Posts by Slaughthammer

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    Ich denke eher, dass es daran liegt, das Duotone einfach kein Material in den Test gegeben hat. Irgendwo war mal geschrieben, dass die Surf die Hersteller anschreibt mit ihren Testplänen, und die Hersteller dann das ihrer Meinung nach zu dem Test passende Material einsenden.


    Ein anderes Kriterium um die Beziehungen zwischen Duotone und der Surf zu bewerten wären die Anzeigen. Hat Duotone in der Surf Werbung? Mehr oder weniger als Pryde?


    Gruß, Onno

    Der 69er Manta kann nicht mehr mit den modernen Slalomboards verglichen werden. Im Vergleich ein relativ dünnes Heck, dadurch auch die Schlaufen etwas weiter innen. Ich fahre ihn ja noch, und immer wieder gerne. Meistgefahrenes Board, mit 7,0 und 7,9. Mit Abstrichen geht auch 8,7, da nehme ich aber lieber das große Board.


    Der 69er Manta ist sehr gutmütig (gemütlich... so weit würde ich nicht gehen) zu fahren. Lässt sich nach oben raus echt lange kontrollieren, geht super durch die Halse. Ideales Board für Slalomeinsteiger. Ich fahre darin eine Hurricane SR2 38 im unteren Winbereich und eine C-Fins 4.1 38 im oberen Windbereich. Ne 40er geht auch noch ganz gut... aber wenn ich die bräuchte fahre ich lieber größeres Material.


    Kurzum ein schönes Board. Nicht der letzte Performanceschrei, eher ein Freeracer, aber mit Potenzial. Ich bekomme den regelmäßig auf über 33 kn, andere Leute holen da noch mehr raus.


    Gruß, Onno

    Du vergisst die Profilverteilung und Ausprägung, so wie den Twist/Loose Leech im Segel. Outline ist halt wie beim Board nur einer von vielen Faktoren. Du kannst Segel mit identischer Outline bauen, die sich komplett unterschiedlich verhalten. Da reichen manchmal auch einfach nur 2 cm mehr oder weniger Vorlieksspannung um das zu erreichen. Man kann Segelcharakteristiken nicht nur an der Outline festmachen.


    Und nein, das Convert sieht nicht wie ein Freestyle Segel aus, dazu ist der Fuß und das Schothorn zu tief geschnitten. Zudem haben die Freestyler noch eine etwas höhere Streckung und vor allem ein schmaleres Top. Wenn man sich dann mal Bilder vom Segel im Einsatz anguckt, werden die Unterschiede noch deutlicher: Das Convert hat ein viel tieferes Profil und etwas mehr Twist.


    Gruß, Onno

    Genau das ist der Grund, warum ich das 7er nicht mehr auf dem 59er Manta mit 86 Litern fahre wenn die Möglichkeit besteht, dass ich im Chop einen Wasserstart machen muss. 6,3 bekomme ich immer wieder raus, egal wie die Wellen laufen, 7 und größer ist für mich bei fiesem Chop kritisch. Auf dem 110 L Manta69 kann das dann auch tatsächlich gerne der Kombimove "Schotstart into Wasserstart" werden. Also Segel hochziehen, Balance verlieren und dann mit Segel in der Hand halb kontrolliert nach Luv fallen und ungefähr in Wasserstartpostition landen, auf jeden Fall mit Segel im Wind.


    Wenn keine nervigen Wellen da sind, kann ich auch das 12m² Formulasegel Wasserstarten (vorbehaltlich genug Wind).


    Gruß, Onno

    Ich habe die beiden Tampen links und rechts mit einer Gummischnur verbunden, die vor dem Mast lang läuft. So sind die Tampen dann immer in Griffweite. Wenn du den Tampen händisch in die Klemme drücken musst passt der Tampen nicht zur Klemme und du solltest da auf was passendes wechseln. Bei mir gehen die fast immer wieder von alleine in Klemmung, allein dadurch dass das Gummi die einigermaßen in die richtige Richtung hält.


    Gruß, Onno

    warum bei Chop weiter vorne? Bei mir ist es umgekehrt, wenn es Chopy Bedingungen hat mache ich den Mastfuß weiter nach hinten , so fliegt das Board viel freier über den Chop und sticht nicht ein.

    Dann solltest du den bei Flachwasser noch weiter hinten fahren. Ich fahre den Mastfuß immer so weit hinten wie ich es kontrollieren kann. Dabei lasse ich die Gabel auch möglichst weit oben und mache die erst tiefer, wenn der Mastfuß schon ein Stück nach vorne gewandert ist. Wenn ich das Board nicht früh genug frei auf die Finne bekomme hilft Mastfuß nach hinten. Bei Chop braucht man nicht so viel Lift vom Rigg, da man mit längerer Finne fährt und generell Kontrolle etwas schwieriger wird. Zudem liftet einen der Chop eh schon aus dem Wasser.


