Beiträge von Slaughthammer

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    Ich Stelle die Gabel so ein das wenn mit 2 Fingern am Tampen angezogen ist noch max 2 cm Luft ist. Locker für downwind bis -10 cm ( extrem) Leichtwind ca -4 cm und Starkwind amwind +2 cm. Damit steht das Segel an der Gabel an.

    So mache ich es auch. Mir doch egal was der Hersteller für Längenangaben aufdruckt. Neutraler Trimm+2 cm reichen aus. Weiteres Flachziehen des Segels bringt eigentlich keine Vorteile, höchstens wenn man wirklich extremst überpowert ist (Schauerböe mit plötzlich +3 bft) kann das mal helfen die Fuhre sicher nach Hause zu bringen. In letzter Zeit tendiere ich sogar eher dazu, die +2 cm wegzulassen. Die Möglichkeit, auch mal auf -10cm zu Trimmen möchte ich aber nicht missen!


    Gruß, Onno

    Na, guck dir das hier noch mal genau an: https://www.windsurfinggear.co…ts/adjustable-outhaul-kit

    Das hinten ist schon ein beidseitig bedienbarer 1:4 Flaschenzug und dann zusätzlich noch die Rolle in der Schot mit 1:2, macht 1:8.


    Aber eigentlich ging es ja um die Tampenbelastung am Schothorn. Und die ist zwar beim Trimmen an Land durchaus im zu vernachlässigenden Bereich, auf dem Wasser in Aktion jedoch erheblich.


    Gruß, Onno

    Wenn das Segel an Land liegt habe ich auch keine Spannung auf dem Schothorn, im Gegenteil fahre ich meist mit negativem Outhaul. Wenn man allerdings im Trapez hängt und ordentlich angepowert ist und gerade doch noch nen cm nachtrimmen möchte, sieht das etwas anders aus. Da liegt dann trotz negativem Trimm deutlich Spannung auf der Trimmschot.


    Auf dem Bild ist hinten übrigens ein Doppelrolle. Macht hinten 1:4, dann nochmal 1:2 durch die Rolle in der Schot.

    Ähm... beim Riggen vielleicht noch. Aber hast du mal versucht, ein 8m² Segel unter Vollast am Schothorn nachzutrimmen? Das ist mit der üblichen 1:6 Untersetzung schon zumindest sportlich, wenn nicht unmöglich.


    Ist mir noch nie untergekommen. Wie sieht denn das aus?


    Der Tampen geht doch maximal zweimal durch die Öse... Kraft brauche ich am Schothorn gar

    keine. Belsatung ist minimal, bei mir ist noch kein Tampen da jemals durchgerieben.

    siehe: https://www.board-worx.com/chi…light-control-system.html
    zwei bewegliche Rollen am Schothorn, und dann noch eine bewegliche Rolle an der Schot... Oder ist das schon 1:8?


    Warum du da noch nie groß Kraft gebraucht hast? Das liegt daran, dass du da noch nie beim surfen selbst versucht hast dran zu ziehen.


    Durchgerieben ist mir da auch noch kein Tampen, das ganze Bewegt sich ja nicht sonderlich viel unter Last. Bei Verwendung eines Trimmsystems sieht das etwas anders aus...


    Gruß, Onno

    Hat ja beim Surfen keine wesentliche Belastung.

    Ähm... beim Riggen vielleicht noch. Aber hast du mal versucht, ein 8m² Segel unter Vollast am Schothorn nachzutrimmen? Das ist mit der üblichen 1:6 Untersetzung schon zumindest sportlich, wenn nicht unmöglich.


    Ich verwende da an meiner kleinen Gabel ohne Trimmsystem auch den Marlow Formuline, hält ewig und hab ich eh rumliegen. Im Trimmsystem hatte ich länger eine 4mm Reißleine für Außenbordmotoren, die hat auch ganz gut gehalten. Hab da jetzt 3mm Dyneematampen wegen der Leichtgängigkeit. Mal schauen wie lange der hält.


    Gruß, Onno

    Verstehe ich nicht - du hast mehrere Warp und wunderst dich, dass die Natural - Kombi nicht läuft?

