Umfrage: eigenes Custom Board JA/Nein

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  • Ich würde (wenn ich könnte) ein Customboard der Serie vorziehen (Umfrage ist anonym) 66

    1. JA (42) 64%
    2. NEIN (18) 27%
    3. ICH KANN MICH NICHT ENTSCHLIESSEN (6) 9%

    Mich würde einfach mal interessieren wie Ihr zu einer Anschaffung eines Customboards steht.
    Würdet Ihr, ganz allgemein, für euch ein Customboard bauen lassen oder eher nicht?


    Desweiteren würde ich gerne zu einer kleiner Diskussion pro/contra Customboard einladen.


    In Deutschland sieht man Customs eher sehr selten. Woran liegt das?


    Wenn Ihr euch grundsätzlich ein Custom vorstellen könnt, was hält euch von einem Kauf ab?


    Wenn Ihr Serie dem Custom vorzieht warum tut ihr das?


    etc. --- also was spricht für und was gegen ein Custom im Vergleich zur Serie?

  • Ein Customboard sollte jeder ernsthaft in Betracht ziehen, der entweder ein besonders leichtes oder ein besonders stabiles Brett haben möchte oder der ganz individuelle Ansprüche an den Shape/Einsatzbereich stellt - die Bereitschaft eine gewisse Summe zu investieren vorausgesetzt.


    M.E. gibt es eine relativ große Hemmschwelle bei der erstmaligen Beauftragung eines neuen Customs. Wer sich einmal überwunden hat, bleibt seinem Shaper auch häufig jahrelang treu.


    "Wenn ich wüsste, dass die gut fahren, würd ich glatt eins kaufen", war eine Aussage, die ich früher häufig von Messebesuchern auf dem Stand einer Customschmiede hörte. Ich hab meine Customs früher stets auf der Basis von Referenzboards beauftragt, die ich zum Testen bekommen habe. Die Fahreigenschaften entsprachen immer den Erwartungen, lagen oft sogar darüber. Das Verhältnis Kunde/Shaper war sehr eng, Garantie und Service waren erstklassig.

  • Also so wie du die Umfrage gestellt hast würde ich "Nein" antworten.
    Für mich gibts im Moment keinen Grund ein Custom einem Serienboard vorzuziehen. Der Grund ist einfach, dass ich nicht wüsste was ich dem Shaper sagen sollte, damit ich was besseres bekomme als ich jetzt habe. Zumindest nicht in Sachen Fahreigenschaften, Gewicht wäre noch am ehesten ein Argument. Klar, ich hab viel getestet, aber mit den Boards die ich nun habe bin ich in Sachen Fahreigenschaften total zufrieden. Einzelne Sachen könnte man verbessern, aber so oder so zu Lasten anderer Punkte, d.h. eigentlich kein wirklicher Gewinn. Naja, ich hab mit der Haltbarkeit auch nicht so die Probleme, also auch nicht unbedingt ein Grund.
    Es gibt aber definitiv Fälle, wo ein Custom der Serie vorzuziehen ist. Ich finde Tottis 135l Freeracer ist so ein Fall. Ein solcher Shape in Serie hat i.d.R. deutlich weniger Volumen, was für ihn aber klar ein Kriterium ist.


    Für mich würde ein Costum wenn als "Minispeedboard" in Frage kommen. Hier aber halt nicht weil ich es der Serie vorziehen würde sondern weil der Markt hier sehr sehr klein ist. Vom Shape her würde ich mich aber wenn wohl auch hier an z.B. einem "großen Bruder" orientieren.

  • Ich denke der Preis spielt eher eine untergeordnete Rolle. Wenn ich ein aktuelles Board jetzt 2011er Jahrgang kaufe, z.B. Tabou LTD oder Lorch Whiteline, also höherwertige Bauweisen, dann muß ich mit einem Listenpreis von etwa 1.700 Euro rechnen. Sicherlich kann man ein paar Euros runterrechnen, aber dann sind wir auch noch bei 1.500 Euro etwa. Das ist in Reichweite eines Custom-Boards.


    Warum man selten Custom's sieht? Ich denke, die meisten wüssten gar nicht, wo sie eins her bekommen. Der normale Surfshop bietet dergleichen nichts an. Dann die Wartezeit...?... Mangelnde Kommunikationsgabe, was man braucht und was man kann?


    An welchen Spots bewegt man sich? Brouwersdam, der meist frequentierte Spot Europas (würde ich mal behaupten), benötigt gar keine Custom-Mades.


