Beiträge von Slaughthammer

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    bin früher 6,4 - 5,3 - 4,5 gefahren

    Welches der Segel wurde denn am öftesten eingesetzt? War dir öfter mal das 6,4er zu klein oder 4,5er zu groß? Wo hättest du dir in der Vergangenheit am öftesten noch eine Zwischen/Zusatzgröße gewünscht? Wenn du diese Fragen für dich beantwortest, sollte sich die neue Segelpalette nahezu von alleine herauskristallisieren.


    Gruß, Onno

    Bei Gunsails wurde von 2011 auf 2012 umgestellt, wie rum das Segel in den Sack kommt, zumindest bei den Racesegeln. Früher wars Masttasche voraus, nurn Schothorn voraus. Merkt man nur an der Griffposition, wenn man das Segel "falsch herum" im Sack hat, lässt es sich kaum am Henkel tragen, da eine Seite immer auf dem Boden schleift. Dies ist möglicherweise bei den weniger performanceorientierten Tüchern weniger dramatisch, da diese nicht so ein Übergewicht im Bereich der Masttasche haben und so der Griff eher mittig am Sack angebracht werden kann.


    Ich lagere meine Segel auf der Masttasche stehend, bisher keine Probleme damit. Nach dem surfen werden die Segel eingerollt, und bleiben auch eingerollt, bis sie wieder aufgebaut werden. Lediglich Salzwasser spüle ich gelegentlich ab, wenn das Segel nicht in näherer Zukunft Süßwassereinsatz bekommt. Das Salz greift doch ziemlich arg die Reißverschlüsse und Rollenblöcke an.


    Gruß, Onno

    Hmmm ... hätte ich jetzt so nicht gedacht. Das 8er ist mir angepowert auf dem (für mich) kleinen Brett zu groß bzw. nicht mehr komfortabel. Oft habe ich das Gefühl, dass ich jetzt lieber schon kleiner gehen würde, aber das 6.4er langt dann nicht.

    Dann würde ich an deiner Stelle mal am Trimm und der Fahrhaltung arbeiten. Das 8er Sunray sollte sich eigentlich locker in einen breiten Überlappungsbereich mit dem 6,4er Stream fahren lassen. Einfach mal probieren, Gabel 2 cm tiefer als sonst, Vorliek etwas mehr durchziehen, Schothorn vielleicht ein Tick straffer, Trapeztampen ein Stück nach hinten... Das sind alles Sachen, die dir bei Druck im Segel mehr Kontrolle und Komfort bringen. Achtung, nicht alles auf einmal machen... einfach ausprobieren, welcher Parameter dir dein Komfortgefühl wiederbringt. Oder einfach lernen, mit viel Körperspannung das Board auf der Finne fliegen zu lassen, dann wird das Board auch laufruhiger im Kabbel...


    Wenn du aber einfach nur komfortabel gut im Gleiten sein willst, ohne dich groß anstrengen zu müssen, musst du halt enger abstufen, weil dieser Windbereich pro Segel halt relativ klein ist. Ich Stufe mein Material ja auch recht fein ab, damit ich immer maximal überpowert fahren kann ;-)


    Gruß, Onno

    Zieh die Latte mal komplett aus dem Segel, und ziehe dann den vorderen Teil aus der Tube, dann wirst du schon sehen, warum die Latte kürzer wird. Üblicherweise ist der Verbinder dann nach hinten durchstoßen, hab ich schon öfters gesehen. Sieht von außen erstmal alles in Ordnung aus, bis man es auseinander nimmt.


    Gruß, Onno

    Ich bin heute mein 8,7er GSR 2016 das erste mal gefahren, mit meinem 79cm breiter Fanatic Falcon 125 2012, 45er C-Finne. Hatte das Segel das erste mal aufm Wasser, und ich kann nur sagen, dass es bei dir definitiv nicht am Segel liegt. Hab mich nur wenige 2, 3 mal auf tiefen Raumkurs abfallen lassen, aber hatte quasi sofort 30 kn auf der Uhr, und da war definitiv noch Luft für mehr, die Böe war nur nicht stärker. Hatte aber auch relativ glattes Wasser, kein perfekter Speedstrip, aber auch keine Buckelpiste. Generell ist das Segel schon ziemlich gut, es hält das Board wirklich schön im Tiefflug auf der Finne ohne großartige Tendenz zum Tailwalk (hatte heute einen, aber ohne großes Drama wieder unter Kontrolle bringen können und selber schuld gehabt) auch bei gnadenloser überpower, das Segel beschleunigt das Board einfach egal was passiert. Hatte mit der Kombi heute im direkten Vergleich mit Kollegen immer die Nase vorne, macht also guten Durchschnittsspeed. Hilft wirklich beim "hovern" über den Chop. Ach ja, die Vorliekslänge die auf dem Segel angegeben ist, stimmt (untypisch für Gun!) nicht, ich brauchte 16-18 cm Verlängerung, nicht die angegebenen 12 cm. Der Fred sitzt auch zu dicht am Mast, bis dahin wirst du das Loose Leech niemals gezogen bekommen.


