Volumen von Boards und die Berechnung oder Messung

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  • Wir haben aber leider immer noch keine Lösung gefunden, die Boards wirklich korrekt auszulitern. Man munkelt, dass das eine sehr schwierige Geschichte ist. Am Ende des Tages ist mir persönlich ehrlich gesagt egal, ob 85 oder 80 Liter auf einem Board stehen. Wenn das 80 einen Tick breiter ist und besser losgeht, ist es für mich das richtige Brett.


    Moin Alexander,


    auch wenn Du sicher recht hast, dass es eigentlich egal ist: Was ist so schwer daran das Volumen eines Bretts zu bestimmen?


    Bestimmt überseh ich was, aber kann man das Brett nicht einfach in eine Kiste mit Wasser drücken, das überlaufende Wasser auffangen, wiegen und fertig?


    Grüße
    Strandlaeufer

  • Theoretisch ist das so richtig... :D


    Da spielt aber wahrscheinlich die Umsetzbarkeit eine Rolle. Diese Kiste müsste das OTC zur Verfügung stellen. Das WSJ greift ja zum allergrößten Teil auf das Material vom OTC zurück für die Tests, wenn ich das richtig verstehe...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Theoretisch ist das so richtig... :D


    Da spielt aber wahrscheinlich die Umsetzbarkeit eine Rolle. Diese Kiste müsste das OTC zur Verfügung stellen. Das WSJ greift ja zum allergrößten Teil auf das Material vom OTC zurück für die Tests, wenn ich das richtig verstehe...


    Ich hätte theoretisch sogar noch eine Verbesserung :D


    Es reicht eine einfache Kiste, sie muss nur Wasserdicht sein und ca. 3 m x 1 m x 50 cm (BxTxH) messen. Innen kann man dann mit (wasserfestem) Filzstift eine Skala anbringen.


    Aber Alexander hat wahrscheinlich recht, ist albern, wegen so ein bisschen Information so eine Kiste rumstehen zu haben.


    Grüße
    Strandläufer

  • Hi Strandläufer,


    ne, albern finde ich das nicht! Ich finde die Info ja selber super wichtig. Allerdings ist die Kistenmethode nicht genau genug. Wissenschaftler werden Dir dann sagen, dass die Wasseroberfläche nicht glatt ist, sondern zum Rand hin höher ist. Außerdem wäre die Toleranz an den Strichbalken am Rand wohl so hoch, dass man sich das Ergebnis dann auch gleich würfeln könnte.


    Ich glaube, eine möglichst enge Röhre, in der man das Board mit X Kilo unter Wasser zieht und das mit dem verdrängten Wasser mittelt wäre eine gute Lösung. Man könnte dieses Verfahren vorher noch durch exakt ausgemessene Körper eichen.


    Also, wer baut mir so was? :D Bekommt ein lebenslanges Freiabo… Muss nicht mal auf Teneriffa stehen, können uns die Boards ja auch nach Kiel schicken lassen!


    Gruß


    Alexander

  • Hi,


    die Surf hat so eine Messeinrichtung. Die wurde auch mal beschrieben.


    Du musst eins bedenken:
    Wenn du ein Bord mit 200l Volumen messen willst, hat das 2000N (entspricht ca. 200kg) Auftrieb, abzüglich seiner Eigenmasse, sagen wir mal 15kg. Das ist schon eine ganz schön große Kraft, um das Board unter Wasser zu ziehen.
    Man braucht auch nicht das verdrängte Wasser zu messen, sondern es reicht die Kraft zu messen, die nötig ist, um das Board unter Wasser zu ziehen.
    Ein paar Ösen am Grund eines Swimmingpool und Tampen / Gurte mit Umlenkung und Federwaagen wäre das Einfachste ;)

  • Hi Strandläufer,


    ne, albern finde ich das nicht! Ich finde die Info ja selber super wichtig. Allerdings ist die Kistenmethode nicht genau genug. Wissenschaftler werden Dir dann sagen, dass die Wasseroberfläche nicht glatt ist, sondern zum Rand hin höher ist.



    richtig,.. aber wenn das Wasser nicht über den oberen Rand läuft, sondern durch durch eine Öffnung am Rand der "Kiste" ist die Toleranz wesentlich kleiner, und absolut vernachlässigbar.
    Das übergelaufene Wasser auffangen und wiegen, fertig 1kg = 1l.
    ...aber aufgepasst jetzt kommen wieder die Experten, welche behaupten das des Wasser ja verkalkt sein könnte, man somit eine ganz andere mathematische Formel zur Berechnung heranziehen müsste :) :)


    hähä. Gr Doc

  • Hi,


    schickt die Boards doch zu Witchcraft (oder jemand anderen mit einer Messmaschine), die können doch Boards abtasten. Mit geeigneter SW kann das Volumen berechnet werden.