    Bei großen Wavespots wie Pozo oder Vargas sieht man fast nur Custom's der örtlichen Shaper. Die machen halt das optimale Board für dort, das vor Allem hält. Ein Serienboard in Pozo lebt sehr kurz, frag doch mal die Locals, die gesponsert werden von großen Brands... ;)


    Custom-Markt für Freestyle: Ich glaube, den Markt gibt es praktisch nicht.


    Custom-Markt für Slalom: Nicht existent, da die PWA mit der dummen Regel Slalom 4/2 oder aktuell 6/3 alles kaputt gemacht hat.


    Custom-Markt für Speed: Den gibt es, ich glaube der ist auch recht groß. Aber davon bekommt man in "normalen" Kreisen nichts mit. Die Shaper kann man an einer halben Hand abzählen, die da etwas drauf haben...


    Custom-Markt für Freeride: Ich glaube der Markt hat schon großes Potential. Allerdings kommt man an die wirklich guten Freeride Shaper kaum/nicht ran, die anderen bis auf ein paar Ausnahmen machen irgendwo ihr Hinterhof-Süppchen. Und die paar Ausnahmen sind trotzdem in der Versenkung und auch nur in Insiderkreisen bekannt.


    Gruß


    Totti


    P.S.
    Ich habe mal eine 3. Antwort eingefügt...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Also ich sehe den großen Vorteil beim Thema Haltbarkeit. Mein Custom ist zwar nicht extrem leicht, dafür ist es sehr stabil gebaut und ich brauche mir kaum Gedanken über Brüche und Beschädigungen zu machen. Selbst wenn es zu einer BEschädigung könnt, gibt es lediglich eine BEule aber keinen Riss. Auch wenn ich es nicht so extrem beanspruche, gibt mir das ein besseres Gefühl. Bei einem Serienbrett hatte ich bereits einen gerissenen Finnenkasten. Bezahlt habe ich nicht mehr, als für ein neues Serienboard (incl. Rabatt). Der Shaper wohnt gleich um die Ecke und hat mich z.B. mit einer neuen Finne versorgt, da die Originalfinne für größere Segel zu klein war. Ohne Aufpreis! Das Brett fahre ich extrem gerne und konnte es kürzlich auch mal im eigentlichen Einsatzgebiet testen. Obwohl es "nur" moderate Ostseewellen waren, hat das Brett riesigen Spaß gemacht. Es hat mein Wunschdesign, was ein zusätzlicher Anreiz war. Geplant war bei mir die Anschaffung eines Customs eigentlich eher nicht. Allerdings hat mich das Gespräch mit dem Shaper überzeugt. Als ich das Brett dann hatte, kamen doch kurz Zweifel auf, ob das Brett aufgrund der ungewöhnlichen Form auch funktioniert. Nach der ersten Fahrt war aber klar, dass ich alles richtig gemacht hatte. Ich gebe lieber das gleiche Geld für ein handgefertigtes Produnkt aus, als für Großserienproduktion. Klar kann man jetzt argumentieren, dass der Wertverlust eines Customs viel höher ist und es sehr speziell auf einen zugeschnitten ist. Allerdings will ich es auch nicht nach einem Jahr wieder verkaufen.

  • Moin, moin,


    ich kann mich da meinen Vorrednern/-schreibern nur anschließen, ein Custom Made Board ist in Sachen Haltbarkeit einem Serienboard um einiges überlegen. Was hilft mir eine sündhaft teure Pro Edition, wenn die Kisten kaputt gehen und nicht die Materialien eingebaut wurden, mit denen geworben wurde (siehe JP Pro Edition...). Ich hatte bis jetzt 4 Proof Customs und ein c2 Sailboards Custom Made Board. Alle waren super stabil gebaut und hatten außergewöhnliche Fahreigenschaften. Bei einem Custom hat man noch einen anderen Vorteil: wenn das Teil nicht so geworden ist, wie man es bestellt hat, kann man zumindest versuchen, es auf vernünftige Art und Weise zu reklamieren. Habe ich aber ein bestimmtes Serienboard gekauft und es paßt nicht, muss ich mich halt damit abfinden. Mein erstes c2 Sailboards war ja leider vom Volumen her zu klein geraten. Nun bekomme ich auf Kulanz eine neues Board (Freeride Version 2.0), bei dem ich lediglich die Transportkosten tragen muss. Anbei 2 Bilder von dem Board, es sieht einfach super aus, hoffentlich fährt es auch so!! Ich werde, genau wie Boddi, dann im c2 Sailboards-threat mal berichten, bin nämlich ab dem 18.09. am Ringköbing Fjord :);)!!


