kann, bekomme ich recht viel Zeit auf dem Wasser. In Ostfriesland waren Segel über 8m² immer problematisch, weil ich dann mit den entsprechenden langen Finnen Probleme bekam.


    Nordsee lohnt sich meiner Meinung nach nur wenn man bei Starkwind in die Welle will, oder halt nichts besseres in der Nähe ist. Da ich als Slalom/Speedjunkie eher Flachwasser bevorzuge, ist das Steinhuder Meer da deutlich angenehmer für mich.


    Gruß, Onno

    Irgendwie verstehe ich euch nicht. Ich bin mit 177cm jetzt auch kein Riese, aber ich fahre ganz selten mal die Gabel unter Mitte der Aussparung, meist eher im oberen Drittel. (Beim Formula ist das dann Stirnhöhe...) Die Gabel kommt nur tiefer wenn das Board unkontrollierbar steigt, ansonsten klebt mir das Board zu sehr am Wasser. OK, durch diesen Trimm habe ich dann insbesondere beim Höhe laufen deutlichen Druck auf dem hinteren Fuß, aber dafür läuft die Kiste dann auch früh los und dann auch schnell.