Wann beginnen mit Formula Material ?

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums
  • Hallo zusammen,
    ich frage mich schon seit längerer Zeit was man können
    sollte um mit Formula Material zurechtzukommen.
    Und was eurer meinung ein gutes "einstiegspacket" an Material Währe.
    Ich freu mich über jeden Beitrag und danke schon mal im Vorraus
    MfG Fotometrie:)

  • Wie wärs mal mit vorstellen??? Was du kannst, wer du bist... darfst auch unter deine Anfrage deinen richtigen Namen schreiben...wie lang surfst du...usw.! In deinem Profil steht ja nicht viel drin, obwohl du schon seit Oktober letzten Jahres hier im Forum angemeldet bist.:confused:;)

  • Hallo zusammen,
    ich frage mich schon seit längerer Zeit was man können
    sollte um mit Formula Material zurechtzukommen.
    Und was eurer meinung ein gutes "einstiegspacket" an Material Währe.
    Ich freu mich über jeden Beitrag und danke schon mal im Vorraus
    MfG Fotometrie:)



    Die größten Probleme hatte ich bei meinen ersten Formulaausfahrten in die Schlaufen zu kommen. Das Board ist halt 1m breit, ich bin vorher nur kleinere Boards gefahren bis max. 120l. Ist aber auch jetzt 8 Jahre her... :D
    Auf dem ersten Schlag habe ich mir dann gesagt, ok, ist gar nichts für dich. Halsen, zurück und ab nach ebay. Die Halse ging dann erstaunlich easy, die Restwoche war dann erstmal nur Lightwind und ich musste zwangsläufig jeden Tag Formula fahren. Ich hatte dann so viel Spaß, daß ich anstatt das Board zu wechseln bei auffrischenden Winden immer kleinere Segel gewählt hatte und dann Formula mit 6.7er Segel gefahren bin. Ging hervorragend und ich war immer am Fahren... :D


    Ich denke heute ist das Problem nicht mehr sooo gravierend, denn die Boards sind allesamt kürzer und breiter, der Einstieg fällt leicht(er). Als Formulaeinsteiger würde ich zu einem Board raten, welches viele Schlaufen-Plugs hat, so daß du die Schlaufen erstmal nicht ganz aussen und ganz hinten montieren musst.
    Alles andere kommt dann sehr schnell.
    Idealerweise leih dir mal so ein Board und großes Segel und probiere das aus...


    Grüße


    Totti

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.


  • Als Formulaeinsteiger würde ich zu einem Board raten, welches viele Schlaufen-Plugs hat, so daß du die Schlaufen erstmal nicht ganz aussen und ganz hinten montieren musst.


    Grüße


    Totti


    Wie die gibts:D
    Also zum Einstieg nicht gleich eine performante Finne reinschrauben, denn nichts macht mehr Angst am Anfang als ein FW der wettbewerbsmäßig getrimmt ist.
    Segelgröße sollte so 9-10qm sein, Schlaufen schön groß einstellen, Mastspur weiter vorn plazieren und lieber eine härtere Finne mit mehr Rake.
    Wind sollte gleichmäßig(auch ohne Abdeckungen oder Verwirbelungen) und im unteren Einsatzbereich des Segels sein.
    Glattes Wasser erleichert den Einstieg in die Schlaufen, hinzu kommt das er auf allen Kursen deutlich ruhiger läuft.
    Wichtig auch das der Spot erlaubt längere Schäge zu fahren.
    Und dann üben, üben, üben!


    P.S. Bretter: Es gibt Boards die leichter zu kontrolliere sind: Starboard 158, 159, 160, Gaastra Vapor, Exocet.

  • was man vll. auch noch können sollte ist das segel nicht reinfallen lassen =) sind nämlich unangenehm rauszuziehen, wenn masttasche voll läuft hilft nur noch an land treiben lassen, also das ganze vll. nicht auf offener see bei ablandigem wind testen, ohne weitere surfer testen =)

  • Hallo,


    na so schlimm wie Spaddl geschrieben hat ist es nicht, wenn man sich einfach einen tampen an die Startshot bindet. So kann man beim Segel aufholen den Tampen ins Trapez einhängen und dann wesentlich entspannter und Kräfte sparend das Segel hochziehen.....


