Was sind camber?

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  • Camber (-Inducer)


    Eine zangenförmige Plastikspange, die die durchgehende Latte mit dem Mast verbindet. Mit Camber-Iducern wird ein sehr steifes Profil der Segel erreicht, das direkt am Mast sehr stark ausgestellt ist, die Verwirbelung durch den Mast reduziert und als außerordentlich vortriebsstark gilt. Dieses starre Profil verschlechtert auf der anderen Seite die Handlichkeit des Riggs. Segel mit Variocambern kann man wahlweise mit oder ohne Camber fahren
     
    Quelle



    By the Way: "krasses" Profilbild dafür, das du camber nich kennst ;)

  • Hi Phillip,


    Camber haben ausschließlich Freerace oder Race- (Slalom) Segel, also Segel die mehr oder weniger für Rennen ausgelegt sind.
    In der Regel haben diese Segel zwischen 2 und 4 Camber Inducer, ab und zu auch bis 7 oder 8 bei extremen Segeln.


    Meistens bei den unteren 4 Latten, in den Extremfällen eben an allen Latten.


    Grüße


    Totti

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Um die Frage vorweg zu nehmen: Man sollte erst Wasserstart und Halse können, bevor man sich an Camber-Segel traut.


    Bleibt zu ergänzen, daß nicht mal 5% aller Windsurfer eine gescheite Halse können, aber 50% Cambersegel besitzen...


    :D

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  • Warum das denn?


    Hallo Nachbar aus Steele,


    auf nem Floß auf dem Baldeneysee mag es auch mit Camber gehen; ohne geht es jedenfalls leichter.


    Viele Grüße
    Peter

  • Naja, ich verstehe auch nicht,warum ein "Aufsteiger" nicht auch mit Cambersegeln surfen soll. Ich habe das Gefühl (vielleicht trügt es ja), mir als typischem (und schweren) Binnenseesurfer auf der Suche nach Gleitwind haben die Cambersegel ziemlich viel extra Gleitzeit gebracht. Und die braucht man ja wohl zum Halse üben, oder? Ausserdem sind doch viele Surfer auch Technikfetischisten - warum soll man denen so ein Spielzeug verwehren? Es gibt ja ausserdem auch von jedem Hersteller 2cam Freeridesegel (mein erstes war ein V6), die finde ich gar nicht so anspruchsvoll und trotzdem macht mich der "Bauch" voll an! Ich hoffe jedenfalls meine Cambersegel bringen mir dies Jahr genug Gleitzeit, um endlich meine erste Halse durchzugleiten. In diesem Sinne wünsche ich uns viel Wind zu Pfingsten.
    Gruß aus Heisingen

  • Um die Frage vorweg zu nehmen: Man sollte erst Wasserstart und Halse können, bevor man sich an Camber-Segel traut.


    Das ist definitiv und auf jeden Fall richtig. Für einen Anfänger sind Cambersegel das letzte, was er in die Finger nehmen sollte.


    @Phillip: dein grösstes Segel wird aber früher oder später ziemlich sicher ein Cambersegel sein. Du wirst wohl irgendwann ein 7.5-8.5m2 fahren, das passt zu deinen 85KG. Aber im Moment musst du erst mal kleinere Segel im Griff haben.


    Gruss


    David

  • @PeterEssen:
    Laut Ruhrschifffahrtsverordnung ist das Befahren des Flusses im Regierungsbezirk Düsseldorf mit Flößen verboten...:D


    Und die Behauptung "ohne geht es jedenfalls leichter" würde ich persönlich unter Geschmackssache ablegen. Da mich (persönlich) Freestyle und Wave so gar nicht interessieren, brauche ich keine Segel zum hektischen rumfuchteln.



    Im übrigen bezeichnet der Camber die Asymmetrie eines aerodynamischen Profils.
    Also hat jedes halbwegs funktionierende Segel einen.


    http://en.wikipedia.org/wiki/Camber_(aerodynamics)


    Gruß, Thorsten

  • Wie schon akustikus geschrieben hat gibt es aber auch Segel mit Camber und 5 oder 6 Latten, die für Aufsteiger (für Anfänger vielleicht weniger) geeignet sind und weniger Race- oder Freerace Charakter haben wie das Swift von Gaastra zum Beispiel.

  • Bleibt zu ergänzen, daß nicht mal 5% aller Windsurfer eine gescheite Halse können, aber 50% Cambersegel besitzen...


    :D


    Wie war das mit Mathe;)
    Die Anderen fahren also camberlose Segel und können auch keine gescheite Halse;)
    Welche Aussagekraft hat das nun?
    Halsen lernen ist angesagt doch wohl nur!
    Und die 5% glaube ich persönlich auch nicht.

