grundsätzliche frage zu slalomboards

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  • so kollegen,


    ich dacht mir ich mach jetz ein neues thema auf, falls es das schon gibt, und ich es nich gefunden habe, asche über mein haupt!!


    ich beschäftig mich jetz grad wiedermal mit dem thema slalomboard ja oder nein. EIGENLTICH hab ich gesagt, meinen kode fahr ich dieses jahr, und nächstes jahr dann was anderes. aber da wir gestern fast eins gekauft hätten... möcht ich doch vorher bissl was drüber wissen.


    mein kode hat 122 liter, is 72 breit. find ich schon ordentlich. ich selbst spiel mich grad so bei 88kg. Mein Segel bleibt das AC-1 in 7,9. größer will ich nicht, und bei kleinerem segel fahr ich eh kein slalomboard mehr, sondern sicher den kode (oder was anderes wendiges9


    ich will ein board, wo ich auch am chiesee und co schon bei weniger wind gut unterwegs bin. oder vormittags bei vento in torbole durchs wasser pflügen kann. bzw. nachmittags bei nur leichter ora.


    ich bin vor 3 jahren ein hifly madd 138 und ein 8,0er booster gefahren. war ne gute kombi.


    drum würd mich jetz eben ein 135liter slalomboard ansprechen. also Isonic, X-Fire, RS6... sind ja alles so um die 136 liter und 85 breite...


    jetz hab ich aber schon oft gehört, das das zu groß ist und ich doch nen 125er nehmen soll. leider kapier ichs ned bzw. will das in mein hirn ned so ganz rein, denn ein board mit fast gleich viel volumen wie der kode?! aber läuft um so viel früher an usw?? kann mir das mal mehr in ruhe erklären?


    weil ich will halt nich wieder zu wenig volumen für die bayr. seen haben...

  • hi,
    soweit ich das weiß ist es so das dadurch das die slalomboards um einiges breiter sind, sie nicht soviel volumen benötigen.
    habe z.b. ein 9,3er segel und ein 135l slalomboard allerdings ist das 85 cm breit. das passt ziemlich gut zusammen.
    davor hatte ich nen 144l starboard futura, das war "nur" 79cm breit und das fuhr sich optimal mit nem 8,5er segel.
    denke der hauptunterscheid ist der das, wie gesagt die slalomboards um einiges breiter sind bei gleichem volumen, allerdings auch kürzer sind. somit sind sie denke ich wenn man aktiv angleitet schneller im gleiten als ein vergleichbarer freerider (aufs volumen bezogen) beim passivem angleiten denke ich aber schnlechter.
    da war auch mal so ein test in der surf wo quasi breit gegen lang aufs gleiten bezogen getestet wurde, da war es genauso das ein langes brett schneller passiv angleitet, das breite aber besser durchgleitet.

  • ja das mit der breite hab ich auch gehört, kanns aber irgendwie nich glauben bzw. verstehen... :-/


    weil dann müsste ja ein 127 liter I-Sonic ne gute ergänzung zum 122 liter kode sein, da das brett ein ganz anderes ist, und auch das fahrverhalten garnichts mit dem kode zu tun hat und die liter angabe unwichtig ist... dann fühlt sich der i127 an wie ein 140l board?


    also 127 liter isonic + 7,9 AC-1 für wenig wind


    und


    122 liter kode + 6,6 oder 5,8 bei mehr wind
    (hätt ja auch noch nen 108 liter freesex...)

  • Die Breite ist das entscheidende Mass, das ist richtig. Das Volumen ist eher zweitrangig und wird weitgehend reduziert bei modernen Slalomboards.


    Deshalb fahre ich auch keine Slalomboards mehr! Denn auf einem Binnensee mit sehr wechselnden Winden brauche ich das passende Volumen bei 110kg Gewicht, um im Flautenloch nicht abzusaufen. Profifahrer ersetzen das fehlende Volumen durch besseres Fahrkönnen, aber schon das Rumdümpeln mit isonic 155 war für mich ausgesprochen unerfreulich, ich hab das Board verkauft und fahre jetzt ganz easy Futura 155.