    Schönes WE, Jürgen

  • Was hilft mir eine sündhaft teure Pro Edition, wenn die Kisten kaputt gehen und nicht die Materialien eingebaut wurden, mit denen geworben wurde (siehe JP Pro Edition...).



    Wie meinst Du das? Womit wird beworben und was ist (nicht) verbaut?

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  • "Wenn ich wüsste, dass die gut fahren, würd ich glatt eins kaufen", war eine Aussage, die ich früher häufig von Messebesuchern auf dem Stand einer Customschmiede hörte. Ich hab meine Customs früher stets auf der Basis von Referenzboards beauftragt, die ich zum Testen bekommen habe. Die Fahreigenschaften entsprachen immer den Erwartungen, lagen oft sogar darüber. Das Verhältnis Kunde/Shaper war sehr eng, Garantie und Service waren erstklassig.


    Da sollte das Hauptaugenmerk auch drauf liegen!

  • Wie meinst Du das? Womit wird beworben und was ist (nicht) verbaut?


    Hallo Thorsten,


    die Aktion hier meine ich: http://www.surfbasar.com/forum/blog.php?bt=935


    Hammerhart, oder!!??


    Gruß, Jürgen


    P.S.: Sieht mein neues c2 nicht fast so aus wie dein Custom...?

  • Bisher ist ja wirklich schon vieles angesprochen wurden. Danke.


    Ich möchte vielleicht an dieser Stelle hervorheben, dass es hier nicht darum geht irgend ein Brand schlecht zu machen oder eine Custom-Schmiede zu hypen!
    Ich sehe das als Ausnahme mit JP. Bisher haben in den Boards die ich von innen gesehen habe auch die Materialen gesteckt die geworben oder angegeben wurden.


    @bernie: Kannst du vielleicht bitte in deinen eigenen Worten zusammenfassen, worauf nun das Hauptaugenmerk liegen sollte?

  • Ich würde ein Custom immer einem Serienboard vorziehen,wenn da nicht der sehr große Preisunterschied wär.
    Gründe für ein Custom sind für mich
    1.Die Verarbeitung-es ist alles drin und dran was beworben und bestellt wird
    2. Individuelles Design
    3.Preisstabilität ist vorhanden.Serienboards sind einem imensen Preisdruck unterworfen.Vor allem gebraucht!!


    Der letzte Grund ist eigentlich keiner,aber man hat etwas einmaliges in Händen !!!!!

  • Moin,


    es ist der Preis. Sicher gibt es Customs in 'vernünftigen' Preisregionen,
    jedoch darf man nicht vergessen gegen welche Shapeerfahrung der Serienshaper dann der
    Customshaper ankommen muss. Wenn ich mir überlege, wieviele Jahre z.B. Wenzel schon
    für Fanatic shapet... mit dem definierten Feedback vom Markt und Testfahrern.


    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Customshaper über dieses Spektrum an Shapeerfahrung
    verfügen.
    Sicher bekommt der Customshaper auch Rückmeldung, nur so richtig differenziert ist das nicht.
    Wenn ich mir ein Custom kaufen würde, dann sicher nur eines von einem richtig guten Shaper von dem ich auch mal
    was gefahren bin.
    Ich wäre mir auch grad unsicher, ob es superleicht oder sehr stabil werden sollte, ich finde irgendwie 6,5kg für ein 85l
    Waveboard viel zu viel... und das wiegen die aktuellen Teameditions (!) von z.B. Fanatic...
    Allerdings, und da kehre ich zum Anfang zurück, was kostet ein Custom? Ich hatte mal angefragt bei den großen und es kamen
    Werte zwischen 2,5 und 4 (!) k€ heraus! Und das für ein 105l Freewaveshape superleicht oder 85l Eurowave sehr leicht.


    Hinzu kommt, ich hatte mal ein Custom von Proof. Ich bin noch nie ein solch spezielles Board gefahren, sicher es war gebraucht,
    aber die Eigenschaftsbeschreibung passte eigentlich wie die Faust aufs Auge... naja Gurken gibts wohl immer mal...


    Dennoch, die Serienshapes werden in den letzten Jahren kaum besser, die Bauweisen werden eher schlechter und der Preis steigt dennoch
    immens. Warum dann kein solides Custom bsp. von Lorch welches wesentlich haltbarer und dennoch viel leichter ist?
    Naja, es kostet halt dennoch und ein Board über 800,- kaufe ich schon seit Jahren nicht mehr... egal ob neu oder gebraucht, das ist
    einfach meine Schallgrenze.