  • Aloha,


    ich möchte das mit dem Wasserstart können schon etwas genauer definieren da der Wasserstart ja sicherlich keine Vorrausetzung ist ein Cambersegel zu fahren.


    Ich möchte den sehen möchte der mit einem 9,0 Race-Segel mit einer Masttasche voll Wasser einen Wasserstart macht - das sind wenige.


    Die Aussage ist aber von der Könnerstufe her sicherlich richtig.


    Viele Grüße
    Michael

  • Wie war das mit Mathe;)
    Die Anderen fahren also camberlose Segel und können auch keine gescheite Halse;)
    Welche Aussagekraft hat das nun?
    Halsen lernen ist angesagt doch wohl nur!
    Und die 5% glaube ich persönlich auch nicht.


    Also, auf Basis von 100%:


    Ich sage, meiner Meinung nach können von 100 Surfern vielleicht 5 die perfekte Halse (jetzt können wir natürlich noch darüber diskutieren, was ist die perfekte Halse).


    Von 100 Surfern besitzen etwa 50 ein Cambersegel.


    Vielleicht können ja an deinem Homepsot Dümmer 15% die Halse, oder auch 20%. Und vielleicht haben dort 70% der Surfer mindestens ein Cambersegel.


    An den nahen Spots, an denen ich mich so rumtreibe, da mangelt es deutlich an Halsenkönnen. Das wäre Brouwersdam, egal welche Seite ob Grevelinger oder Nordsee, Fehmarn (Altenteil und Wulfen), Makkum. Das sind relativ stark frequentierte Spots, wo durch alle (Könnens-) Schichten Windsurfer vertreten sind.


    Was ich damit aussagen möchte:
    Ich meine, wer nur geradeaus fährt, zur Halse absteigt und das Board umdreht, um dann wieder zurück zu fahren, der sollte evtl. auch die Finger vom Cambersegel lassen, das erschwert das Halsenlernen deutlich. Sicher erleichtert es das Geradeausfahren, wenn man denn dann mal fährt.


    Ob das zu glauben ist? Ich denke, weit liege ich nicht daneben bei den Zahlen. Wenn wir hier ein Umfrage starten würden, würde das sicher nicht ein repräsentatives Ergebnis widerspiegeln. Einfach mal hinsetzen am Beach und die Leute beobachten.
    Das ganze ist ja eines meiner Lieblingsthemen. Ich behaupte ja, daß viele mit völlig ungeeignetem Material unterwegs sind oder meinen, wenn man sich Racematerial kauft, fährt man automatisch schnell(er).
    Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob die Leute deshalb weniger Spaß haben, nur weil sie bei jeder Halse absteigen. ;)


    @ Lurchi: Wasserstart ist kein Problem mit einem großen Segel, auch nicht mit einem 12.5er, wenn es völlig abgesoffen ist. Wenn der Wind reicht, ist es möglich. Man muß halt oben am Top anfangen das Segel rauszudrücken und sich langsam runterhangeln bis zur Gabel. Die Haare bleiben dann eher nicht trocken... ;)


    Grüße


    Totti

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  • Du hast ja mit Deiner Aussage zum oft falsch gewählten Material Recht; doch das nur auf Racematerial zu beziehen reicht da nicht.
    Denn ein freeracig ausgelegter Freerider mit starren Freeride/Freeracesegel(gilt auch für camberlose 8er Freeridesegel) ermöglicht um keinen Deut mehr das halsen lernen oder das Halsenstehen.
    Viele haben aber nicht die Lust(Zeit) sich bei Leichtwind mit passenden Material mal mit den Erlernen gewisser Techniken zu befassen(Thema Leichtwindtricksen).


    Da haperst am meisten dran!


    Und wenn sich all die Nichthalsenkönner einen Freestyler mit Freestylesegel kaufen hilft das auch nichts(seh ich auch oft und schmunzel; Topmaterial und meinen wenn sie die Finne kürzen klappts endlich auch mit den Manövern) ohne entsprechendes Üben.
    Gelernte Halsentechnik läßt sich aber auf jedes Segel übertragen.
    Deshalb sage ich ja auch mit passender Fahrtechnik geht auch
    SL und Racesegel; für Alle die es nicht können bleibt halt das absteigen und Board umdrehen.


  • Das ist natürlich richtig. Mir ist es aber ehrlich gesagt zuviel Viecherei bei einem 520 iger Mast am Top mit meinen kurzen Armen den Wind einzufangen und mich dann ans Board ranzuarbeiten. Da mach ich dann lieber einen Schotstart welcher auch durch die Brettgröße unterstützt wird.


    Meine Haare werden aber eh nicht nass da kaum noch welche da sind :tongue: Es hat auch Vorteile!


    Ciao
    Michael