    Wenn du auf dem Kode 122 gut das Segel aufziehen kannst, dann wäre der isonic 127 eine gute Ergänzung, aber sonst solltest du dich in der 135ltr-Klasse umsehen


    meint


    Dr. Spin Out



  • Ja da stimme ich Dir zu. Man sollte auch beachten, daß die Slalomboards in der Länge wesentlich kürzer sind; was gerade beim " Rumdümpeln " gewöhnungsbedürftig ist. ( Wobei wer dümpelt schon mit einem Slalomboard ? ) Da taucht dann die Nose schon mal schnell bei Kabbelwasser und fehlendem Wind ab.
    So ein Futura ist natürlich auch schon fast ein Slalomboard, bloß ein bischen Freeridelastiger.

  • also ein freerider kommt für mich nicht in frage, die hatte ich zu genüge.. wenn dann kommt ein slalomboard.


    @dr spin out
    die angst mit dem rumstehen ist eben genau das, warum ich auf 135liter gesetzt hätte. wei du schon sagst, binnensee tümpler.. aufziehen mit dem kode.. also beim 6,6er kein problem. das AC-1 bin ich ja noch nicht gefahren.

  • @hallo Storm-rider


    ich hatte mich damals auch für ein Slalom entschieden, nachdem ich für den Walchensee ein 165er RRD Z-ride gefahren bin...


    Ich habe diesen Schritt absolut nicht bereut, mit meinem 135er PD Board kann ich mit meinen 98KG super fahren. Musste zwar zum grössten Teil mit meinem 9.7er Race Segel
    drauf fahren um auch durch die typischen Walchensee bören zu kommen, aber war
    torzdem ein riesen Spass und vorallem mehr als auf dem Freerider....


    Allerdings muss ich sagen, dass ich seit August stolzer Besitzer eines PD Formulas bin und damit komme ich aus dem Geliten garnicht mehr aus, ausser der See ist zu Ende :D


    Gruss
    Jan

  • @hallo Storm-rider


    Allerdings muss ich sagen, dass ich seit August stolzer Besitzer eines PD Formulas bin und damit komme ich aus dem Geliten garnicht mehr aus, ausser der See ist zu Ende :D


    Gruss
    Jan



    So ist es ! Binnensee+Formula=Gleiten. Kanns auch nur immer wieder bestätigen. Seit dem ich auf Formula umgestiegen bin, brauche ich meine anderen Boards am See so gut wie nicht mehr, außer ab 5bft aufwärts.

  • hehe,


    na is ja jedem seine sache. beneiden tu ich die formula fahrer immer wenn sie bei (meiner meinung nach) null wind am lago ihre bahnen pflügen....


    bei uns am weiher bringt dir lange gleiten eh nix, bis du die klotür in bewegung hast, is der see aus :-p


    trotzdem, zum THEMA


    slalomboard:
    was soll ich jetz nehmen?

  • Ja Moin,


    als Slalom-Newbie kann ich berichten, dass ich vergangenen Freitag mit PatrikDiethelm Slalom135 (83 cm) und North RAM F10 in 8.0 und 46er MB-Finne SLG unterwegs war. Mit Anzug hatte ich bestimmt 92 kg auf der Uhr. Was soll ich sagen, passives Angleiten erst in Regionen, in denen andere (kleinere) Boards mit Bump´n´jump-Segeln bei 6.5 fast allein ins Rutschen kommen. Okay, dann wenn die Boe kam wars auch ganz prima, war ja meine erste Session mit dem 135er. Da ich ja auch noch einen 110er PD Slalom habe und den schon öfters gefahren bin, habe ich für mich die Frage noch nicht beantworten können, ob sich das lohnt. Bin aber auch erst jetzt diese Saison dabei mit dem Slalomgeraffel bzw. den PDs.


