Beiträge von doubleheelslide

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    Man kann sowohl mit Prepreg-Bauweise als auch mit herkömmlicher Bauweise (flüssiges Harz + Gewebe) noch sehr viel falsch machen.

    Ich würde sagen, dass im Labor Prepreg-Bauweise die bessere "Festigkeit pro Gewicht" oder "Zugfestigkeit pro Gewicht" hat.

    By the way: gibt es überhaupt noch Carbon-Masten, die NICHT in Prepreg-Bauweise gefertigt sind?

    Hallo Daniel

    Ich habe Switchblades in mehreren Grössen - auch 7.8 - und bin sehr zufrieden.

    Bzgl. Modelljahr: die Zyklen sind halt so, dass ich mein 2019er Modell im August 2018 gekriegt habe - und dieses Segel kam im Mai 2018 aus der Qualitätskontrolle.

    Es braucht nicht viele Händler - es genügt einer: Totti http://www.windcraft-sports.de/ liefert schnell und unkompliziert.

    Ob Camber- oder No-Cam-Segel ist natürlich eine Geschmacksfrage.

    7.8 dürfte der Sweet Spot auf dem 120er sein.

    Gruss, Andy

    Freunde von mir berichten von 4.7er Wind am Walensee, ich kneife bzgl. Urnersee und probiere Walensee/ Unterterzen aus.


    Viel Spass

    Wie wars? Bin dann doch lieber wandern gegangen, meinte aber von weitem Segel auf dem Walensee gesehen zu haben.

    Mir hat es gut gefallen: Mit 4.7/93L gut und entspannt unterwegs. Einige Steher/Löcher, aber nix ruppig oder so - auch ein paar satte Böen. Tolle Stimmung, herrliches Wetter - besser als Bonaire ;-) Ich war 9:00 dort und konnte bis 12:30 fahren - dann ist der Wind eingeschlafen. Habe ca. 1h gewartet und bin dann nach Hause - vielleicht ist der Wind nochmals gekommen - keine Ahnung. Die Kumpels meinten, dass es eher rar ist, dass der Föhn hier so schön reinkommt. Das nächste mal wird es dann vielleicht der Urnersee, sofern ich „Eier“ habe.

    Welches Material sollte man denn mitnehmen?

    3.7, 4.2, 4.7 und kleines Waveboard - meins ist 74L - und ich nehme noch mein 93L FSW mit, falls er schwächelt oder nicht durchzieht. 5.3 nehme ich auch mit, aber das bin ich noch nie bei Föhn gefahren.


    Falls es (für mich) zu stark ist, bin ich auch schon nach 4 Schlägen an den Ägerisee (liegt auf dem Heimweg) weitergezogen.

    Ich fahre wahrscheinlich. Gestern hat mir jedoch einen kleinen Dämpfer gegeben, da es auch über 8hPa angezeit hatte und nix angekommen ist. Wahrscheinlich bin ich in Seedorf am Freestylen, Isleten wird zu voll.


    Ja, Föhn ist zu 98% superböig. Ein Kampf, aber ein geiler Kampf! Geh bitte nur raus, wenn du es dir zutraust. In der Mitte ballerts immer noch mehr, es kann sein, dass 50kn Wände durchkommen und in Lee (Isleten) gibts nur noch Felsen.


    PS: Die Messstation in Isleten Bachdelta ist kaputt, oder?

    Ja, vergangenen Mittwoch hatte es gemäss Facebook-Eintrag von Windsurfing-Urnersee guten Föhn. Am Donnerstag war gemäss Webcam nix http://seegarten-isleten.ch/se…/Joomla3/index.php/webcam .


    Für mich ist der Föhn ein Challenge - ich hadere jedes mal mit mir, ob ich gehen soll oder nicht - mir fehlt die Routine - manchmal mache ich nur 4 Schläge und gebe dann auf - vor 32 Jahren fuhr ich einen Schlag zu viel: Mastbruch in Seemitte, 6 Grad Wasser, löchriger, inadäquater Neoprenzug, dann Fehler gemacht und deshalb Brett verloren, es wurde knapp, alleine hätte ich es nicht mehr geschafft. Deshalb habe ich ein etwas gestörtes Verhältnis zum Föhn.


    Am Sonntag ist das Wasser wenigstens noch nicht so kalt - ein Risikofaktor weniger. ... und mein Equipment ist natürlich heute auch viel besser als damals als Schüler ;-)


    Ist Seedorf auch eine Alternative aus Sicherheitsoptik. Ist das der Parkplatz gleich nach dem Tunnel ganz im Süden des Sees?