    Ach ja, wieder mal festgestellt, dass mein Falcon 125 kein Angleitwunder ist. Muss mich da wohl auch mal nach Ersatz umschauen.


    Gruß, Onno

    Ich hab da immer den Sternzwirn für genommen, Knoten? Irgendwas das hält, kommt nicht so drauf an. Gibt auch Leute, die das offen gelassen haben, oder nur zwei kleine Kabelbinder drum gemacht haben, funktioniert auch.


    Wenn die Latte ein anderes Biegeverhalten hat, wird sich das schon irgendwie auf das Segel auswirken, ob du mit dem Ergebnis zufrieden bist musst du ausprobieren. Ich hab auch schon in solche Fällen die Latte einfach hinten ein wenig verlängert, das geht auch ganz gut, und dadurch wird die Latte vorne auch etwas dicker und steifer (Ich hoffe das reißt niemals jemand aus dem Kontext...)


    Gruß, Onno

    Das macht irgendwie nicht so Sinn. Bei wenig Wind braucht man ja mehr Druck auf den Mastfuss um die Löcher durchzugleiten oder auch schneller anzugleiten. Daher macht ein Sitz bei wenig Wind mehr Sinn.

    Na... da sieht man mal wieder die Unterschiede zwischen Slalompiloten und anderen Windsurfern: Bei Leichtwind will man weniger Druck auf dem Mastfuß haben, damit das Board besser frei kommt. Daher bei Leichtwind auch die Gabel höher, damit mehr Gewicht am Segel hängt und weniger aufs Board drückt. Da kann dann ein Trapez mit höherer Hakenposition schon helfen, das auf die Spitze zu treiben, da man auch gleichzeitig kürzere Tampen braucht als wenn man ordentlich angeknistert rumballert, da einfach der Druck im Segel fehlt, so weit draußen hängen zu können.


    Gruß, Onno

    Erzähl mal ein bisschen mehr! Bei welchen Bedingungen setzt du dein 9,6er (welcher Jahrgang überhaupt? Da gibt es schon dramatischen Unterschiede...) ein, wann willst du das neue Segel einsetzen? Wie schwer bist du, wie gut und wie viel surfst du?


    Grundsätzlich würde ich eher ein 8er unter dem 9,6er empfehlen. Allerdings war das Cannonball nicht unbedingt für die beste Windrange im oberen Windbereich bekannt, daher könnte je nach dem was du genau vorhast auch ein 8,6er gut passen. Ich würde nicht zu einem neuen 7,8er Vector raten, das wird wohl zu klein sein für einen ordentlichen Anschluss... Das alte 8er Vector war immer ein relativ großes, kraftvolles Segel mit tiefem Bauch, das schon früh zieht.


    Gruß, Onno

    Zum einen würde ich dir raten, möglichst wenige Segellinien zu mischen, also entweder das Sunray oder das Torro zu nehmen. Zum anderen würde ich empfehlen, das ~7m² Segel auf dem 115er Rocket zu fahren. Auf dem 145er gewinnst du nicht so viel Top End Kontrolle hinzu wenn du von 8,6 auf 7,0 wechselst.


    Zudem bedenke, ein 7er Sunray wird sich auf dem 115er sehr weit nach oben raus fahren lassen. Das sollte noch in Böen bis 25kn gut zu kontrollieren sein (ob man das will, ist eine andere Frage...) Auch ein 8,6er Sunray auf einem 145er Rocket kann man ganz schön lange knüppeln... Ohne da deine genauen Präferenzen/Fahrkönnen/Fahrstil zu kennen, kann man da keine wirklich gute Empfehlung aussprechen.


    Gruß, Onno

    Ich kann nur bestätigen, dass mit dem großen Geröde bei Leichtwindl doppelte Windgeschwindigkeit gut möglich ist. Die frage ist halt, bis wie viel Wind man das aufrecht halten kann. Bei 12 kn Wind 24 kn fahren ist für mich kein Problem (aufm Formula mit 12 m²).

    Könnt auch die große Latte defekt sein, ich Check das gleich mal alles.

    Das wäre auch mein Tip. Latte direkt am Camber gebrochen hat gerne genau solche Symptome. Oder Kurz vorm brechen reicht schon, die werden irgendwann weich und man wundert sich, warum das Segel nicht mehr ordenltich funtioniert.


