Posts by doubleheelslide

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    Wenn, dann nur das S1 und nicht Blade. Tatsächlich habe ich auch noch keine Infos zum neuen S1. Beim Blade heisst es klar:

    Double width seams lock every panel in place.

    Gibt es für das Blade trotzdem noch eine sehr leichte Pro-Version mit dem Membran-wie-auch-immer-Zeugs? Da gab es ja mal einen Engpass seitens Herstellung.

    Ich bin so ein Modell (diese Marke mit exakt dieser Optik, jd. evtl. anderes Modell) vor vielen Jahren auf meinem legendären AHD 310 gefahren. War eine geniale Kombo. Hat sicherlich nicht die Flex- und somit Lift-Eigenschaften heutiger Carbon-Finnen. Ich denke auf einem Board der älteren Generation (>>10J.), für das ich nicht so viel investieren möchte, kann man die Finne fahren. Ich würde aber nicht damit rechnen, dass ich mit dieser Finne ein moderne Slalom-Finne ersetzen kann.

    NZZ am Sonntag: Schweizer Plastik im Indischen Ozean? - 09.06.2019

    Quelle: http://www.nzz.ch bzw. http://Www.nzzas.ch


    PS 1: der im Artikel erwähnte Plastik Atlas 2019 ist hier (wusste nicht, wie hier einbetten):

    https://www.bund.net/fileadmin…mie_plastikatlas_2019.pdf


    PS 2: hatten am Mittwoch hier auf Samos Flaute und gingen Standup Paddeln - bei guter Sicht im Wasser fuhr ich im Schnitt alle 2m an einem halb zersetztes Plastikteil vorbei. Wir haben uns da schon in eine verdammte Scheisse geritten.

    Wie ist das beim Zurückfahren bei so viel Gegenverkehr? Stelle mir das nicht ungefährlich vor.

    Mir half es sehr, weit vorausschauend zu surfen: Du siehst ja schon von weitem, ob sich der Entgegenkommende in Relation zum Horizont nach links oder rechts bewegt - dementsprechend peilst du an, rechts bzw. links vorbeizusurfen, und schaffst so bereits früh klare Verhältnisse. Bei dem moderaten Tramontana hatte ich zumindest nie eine brenzlige Situation.

    Ja, olympischer Gedanke, das sowieso!! :thumbup:


    Aber erzählt doch mal, warum erst 2 oder 3 Minuten nach dem Start über die Ziellinie? Wie muss man sich das vorstellen?

    Es können ja nicht Hunderte den Start total verschlafen.

    Wir sind über die Startlinie und nicht über die Ziellinie gestartet ;-)

    Wenn du im Pulk stehst, dann herrscht komplette Windabdeckung - da hast du nicht mal genug Wind für Wasserstart. Weil ich baden ging habe es auch erst ca. 3-4 Minuten später geschafft, über die Startlinie zu kommen.

    Beim ersten Durchgang heute war ich mit 5.3 Freerace und SL87, 29cm Finne untermotorisiert unterwegs. Ich kam zwar auf der Startlinie am Anfang weg - aber nicht mit so viel Dampf, dass ich mich absetzen konnte - stattdessen bin ich nach 300m eingeparkt wegen der Abdeckung durch die Surfern in Luv von mir. Insgesamt bin ich auf der Strecke ca. 6x eingeparkt - ich konnte deswegen auf den beiden Schlägen zurück zum Start/Ziel nicht die Höhe halten und musste 2x wenden.


    Beim zweiten Durchgang ging ich 10 Sekunden vor Ablauf des Countdowns baden - das ist nicht gut, sage ich euch - bin dann gefühlt als letzter über die Startlinie und von dort auch nicht schnell weggekommen - aber mit 6.3 Freerace und 110SL, 34cm Finne war ich dann auf dem ganzen Kurs gut unterwegs. Ich habe sehr viele Plätze gut gemacht - vor allem in den Windlöchern und bei den Halsen (weit aussen und dann tief und mit Dampf in Lee durch).


    Mein Ziel war "durchkommen" und vielleicht in die erste Ranglisten-Hälfte zu fahren, was mir mit dem 417. Rang knapp gelungen ist. Es gibt da noch etwas Potenzial.


    Die 2 Trainings-Tage davor waren auch top: Dienstag am Nachmittag mit 3.7qm Wavesegel und SL87 unterwegs (Vormittag war noch zu heftig) - hätte nicht gedacht das das so gut harmoniert - bin damit sogar Topspeed 31.72 Knoten gefahren ..., was natürlich überhaupt nichts bedeutet. Mittwoch war ich zuerst mit 3.7 und dann mit Freerace 4.6 auf dem SL87 unterwegs und war bis 20:45 Uhr auf dem Wasser.


    Und ich hätte nicht gedacht, dass mein Hüfttrapez so schmerzen kann ...


    Somit 6 Tage guter Wind am Stück bis jetzt - ab morgen sieht es nicht so gut aus - vielleicht gehe ich früher nach Hause.

    Gestern, Sonntag, war heftig hier. Wegen Kite Defi sind wir an den einen Speed-Spot in Porte-la-Nouvelle gefahren. Meine Freundin hat es von zuhause aus richtig zusammengefasst: "Die eigenen Grenzen kennen ist wichtig". Mit Waveboard und 3.3 hätte ich sehr nahe am Strand (und das war gut möglich) fahren können, aber das Risiko war mir zu gross: Bei einem Problem bist du weg - bei 40-50 Knoten ablandigem Wind schwimmt man nicht mehr zurück. Wir sind dann am späteren Nachmittag noch an den Etang de Leucate gefahren - war mit 4.6er Freerace überpowert - aber war ein gutes Training.