    Gruss, Andy

    Könnte auch in der Natur der Kombination „selten / 1x p.a.“ + „klein“ + „ruppiger Wind“ liegen. Es ist ja nicht nur so, dass du nur das Segel nur 1x p.a. fährst, sondern du fährst auch nur 1x p.a. bei solchen Bedingungen.


    Ich bin auch selten mit so etwas unterwegs und habe z.B. null Gespür für die richtige Vorlieksspannung und Profiltiefe. Bei solchen Bedingungen ist alles nervöser und meine Motorik ist sich das zu wenig gewohnt.


    Um mir gleich selber zu widersprechen: ich komme mit meinem Severne Blade 3.7 besser klar als früher mit meinem North Voodoo und noch früher mit meinem NP NR - das Blade hat für mich die gewünschte Elastizität. Aber das dürfte bei mir mehr Psychologie und Tagesforn gewesen sein.


    Und ich hatte auch schon grauenhafte Tage mit dem 3.7er Blade ... Und ja, 3.7 und 4.2 ist auch für mich in dieser Belange ein Riesen Unterschied.

    das Windsurfer Revival gefällt mir - bei 1-2 Bfts taugt das aktuelle, auf schnelles Gleiten ausgelegte Equipment nicht. Rumschleppen würde ich ein solches Board nicht - aber wenn möglich am See stationieren. Das könnte auch ein Board für meine Eltern (Ü70) sein, da sie nur noch bei wenig Wind rausgehen. Das Segel ist für mich ein bisschen too much Retro - eine etwas druckpunkt-stabilere Version mit kürzerer Gabel würde mir mehr gefallen. Ich würde gerne meine Eltern mal daraufstellen.

    Zuerst zum Yeah:

    ...

    Bei Überpower gehts notfalls, kein Vergleich zu den älteren Segeln. Aber ist halt ein Freestyle Segel ohne LL, das merkt man schon.

    Was ich schon immer man wissen wollte: Kann man nicht einfach auch bei einem Freestyle Segel ein Loose Leech reintrimmen, wenn man es mal braucht?

    Der Boardtest bestätigt meine Eindrücke von neuen Boards. Der Chili war damals im Test das radikalste Board, aber das mit Abstand am schlechtesten gleitende. Heute liegt er mit den anderen Boards auf einem Level. Die modernen Boards betrachte ich mittlerweisle allesamt als extreme "Gleitkrücken". Die Shapes sollte man der Reifenindustrie für anti Aquaplning-Reifen zukommen lassen ;-) .

    widerspricht meinem Eindruck von aussen, wie früh die Freestyler selbst mit 1-2 Segelgrössen-Nr. kleiner ins Gleiten kommen.

    Overdrive M2 dann mit 6 Latten oder einfach nur 1 Cam weniger?

    Nur 2 Camber beim Overdrive würde mich wundern, aber nichts ist unmöglich - wäre ja dann quasi das Turbo GT, welches bereits 2 Camber hat. Den obersten Camber weglassen (oberhalb der Gabel, wie beim Turbo) hat bestimmt Auswirkung auf die Druckpunktstabilität, den untersten Camber weglassen hätte ein weniger tiefes Profil im unteren Bereich zur Folge. Ich denke schon, dass es noch Platz hat für ein 3-Cam-Overdrive unterhalb einem Mach.

    meine Empfehlung, PD f-ride 125/135 GET

    Funzt das wohl noch mit dem 4,5er Segel? Ihr wollt mich wohl arm machen was? :eek:

    hallo allerseits

    Ohne die Empfehlungen und positiven Fahreindrücke in Frage stellen zu wollen - ist ja alles immer sehr subjektiv: meine Freundin (50kg, ewige Aufsteigerin) konnte 10 Tage am Gardasee einen Patrik F-Ride 125 testen: mit 5.7 und kleiner fühlte sich die Kombination für sie nicht harmonisch an - erst recht nicht mit 4.7. Mit einem etwas freeride-igerem 6.2 und grösser hingehen schon - das sind aber nicht die bevorzugten Segelgrössen meiner Freundin. Als ich das PD schilderte, meinte er, dass das Board nicht das richtige sei, wenn der ideale Einsatzbereich bei 5.3/5.7 und das Board bei 4.7 gut fahrbar sein soll. ... worauf PD ein gutmütiges f-Cross 122 für sie geshapt hat.

    Wenn das nicht möglich gewesen wäre, hätte ich meiner Freundin einen solchen Gecko besorgt, den du bereits hast.


    Wegen der Haltbarkeit würde ich mir keine Sorgen machen - lieber ein leichteres Board, mit dem sie auch leicht untermotorisiert gut ins Flutschen kommt.

