Posts by doubleheelslide

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    Ich habe keine Kinder und keine Buddys und ich trinke kein Bier - vielleicht bin ich ja dann folglich tatsächlich „Zielgruppe“ für Foiling.


    Wer steht hier wo nochmals verkrampft auf dem Foil? In diesem Thread geht es um Fahrtechnik für Einsteiger - vielleicht können wir das ja hier analysieren.


    Gruss, Andy

    Der Tipp mit dem stark Upwind- und tiefen Downwind-Kurs bei viel Power war Gold wert und kam im richtigen Moment.


    Ich habe am Beach noch den Tipp bekommen, als Rettungsmassnahme vor dem Abflug das Gewicht voll nach vorne und die Nase runterdrücken und dabei das Segel voll dichtzuziehen. Finde ich sehr safe und intuitiv.


    Gestern letzter Urlaubstag am Gardasee, Foil-Session Nr. 7, die 1. Session mit (eigenem) Race-Foil/-Board - am Tag davor sind endlich die dämlichen Unterlagsscheiben (u.a. Keile für Stabilisator) angekommen. Am Anfang war ich mit dem Foil stark überpowert - in den Böen hatte ich kein anderes Rezept als stark in den Wind zu fahren und zu landen. Dann an Strand und alle Parameter in Richtung „Depower“ (sagt man dem so?): Grösster Keil beim Stabilisator und Mastfuss ganz nach vorne - bereits vorher hatte ich Schlaufen ganz vorne, Gabel relativ tief, 6.3qm 3-Cam-Segel eher flach (mit dem Segel wäre ich mit Finne im Freeride Modus auch im Gleiten gewesen). Damit ging es viel besser und nach Eingewöhnungszeit sogar gut. Ich konnte bzw. musste immer noch krasse Upwind Winkel fahren - gefühlt hätte ich in 1 Schlag von Torbole nach Limone surfen können. Das Anwinkeln des Boards ergab sich von selbst (der lange Mast ergibt da richtig viel Sinn), ich musste nicht besorgt sein, das Board zum Fliegen zu bringen - gleich nach dem Dichtholen musste ich Gewicht nach vorne bringen. Ich hatte das 1. Mal auf dem Foil das Bedürfnis, NICHT in die hintere Fussschlaufe zu steigen. Dazwischen immer wieder Stehsegel-Pausen, um mich zu sammeln. Ja und als ich weit in Luv war, hatte ich natürlich keinen Plan wie ich wieder nach Lee komme: Ich stand Mittig auf dem Board, tiefer Raumkurs, Krümel-Haltung (Gewicht nach vorne) - wohl nicht ganz im Sinne des Erfinders, aber ich konnte mich auf diesem Kurs sachte ans Fliegen herantasten - es gab dabei einen Modus, bei dem das Foil merklich Auftrieb erzeugte, das Board aber noch das Wasser berührte.


    Als der Wind etwas schwächer wurde, habe ich auch gerne die hintere Fussschlaufe verwendet. Und nach 3 Stunden ohne Pause habe ich mich so sicher gefühlt wie bei der vorangegangenen Session mit dem Freeride Foil.


    91cm breites Race-Foil Board, 950er Foil.


    Fazit: Der Weg ist noch lange, aber der Einstieg ist geglückt. Ich war nach der Session richtiggehend geflashed wie schon lange nicht mehr. Man muss krasse Up- und Downwind-Kurse mögen - ich liebe es - ist allerdings etwas unsozial: ich habe meine Freundin kaum auf dem Wasser gesehen - sie mich auch nicht.

    In der heutigen NZZ http://www.nzz.ch :

    Habe gestern und heute auch wieder geübt (ca. Session Nr. 5 & 6): Habe in Torbole ein 1250 Fanatic auf Sting Ray 140 gemietet. Schlaufen innen und vorne und Mastspur eher vorne, 5.8 bzw. 5.7qm Duotone Segel mit nullkommanull Loose-Leech getrimmt. Das Setting kann ich für Einsteiger wie mich empfehlen: Der Übergang ins Fliegen ist sanft und unspektakulär und braucht keinerlei anpuppen oder hinten drauf-kicken etc. Im Gegenteil: Mit Pumpen habe ich gar nichts erreicht - keine Plan, welche Technik es hierfür bräuchte. Der 90cm Mast gibt sehr viel Spielraum. Lief sehr gut und ich hatte lange Flugphasen - manchmal sehr ruhig über dem Wasser und nur mit dem Kopf etwas Gewicht verlagert (danke für den Tipp in diesem Thread).


