Beiträge von doubleheelslide

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    Sieht so aus, als hätten einige Rider im Wordcup die GET Bauweise gefahren. Ich frage mich, ob das nur beim kleinsten Board so ist? In den grösseren Grössen dann die AIRINSIDE?

    Im Video im Post 1'234 (bei 16:35) sagt Patrik, dass die Teamrider bei Slalomboards kleiner 100L durch die Bank die GET-Bauweise aufgrund des höheren Komforts (Dämpfung) bevorzugen.

    Wie Chinas Importbann die weltweiten Plasticmüllströme verändert

    Neue Zürcher Zeitung, www.nzz.ch vom 21.6.2018



    In der selben NZZ von Sonntag:

    In der Schweiz profitieren viele vom Abfall - 10.06.2018

    Quelle: http://www.nzz.ch

    In der heutigen NZZ am Sonntag: Wieso Bio-Plastic dem Meer nicht hilft. Quelle: http://www.nzz.ch



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    Meine Sicht:


    Windsurfen ist eine der anspruchsvollsten und kompliziertesten Sportarten der Welt. Normal talentierte wie ich, die nur im Urlaub und an 3-4 Wochenenden surfen und sonst wenig Sport betreiben, müssen über viele kleine Schritte einen langen Weg gehen, bis sie über eine solide Basis (Starkwindfahren, Halse, Wasserstart) verfügen. Für viele Windsurfer bleibt eine Powerhalse ein unerreichtes Lebenswerk.


    Und genau das ist ein wesentlicher Pfeiler des Reizes, den Windsurfen ausübt – zumindest für viele von uns. Ich würde sogar sagen, dass der Biss, den man fürs Windsurfen an den Tag legen muss, die Windsurfer als Menschen mit zähem Durchhaltewille auszeichnet – dieser Biss lässt sich auch auf andere Lebensbereiche (Beruf) übertragen.


    Die Motivation und den Biss musst du selber aufbringen. Du gibst auf? Niemand hindert dich daran.


    Ich werde in diesem Jahr 50 und surfe seit 37 Jahren – mittlerweile auf solidem Hobby-Niveau – und meine Passion ist ungebrochen. Ich bin irgendwie ein Kind geblieben. Vielleicht liegt es daran, dass ich glauben, dass ich altersbedingt nur noch wenige Jahre auf diesem Niveau surfen kann – keine Ahnung.


    Ich habe in den wenigen (Wave-)Camps, an denen ich teilgenommen habe, sehr viel fahrtechnisch gelernt. In einer Gruppe eine Woche lang unter Anleitung von methodisch guten Surflehrern zu trainieren ist sehr motivierend. Auch meine Freundin ist der «Knopf aufgegangen» nach 2x Girls Camp. Wichtig ist, dass das Umfeld (Revierwahl) und das Material stimmmen –besonders wenn bei meiner Freundin die Selbstmotivation, der Power und die Fähigkeiten noch nicht so entwickelt sind.


    Ich kann mich nicht neben Freestyler stellen – ich kann Nullkommanull Freestyle – aber ich habe mich damit abgefunden, dass das nichts mehr wird. Windsurfen macht auf jeder Könnerstufe Spass. Ich feile weiter an der Basis. Dabei muss man sich auch vor Augen halten, was man geleistet hat: Mein nicht-surfender Arbeitskollege könnte nicht einmal das Equipment ans Wasser tragen.


    Gruss, Andy

    Sorry, ich vergass: Die Knoten-Angaben sind nur geschätzt: 7-8 Knoten = Nullkommanull Schaumkronen auf dem ganzen See, Race-Foiler am Gleiten, jedoch zu wenig konstant um ein Kursrennen durchzufahren. Das waren dann bei mir natürlich Freeride-Bedingungen auf dem Slalomboard - also nicht "bestimmungsgerecht". Und war auch mit 48er-Finne unterwegs.


    Falls ich mich mit der Knotenangabe vertan haben sollte, bitte ich um Nachsicht. Vielleicht gibt es ja mal statt Speed-Contests Frühgleit-Contests, wo man das genau messen kann.