    Sehe ich auch so. Das Natural passt einfach nicht auf einen Slalomhobel. Da fehlt dann der Druck auf dem Mastfuß um das Board flach zu halten, zusätzlich wandert der Druckpunkt in den Böen nach hinten... Bei 15-20 kn ist 7,8 grundsätzlich schon mal die richtige Segelgröße, wenn es ein Slalomsegel ist (oder zumindest was Freeraciges). Wenn die Böen nicht großartig über 20 kn sind, kann man auch 8,6 noch ganz gut fahren, das ist dann aber schon ziemlich sportlich und man sollte dann wissen was man tut und wie man sein Material trimmen muss.

    Mein Tip: Hier klicken und das PDF genau studieren, die Zusammenhänge dann selber auf dem Wasser nachvollziehen und verinnerlichen. Dann klappt es auch bei Überpower mit Slalomaterial. Und keine Freeride/move/Wavesegel auf Slalomboards stellen. Da sollte schon zumindest Freerace (meinetwegen auch nocam Freerace) drauf.


    Gruß, Onno

    Moin, wie ist das mit dem Gewicht? Sind die im Vergleich nicht sauschwer?

    Die GS-R sind gar nicht mehr so viel schwerer als die anderen Slalomsegel, das wurde über die letzten Jahre kontinuierlich leichter. Point7 oder Challenger Slalomsegel sind sogar eher schwerer als die Gun.

    Hat da jemand ein tip wie das aufspleisen der Dyneema Tampen verhindert wird beim einfädeln?

    Ich nehme immer Schrumpfschlauch und Sekundenkleber. Also erst das Ende mit Sekundenkleber tränken, dann schnell den Schrumpfschlauch drüber schrumpfen bevor der Sekundenkleber ausgehärtet ist. Den ganz dünnflüssigen Sekundenkleber kann man auch nachdem der Schrumpfschlauch drauf ist in das Ende kapilieren lassen, funktioniert auch.


    Gruß, Onno

    Mit Race/Slalomgeraffel auf Flachwasser:

    Formula: bis ca. 15 kn

    9,5: eigentlich gar nicht mehr.... Wenn wenig Wind ist und ich aus verschiedenen Gründen nicht Formula fahren kann/will

    8,7: Wenn für Formula zu viel Wind ist

    7,9: Wenn Böen gut über 20 kn sind, Grundwind aber noch drunter. Bei extrem Böigen Bedingungen auch auf dem 79er Board, normal auf 69er

    7,1: Grundwind Richtung 20 +kn. Wenns gleichmäßig ist auch aufm 59er Board, sonst aufm 69er

    6,3: Grundwind über 25 kn

    5,6: Wenns richtig hackt.


    Bei weniger glattem Wasser als ich es aufm Steinhuder Meer habe muss ich ggf. auch schon früher auf kleineres Material wechseln. Generell gilt: Rig for the lulls, man up in the gusts. Also so aufbauen, dass man in den Windlöchern noch gut fahren kann und in den Böen dann halt hinhalten. Und gut fahren bedeutet nicht, irgendwie im Gleiten zu sein, sondern einigermaßen das Board frei zu bekommen.


    V.a. hat z.B. das größere Segel bei mehr Wind keine Vorteile ggü. Dem kleineren...

    Das merkst du erst wenn du direkte Vergleichsfahrten machst. Im durchschnitt auf längeren Schlägen ist das größere Segel praktisch immer schneller, solange man es noch einigermaßen dichthalten kann. Erst wenn man die meiste Zeit mit offener Tür fahren muss, ist man im nachteil. Musste oft genug feststellen, dass 8,7 doch besser (also schneller) gewesen wäre, obwohl ich mit 7,9 schon ganz gut Druck hatte. Das war aber bevor ich die die Regel: 7,9 erst wenn Böen über 20 kn aufgestellt habe.


    Gruß, Onno

    Die Segellatte oberhalb der Gabel steht bei allen meinen Gunsegeln etwas über den Mast.

    Ich glaube viele stören sich daran,dabei funktionieren die Segel so perfekt.

    Wie schon gesagt sind die Gunsegel nie ganz neutral und auch etwas schwerer.