    Der Tipp des Jahrhunderts war für mich: Anfangs beim Herantasten jede Flugphase immer gleich wieder durch Gewichtsverlagerung nach vorne beenden - dann weiss man, was es braucht, um nicht mit dem Foil aus dem Wasser zu schiessen. Dann diesen Lande-Impuls immer mehr reduzieren und besser dosieren bis man kontinuierlich fliegt. Diesen Tipp werde ich mit jedem für mich neuen Foil anwenden.


    Wofür ich noch keine Rezept habe: Bei zunehmendem Wind, weiss ich nicht, wohin mit dem Druck. Ich versuche immer noch sehr stark über dem Board zu stehen und das geht dann bei stärkerem Segeldruck nicht mehr. Ich musste dann wie wie früher auch schon das Segel etwas öffnen - hat funktioniert. Wenn ich das Segel dicht nahm, dann musste ich soviel Druck vorne geben, dass ich nur landen konnte - das ist aber vielleicht auch eine Sache der Dosierung/Motorik.


    Und ja, 1x habe ich einer RS:X-Fahrerin zu lange hinterher geschaut und war dann plötzlich ganz weit oben in der Luft - zu spät für eine kontrollierte Landung.


    Insgesamt bin ich fahrtechnisch noch nicht ready für mein Race-Foil - aber ich arbeite daran.

    Auf der Facebook Seite von Swiss Windsurfing wurde ich auf den Evaluationsprozess und auf die zur Debatte stehenden Konzepte aufmerksam:


    ... und Severne tüftelt an einem Slalom Foil Segel. (Bis mein Race Foil endlich geliefert wird, ist die Course Race Disziplin womöglich bereits gestorben.)

    Die Starten wie folgt in Abständen von 4 Minuten und fahren denselben Kurs:

    1.) Windsurfer LT und Slalomboard Kategorie

    2.) Windfoiler (die grosse Masse)

    3.) Kitefoiler, Motten-Segler und Kite Bidirektional, wobei von letzteren wohl keiner dabei war.

    beeindruckend sind die kiterfoiler, . 😂

    Mich haben 2 von denen am Marathon in die Zange genommen - ich Downwind, nicht im Gleiten, somit kaum Ausweichmöglichkeit, der ein fuhr mit dem Board 80cm in Luv an mir vorbei - ich konnte nur noch das Zeugs hinschmeissen und mich ducken. Beeindruckend sind die Kiter schon, aber ...

    Habe auch noch keine Bilder gesehen - die mussten wohl auch erst alle heimreisen und konnten nicht zuerst sich an den Computer setzen - selber habe ich auch keine Bilder gemacht - war selber lieber surfen.

    Marathon war ja nun doch nicht ein Lauf der IFCA-WM - von daher Off-Topic: Der Marathon fand gestern statt - bei sehr leichten Windverhältnissen - war in der Slalomboard-Kategorie am Start und ich meinte, ich müsse sterben, als ich die ersten 15 Minuten nicht ins Gleiten kam. Ich glaube nicht, dass ich nächstes Jahr schon "foil-ready" bin, aber vielleicht übernächstes Jahr.

    ich sehe für mich das Thema Camberrotation, zumindest ab dem Overdrive R8 bzw Mach 1, als erledigt an

    das umschlage ist so etwas von einfach und problemlos, wie ich das in den letzten 30 Jahren nicht hatte ... naja, die früheren Northcamber (Gurtband) sind auch schön weich umgeschlagen ;)

    Gut, aber noch leichter umschlagen geht immer. Gonzalo meinte, dass das kraftvolle Dichtholen bei Slalomsegeln zu viel Unruhe auf dem Foilboard bringt. Das Foil Glide müsse man nur auf der neuen Gabelseite festhalten und schon habe es rotiert. Zudem fahre man bei leichterem Wind. (War eine Marketing Veranstaltung).

    .... 8.5er 2020er Switchblade ...

    ... Im Vergleich zum gleich großen 2017er, hab ich eher das Gefühl ein Racesegel in der Hand zu haben...

    lsswb85.jpg

    das ist interessant - fühlt es sich weniger schwammig an bzw. ist das Profil steifer oder so?