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  • Die Dyneemaboards sind schwerer. Geh mal auf www.witchcraft.nu und check die Gewichte. Dafür scheinen sie aber auch wirklich haltbar zu sein.


    Die neuen Modellen Wave V3.0 und Chakra V2.0 in HDD sind etwa 400 bis 700 gr leichter geworden durch einige Änderungen; weniger Farbe, neues Sandwichmaterial und optimiertes Laminierverfahren. Ausserdem liegt den Schwerpunkt weiter hinten was die auf dem Wasser sowieso bedeutend leichter anfühlen lasst. Wir arbeiten an eine Update der Webseite.


    Die HDD (Heavy Duty Dyneema) hat 18 Monaten Garantie.

  • Hallo Bouke,


    noch mehr Gründe sich ein Witchcraft zuzulegen. Freut mich, dass ihr so stabile Boards anbietet. Ich glaube damit seid ihr so ziemlich allein auf dem Markt. Was irgendwie auch sehr gut für euch ist, so bekommt ihr immer mehr Customer ;)


    Also reinhaun :)

  • Das Video erinnert mich grad an Stefan Wälchli als er vor zig Jahren mit einem Hammer auf einem seiner Airinside Boards rumgehämmert hat. Gab auch nur Dellen.

  • Hi Fred,


    wobei das Video noch harmlos ist gegen das was Stefan auf der Boot gemacht hat ;)


    Und mein Airinside hält und hält und hält und ist bocksteif :D


    Gruß,
    Kris

  • Okay, die Faser reißt nicht und deshalb gibt es "nur" Beulen. Dennoch macht die Epoxidharzmatrix diese Umformung nicht unbeschadet mit und reißt, würde ich behaupten. Wie dicht ist so ein Dyneemaboard nach Mastkontakt noch? Riss hin oder her, Repariert werden muss so ein Board nach intensivem Mastkontakt doch auch, oder?


    VG
    Manuel

  • Nöö, da muß schon mehr passieren.


    Am ende wird, wie du sagts, das Harz und ausseren Glasgewebe kaputt gehen aber erst nach mehreren Hammerschlägen an der gleiche Stelle, wie im Video auch in der Mitte des Nasenteils zu sehen ist da dieses Teil schon seit Mai genutzt wird für Demo´s an Kunden. Am ende ist denn tatsächlich nur noch das Dyneema da was alles zusammen hält und den inneren Konstruktion schützt für Schaden. So ein Hammerschlag ist nochmal härter als ein Mastaufprall und dazu liegt das Dyneema doppelt auf der Nase und lassen wir das Bodenlaminat dort etwas weiter im Deck laufen. Auch wenn das ausseren Glaslaminat (ist Notwendig als Schleiflage da Dyneema sich nicht schleifen lasst) und das Harz denn, nach mehreren Schlägen an der gleiche Stelle, kaputt geht und sich dort ablöst ist es meistens alles noch dicht da wir in der Nase auch ein Schlagfesteres geschlossenzelliges Sandwichschaum nutzen. Aber sowas ist am besten kurz mit Sekundenkleber zu versiegelen und weiter gehts. Sekundenkleber ist sehr dünnflüssig und zieht im Gewebe ein wo das Harz abgelöst ist. Auch ist der Reparatur immer noch viel einfacher und kann auch verschoben werden bis mal Zeit ist.


    Wir machen dieser Hammertest schon seit über 12 Jahren.


    Andre´s Bretter haben tatsächlich eine ähnliche Schlagfestigkeit da er das bei mir früher gelernt hat und ich ihn schon mal ein wenig erzähle.


    Jedermann ist willkommen es mal selber zu testen.

  • Habt Ihr die Verarbeitung von Dyneema wirklich im Griff?


    :), Ja, ich denke nach 15 Jahren damit gearbeitet zu haben und seit 13 Jahren fast nur noch vollen Dyneemaboards mit bis zu 2 Jahren Garantie gebaut zu haben, denke ich das ich das ruhig behaupten kann. Wir haben den Hammertest auch schon seit 12 Jahren an Kunden gezeigt und wollte auch schon lang da mal ein Video fürs Internet davon machen. Über 3000 Besichtungen in ein Paar Tagen ist eindeutig viel effizienter.


    Wir haben weniger als 1% gebrochene Dyneema Bretter. Und vielen Kunden die zu uns kommen sind nicht gerade die Zimperlichsten. Da sogar sind welche dabei die von jeder andere Customshaper den Garantie verweigert wurde, auch die bei Pozo. Um von Serienboards noch mal zu schweigen.


    Beim Dyneema kann man sicher nicht einfach Glas oder Carbon durch Dyneema erstzen, das funktioniert nicht. Dyneema hat auch seine Schwächen aber die Vorteile sind für Bretter so extrem gut das es ausreichend Raum lasst um den Nachteile auf anderen Wegen zu lösen und trotzdem auf ein viel besseres brett zu kommen. Mann muss nur den Kenntnisse, Gefühl und Erfahrung haben um diesen Schwächen zu lösen.


    Wie in den Link auch beschrieben ist es schwer zu verarbeiten. Es lasst sich schwer schneiden, schleifen, durchtränken und laut die Ingenieure soll es auch schlecht haften. Da haben wir alles Lösungen für gefunden. Die meisten sind recht einleuchtend. Wir haben damals auch den Corona und Plasma Behandlungen probiert. Die verlieren aber schnell ihre Wirkung und da wir keine 100m Rolle auf einmal verarbeiten können sind die für uns nicht geeignet. Die Lösung die wir am ende eher durch Zufall gefunden haben ist schon ziemlich unwissenschaftlich. Aber es funktioniert gut und es haftet genauso gut wie Glas. Beim abreissen sieht es nur aus ob Glas besser haftet da es bricht. Aber beim Dyneema abreissen an Probestücken brechen Stücken Sandwich mit ab und bessere Haftung braucht man nicht.

  • Dyneema kann man auch nicht als Teilverstärkungen einsetzen, nur als ganze Lagen für Boden und Deck.


    Es gibt Dyneema im Moment leider auch nicht in allen Gewichtsklassen. Wegen den Kriegen und Terroratacken ist die Nachfrage extrem gestiegen und schwierig dran zu kommen trotz das der Produktion vervierfacht ist. Also sehr leichte Bretter sind im Moment nicht damit zu bauen. Ich bin auf der Suche es wieder zu beschaffen.


    Ausserdem ist es weniger steif und deshalb für leichte schnelle Bretter weniger geeignet.


    Waveboards und FSW sind das beste Einsatzbereich.

  • Warum baut man nicht einfach die Nose eines Freeriders aus Dyneema? Und den Rest aus Carbon, wie gewohnt? Da wäre doch schon viel geholfen, da viele Freerider bei Masteinschlägen auf die Nose kaputt gehen.


    Danke für Info


    David