    Bei regulären Bedingungen kann ich mit den Schwergewichten, die ja dann mit 1 Nr. grösser und mit Volldampf unterwegs sind, leider nicht mithalten - natürlich auch aus surftechnischen Gründen nicht. Ist halt mein Schicksal, ein Leichtgewicht-Fuzzy zu sein.

    sagte ich schon, das ich die 60Kg "Fuzzies" beim Thema unterstem Windbereich "nicht mag" ? ;-)

    Danke für das Stichwort. Mit meinen 64kg komme ich auf meinem 81cm Slalomhobel und 9.3qm 3-Cam-Freerace (Minimal-Trimm) bei 7-8 Knoten, aktivem Anpumpen und Flachwasser (kleiner See) ins Gleiten, was bei entsprechendem Surf-Hunger auch bereits Spass macht. Bei 10 bis 11 Knoten habe ich Full-Action. Bei 12-13 Knoten - habe das noch nicht so genau herausgetüftelt - ziehe ich möglicherweise bereits das 8.5er vor, habe aber meine Grenze für das 9.3 noch nicht herausgekitzelt.


    Stimmen damit die genannten Formeln?

    Ich kann gut damit umgehen, wenn Hersteller jedes Jahr einen Update bringen - ich muss ja nicht mitmachen. Weniger toll finde ich, wenn die Boards laut Werbetext immer leichter werden und sie das aber nicht tun. Im Foilbereich mag ich der Entwicklung nicht hinterher rennen, deshalb warte ich noch - zumindest bis nächste Woche ;). Nicht jeder Trend (ganz kurze FSW-/Wave-Boards, superbreite Freeride-Boards) entspricht meinem Gusto - von daher warte ich gerne noch bis der Trend wieder in die andere Richtung geht. Mit geht es darum, das beste Board für mich zu haben und mit diesem gut eingefahren zu sein - ich habe da im Vergleich zu meinen Kollegen (Mietmaterial) und mir (eigenes Material) schon unterschiedlichen Fun-Faktor festgestellt - ein Grund mehr, nicht jedes Jahr in Wechselpanik zu geraten. Manchmal finde ich den Marketing-Hype zu neuen Boards eher peinlich bis leicht abstossend (mich gewinnt man so nicht). Ob Patrik mit der Beständigkeit und der Werterhaltung der F-Cross- und F-Ride-Modelle aus Markterfolgssicht übertreibt, weiss ich nicht - ich bin jedenfalls mit meinem F-Cross 93 super zufrieden. Manchmal werden einem die neuen Modelle wie Süssigkeiten angeboten - wirklich sehr spannend und attraktiv - dann liest man in Testberichten aber nur, dass sie sich nur anders aber nicht besser fahren lassen. Ich finde es cooler, mit einem alten Board den anderen um die Ohren zu fahren.

    Paltic Planet auch sehr guter Film


    Ich habe mir jetzt erst diesen Dokumentarfilm "Plastic Planet" von Werner Boote aus dem Jahr 2009 reingezogen:

    Diese Version dauert etwas länger (1 Std. 35 Min.) und ist deutsch mit spanischem Untertitel.

    Ich glaube schon, dass wir uns da mit dem Plastik gewaltig in die Scheisse geritten haben.

    Hier noch eine interessante, 24-minütige Präsentation der Patrik Boards durch Patrik:



    ...Warum man den F-Race allerdings in Kackbraun machen muss will ich nicht verstehen ...

    Ich würde das eher als Vintage- oder Retro-Braun bezeichnen - zumindest im Video finde ich es nicht so übel.

    Swiss Windsurfing zieht nach 3 Regatten eine erste positive Bilanz.

    Quelle: http://www.swisswindsurfing.ch


    Ich suche für meinen Vater (75J.) ein 7.5er - Priorität: leicht, zieht untenrum gut, schlägt einfach um (auch beim „Stehsegeln“) und ist einfach aufzuriggen. Trifft das aufs Traction zu?

    Hoi Sheshe

    Ich würde mich über ein Feedback zum QT78 freuen. Inbesondere würde mich interessieren, ob das Board auch als Starkwind-Flachwasserboard herhalten könnte (bei der Wellentauglichkeit mache ich mir keine Sorgen) und wie schwer das Board ist.

    Gruss, Andy

    Ist das so zu lesen, dass die maximale Boardbreite von 91cm nochmals zur Debatte gestellt wird?

    Entwicklung und Optimierung ist gut - Investitionsschutz aber auch, wenn ich z.B. ein 91cm Board entwickle, eine "Mould" dazu baue, ein Board kaufe oder wie auch immer.

    Ich weiss gar nicht, ob die nationalen Regatten sich diesbezüglich an der PWA orientieren.