    Ansonsten kann ich da nur immer wieder auf Boris' Slalom Trimmguide verweisen: http://surf-forum.com/attachme…m-trimmguide-2018-22-pdf/


    Gruß, Onno

    - Carbon Gabeln sind an Land wesentlich empfindlicher, z.B. an Steinstränden und in der Sonne (bestätigt die Behauptung der höheren Empfindlichkeit)

    Kann ich so aus eigener Erfahrung nicht bestätigen

    - Carbon Gabeln können ihre Steifigkeit gegenüber Alu Gabeln erst ausspielen, ab Längen > 200 cm.

    - Carbon Gabeln sind bei Slalomsegeln die erste Empfehlung.

    Meine erste Carbongabel war eine 135-195 cm Gabel (günstig gebraucht gekauft), ich fuhr damit ein 5,7er Gunsails Torro. Nach zwei Schlägen war mein erster Gedanke: Fuck, ich kann nie wieder eine Alugabel kaufen...

    Bitte nicht theoretische Überlegungen und tatsächliche Erfahrung verwechseln!


    Carbongabeln sind deutlich Steifer, wodurch sich das Rigg wesentlich direkter und gleichzeitig besser kontrollierbar fährt. Gerade im oberen Windbereich mehr Kontrolle. Aber auch beim Anpumpen deutlich direkter. Wegen des Gewichtes nutzt die eher keiner. Das Argument habe ich auch noch nirgends gelesen.


    Zur Haltbarkeit: Ich kenne genug Leute, die regelmäßig 2-3 Alugabeln pro Saison verschlissen haben. Nachdem die auf renomierte Carbongabeln gewechselt sind, konnten die mehrere Saisons nacheinander genutzt werden. Zudem entfällt bei Carbongabeln die Korrosionsproblematik.


    Gruß, Onno

    Dein Gecko ist wahrscheinlich zum Halsen lernen eines der besten Bretter am Markt. Wie sieht deine Powerhalse auf dem Gecko denn aus? eine echte Powerhalse ist es eigentlich erst, wenn du dabei nicht aus dem Gleiten fällst. Dafür braucht es schon etwas beherztes Agieren und Speed zum Beginn des Manövers. Und dann nicht einfach hinten auf dem Board stehen bleiben, sondern aktiv das Gewicht nach vorne bringen um das Brett im Gleiten zu halten und den runden Teil der Kante zum Kurve fahren ins Wasser zu drücken... Naja, das ist hier ja nicht Thema. Der 106er 3S erfordert da einen doch deutlich anderen Bewegungsablauf und -timing. Nur weil du die Halse auf dem großen Board gemeistert hast, heißt das dann noch lange nicht, dass du das dann auf dem kleinen auch gleich kannst. Es hilft zwar das zu können und auch eine gewisse Routine zu haben, aber du wirst das auf dem kleinen Board immer noch üben müssen bis das klappt.


    Nun zu der Frage nach einem neuen Board: Bei deinem Gewicht, 8 m² und guter aktiver Angleittechnik mit Pumpen etc. kannst du mit einem ~72 cm Board erwarten ab etwa 12 kn Wind gleiten zu können. Etwas schmalere Boards die etwas länger sind haben da den Vorteil, dass sie zum angleiten etwas weniger aktiven Input brauchen.


    Ich würde dir also empfehlen die Halse auf deinem jetzigen Gecko soweit zu trainieren bis sie wirklich sitzt. Auch in leichtem Kabbelwasser. Vorderen Fuß bis zum Fußwechsel in der Schlaufe lassen und schön auf der Kante um die Kurve carven. Dann bist du auch schon in einer guten Position das auch auf deinem kleinen Brett zu lernen. Sobald du mit dem 106er einigermaßen halsen kannst ist dann meiner Meinung nach der Zeitpunkt gekommen, über ein kleineres großes Board nachzudenken.


    Gruß, Onno

    Man kann ja vor der nächsten anstehenden Halse vorher schon aus den Schlaufen raus und das Segel etwas aufmachen und mehr am Wind fahren, die Geschwindigkeit rauszunehmen, um eine sichere Halse zu fahren.

    Öhhhh? Du meinst die allseits beliebte Wulfener Halse oder auch Großes Meer Halse? Aufschießer, absteigen, kurz an den Trapeztampen rumschieben, Material umdrehen und weiterfahren.


    Die Halse wird generell einfacher und weniger anstrengend je schneller man unterwegs ist, da man dadurch im Manöver fast keinen Segeldruck mehr hat. Zudem läuft das Brett auch mit mehr Geschwindigkeit stabiler um die Kurve. Daher vor der Halse abfallen und dichthalten für maximale Eingangsgeschwindigkeit.


    Gruß, Onno

    Oder sollte ich das Geld unter dem Aspekt lieber in eine Carbongabel investieren?

    Meine Meinung nach eindeutig die bessere Idee. Da ist das Geld auf jeden Fall zukunftssicher und performancesteigernd investiert! Segel kommen und gehen, die Carbongabel bleibt.


    Gruß, Onno