Posts by doubleheelslide

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums

    Hallo Michael


    Meine Freundin wiegt 50kg und ist auch etwa 165m gross. Sie ist eher eine zierliche Person, die den notwendigen physischen und mentalen Power für ruppige Surf-Bedingungen nicht so sehr hinkriegt. Von daher war es immer wichtig, sie nicht allzu sehr zu pushen und bzgl. Revier- und Board-Wahl mit ihr nur kleine Entwicklung-Schritte anzupacken. Die Gefahr, dass sie sonst den Krempel hinschmeisst, war mir zu gross.


    Das zweite Board meiner Freundin (also das nach dem Lernbrett) war ein Starboard Carve 131, 71cm breit. Das Board war genau richtig, um Gleiten und Schlaufenfahren zu lernen. Trapez-Surfen hatte sie schon auf dem Lernbrett gelernt. Das Board fuhr sich sehr gut und stabil mit grösseren Finnen. Die grösste Finne war eine 44er-(Original-)Finne und ich habe ihr bei mehr Wind eine kleinere Finne drangeschraubt - vermutlich bis 34er- oder 36er-Finne (weiss nicht mehr so genau). Ich fand den Effekt "mehr Kontrolle" bei kleinerer Finne für meine Freundin gewichtiger und spürbarer als der Effekt "früher Gleiten" mit grösserer Finne.


    Beim richtigen Dümpeln (ohne Gleiten) spielte bei ihr die Finnengrösse nicht so eine grosse Rolle, da sie schon früh eine gute "Höhenläuferin" war. Klar, beim Dümpeln habe ich ihr schon die grosse Finne drangeschraubt - besser ist das auf alle Fälle.


    Möglichst häufig und einfach gleiten und Schlaufen fahren war (und ist) natürlich immer das Ziel und gleichzeitig der Indikator, wie gut die Abstimmung des Materials für sie ist. Mit dem 131L/71cm Board waren 4.7qm nicht harmonisch - 4.2 ging gar nicht - das habe ich selber sogar ausprobiert ("eat your own food"). Sie hatte auch mal einen Urlaub lang einen Patrik F-Ride 125 getestet - auch der war für sie nur mit 6.2 harmonisch - mit kleineren (Wave-)Segeln um 5.3qm hatte sie viel weniger "Fussschlaufen-Time". Von daher kann es für eine leichtgewichtige Surferin, die Gleiten bzw. Fussschlaufen fahren lernen will und eher leicht untermotorisiert mit kleinen Segeln unterwegs ist, durchaus Sinn ergeben von einem schweren 140L-Freeride-Klotz auf ein leichtes Freemove-Board mit 115-120L umzusteigen. Da passt einfach alles besser zusammen: Fussschlaufen und Segelgrösse um 5.3qm. Ich würde jedoch auf keine Fälle unter 67cm Breite geben, wenn sie den Wasserstart noch nicht beherrscht. Wenn das Können noch nicht so solide ist, dann bist du mit einem 71cm breiten Board beim Shotstart noch eher auf der sicheren Seite.


    Auf ihrem jetzigen Board (das dritte Board inzwischen) ist ein ca. 120L Freemover, 67cm breit. Die perfekte Finne bei perfekten Bedingungen mit ihrem Lieblingssegel (Wavesegel 5.3qm) ist eine 34cm Freeride-Finne. Bei weniger Wind schraube ich ihr eine 36er oder gar eine 40er-Finne rein - sieht fährt dann bis maximal 6.2qm - darüber wird es ihr zu schwer. Das Board (6.25kg, flache Rockerlinie) gleitet einiges früher an als ihr früherer 131L-Carve (knapp 8kg).


    Meine Freundin und ich habe gemeinsam eine Wave-Segel-Palette (Severne Blade) - die fahren sich für beide super gut. North Volt kenne ich nicht.


    Ich habe für meine Freundin sehr viel in leichtes Riggs (Segel, Mast, Gabel) investiert. Das ist krass, welchen Unterschied das ausmacht. Ihr 5.7er fühlt sich leichter an als ein 4.5er an einer Mietstation. Und mit einem 5.7er kommt sie dann natürlich schon bei viel weniger Wind ins Rutschen als mit einem 4.5er. Der Nachteil: Wir reisen nun fast nur noch mit eigenem Material in den Urlaub.


    Gruss, Andy

    Nimm doch einfach ein anderes Endteil ;-)

    160 V-Gripp mit dem Rollenendteil, müßte ich noch liegen haben, muß eben nur vom Durchmesser passen.

    Hast doch bestimmt mehr Gabeln ,-)

    Meinst du mit "Endteil" a) das Gabelbauendstück, das ich in die Gabel reinschiebe, oder b) nur das Plastic-Tail auf dem Gabelbaum-Endstück.