    Heute Montag war genial - direkt bei Gruissan gestartet. Den Vormittag habe ich noch ausgelassen und am Nachmittag war ich mit 4.6 Freerace super gut unterwegs - satt aber entspannt und kontrolliert. Habe 2x die Defi-Strecke abgefahren. Top Speed 29.66 Knoten - ich weiss, das kriegt ein guter Freerider besser hin - aber irgendwo muss ich ja mal anfangen. Witzig und für mich neu war, dass man den kleinen Fluss mit dem Equipment durchschwimmen muss, um auf der anderen Seite dann bequemer starten zu können - gibt irgendwie ein lustiges Bild ab, wenn (fast) alle Windsurfer durch den Fluss schwimmen. Klar viele starten auch auf der Seite, wo der Parkplatz und der ganze Defi-Zirkus ist, aber man muss dann die Mole sehr weiträumig in Lee umsurfen um zur Defi-Strecke zu gelangen. Vielleicht bauen die für den Defi Wind noch eine Holzbrücke.


    Hier noch ein Foto, das ich am Sonntag von Andy Laufer mit kurzer Brennweite geschossen habe:

    ORG_DSC01492.JPG

    Warmup Teil 1: wegen Kite Defi sind wir heute runter nach Port-la-nouvelle. Ich war auch mit 5.3 (Freerace) und (erstmals) mit SL 87L als Leichtgewicht gut bedient. Bei der 2. Session auch mal gemessen - 57km/h Top Speed. Adi war mir 7.0 draussen - war teilweise etwas gross. Vielleicht 30 Knoten Wind. Habe mit Adi viel getuned - längere Trapeztampen, Fussschlaufenposition, Spacer. Morgen soll es noch etwas zulegen. Beim Defi werden wir wohl grösser fahren müssen - sieht nicht so rosig aus.

    Noch unerwähnt blieb: Die Schwimmwestenpflicht besteht noch - in Torbole fahren alle damit. Ich vermute, dass eine dünne, sichtbare Prallschutzweste in der Praxis ausreicht. Vor Campagnola habe ich nie eine Schwimmweste an, was aber nichts über die Gesetzeslage aussagt.

    Hoi Sheshe


    Der Gardasee ist mein Lieblingssurfrevier - es fühlt sich wie "zuhause ankommen" an, wenn ich und meine Freundin runterfahren. Ich kenne den Gardasee allerdings nur vom September (und teilweise Juni) - nicht von der Hauptsaison Juli/August.


    Ich habe es immer andersrum gemacht als du geplant hast: Basisstation und super für spannende Nordwind-Bedingungen am Morgen war immer Campagnola (nördlich von Malcesine), wo wir im Hotel/Appartement "Anna" übernachtet haben. Früh aufstehen, schauen, ob es Wind hat - und dann aufriggen oder wieder ins Bett gehen. Gleich neben dem Hotel hat es auch Camping-Plätze - die allerdings alle nicht auf der Seeseite der Strasse liegen. Bei Nordwind sind die Bedingungen dort für meine Freundin zu ruppig - gleich beim Losfahren fährt man fast 90 Grad gegen eine 3er-Set steile Wellen. Am Nachmittag fahren wir dann mit dem Auto nach Torbole zum Conca d'Oro - im Sommer ist das von den Parkplätzen bestimmt nicht mehr so möglich und die Wiese wird wohl auch ziemlich voll sein.


    Inzwischen haben wir aber gemerkt, dass der Nordwind am Conca d'Ora auch gut ist und meine Freundin dann sogar am Morgen bei Flachwasser aufs Wasser geht. Von daher fahren wir 2-3x pro Urlaub auch bereits am Morgen nach Torbole. Im Juli/August ist die Priorität wohl eher beim Südwind am Nachmittag - und somit ist wohl Torbole die bessere Wahl.


    Bekannte haben bei der Surfstation am Conca d'Oro (Besitzer hat auf dieses Jahr gewechselt) während dem Urlaub ihr privates Material eingestellt - das war für sie praktisch: gut für Einsteiger zum raussurfen - Anfahrt jeweils mit dem Fahrrad - gut zum rumhängen.


    Nehmt ihr Bikes mit? Ich hätte sonst noch 2 Bike-Routen-Bücher (im digitalen Zeitalter etwas old fashion) - Übergabe in Winti möglich. Man kann auch gut Bikes mieten und eine einfache Tour von Torbole aus starten.


    Auf alle Fälle finde ich Malcesine abends sehr schön und einen Besuch wert. Manchmal gibt es dort auch open air Konzerte. Auch unser Lieblingsrestaurant ist dort - "al Gondoliere" - vielleicht für das Durchschnitts-Surfer-Clientel ein paar %-Punkte "zu gediegen".


    Als Teenager war ich ein paar mal auf dem Campingplatz "Bommartini" in Navene. Das ist der einzige Camping-Platz an der Seestrasse, der auf der Seeseite der Strasse liegt. Der Campingplatz ist sehr klein und treppenförmig am Hang angeordnet. Wenn man auf der obersten "Treppe" campt, dann ist man direkt neben der Strasse und hat das Gefühl, dass die Autos durch das Zelt fahren. Weiter unten ist es aber sehr schön. Ich hatte damals (>30 Jahre) den Eindruck, dass sowohl der Nordwind als auch der Südwind dort gut ist - mal abgesehen von der Windabdeckung in Ufernähe - so Sachen haben mich aber damals bereits schon nicht gestört. Vor einigen Jahren kam ein Fahrradweg hinzu, der von Malcesine zu eben diesem Campingplatz (und nur bis dorthin) führt - ansonsten ist die Seestrasse für Velofahren nach meinem Empfinden unzumutbar.


    Gruss, Andy