    Eigentlich bleibt es mein Traum einen Serienshape direkt bei Wenzel nen Kilo (oder 2 ;-)) leichter zu bestellen... mal sehen irgendwann vielleicht.


    Grüße
    teenie


    PS: DIE Alternative wäre doch ein Airinside. Superleicht, superstabil, erschwinglich, aber leider sehr nebulöswer das dingens shapet...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von teenie () aus folgendem Grund: Airinside ergänzt

  • Hallo Teenie,


    ich finde deinen Beitrag sehr schön. Der Preis bei einem renommiertem Shaper mit Namen ist immens.
    Naja und wie du schon richtig sagst: Die Shaper die keinen großen Namen haben, kosten weniger, aber da fehlt ganz oft das Vertrauen, dass dieser ein Hobel macht so wie man sich den vorgestellt hat.


    Super fand ich auch Tottis Aussage das auch einem Kommunikationsproblem leigen kann. Wer weiss schon genau was er will und wie sich das in Shapes niederschlägt. Vertrauen und eine vernünftige Kommunikation ist da glaube ich ganz wichtig.
    So ist es nicht verwunderlich das man am liebsten zu den "unbezahlbaren" Größen der Shapeindustrie, z.B. Wenzel (Fanatic), Nelson (Mistral), Lorch, Jou (Starboard), Patrik usw. gehen möchte und ein modifizierten Serienshape in Auftrag geben möchte. Das ist viel leichter zu kommunizieren! "Ich hätte gerne Shape X (den kennt man schon), aber ein bisschen hier und ein bisschen da..." fertig!



  • Nö, das ist nichts. Das ist einfach an den Haaren herbeigezogen und mit nichts zu belegen...

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  • @bernie: Kannst du vielleicht bitte in deinen eigenen Worten zusammenfassen, worauf nun das Hauptaugenmerk liegen sollte?


    Sicherlich
    Ein Custom steht und fällt mit dem Können des Shapers!
    Sowohl was Fahreigenschaften angeht als auch was wirkliche Belastbarkeit des Boards angeht.
    Renommierte Shaper sind meist selber hervorragende Fahrer und wissen wie ein Board richtig funktioniert.
    Außerdem greifen sie auch auf den Erfahrungsschatz von Teamfahrern (deshalb haben Shaper und Teamfahrer oft eine sehr enge/langjährige "Beziehung" )
    Und wer glaubt ein Custom ist überall stabiler; warum haben gute Customshaper auch immer eine große Reparaturabteilung?
    Customs sind(weiß ich aus eigener Erfahrung)oft in Rep; denn der Aufbau eines Customs sieht meist anders aus.
    Gewicht wird vorne eingespart; da wird gern mit 2 Lagen Glas gearbeitet.
    Warum?
    Lt Aussage des Shapers kriegt man mit kapitalen Schleudersturz jede! Nase klein, je stabiler die Nase aber ist desto eher bricht das Board in wichtigeren Bereichen(nähe Mastspur). Denn wenn ein Laminat hält bedeutet das gleichzeitig auch das die auftretenden Kräfte weitergeleitet werden bis irgendwo das schwächste Glied nachgibt.
    Fahreigenschaften:
    Auch da muß ein Shaper wissen was Er tut!
    Renommierte Shaper lassen sich vom Kunden nicht reinreden wie ein Board aussieht!
    Die fragen wo wird das Board eingesetzt; Gewicht und Können(bzw Nichtkönnen) des Fahrers und Einsatzzweck !
    Das Nichtkönnen beeinflusst auch die Stabilität des Aufbaus; Jemand der laufend platt landet bekommt ein völlig anderen Aufbau als Jemand der Sprünge und Manöver sauber steht.


    Für einen Customhersteller ist die Reputation aber äußerst wichtig; da kann ein oder zwei unzufriedene Kunden die Karriere schnell beenden.

  • Danke bernie für deine Ausführliche Antwort.


    Custom heisst ja nicht nicht umsonst Custom, weil es so und so werden kann: 4kg bei 100l aber mit 2 Glaslagen vorne oder 7 kg heavyduty was die meisten Stürze, Landungen etc unbeschadet übersteht.