    Ich bin davon ausgegangen, dass es für meine AL360 Wavegabel kein anderes Tail gibt. Und ja, ich sehe, dass es für Aeron solche Teile gibt: "Aeron back end 3 roller tail fit skinny" - siehe Foto aus einem Shop. Ich wäre jetzt nicht davon ausgegangen, dass ich das an meine AL360 hinkriege - wäre ja fast Zufall, wenn das passen würde - zumal ich kein Niet-Werkzeug habe.


    Heisst das, dass die Aeron Carbon-Wave-Gabel 160- 210 ein Tail mit 2-3 Umlenkrollen hat? Dann hätte ich ja "gescheiterweise" eine solche Gabel bestellen sollen.


    Und nein - mein Ziel war 1 Wave-Gabel und 1 Slalom-Gabel - mehr nicht. Ich hatte gehofft, dass ich (anders als bei Masten, Segel Boards) nicht zum Fass ohne Boden werde. Aber ich befürchte …


    Die V-Gripp 160 ist die, die dir mal gebrochen war - right?

    Aeron-back-end-3-roller-tail.jpg

    Hallo allerseits

    Für mein kleines 3-Cam-Freerace-Segel (Gabel-Länge 164) muss ich meine Wavegabel verwenden. Gerne würde ich ein Outhaul Kit dranbasteln um während der Fahrt trimmen zu können - die Gabel hat aber Nullkommanull Umlenkrollen. Habt ihr Ideen/Erfahrung, ob man da etwas "dranbasteln" kann? Die Gabel bleibend umbauen möchte ich nicht - sie ist ja auch meine Wavegabel. Vielleicht könnte man Pulleys am Gabelende befestigen. Ich habe mal die Pulleys, die rumlagen am Gabelende eingefädelt - siehe Foto. Ich denke aber, dass das etwas fummelig ist und dämlich rumschlackern könnte - genügend stabil müsste das doch allerdings sein.. Vielleicht wäre ein 3-Pulley-Block (siehe Bild aus dem www) besser geeignet.

    Gebt ihr dem Vorhaben eine Chance? Vielleicht lasse ich es auch sein - bei 4.6er-Bedingungen habe ich möglicherweise auch keine Kapazität um rumzutrimmen.

    Gruss, Andy

    PS: Ich muss endlich wieder aufs Wasser...

    Pulleygabelbastel.JPGreplacement_tack_pulley.jpg

    Vielen Dank, euch beiden - das hilft schon mal weiter.


    Die Belegklemmen-Position im Video finde ich aber ein bisschen sehr kreativ: a) über den Pin-Holes (Verstellbereich adé) und b) Belegklemme nach innen (je nach Trimm und Gabelweite eher ungesund für das Segel):

    ouups_Belegklemme.jpg



    Hast du in Ägypten etwa nicht die ganze Zeit gut aufgepasst???😂😂😂

    Verflucht, wohl nicht - ich befürchte, ich muss nochmals hin.

    Hallo allerseits

    Ich habe eine Northsails-Racegabel ("Racing Platinum Aero 2.0, 190-250", 2017) und wollte mein einfaches Outhaul-Kit (Gurtband, einseitig befestigt) durch ein auf beiden Seiten bedienbares System mit Belegklemme ersetzen.


    Durchmesser:

    Beim lokalen Shop habe ich ein Northsails Trimmsystem erstanden (= Clamleat-System in einer North-Verpackung), das nun leider nicht passt. Das Gabelbaum-Rohr ist zu dick und ich krieg das Plastik-Ding für die Klemmenbefestigung nicht annähernd drumherum. Welches System habt ihr für ein solche oder ähnliche North-Gabel? Ich würde sagen, meine Gabel hat an der entsprechenden Stelle (mit Gabelbaumbelag) einen Umfang von ca. 11.4 cm bzw. einen Durchmesser von ca. 35mm.


    Befestigungsposition:

    Die Gabel hat eine Markierung, wo ich die Klemme montieren soll (siehe Foto). Weiter hinten geht nicht, weil ich sonst den verstellbaren Bereich der Gabel nach unten einschränken würde. Die Position ist aber genau dort, wo ich bei der Halse (und beim Dichtholen beim Starten) reingreife. Ich würde deshalb tendieren, dass ich die Klemme nach unten und nicht nach oben montieren würde, damit es nicht so stört. Wie macht ihr das?