    Noch eine Nachfrage zu deinem Segeltrimm: Wenn ich mein 2018er Switchblade 6.8 mit Original-RDM-Mast bis auf die angegebene Mastlänge (456 cm) voll runterziehe, ist es sehr druckpunktstabil, es bleibt aber für meine Begriffe noch ein merklicher Segelbauch stehen, es wird für meine Begriffe nicht "flach". Angleiten ist dann immer noch ganz brauchbar. Hast du deins noch weiter runtergezogen, also die Mastverlängerung noch eine Stufe mehr ausgezogen?


    Viele Grüße

    Peter

    hallo Peter

    Ich fahre alle SBs mit den angegebenen Einstellungen für Mastverlängerung und Gabelbaum. Beim Gabelbaum variiere ich bei der Wahl der Shothornöse. Wenn ich für sattem Wind trimme, dann habe ich bei der Verlängerung noch ca. 0.5 bis 1:0 cm übrig - damit habe ich viel Feeleech und kann ich immer noch über die Shothornspannung sehr viel Profil im unteren Bereich erzeugen - so wie du das auch schilderst - fährt sich toll so, beschleunigt toll und liegt ruhig in der Hand. Wenn es brenzlig wird, ziehe ich mit der Trimmhilfe das Segel via Shothornspannung flach - bis an den Anschlag der Gabel. Wenn ich dabei die untere Öse verwendet habe, dann ist das Segel so flach, dass der Segelmacher wohl die Nase rümpfen würde, aber für mich passt das, wenn es ums „Überleben“ geht - ein Profil ist immer noch deutlich zu erkennen. Ich fahre allerdings nur SDM, kein RDM. Soll ich mal ein Bild von meinem Maximaltrimm machen.

    PS: Beim 6.3 kann ich obiges noch nicht bestätigen, bei der ersten Session hatte ich den Eindruck, dass die angegebene Mastverlängerung eher etwas reichlich ist.

    Hat jemand schon Infos zum neuen Switchblade 7,0?


    Gibt ja für 2019 neue Größen.

    Heute Tag 4 am Gardasee und ich bin jeden Tag das Switchblade 7.0 (2019) gefahren - 3x bei Nordwind, 1x bei Südwind. Das Segel fährt sich sehr gut, ich war meist satt angepowert, dann jeweils viel Vorlieksspannung und mittel bis wenig „Bauch“ - Segel ist dann super druckpunktstabil - irgendwie ein Segel, dem ich von Anfang an keine Aufmerksamkeit schenken musste - konnte mich gut auf das (neue) Board konzentrieren. Bin von Anfang an bei allen 3 Cambern mit 1 Spacer gefahren - das Segel steht schön, rotiert hart, aber tadellos - einzig beim ins Flautenloch reinhalsen brauchte es mal einen 2. Ruck. Schwierig zu sagen, aber als ich heute Nachmittag bei Südwindwind das 2018er 7.8 SB gefahren bin, erschleicht mich der Gedanke, dass das 2019 etwas stabiler (weniger schwammig) als das 2018er ist - aber das war vielleicht auch der Tagesform und dem „Tagestrimm“ geschuldet. Lowend Power finde ich gut - klar, wenn man es auf Starkwind trimmt, bleibt nicht mehr viel davon übrig. Bei diesen sehr positiven Eindrücken muss ich sagen, dass mir der Vergleich zu anderem Zeugs fehlt - ich bleibe jedoch definitiv bei den Switchblades.


    Mit dem 6.3er SB (2019) hatte ich noch keine ruhmreiche Session. Bin gestern früh damit bei Nordwind auf dem 110er Slalomboard kurz gefahren. Der Vollgasmodus in Verbindung mit den steilen Rampen vor Campagnola hat mich nach 4 Schlägen zur Aufgabe gezwungen - da muss ich nochmals über die Bücher und mich rantasten. Hatte dann aber mit dem 5.3er Wavesegel meiner Freundin und kleinerem Board viel Spass.


    Grosses Dankeschön an Totti für die schnelle Abwicklung und fürs „Möglich-Machen“: Mitte Juli stand ich vor dem Luxusproblem, ein 110er Slalomboard ergattern zu können, am 1. September stand der Urlaub an und Loftsails führt beim SB erst mit der 2019er Range meine Wunschgrösse 7.0 ein. „Das krieg ich hin“, waren dann genau die Worte, die ich hören wollte. Anderswo hätte es wahrscheinlich „puuuuh, ganz schwierig“ geheissen. Anfang August waren die Segel bereits bei mir.


    Gruss, Andy