    Bis jetzt muss ich zugeben, habe ich mich schon ein- bis viermal gefragt, ob es für mich wirklich ein reinrassiges Slalomboard sein muss oder ob´s nicht vielleicht besser ein Futura erledigen würde. Okay, das werde ich demnächst testen, zumindest mit ´nem 122er Futura.


    Da ich zwar bei diesen Temperaturen, also alles um 0° wie jetzt seit Wochen vorhanden, rausgehe aber kaum Bock habe, Einstellung zu testen, denke ich dass der Knoten mit dem Slalomboard erst platzen wird, wenn die Temperaturen auch Lust machen, mal den Mastfuss zu verstellen oder den Gabelbaum oder so... :)


    Ansonsten kann ich Dir Boardwahltechnisch nicht wirklich helfen, bin die noch zu selten gefahren.


    Grietz,
    Tom

  • an die mods/admins


    kann man hier irgendwie ne umfrage draus machen??


    passendes brett für mich:


    a) ca. 125liter / 79 Breit
    b) ca. 135-liter / 85 Breit
    c) fahr den Kode mit slalomfinne, das reicht
    d) Kode 122 behalten und anderes Board als ergänzung
    d) kode 122 gegen kleineres board tauschen


    (mehrfach auswahl möglich)


    kann das wer? würd mich ja schon interessieren wie hier die meinungen so sind..

  • joa ich bin in ner ähnlichen situation wie antilärm ;)
    bin auch slalom anfänger (bin das geraffel januar das erste mal gefahren, allerdings mit 9,3er segel), passiv gleitet das wirklich nicht so gut an, aber man kann das ziemlich gut anpumpen, bei quasi fast garkeinem wind, wenn das dann einmal gleitet tuts das auch ziemlich lange.

  • Na dann will ich Dir mal hier antworten:
    127er hat 85er Breite, der ist für schwere Fahrer das Leichtwindboard(Segel 9,7-8,6)für Wind von 7kn-ca. 15kn.
    Mit 7,9 Segel bedeutet das das Du gerade am gleiten bist und schon Probleme wegen der Breite bekommst(bei Chop).
    Somit bringt Dir das nichts, denn angleiten wird der Kode mit 7,9 auf ähnlichen Niveau.
    Wenn schon solltest Du Dir einen 107(meinetwegen auch den normalen 117er, nicht den wide)als Ergänzung zum Kode zulegen, denn dieser ist optimal für das 7,9er Segel(oder auch noch kleiner).
    Ein SL Board nützt nichts wenn nicht die richtige Segelgröße gefahren wird, denn sonst kann man das Potenzial gar nicht ausnutzen.


    P.S. Wer mit SL Board dümpeln will(oder öfters macht) sollte sich fragen warum Er sich ein SL Board zugelegt hat. Denn das ist eines der wenigen Dinge die SL Boards überhaupt nicht lieben(ganz besonders die Großen)


    P:P:S Und wer oft Segelauholen muß sollte sowieso Abstand vom Sl Board nehmen, denn die Volumenverteilung macht das zur Qual.

  • storm-rider,


    also Du musst dir halt die Frage stellen was Du möchtest. Mit einem grossen Freerider bist Du natürlich leichter im Rutschen als mit einem Slalombrett was gerne angepumpt
    werden möchte, da sie angleitfaul sind.


    Dafür belohnt es dich meiner Meinung nach mit mehr Gleitspass und mehr Power....


    Ich persönlich möchte nicht mehr weg vom Slalom..
    Gruss
    Jan


  • also Du musst dir halt die Frage stellen was Du möchtest.



    ja jan, du sagst es... :-/


    jetz hab ich ehrlich gesagt noch weniger nen plan was ich machen soll wie vorher?!


    also was ich so höre, fällt der 135 schonmal sicher raus aus der planung... oder?
    und beim rest.. warte ich noch auf die "göttliche" eingebung.