    Tampenführung am Gabelende

    Wenn ich nur 1x durch die Shothornöse mit dem Tampen einfädle, dann ist mir die Tampenführung klar. Wenn ich aber den Tampen 2x durchführen möchte, dann bin ich nicht sicher, ob ich es richtig mache - siehe Foto. (Irgendwie ginge ja so der Tampen von der linken Rolle von rechts in die Shorthornöse rein.) Vielleicht ergibt es auch keinen Sinn, 2x durchzufädeln, weil der Tampen sich dann ohnehin selber einklemmt. Ich habe ja über die Umlenkrollen beim Trimmsystem ja bereits eine 2-fach-Übersetzung (+ 2-fach am Gabelende bei 1x durchfädeln), aber vielleicht 2x durchfädeln am Gabelende besser. Wie fädelt ihr bei eurer North- oder ähnlichen Gabel ein? Habt ihr an der Shothornöse noch etwas montiert, damit es besser flutscht?


    Freue mich über Nachhilfestunden.


    Danke und Gruss, Andy


    Outhaul Kit North_small.jpgTampenführung bis Umlenkrolle_small.jpgTempenführung Nahaufnahme_small.jpg

    Tolles Video - da bekommt man Lust auf Foilen - allerdings bringt mich meine Freundin um, wenn ich noch ein weiteres Board heimbringe. Gibt es hierzu so etwas wie eine Selbsthilfegruppe?

    Ich nehme die Boards wahrscheinlich zu wenig hart ran und fahre sie noch zu wenig lang, aber ich bin von der Verarbeitung, Robustheit und Haltbarkeit des SL130ai (gekauft 2017) und SL110ai (gekauft 2018) sehr angetan. Ich hatte einzig neulich beim 110er einen heftigen, unglücklichen Abgang mit Masteinschlag seitlich auf der Höhe der Mastspur - das tat sehr weh, als ich die Honigwabenstruktur zu sehen bekam. Ich bin aber sicher, dass ich ein anderes Board auch eingedrückt bekommen hätte. Ich hatte es behelfsmässig im Urlaub repariert, musste dabei feststellen, dass Dingstick nicht ganz dicht ist, und - jetzt kommt's - das war aber völlig egal. Bei einem Styroporkern-Board hätte ich sehr wahrscheinlich nicht mal gemerkt, dass meine Reparatur nicht dicht ist - beim AI konnte ich das Board einfach wieder entleeren. In meinem Fall hätte es laut Patrik gereicht, mit Polyesterspachtel (! zur Erinnerung: kein Styroporkern) die Stelle zuzuspachteln. Ich habe mich aber trotzdem entschieden, das Board professionell reparieren zu lassen, da ich selber mit Harz und Gewebe sehr unerfahren bin - hierüber kann ich aber noch nicht berichten.

    zwei Fragen:


    Beim Anmelde-Formular kann ich ein Häkchen setzen bei "Temporary insurance request". Das brauche ich nicht, wenn ich normal versichert bin. Oder?


    Kann man vor dem Race zwei Riggs aufriggen und dann eins während dem Race liegen lassen? Ich vermute eher nein. Zudem eigentlich eine rhetorische Frage, denn ich habe für die kleinen Segel ohnehin nur 1 Mast ... :-(


    Gruss, Andy

    Ich fahre bei Sonne immer mit einer Outdoor-Mütze ohne Schild. Kein Schild deshalb, weil dieses ja dann so dämlich rumflattern würde. Ich habe ungefähr diese Modell:

    https://www.chaskee.com/the-climber/

    Davor bin ich viele Jahre mit Kopftuch gefahren: 4-Eckstuch zu 3-Eckstuch zusammengefaltet, dann so um den Kopf wie bei einem Kopfverband. Macht meine Freundin heute noch so.

    Ich habe noch Haare auf dem Kopf, aber für Sonnenschutz zu wenig.


    Ich fahre bei Sonne immer mit Sonnenbrille - es sei denn die Bedingungen sind heftig (Welle, Wind). Ich habe eine normale Adidas-Sonnenbrille: Eine Schnur mit Festzurr-Möglichkeit, mit Gummi-Hülsen am Ende, die ich über die Brillenbügel stülpe - aus dem Optiker-Geschäft. Alle 4 Jahre versenke ich leider eine Brille - bei irgend einem doofen Crash.

    In Beverly Hills sehen sehr wohl einige Garagen wie Wohnzimmer aus:) . Was für ne Finnenlänge fährts du denn ? Und fahrst du mit Trimmeinrichtung im Rennen?