    Ich kann aus Erfahrung mit Gunsegeln sagen, dass ein bis zwei cm mehr Vorliekspannung diese deutlich neutraler und leichter machen. Gunsails brauchen einfach etwas mehr Loose Leech. LL bis zum FRED ist als absolutes minimum zu verstehen.


    Gruß, Onno

    Wenn das Segel wie von dir beschrieben getrimmt ist, sollte das Korrekt sein. Wie fährt sich das Segel denn auf dem Wasser? Wenn es gut fährt ist doch alles in Butter. In 6,9 ist das Torro schon deutlich freeridiger als in kleineres Größen ausgelegt, was ja auch sinnvoll ist. Ich hatte mal ein 5,7er von 2011, das hatte auch schon recht viel Loose Leech und trotzdem auch ordentlich Bauch. Hat auch ordentlich gezogen bei gutem handling, habs nur weggegeben, weil ich mich dann voll auf Slalomkram ausgerichtet habe.


    btw, der Expert Mast ist die 70% Carbon Linie bei Gunsails. Die 100% Masten heißen Select. Sollte aber nichts ändern, der Expert muss perfekt zu dem Segel passen.


    Gruß, Onno

    Jetzt gut drei Jahre nach der OP der Reruptur mit Umkippplastik (es mussten wohl 8 cm überbrückt werden durch Narbenbildung beim ersten gescheiterten Heilungsvorgang) bei der die Achillessehne wohl insgesamt etwas verkürzt wurde habe ich mich fast damit abgefunden, dass ich kein Badminton mehr spielen kann. Ich muss um einigermaßen beschwerdefrei zu sein regelmäßig die im Video beschriebene Übung machen. Zudem neigen die Faszien in der betroffenen Wade dazu zu verkleben, was dann zu gereizter Achillessehne sowie ISG-Blockaden und Rücken-/Schulterproblemen führt. Das kann ich mittlerweile aber auch selber wieder lösen.


    Danke für die verlinkten Videos, die bestätigen mir das, was ich in den letzten drei Jahren selber herausgefunden habe.



    Gruß, Onno

    [...] war ich schon länger auf der Suche nach einer Carbonfinne mit Freerideoutline, weil ich im oberen Windbereich mit dem 6er "allroundiger" ausgestattet sein wollte.

    Aus dem Satz hatte ich geschlossen, dass du mit der Finne im oberen Windbereich des Segels unterwegs warst. Dein WOhnort lässt übrigens auf den Ratzeburger See als Revier schließen.. Ich wusste jedoch von anderen Beiträgen, dass du auf der Ostsee unterwegs bist, allerdings stellt diese auch viele unterschiedliche Bedingungen zur Verfügung. Daher ja auch meine Frage nach den Bedingungen, um die genannte Geschwindigkeit besser einordnen zu können.


    Für entspanntes Cruisen auf nicht glattem Wasser ist 47 km/h dann durchaus eine ordentliche Geschwindigkeit.


    Gruß, Onno

    Was haltet ihr denn davon, dass das GSR jetzt nur noch 7 Latten in allen Größen hat? Skaliert sich sicher einfacher zwischen den Größen hin und her, wenn die alle das gleiche Layout haben. North ist ja schon vor knapp 10 Jahren beim Warp auf 7 Latten gegangen, und es scheint ja zu funktionieren.

    jetzt brauch ich wah. wirklich einen tipp für eine carbongabel! habe auf windcraftsports eine von al360 zum guten preis gesehen.... (ca. 800euro)

    brauch halt was für meine 100kg und 7,6er 8,6er 9,6er segel verstellbereich 180-240cm

    ?

    Ich würde da die 190-245cm nehmen... evtl sogar die 200-260. in der 190er kann man zur Not auch noch ein 6,3er fahren. Ansonsten was Totti sagt. Was drauf steht, kann man auch nutzen.

    Ich bin ja sonst auch ein Verfechter von Carbongabeln, aber in diesem Fall würde ich auch sagen, dass eine Alugabel vollkommen ausreicht. Wenn du so weit bist, dass du sicher im Trapez und Fußschlaufen stehst und auch in Böen ordentlich hinhalten kannst, kann man drüber nachdenken, das Upgrade zu machen. Vorher wirst du von den Vorteilen eh nicht viel merken.