    Mich hat die (die hoffentlich längere) Haltbarkeit in die Hände eines Custom-Shapers getrieben. Sicherlich hatte ich wenig Auswahl was die Materialien angeht. Der Shaper arbeitet am liebsten mit Carbon, bzw. mit verscheiden Carbon-Mischformen. Glas nur im Bottom. Tja, da konnte ich auch nicht sagen, pack mal ein wenig Dyneema rein. Vieles muss man so hinnehmen und auf das Können vertrauen, vollkommen richtig.


    Unterm Strich bin schon überzeugt, das ein handmade Customboard in stabiler Bauweise deutlich länger hält als ein Serienboard, wenn ich mich so in der Welt umschaue, was so an den "wilden" Spots gefahren wird.

  • Hallo Boddi
    na klar, mein nächstes wird ganz sicher ein Custom.
    was hält vom Kauf ab: der Preis, ist mir aber dann auch egal.Gute Sachen kosten halt;)
    Warum sieht man selten Customs: der preis und dann gibt es auch relativ gute Serienboards-wo man auch einen Test zu Rate ziehen kann und dabei zumindest eine Grundtendenz rauslesen kann-im Gegensatz zum Custom wo man sich auf den shaper verlassen muss-wobei ich glaube das z.B ein Custom von Lorch sich so ähnlich fahren wird wie ein Serien Lorch.


    Dirk

  • In der Vergangenheit gab es auch bei Serienboards meist verschiedene Bauweisen bei gleichem Shape und Modell. Früher war der Mistral Flow da ein super Beispiel. Bei dem als Custom Flow bezeichneten (obwohl ja ein Serienboard ) hat doch jeder einen spürbaren Unterschied gemerkt gegenüber dem mintgrünen Sandwich-Pressboard. Insofern könnte man das hochduplizieren, und sagen ein wirkliches Custom macht nochmal einen spürbaren Unterschied aus.
    Kann man ! Mein Horney liegt leider momentan auf dem OP-Tisch (selbst schuld) aber trotz dem kauf ich mir in diesem Leben keine Seriengurke mehr.
    AlohaDoc

  • Deine Meinung teile ich überhaupt nicht, eine Rep. abteilung haben Customfirmen deshalb um zusätzliches Geld zu verdienen mit den meist defekten Serienboards. Da ich früher ebenfalls in einer Customschmiede gearbeitet habe denke ich schon das ich weiß was da abgeht. Die befreundeteten Schmieden sehen das ähnlich.
    Ich kenne auch keinen der gerade an der Spitze nur 2 Lagen verbaut, bei meinen eigenen und auch bei allen die ich im Herstellungsprozess gesehen habe wurde sogar noch mehr Lagen mit Carbon und oder Glas verbaut um die Stabilität zu erhöhen. Was wohl gemacht wird ist ein leichteres Sandwich zu verarbeiten das hat aber den Grund das es leichter um die Kanten und engen Radien gezogen werden kann.
    Grundsätzlich bekommt man alles kaputt aber die, die sich ein Custom herstellen lassen und genau sagen was sie wollen bekommen das auch so. Beim Shape ist das was anderes, ich habe 3 Boards gebraucht bis ich meinen Shape entdeckt habe. Das heißt nicht das die ersten Gurken waren, sondern das ich an den letzten 20% Fahreigenschaften gefeilt habe. Meine Richtung geht mehr zum Wellenreiten weniger zum springen im Verhältniss 70:30 da brauch man schon etwas länger um die Vorlieben zu finden. Jetzt wo ich meine ScoopRockelinie, Rails und Breiten kenne ist das der Knaller für mich.
    Das Geheimnis einen defekt der Nase zu verhindern ist frühzeitig aus den Schlaufen zu gehen oder zumindest das Gewicht hinten zu reduzieren. Ich habe natürlich immer noch mal einen Schlag gegen die Boardnasen allerdings fahre ich mit meinen Serienboards dann zur Customklinik während die Wavecustoms in der Regel nur Kratzer oder Beulen abbekommen. SO SIEHT DIE REALITÄT AUS!
    HangLoose Michi



  • Wurde sicher ein (semi) custom board machen lasssen fuhr das was jetzt fur preise gefragt wirden fur serien boards. Ich segel ein Ulf Landwehr custom slalom board (proto fanatic falcon) und segelt wirklich nicht zu vergleichen wie das serien modelle (shape ist gleich).
    Hier http://www.flikka.nl/custommogelijkheden.html 2 jahr garantie, genau so teuer wie serien, leichter, eigenes desgin und und und.
    oder http://www.witchcraft.nu, Phil carbon http://www.windsurfing44.com/m…/2013/PC2_2013_Tarifs.jpg, http://www.99novenove.com/home.php
    etc etc....