Beiträge von Slaughthammer

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    Auch muss ich mich nicht mit der vom Händler vorgeschlagenen Art der Nacherfüllung zufrieden geben, da es das Wahlrecht des Käufers ist, ob er Neulieferung oder Nachbesserung haben will...

    Bist du dir da wirklich sicher? Soweit ich weiß, hat der Verkäufer drei Chancen nach seinem Gusto nachzubessern. Wenn es dann immer noch nicht gut ist, folgt die Wandlung des Kaufvertrages... Du hast als Kunde also im Gewährleistungsfall keinen Anspruch auf ein neues Board.

    Wenn der Mastfuss nicht ganz vorne bzw. sehr weit vorne ist, dann hab ich das Problem, dass ich nur anluve.

    In welcher höhe montierst du denn die Gabel? Ich würde eher da nach dem Fehler suchen. Vielleicht sind die Trapeztampen nicht gut eingestellt? Oder du hast da ein grundsätzliches Problem mit deiner Körperhaltung. Ein Anluven sollte man eigentlich in jedem Trimm verhindern können, indem man das Segel weiter nach hinten neigt, Stichwort Close the Gap. Oder stehst du wie ein nasser Sack ohne Körperspannung auf der Luvkante und drückst das Board somit per Fußsteuerung in den Wind? Folglich dann auch kein/zu wenig Druck auf dem Mastfuß?


    Ich hab letzten Donnerstag auch mal den Mastfuß fast ganz nach vorne geschoben, das hatte aber den Grund, dass ich gnadenlos überpowert war und die Boardnase irgendwie am steigen hindern musste. Großen Einfluss auf Lee/Luvgierigkeit konnte ich dabei nicht feststellen...


    Gruß, Onno

    Was genau passiert bei dir denn, wenn der Mastfuß nicht ganz vorne ist? Ich schiebe den Mastfuß in erster Linie nach vorne, wenn das Board etwas zu frei läuft und anfängt die Nase zu heben. Mastfußposition steht auch immer im Zusammenhang mit der Gabelbaumhöhe. Es gibt hier einen guten Slalom Trimm Guide im Forum: Slalomtuning 2014 Vielleicht findest du da ja was.


    Und ja, deine RAMs sind abgesehen vom 7,8er schon eher Starkwindsegel. Die unterscheiden sich ja nicht mehr so stark von einem Warp oder anderen Slalomsegeln. 7er auf 65cm würde ich erst aufbauen wenn die Böen schon an die 30 kn haben. Mein 5,6er Bin ich seit bald drei Jahren nicht mehr gefahren. Die male, dass ich das 6,3er in den letzten Jahren genutzt habe, kann ich auch an zwei Händen abzählen.


    Gruß, Onno

    Iachino erster, Albeau neunter oder schlechter... Oder Iachino zweiter und Albeau zehnter oder schlechter. Wenn Iachino dritter wird, muss Albeau schlechter als 16er sein... Sind dann punktgleich, aber wenn Albeau schlechter 16er wird, hat er den schlechteren Streicher. Wenn er genau 16er wird, und sie dann den gleichen Streicher haben, weiß ich gerade nicht, wie der tie break aussieht, möglicherweise zählt dann, wer mehr Events gewonnen hat, und das wäre Albeau.


    Alle Angaben ohne Gewähr.


    Gruß, Onno

    Bei wie viel Wind fährst du die Segel denn bei welchem Gewicht? hört sich für mich ein bisschen so an, als wenn du die Segel nur im alleruntersten Windbereich nutzt.... Ein 7,8er RAM kann man bei 75kg auf einem ~70cm Board noch bequem bis 20 kn Wind fahren, unbequem gehen auch Böen bis 30 kn... dafür sind die Segel auch ausgelegt.


    Ansonsten mach mal Bilder vom getrimmten Segel und stell die hier rein....

    Je nach der Höhe der Gabel frisier ich dann halt auch die Tampenlänge. Kann mir darum fixe Tampenlängen nicht vorstellen.

    Ich mache meist die Tampen kürzer, je weniger Druck ich im Segel habe, bzw länger, je überpowerter ich bin. Unabhängig von der Gabelhöhe. Kann also passieren, dass ich bei Leichtwind die Gabel weit oben anschlage und die Tampen auf 26" verkürze, und wenn dann der Wind richtig ordentlich auffrischt, kommt die Gabel 3-4 cm tiefer und die Tampen werden auf 30" verlängert.

    wenn ich z.B. das 7er Segel vom 60 auf das 70er SL wechsel, dann geht der Gabelbaum nach oben. Das hängt dann aber an der Baordbreite bzw. auch daran, ob das Board vorne so eine Mulde / Sicke hat.