    Bisher hatte ich mich auch gegen formula gesträubt. Plasma180 hat mich seit 2 Jahren
    bearbeitet endlich mal Formula zu probieren, da ich mit meinen 100Kg nicht gerade eine
    Gazelle bin. Also ich kann nur sagen, ich war noch nie so lange im Gleiten wie mit dem
    Formula, gerade hier am Walchensse :D


    Vielleicht hat mir mein 83er Slalom geholfen, aber bei meiner Jungfernfahrt auf dem Formula war ich nach 50 metern bereits in beiden Schlaufen. mit meinem Patrik Diethelm
    Formula komme ich immer mit einem riesen grinsen vom See. bin es bisher nur mit 9.7er Segel gefahren, aber habe mir jetzt ein 12.5er zugelegt....


    Have fun....


    Gruss
    JFK

  • Hi, sehr interessantes thema. Gibt es vielleicht zwischenstufen? Ich sag mal z.B. ein bird180 mit großem segel 9,7 oder 11,0?

  • Hallo akustikus,


    das ist nicht vergleichbar, der Bird ist ein reiner Freerider und Frühgleiter. Ein völlig anderes Anforderungsprofil.


    Ich hatte als erstes Formulaboard damals den Starboard 186 und ich meine, der hatte schon ein paar mehr Plugs... ;)


    Grüße


    Totti

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • Hallo akustikus,


    das ist nicht vergleichbar, der Bird ist ein reiner Freerider und Frühgleiter. Ein völlig anderes Anforderungsprofil.



    Thorsten, die Frage wäre dann, welchen Vorfteil/Nachteil hat dann ein extremer Frühgleiter ala Bird180 oder JP LIghtWind gegenüber einem Formula.
    Nehmen wir mal an, Ziel ist es, als gestandener Mann, so früh wie möglich ins gleiten zu kommen und soviel Gleitzeit wie möglich raus zu holen.


  • Nehmen wir mal an, Ziel ist es, als gestandener Mann, so früh wie möglich ins gleiten zu kommen und soviel Gleitzeit wie möglich raus zu holen.



    Der Eine ist ein passiver Angleiter, der Andere wird aktiv gefahren (schon zum Angleiten mit Anpumpen). Der eine ist ein Freerider, also deutlich anspruchsloser zu fahren, der andere eine Rennmaschine.
    Der Formula fährt Kurse, die sind mit einem Freerider nicht möglich...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • ... die Frage wäre dann, welchen Vorfteil/Nachteil hat dann ein extremer Frühgleiter ala Bird180 oder JP LIghtWind gegenüber einem Formula.


    Die Frühgleiter sollen möglichst früh passiv gleiten, der Formula soll möglichst schnell auf allen Kursen sein, und zwar gerade auch im unteren Windbereich.
    Bei Vergleichen rutscht ein Frühgleiter etwas eher los(aber nicht eher vom vorhandenen Wind wenn der Fahrer das aktive Angleiten beherrscht), gewinnt also beim losfahren ein paar Meter, doch kaum läuft der Formula ist dieser sofort am Frühgleiter vorbei.
    Die Geschwindigkeitsunterschiede sind sehr gravierend.
    Hinzu kommt das sich Frühgleiter wie "Tanker" fahren, denn aufgrund der längeren Gleitfläche bremsen sie deutlich mehr.
    Beim Formula verwundert das Gefühl beim fahren, denn er fühlt sich deutlich kleiner an weil der Formula fast nur auf der Finne läuft(und etwas auf der Leekante).