    Ich habe Null-komma-Null Erfahrung mit kleinen Slalomboards bei Starkwind.

    Ich nehme 25-27-29-31 mit.

    Jemand hat mir für den 87er generell (und auch im Defi-Kontext) eine 29er empfohlen.

    Andrea Cucchi empfiehlt, wenn er mit 5.0qm und "Speedboard" unterwegs ist, eine 28er.

    Ich denke somit, dass ich es mit 27 oder 29 versuchen werden.

    Gruss, Andy

    Hast du die auch in Minus Minus ? Welche Länge ?

    Ich habe die ZSLM in normalem "Minus" in den Grössen 34 - 36 - 38 - 40. Ich wiege 65kg und musste mit den Finnen mein Board eher in Richtung freies Gleiten trimmen: 1cm Mastfuss hinter der Mitte, Schlaufen vorne hinterstes Loch, Cut-out-Plates weg. Den Rest variiere ich je nach Wind über die Gabelbaumhöhe.

    Ja,bei mir war das Zufall...

    Hat hier jemand die zslm schon getestet?

    Ich fahre die auf meinem Mittelwind Slalomboard und bin sehr zufrieden - bin allerdings kein Profi, um das mit etwas anderem vergleichen zu können. Ich kann mit der Finne sehr frei gleiten und habe dennoch gute Kontrolle.

    Das ist ja mein Problem ich bekomm nichtmal die Camber oder die Gabel drauf weil der Mast so weit innen liegt. Siehe Fotos.

    Ich kenne die 2013er RAM - ich hatte 2 von denen (7.8 und 9.3). Es ist schon so, dass das Befestigen der Gabel ein grösseres Gefummel ist und mit mehr Risiken für die Latten verbunden ist als bei den heutigen Camber-Segeln. Wenn du das Vorliek weiter spannst, dann biegt sich der Mast noch mehr nach aussen und kommst generell besser an den Mast. Das wird aber nicht so weit gehen, dass du ganz einfach an den Mast kommst - es bleibt ein Gefummel: Unbedingt die Gabel anfangs in der Mitte der Aussparung anbringen - hierfür das Frontstück vorsichtig an den Mast drücken (du drückst damit Masttaschen-Material zur Seite) - dabei die Latten gut beobachten, ob die sich im Camber-Bereich nicht zu sehr krümmen (Bruchgefahr). Vor allem nicht beim Gabel anbringen das Segel auf den Boden drücken - so habe ich die Latten gekillt. Dann sofort Shothornspannung anbringen, damit die Latten vorne wieder entlastet werden. Es war wirklich ein Gefummle.


    Aber das Grundsätzliche hat Rüdi bereits geschrieben.


    Die RAMs hatten eine sehr starke Vorliekskrümmung, die sich sehr fordernd auf den Mast auswirken. Mir gingen ein paar kaputt.

    Unterste Latte brauch noch Spannung oder täuscht das? Dritte und vierte sieht das Fenster auch nicht gut aus. Schickes Segel, bin ja auch 3 Camber Fan^^

    Warum kein 4,0er mitnehmen, fahren wir hier auf der Nordsee immer öfter ;-) auch unter 4qm mit über 80kg.

    Viel Spass ;-)

    Die Latten als solches scheinen mir schon ziemlich stramm - bei den Lattentaschen hat es keine Falten. Die Falten zwischen den Latten sind halt so wie sie sind. Höchsten die 3. Latte von unten ist nicht ganz satt, aber bevor ich da rumschraube, möchte ich damit fahren - das ganze wird sich eh noch ein bisschen recken.

    Ich nehme meine kleinen Wave-Segel auf alle Fälle mit - ich bin in letzter Zeit leider nie mehr so kleines Zeugs gefahren.

    Ich bin im "Gruissan Hotel** de la Plage" - ich nehme am Camp mit Adi teil und reise am 24.5. an.


    Totti hat mir noch ein 4.6er Overdrive hergezaubert (siehe Foto) - leider keine Garant für mich, dass ich bei viel Wind nicht abkacke. Ich muss sicherlich noch kleines Wave-Zeugs mitnehmen - wenn die schweren Jungs 5.0 fahren, dann kriege ich 4.6 nicht gebacken, denke ich.

    OD_4.6_DSC00247.jpgOD_4.6_DSC00254.jpg

    Wave-Gabel dürfte wohl ausreichend sein, hoffe ich mal - ich muss jedoch noch Trimmvorrichtung dranbasteln. Auf dem Foto sieht es immer nach weniger Profil aus als es tatsächlich ist. Das Segel sieht m.E. verdammt gut aus.