    Mache ich auch so. Ich glaube aber, dass es daran liegt, dass das größere Board generell mehr Lift braucht/verträgt.

    Gruß, Onno

    A-Cats arbeiten sehr intensiv mit dem Twist, da wird dann teilweise sogar die Schot belegt und das Downhaul aus der Hand gefahren...


    Der große unterschied zu Windsurfern ist bei den meisten Segelbooten einfach, dass Tuch nach Situation gesetzt wird, und nicht einfach ein Segel alles machen muss... Der A-Cat muss auch mit einem Segel alles machen, und da kommen dann auch ähnliche Lösungen auf.


    Ein weiterer Aspekt ist noch, dass Windsurfer, von Raceboards etc mal abgesehen, wohl die härteste und niedrigste Gleitschwelle aller Segelfahrzeuge, die gewöhnlich im Gleiten bewegt werden, haben. Das heißt, wir brauchen einmal richtig Power zum Angleiten, und danach können wir es uns leisten, ein bis zwei m² Folie mehr oder weniger Wirkungslos durch die Gegend zu fahren, solange es beim Anpumpen hilft.


    Gruß, Onno

    Kann man sich einen RRD Icon auf Papier ausdrucken mit Epoxi aufkleben und dann mit Epoxy/Glasfaser drüberlaminieren? Hält das?

    Ich würde das Logo nicht zwischen die Laminatschichten packen, damit baust du dir ja ein Solldelaminationsstelle mit ein. Papier hat in Glas/Carbonlaminaten nichts verloren.

    7,9 und 7,1 sind bei mir die am häufigsten eingesetzten Segel, bei ~80 kg am Steinhuder Meer. Beides meistens auf dem gleichen 69er Manta gefahren, das 7,1er wenns richtig Druck hat auch mal auf dem 59er. Ich finde in dem Bereich, den man am meisten nutzt, kann man auch mal etwas feiner abstufen, dann verteilt sich die häufige Nutzung auf mehrere Größen. Damit bleibt der Verschleiß einigermaßen gleichmäßig, und wenn mal was kaputt geht, ist die Ersatzgröße nicht sooo weit daneben.


    In meiner Slalomrange sind wohl am ehesten die Randgrößen verzichtbar, da ich weder für 9,5 noch für 5,6 ein perfekt passendes Board habe. Wenn ich weiter ausdünnen wollte, wäre es schwer zu entscheiden, welches weg kommt. 6,3 fahre ich halt echt selten, wenn das weg käme, wäre mein oberer Windbereich schon deutlich beschnitten, genau mit dem dem unteren Windbereich wenn das 8,7er fehlt. Und da 7,9/7,1 meine meist benutzten Größen sind, kommen die auch nicht weg, damit muss ich einfach leben.


    Gruß, Onno

    Erstmal ist das ganze Slalomgeraffel um die "Formel 63" herum für den Wettkampf entwickelt. Also ist per se erstmal jede Form einer ausgedünnten Segelpalette "unsachgemäßer" Gebrauch. Für die Regattafahrer ist die Abstufung 9,5/8,6/7,9/7/6,3(/5,6) auch absolut sinnvoll, wird ja auch schon oft genug ausgeführt, wie dass dann mit den 3 Betten zusammen passt. Tabou hat dass dann auch noch mal schön zusammengestellt wie das für verschiedene Fahrergewichte aussehen kann.


    Wenn man jetzt mit weniger Kram unterwegs sein will, ist meiner Meinung nach tatsächlich der Sweetspot Ansatz der beste Kompromiss, das machen tatsächlich auch einige nicht ganz so ambitionierten Regattafahrer so.


    Gruß, Onno

    bin früher 6,4 - 5,3 - 4,5 gefahren

    Welches der Segel wurde denn am öftesten eingesetzt? War dir öfter mal das 6,4er zu klein oder 4,5er zu groß? Wo hättest du dir in der Vergangenheit am öftesten noch eine Zwischen/Zusatzgröße gewünscht? Wenn du diese Fragen für dich beantwortest, sollte sich die neue Segelpalette nahezu von alleine herauskristallisieren.


