Beiträge von Slaughthammer

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    Wenn es geht: Nach den Erfahrungen hier im Forum Al360; ich habe gute Erfahrungen mit meinen Maui Sails Carbon.

    1 oder 2 mal gefahren ist kein Hemmnis, wäre m.E. ok

    Das kann ich so bestätigen. Fahre jetzt seit 5 Jahren die Mauisails Carbongabeln: 190-250 Slalom und 140-200 Wave. Damit decke ich meine komplette Range an Slalomsegeln ab. Die haben in der Zeit jetzt auch einiges einstecken müssen, nicht kaputt zu bekommen.


    Hatte vorher ne AL360 E3 190-245 (leider geklaut worden), die würde ich auch ohne Bedenken weiterempfehlen. Trauere der immer noch ein bisschen hinterher.


    Ansonsten muss ich Peter zustimmen:

    Deine Worte. Wenn ich mir dein Revier und deine Ausrüstungsliste so ansehe, sollte es schon für eine gute Carbongabel reichen. Sonst verkaufe lieber ein Board.


    Eine gute Carbongabel ist meiner Meinung nach immer noch der eine Punkt, der für sich genommen den größten Performancevorteil nach sich zieht, gerade bei Gabellängen über 2m. Ob du jetzt auf einem 10 jahre alten Freerider oder einem aktuellen Freeracer stehst ist dagegen subtil.


    Gruß, Onno

    Was mir am öftesten kaputt geht sind Segellatten... Ins Formulasegel hab ich neulich Geschwindigkeitsloch gemacht, Hand durchgesteckt. Ein Trapeztampen beim Schleudersturz bei knapp 30 kn abgerissen und die obere Segellatte gebrochen. Der Mast hatte hinterher auch einen deutlichen Eindruck vom Gabelbaum. Mast wurde dann von innen mit einer Hülse verstärkt und außen überlaminiert, ist dann noch ein gutes Jahr ohne Probleme gelaufen, dann etwas höher gebrochen. Ansonsten waren die letzten Jahre bei mir erstaunlich Brucharm.


    Gruß, Onno

    Hauptsache du bist unverletzt!

    Ich hätte auch einmal so einen Sturz mit einer Alten x7 Carbon Gabel,

    da hat es ein das Stück zwischen den Trapeztampen rausgerissen !

    Tja, da hilft wohl nur ne ordentliche Gabel... Mir sind bisher zwei ernsthafte ~30 kn Schleuderstürze passiert, bei denen ich im Trapez geblieben bin. Einmal ist der Trapeztampen gerissen und einmal ist der Trapezhaken aus dem Trapez gerissen. Bei solchen Einschlägen hilft nichts mehr, das schwächste Glied geht dabei kaputt. Bleibt zu hoffen, dass es nicht die Wirbelsäule ist sondern irgend etwas anders nachgibt, sei es Gabel, Mast, Trapez oder Tampen.


    Ich denke aber, dass der hier diskutierte Protektor sich eher an die Aufsteiger richtet, die eher so bei bis zu maximal 40 km/h unterwegs sind. Da sind die Einschläge noch deutlich sanfter als bei 30+kn. Das ist immerhin doppelte kinetische Energie!

    die Zahlen mit dem Hammer hatte ich nur raus gesucht, basiert darauf das ein 1.5kg Hammer mit ca 2G geschlagen wird.