    Zum Thema möglichst früh gleiten:
    Das bestimmt das Fahrkönnen und die Segelgröße, Menge der Gleitzeit bestimmt das Fahrkönnen und die Fitness;)

  • Da habe ich auch gleich mal 2 Fragen, die mir schon ne Weile auf der Zunge liegen:


    1) In einem Video von Basti Kördel surft er bei kaum ersichtlichem Wind und gleitet fast wie von einem Motor angetrieben, problemlos übers Wasser. Dabei wird erwähnt und es ist auch zu sehen, daß Basti das Board auf der Lee-Kante, also der Kante auf der windabgelegenen Seite fährt. Warum ist die Leekante so wichtig beim Formula-Fahren?
    Damit von Luv her das bisschen Wind zusätzlich unter das Board kommt und es somit durch den Wind unterm Board wie auf einem Luftkissen fährt? Oder hat das nen anderen Hintergund? :confused:


    2) Fitness beim Formula-Fahren: Wie sollte denn die Fitneß sein, um möglichst lange Spaß an dem großen Zeug aufm Wasser zu haben? Was sollte man trainieren, gerade jetzt, wo... in meinem Fall... die Saison noch nicht angefangen hat?


    Ich bin eher sportlich faul und mach derzeit... eigentlich... gar keinen Sport.:rolleyes: Fitneßstudio ist mir zu teuer und zu weit weg, Joggen ist seit ner Weile eh nix, weil ich Probleme mit dem Knie hab und ansonsten sind mir Außensportarten bei den Temperaturen einfach zu kalt.;)



  • Fürs surfen, speziell für FW, richtig zu trainieren ist eher schwer.
    Reines Krafttraining wird dir nicht viel bringen, eine gute Ausdauer zu haben ist sicherlich gut aber auch nicht der Knackpunkt.
    Deine Muskeln müssen halt auch lange in der selben Position Kräfte >halten<, und das zu trainieren stell ich mir eher sehr langweilig und vermutlich auch nicht sehr effektiv vor :rolleyes:


    Also versuch einfach so oft wie möglich aufs Wasser zu kommen ;)

  • Fürs surfen, speziell für FW, richtig zu trainieren, ist eher schwer.
    Reines Krafttraining wird dir nicht viel bringen, eine gute Ausdauer zu haben ist sicherlich gut, aber auch nicht der Knackpunkt.
    Deine Muskeln müssen halt auch lange in der selben Position Kräfte >halten<, und das zu trainieren stell ich mir eher sehr langweilig und vermutlich auch nicht sehr effektiv vor :rolleyes:


    Also versuch einfach, so oft wie möglich aufs Wasser zu kommen ;)


    Die Entfernung zu meinem nächst größeren Gewässer ( Bodensee) ist nun mal 75km entfernt, ist also auch ein Knackpunkt bzgl. Training durch Formulasurfen selbst!

  • Warum ist die Leekante so wichtig beim Formula-Fahren?
    Damit von Luv her das bisschen Wind zusätzlich unter das Board kommt und es somit durch den Wind unterm Board wie auf einem Luftkissen fährt? Oder hat das nen anderen Hintergund? :confused:


    Es geht hierbei um Verringerung der benetzten Fläche. Je weniger Gleitfläche im Wasser, desto geringer der Widerstand und der Segeldruck wird stärker in Vortrieb umgesetzt.
    Die Leekante wird eigentlich nur zur Kursstabilisierung(sehr wichtig beim Höhepressen) genutzt, man kann mit hohen Fahrkönnen auch nur auf der Finne fahren. Das Board fliegt also wirklich.

    Wie sollte denn die Fitneß sein, um möglichst lange Spaß an dem großen Zeug aufm Wasser zu haben? Was sollte man trainieren, gerade jetzt, wo... in meinem Fall... die Saison noch nicht angefangen hat?


    Fitness spielt beim Formula eine ganz besondere Rolle!
    Am besten verbessert man sie speziell für den Formula durch Formulafahren.
    Da eine extrem hohe Körperspannung vonnöten ist und auch Muskelgruppen (deren Aufgabe es ist eher abstützend zu sein)betroffen sind die normalerweise nicht genutzt werden sind andere Sportarten im Winter nur dazu da um eine Grundfitness aufzubauen.
    Bankdrücken und Beinpressen(wichtig freie Gewichte) im Fitnessstudio helfen, wichtig hierbei nicht schnell durchdrücken sondern lieber lange halten. Dadurch werden die angesprochenen Muskelgruppen trainiert(auch die abstützenden).

