Aufbewahrung von Segel draußen

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  • Schöne Konstruktion das. Zwei Anmerkungen:


    Bei dem geringen Gefälle bezweifle ich, dass die Nässe aus den Segeln herausläuft. Die Nässe wird zwischen den Folien bleiben.


    Ein Dieb könnte vermutlich die Rohre oben aufmachen und die Segel herausziehen. Die mit Silikon befestigten Deckel wären vermutlich leicht und ohne Lärm zu entfernen. Da wäre noch ein Bügelschloß oder eine andere sichere Konstruktion vielleicht besser.


    Bin gespannt, ob ihr das baut.


    HL - Wolfman

  • Hallo Wolfman,


    das Gefälle von 2,5° reicht locker um das meiste Wasser ablaufen zu lassen (da wo ein Ball rollt, fließt auch Wasser ab). Natürlich bleiben einzelne Tropfen übrig, aber das ist nicht das Thema. Außerdem soll ja auch kein neues Wasser vom Regen etc. rein. Die Schräge ist also Pflichtprogramm.
    Und was die Stopfen angeht, die Dinger gehen schon mörder schwer reinzustecken. Leicht angeraut mit Silikon eingesetzt, kannst Du die nur noch absägen alles andere geht nicht!


    Hang Loose


    Klaus

  • Hallo Krischaan,


    hier das Thema Schloss. Einfach vier Bohrungen in das Rohr und ein passendes Bügelschloss durchziehen. Wie groß Du das Bügelschloss wählst ist abhängig vom Rohrdurchmesser und den Segeln. Die sollten weder neben noch durch den Bügel nach außen gezogen werden können. Hier mal ein Bild. KG-Rohr DN200 + Bügelschloss mit den Innenmaßen 300mm Höhe, 110mm Breite.


    Schloss.jpg


    Jetzt bist Du dran! Bin gespannt was Du aus der Idee machst.:)


    Hang Loose


    Klaus


    PS. Da fällt mir noch ein, dass Du auf der Schlossseite auch einen Deckel setzen kannst. Eine Nummer kleiner in der Größe mit vier Bohrungen durch die Du den Bügel vom Bügelschloss steckst. Erhöht die Diebstahlsicherheit, den Witterungsschutz und den Sichtschutz. Dann krabeln auch keine Tiere mehr rein.

  • Nun, ich kann das nicht beweisen, aber meine Erfahrung ist, dass bei so wenig Gefälle das Wasser schon auf der Fläche teilweise stehenbleibt wegen der Oberflächenspannung. Bei den Segeln erst recht, weil du hier Nähte und Kanten hast, die das Wasser aufhalten. Und weil das Segel zusammengerollt ist und damit an vielen Stellen Folie auf Folie liegt, auch da fließt das Wasser m.E. nicht ab.


    Aber mit Krischaans Lösung ist vielleicht nicht mehr viel Nässe übrig, da könnte es gehen. Evtl. kann er das Gefälle auch noch erhöhen - da muß er nur ausprobieren, ab welchem Gefälle die Segel anfangen zu rutschen.
    Ob bei kalter Witterung Kondenswasser entstehen wird, weiß ich nicht.


    Ich gestehe, dass ich zu denen gehöre, die ihre Segel auch mal mit nem Handtuch grob trocknen, wenn ich sie nicht aufgeriggt ganz trocknen lassen kann. Daheim lasse ich sie dann ein paar Tage im großen Kellerraum trocknen (ärgert meine Frau, vor allem das große 8,5er, an dem man kaum noch vorbei kommt). Dann hab ich keine Probleme mehr.
    Und am Meer spüle ich die Segel vorher kräftig mit Süßwasser, um den Sand und das Salz zu entfernen. Das verkratzt sonst nämlich auch die Folie.
    Ohne solchen Keller ist es halt schwierig ... und eure Lösung sicher nicht die Schlechteste.


    HL - Wolfman

  • Falls es sich bei der Terassenwand um eine Mauer mit Verputz handelt, wäre die folgende Variante auch vorstellbar. In Holzriegelbauweise eine "zweite Wand" (v.Boden bis Decke) aufzubauen und dann versuchen die Holzverschallung mit einem Verputz in gleicher Farbe anzubringen bzw. halt das Holz (OSB-Platten) inetwa mit der gleichen Farbe versehen. Fällt wahrscheinlich am wenigsten auf und ist von den Kosten - hängt natürlich auch von deinem handwerklichen (Selbstbau-)Geschick ab - einigermassen überschaubar.


    P.S.
    Zu überlegen wäre halt noch VORHER, obs hier Probleme mit der Hausverwaltung geben könnte. Manche Hausverwaltungen kontrollieren regelmäßig und beanstanden schon jede kleinste Veränderung. Diese Variante müsste man natürlich relativ "mobil" bauen - soll heissen, steht von selbst, lediglich eine Sicherungsverankerung (Dübelschraube) oben innen würde ich anbringen.