    Beim beschleunigen des Hammers mag 2 g ja realistisch sein, (1 g kommt ja schon vom fallen lassen, ein weiteres schafft man dann mit der Hand dazu). Geht man nun davon aus, dass der Hammer über einen Weg von 50 cm mit 2 g beschleunigt wird, um anschließend auf einem Weg von wenigen mm wieder abgebremst wird (je nach Widerstandsfähigkeit dessen, worauf der Hammer landet) , sind das dann deutlich mehr g. Aber gehen wir mal davon aus, dass sich die Aufschlagfläche um 2 mm deformiert. Jetzt wird also die vorher über 50 cm geleistete Beschleunigung auf einem 250stel des Weges* abgebremst, was also der 250-fachen Beschleunigung entspricht. Also eher 500g. Du kannst ja mal selber ausrechnen, welche Kraft da im Moment des Einschlags wirkt. Wenn man ordentlich weit ausholt schafft man auch deutlich mehr als 50 cm, und wenn man ernsthaft kräftig zuschlagen will auch mehr als 2 g.


    Wenn ein 1,5 kg Hammer nur 45 N Kraft (wobei 1,5 kg bei 2 g eher 30 N entspricht) ausüben würde, würde sich niemand die Mühe machen, den zu bewegen, sondern einfach einen drei mal so schweren Hammer nehmen und einfach auf das zu hämmernde Objekt legen.


    *Ich nehme einfachheitshalber mal gleichmäßige Beschleunigungen an, da ist die Betrachtung der Strecke statt der Zeit dann equivalent. Ansonsten ist es immer noch eine gute Näherung.

    Ich bezweifle das du mit 45NM auf einen Nagel drücken kannst. Das dürfte doch schon weh tun.

    Wo kommt denn jetzt auf einmal das Drehmoment her? Aber mit 45N (also ungefähr der Gewichgtskraft von 4,5 kg) auf einen Nagel drücken ist gar kein Problem. Wenn der Punktlast auf dem Finger dabei zu hoch wird, nehme ich halt irgendwas zum zwischenlegen um den Finger zu schützen. Der Nagel wird sich trotzdem deutlich weniger in den Untergrund bewegen als wenn ich einen 1,5 kg Hammer mit etwas Schwung darauf ablege.

    Beim Schleudersturz ist man ja meistens noch eingehackt, sprich Masse * Beschleunigung , bei einem Sturz aus 50 kmh von einem 80kg Surfer bedeutet das eine Kraft von ca 1100 N


    Zum Vergleich ein 1.5kg Hammer schlägt man ca. mit 45N, was der anrichtet kann ja jeder gerne ausprobieren

    Deine Zahlen solltest du nochmal Prüfen. Wenn ich mit einem 1,5 kg Hammer auf einen Nagel schlage, verschwindet der recht schnell in einem Stück Holz. Wenn ich mit 45N auf den gleichen Nagel drücke, passiert nicht sonderlich viel. Wenn sich ein 110 kg schwerer Surfer auf ein Board stellt, geht das auch nicht sofort kaputt. Selbst dann nicht, wenn man zur Druckerhöhung da noch einen Mast unter die Fuße legt. Gibt höchstens ne kleine Delle.


    Mal ganz davon abgesehen ist bei solchen Einschlägen die Energie und der Impuls zu betrachten, Stichwort unelastischer Stoß. Da eine Kraft anzunehmen und darauf auf die Wirkung zuschließen ist schlicht Bullshit.


    Gruß, Onno

    In Steinhude sind die Leute OK, bin da schon mal mit eigenem Material ins Wasser. Was die da verleihen sah für mich mehr nach Ein/Aufsteiger Material aus, alles älteren Datums. Hab da aber nicht explizit drauf geachtet, von daher keine Gewähr.


    Gruß, Onno

    Sorry dass ich diesen alten Thread nochmal reanimiere, aber ich muss hier nochmal eine Lanze für das 2016er 8,7er GSR brechen.


    War gestern mal wieder damit aufm Wasser (das erste mal dieses Jahr, sonst immer kleiner oder Formula) und es ist einfach eine Freude. Ich kann jetzt nur mit älteres Gun Racesegeln vergleichen, aber da fällt sofort auf, dass dieses Segel einen unglaublichen drang zum Heizen hat. Egal was man macht, das Segel zieht und hält Geschwindigkeit, selbst wenn man die Tür halb offen lässt weil man schon ziemlich überpowert ist. Auch der Zug durch die Halse und aus der Halse wieder raus ist im Vergleich zu den älteren Segeln um zwei bis drei Größenordnungen besser. Dazu die super Camberrotation und das generell auch deutlich leichtere Handling. Topspeed 30,5 kn bei 80 kg auf 79er Falcon (2012). Mit einer anderen Finne ginge da bestimmt noch mehr...!