  • Irgendwie reizt mich Leichtwindsurfen in letzter Zeit ziemlich, da ich aber unter 70 kg wiege, macht Formula wohl kein Sinn für mich. Ich werde aber nächstes Jahr wieder knapp über 70 kg wiegen (meinte die nette Kartenlegerin von Astro TV :kot: )


    So, nu zu meiner Frage, würde sich ein 10-11qm Lappen und Formulaboard für mich rentieren oder bringt da ein 130-140 Slalombrett und 8,7-9.5 qm Slalomsegel mehr? Ich hab da leider absolut keine Erfahrung, bin aber mit 6,3 qm und 100l Tabou Twister bei geschätzten 13 Knoten schon meistens im Rutschen.
    Die Meisten werden sich wahrscheinlich denken, warum ich überhaupt über Formula nachdenke mit meinem zierlichen Gewicht :37: , aber vielleicht kennt ja einer von euch jmd. der schon mal auf der Klotür stand und unter 75kg gewogen hat :D

  • Ist doch die ideale Gewichtsklasse für Raceboard...
    Macht bei Leichtwind imho mehr Spass.


    Und ja, ich kenne einen (65kg). Der sah bei Leichtwind auf dem Longboard deutlich besser aus als auf dem Formula, was durchgleiten und Höhelaufen anging. Bei identischem Segel 9,0m².

  • Unter Longboard kann ich mir immer sehr wenig vorstellen, ist ja auch, glaub ich, ziemlich untergegangen in den letzten Jahren.
    Ich war vor einandhalb Jahren zusammen mit Moritz Martin am Ringköbing Fjord, und irgendwie fand ich immer, dass dieses 4m, 15kg Monstrum nicht mit meinen Vorstellungen von Windsurfen zusammenpasst. Aber ich hab halt wie gesagt keine Ahnung von Raceboard, vielleicht kannste mich mal ein bisschen aufklären oder einen Link schicken oder so.

  • Irgendwie reizt mich Leichtwindsurfen in letzter Zeit ziemlich, da ich aber unter 70 kg wiege, macht Formula wohl kein Sinn für mich. Ich werde aber nächstes Jahr wieder knapp über 70 kg wiegen (meinte die nette Kartenlegerin von Astro TV :kot: )


    So, nu zu meiner Frage, würde sich ein 10-11qm Lappen und Formulaboard für mich rentieren oder bringt da ein 130-140 Slalombrett und 8,7-9.5 qm Slalomsegel mehr? Ich hab da leider absolut keine Erfahrung, bin aber mit 6,3 qm und 100l Tabou Twister bei geschätzten 13 Knoten schon meistens im Rutschen.
    Die Meisten werden sich wahrscheinlich denken, warum ich überhaupt über Formula nachdenke mit meinem zierlichen Gewicht :37: , aber vielleicht kennt ja einer von euch jmd. der schon mal auf der Klotür stand und unter 75kg gewogen hat :D



    Ja, ich mit 70/72 kg. Ich bin 3 Jahre Formula gefahren (Exocet, Fanatic Falcon, SB F161). Als Segelgröße fand ich 9.4 bis 9.8 absolut ausreichend (Freerace Segel 2 bis 3 Camber). Da waren die Jungs mit den 11qm Fullrace Segel auch kaum früher im Gleiten. Untere Grenze fand ich 9.0qm. In dieser Gewichtsklasse bin ich allerdings ein paar mal bös überrascht worden bei auffrischendem Wind. Das machte dann keinen Spass mehr und so richtig schnell wurde ich auch nicht (47 kmh). Deswegen bin ich umgeschwenkt auf Slalom XXL (= 85 cm Boardbreite) mit meistgefahrener Segelgröße 9.0
    Diese Kombi gleitet auch fast immer und bringt bei stärkerem Wind (mit einem kleinerem Segel bis Minimum 7.5) auch noch Spass & Speed (knapp 56 kmh).
    Mein Fazit: bei Seen mit konstantem Wind an der unteren Gleitgrenze: Formula rules ! Wenn aber von 5 - 20 knt alles dabei ist an einem einzigen Surftag: lieber Slalom XXL.
    Gruß, Andreas