    Gruß, Onno

    Wenn ich das Board (einen Manta FR 85 mit Z Finne 44 S-) fliegen lasse, nuss ich immer tierisch mit Wheely aufpassen. Vielleicht hat die Z zu viel Lift, aber ich denke es liegt eher an mir.

    Die Z-Finnen haben viel Lift und sind nicht so einfach zu fahren wie z.B. die C-Finnen. Wenn du auf der Geraden schnell sein willst, musst du das Board konstant im Tiefflug auf der Finne halten können, das ist zum einen technisch anspruchsvoll und zum anderen auch körperlich ziemlich anstrengend. Zudem muss der Trimm dafür ziemlich gut passen... Siehe meine Antwort im anderen Thread dazu.


    Ein 8,7er GS-R kannst du übrigens locker auf einem 71er SL mit 110-115l Volumen fahren. 38er Finne und du wirst gut unterwegs sein.

    Sicher geht das, dann muss man aber Druck in der Tüte haben. Und all zu choppy sollte das wasser auch nicht sein. Am unteren Windlimit macht so eine Kombi nicht so viel Spaß, und bei Chop braucht man die längere Finne und damit das breitere Heck eines größeren Boards. Wenns allerdings ordentlich läuft, ist das kleinere Board eigentlich immer schneller.


    torti-tm : Freeracekram macht durchaus Sinn, wenn du lieber eine Nummer kleiner fahren möchtest, oder dich nicht weiter in das Thema Slalomkram reinfuchsen magst. Ich würde aber erstmal noch ein bisschen probieren und lernen bevor ich diese Entscheidung treffe. Slalomsegel erfordern schon einiges an Input seitens des Fahrers. Das braucht eine gewisse Eingewöhnungs/Lernphase, und auch eine körperliche Fitness. Der Slalomkram will halt aktiver gefahren werden. Sicher kann man damit auch entspannt rumcruisen, aber dann ists halt auch nicht schneller als Freeracekram, im gegenteil, eher langsamer. Auch ist eine Slalomkombi deutlich trimmsensibler, also muss man da auch mehr Zeit reinstecken. Insbesondere bis man die richtige Mastfußposition/Gabelbaumhöhe hat, läuft so ein Slalomhobel nicht optimal frei auf der Finne. Es gibt hier einen Slalom Trimmguide als PDF, den kann ich nur empfehlen: Slalomtuning 2014


    Gruß, Onno

    27,5 kn ist für Nordseebedingungen schon ziemlich gut! Wenn man mit deinen körperlichen Vorraussetzungen mit so großem Material schneller werden will braucht man glattes Wasser, und muss dann schon ordentlich Druck haben um richtig abfallen zu können. Wenn man dann noch das Board schön über die Finne fliegen lässt, sollten für dich so 30 kn drin sein. Versuch doch mal das 8,7er auf dem HTS zu fahren!


    Dass du bei DWC-Racern nicht mitkommst, ist nicht weiter verwunderlich... Wenn Helge Wilkens hier mal aufm Teich unterwegs ist, fährt der auch Kreise um mich, und ich bin eigentlich schon nicht sonderlich langsam. Vor allem fährt der noch recht bequem 7,8 wenn ich mit 7 schon meine Probleme habe...


    BTW, hab jetzt auch ein '16er 8,7er, und hatte auch ein paar Probleme beim Trimmen. Komme auch bei 16 cm Verlängerung raus, aber falten bis zum FRED gibts trotzdem nicht, ich vermute einfach mal, dass der nicht ganz richtig gesetzt ist. Segel rotiert aber... Mal schauen wie es sich aufm Wasser macht.


    Gruß, Onno

    EDIT: Ich glaube ich fahre zum Pelzerhaken. Ist mir alles egal ...

    Ich denke das war für dich die richtige Entscheidung. Alles unter 9,5 hatte heute nur Stop&Go mit viel Stop... Bin Formula mit 12m² gefahren, das ging ganz gut. Zusätzlich war noch die Zufahrt zu den Standterrassen gesperrt, bin dann rüber nach Mardorf zum Surferstrand, mit der elenden Sandbank, gerade für Formulafahrer ganz toll.. -.-


    Gruß, Onno

    Das wäre zumindest mein Plan für morgen. Heute wars fürs 7er fast zu viel... Nordwest kommt meist ganz gut rein, nimm auf jeden fall auch was kleineres mit! Genau weiß mans immer erst wenn man am Wasser ist. Wo wolltest du denn morgen ins Wasser? Ich werde wohl bei den Standterassen sein.


    Gruß, Onno