    Gruß, Onno

    Kein entspanntes Surfen mit beiden Beinen, sondern viel Druck hinten und den vorderen Fuss könnte ich fast aus den Schlaufen rausziehen.

    Ganz einfach Lösung: Slalomkrempel verkaufen und Freeridekram anschaffen.


    Das Slalomgeraffel ist nicht zum entspannten surfen gemacht, dass man da mal ordentlich Druck auf dem hinteren Fuß hat ist absolut normal. Klar kann man nun die Gabel runter machen und den Mastfuß nach vorne schieben, aber dann klebt der Hobel am Wasser, man nimmt jede Kabbelwelle voll mit... macht auch keinen Spaß. Schnell wird die Fuhre so auch nicht.


    Gruß, Onno

    Ich habe jetzt auf beiden Seiten eine Dacronbahn aufgeklebt, siehe Foto

    Was für Material hast du dafür genutzt? Wo bezogen? Könnte sowas gerade für eine Reparatur brauchen....


    Ich denke nicht, dass das bei deinem Segel ein Problem verursacht.


    Ansonsten kann ich mich nur Rüdi anschließen: In den Größen einfach Cabersegel nutzen bei denen man die Camber nachträglich anklappen kann. Das entspannt den ganzen Mastein- und -ausfädelprozess ungemein.


    Gruß, Onno

    Habs mal im Garten aufgebaut, Camber rotieren, Vorliek habe 2 cm weniger geben, unten ein paar Falten, loose Leche ganz ok ......

    Falls der Text zu dem Bild im Startpost gehört... Loose Leech ist doch quasi nicht vorhanden? Ich habe aus der gleichen Serie ein Swift 8,3 gefahren, ne ganze Zeit lang. Mit nem Fiberspar Mast, der nach den Papierwerten auch eher zum Hardtop tendieren sollte. War immer grenzwertig, Trimmrange war 0, es gab nur eine Einstellung in der das Set einigermaßen funktionierte. Windrange war dadurch natürlich auch eingeschränkt.


    Im Zweifelsfall hilft nur der Test auf dem Wasser.


    Aber mal ganz davon ab, ich würde mir so ein Segel heute nicht mal mehr geschenkt geben. Allein das gefummel beim Aufbauen mit den Cambern, die man nicht nachträglich anklappen kann, das ganze Monofilmgeknitter... nur noch Cambersegel mit anklappbaren Cambern.


    Gruß, Onno

    Um da nochmal drauf zurückzukommen, im DWC werden ab 20 kn keine Slalomwertungen mehr gefahren...

    Tachchen,

    ich nehme mal an, dass die DWC-Serie nullkommanull Einfluss auf die Entwicklung und das Angebot der Hersteller hat.

    Tschüss

    Aber einen sehr großen auf den Gebruachtmarkt, und darum ging es meines Erachtens dem Threadersteller... Ich hab auch ziemlich lange suchen müssen, bis ich mein 5,6er zu einem akzeptablen Preis auf dem Gebrauchtmarkt gefunden hatte.

    Mein 5,6er ist bestimmt schon 2 Jahre nicht mehr aufm Wasser gewesen. 6,3 war letztes Jahr zwei mal dran. Für solche Segel braucht man richtig viel Wind. bis 30 kn kann man auch 7 noch ziemlich gut fahren, und die Tage mit deutlich mehr Wind sind halt selten. Daher haben viele diese Segel gar nicht und die die sie haben, erneuern sie nur selten.