    Gruß, Onno

    Bei Gunsails wurde von 2011 auf 2012 umgestellt, wie rum das Segel in den Sack kommt, zumindest bei den Racesegeln. Früher wars Masttasche voraus, nurn Schothorn voraus. Merkt man nur an der Griffposition, wenn man das Segel "falsch herum" im Sack hat, lässt es sich kaum am Henkel tragen, da eine Seite immer auf dem Boden schleift. Dies ist möglicherweise bei den weniger performanceorientierten Tüchern weniger dramatisch, da diese nicht so ein Übergewicht im Bereich der Masttasche haben und so der Griff eher mittig am Sack angebracht werden kann.


    Ich lagere meine Segel auf der Masttasche stehend, bisher keine Probleme damit. Nach dem surfen werden die Segel eingerollt, und bleiben auch eingerollt, bis sie wieder aufgebaut werden. Lediglich Salzwasser spüle ich gelegentlich ab, wenn das Segel nicht in näherer Zukunft Süßwassereinsatz bekommt. Das Salz greift doch ziemlich arg die Reißverschlüsse und Rollenblöcke an.


    Gruß, Onno

    Hmmm ... hätte ich jetzt so nicht gedacht. Das 8er ist mir angepowert auf dem (für mich) kleinen Brett zu groß bzw. nicht mehr komfortabel. Oft habe ich das Gefühl, dass ich jetzt lieber schon kleiner gehen würde, aber das 6.4er langt dann nicht.

    Dann würde ich an deiner Stelle mal am Trimm und der Fahrhaltung arbeiten. Das 8er Sunray sollte sich eigentlich locker in einen breiten Überlappungsbereich mit dem 6,4er Stream fahren lassen. Einfach mal probieren, Gabel 2 cm tiefer als sonst, Vorliek etwas mehr durchziehen, Schothorn vielleicht ein Tick straffer, Trapeztampen ein Stück nach hinten... Das sind alles Sachen, die dir bei Druck im Segel mehr Kontrolle und Komfort bringen. Achtung, nicht alles auf einmal machen... einfach ausprobieren, welcher Parameter dir dein Komfortgefühl wiederbringt. Oder einfach lernen, mit viel Körperspannung das Board auf der Finne fliegen zu lassen, dann wird das Board auch laufruhiger im Kabbel...


    Wenn du aber einfach nur komfortabel gut im Gleiten sein willst, ohne dich groß anstrengen zu müssen, musst du halt enger abstufen, weil dieser Windbereich pro Segel halt relativ klein ist. Ich Stufe mein Material ja auch recht fein ab, damit ich immer maximal überpowert fahren kann ;-)


    Gruß, Onno

    Zieh die Latte mal komplett aus dem Segel, und ziehe dann den vorderen Teil aus der Tube, dann wirst du schon sehen, warum die Latte kürzer wird. Üblicherweise ist der Verbinder dann nach hinten durchstoßen, hab ich schon öfters gesehen. Sieht von außen erstmal alles in Ordnung aus, bis man es auseinander nimmt.


    Gruß, Onno

    Ich bin heute mein 8,7er GSR 2016 das erste mal gefahren, mit meinem 79cm breiter Fanatic Falcon 125 2012, 45er C-Finne. Hatte das Segel das erste mal aufm Wasser, und ich kann nur sagen, dass es bei dir definitiv nicht am Segel liegt. Hab mich nur wenige 2, 3 mal auf tiefen Raumkurs abfallen lassen, aber hatte quasi sofort 30 kn auf der Uhr, und da war definitiv noch Luft für mehr, die Böe war nur nicht stärker. Hatte aber auch relativ glattes Wasser, kein perfekter Speedstrip, aber auch keine Buckelpiste. Generell ist das Segel schon ziemlich gut, es hält das Board wirklich schön im Tiefflug auf der Finne ohne großartige Tendenz zum Tailwalk (hatte heute einen, aber ohne großes Drama wieder unter Kontrolle bringen können und selber schuld gehabt) auch bei gnadenloser überpower, das Segel beschleunigt das Board einfach egal was passiert. Hatte mit der Kombi heute im direkten Vergleich mit Kollegen immer die Nase vorne, macht also guten Durchschnittsspeed. Hilft wirklich beim "hovern" über den Chop. Ach ja, die Vorliekslänge die auf dem Segel angegeben ist, stimmt (untypisch für Gun!) nicht, ich brauchte 16-18 cm Verlängerung, nicht die angegebenen 12 cm. Der Fred sitzt auch zu dicht am Mast, bis dahin wirst du das Loose Leech niemals gezogen bekommen.


    Ach ja, wieder mal festgestellt, dass mein Falcon 125 kein Angleitwunder ist. Muss mich da wohl auch mal nach Ersatz umschauen.


    Gruß, Onno