    DrMorewind schrieb:

    ...aber aufgepasst jetzt kommen wieder die Experten, welche behaupten das des Wasser ja verkalkt sein könnte, man somit eine ganz andere mathematische Formel zur Berechnung heranziehen müsste


    klar, der Breitengrad ist auch wichtig, Boardgewicht hängt davon ab ;)

  • Hi Poseidon!


    Aber wenn ich eine Öse in einen Pool schraube, dann bleibt da nicht mehr sonderlich viel Wasser übrig, das verdrängt werden kann… :D


    Außerdem müsste man dann ja auch noch rechnen können und die Reibung der Umlenkung einbeziehen… Da klink ich mich aus.


    Hatten die Kollegen der surf nicht eine Vorrichtung, die runterdrückt? Über die gesamte Auflagenfläche des Boards?





    Und Hi Doc!


    Ich kenne mich da echt nicht genau aus, aber die Leute, die mir glaubhaft machen konnten, dass sie es tun, meinten, es gäbe einen Unterschied, wie man einen Körper unter Wasser drückt/zieht…


    Ich glaube das Problem an der ganzen Geschichte ist doch, wenn man so etwas schon herausfinden möchte, dann muss das auch monstergenau sein! Und zwar +/- 0,25 Liter. Aber ich kenne keine Methode, die das in dieser Tolleranzspanne kann. Und dazu kommen dann ja noch „Problemchen“ wie: zählt eine Finne dann nicht auch zum Auftriebskörper, was ist mit den Pads und den Schlaufen?


    Sind dann am Ende des Tages nicht wohl doch die Breite des Boards, die Scoop-Rocker-Linie und das Unterwasserschiff viel wichtiger als die Erkenntnis, ob ein 95 Liter Board 93 oder 97 hat?


    Was meint Ihr?

  • Von der Seite des blauen Magazins


    Zitat


    1. Warum stimmen die Volumenangaben nicht immer mit den Herstellerangaben überein?
    Wir messen die Volumina aller Bretter in einem Tauchbecken. Dabei wird mit sehr genauen elektronischen Messgeräten die Auftriebskraft direkt unter dem Brett gemessen, ein Computer berechnet das Volumen. Reibungsverluste gibt es dabei NICHT. Das Brettgewicht wird bei der Berechnung selbstverständlich berücksichtigt.
    Die Hersteller verwenden sehr unterschiedliche Methoden: Manche berechnen (schätzen) das Volumen anhand des Gewichtes des Schaumkerns, andere messen das verdrängte Wasser in einem Tauchbecken, oder berechnen das Volumen aus den CAD-Daten ihrer Formen. Häufig stimmt das Volumen der Prototypen nicht mit den Serienboards überein. Zu diesem Zeitpunkt sind aber oft die Prospekte schon gedruckt.

  • Hi,


    Alexander vom WJ schrieb:

    Außerdem müsste man dann ja auch noch rechnen können und die Reibung der Umlenkung einbeziehen… Da klink ich mich aus.


    Plus und Minus können sogar Kaufleute rechnen ;)
    Manche verwechseln das aber und dann kommt statt Gewinn ein Verlust raus.


    Natürlich gibt es Ungenauigkeiten und Reibung. Gegen Reibung helfen Rollen.


    Finnen, Schlaufen müssen vorher abmontiert werden. Pads gehen in das Volumen ein.


    Ich denke ein Genauigkeit von +-2% also absolut +-2l bei 100l wäre ausreichend. Ich merke beim Board was für mich gerade schwimmt +-5l.
    Genau so wichtig wie das statische Volumen ist die Verteilung.


    Später mehr jetzt habe ich Hunger.


  • Allerdings ist die Kistenmethode nicht genau genug. Wissenschaftler werden Dir dann sagen, dass die Wasseroberfläche nicht glatt ist, sondern zum Rand hin höher ist. Außerdem wäre die Toleranz an den Strichbalken am Rand wohl so hoch, dass man sich das Ergebnis dann auch gleich würfeln könnte.


    Hmm, die Adhäsion an der Kistenwand müsste man vernachlässigen können, weil es immer die gleiche ist. Da mich nur Differenzen interessieren, sollte das irrelevant sein.


    Problematischer ist tatsächlich die Messgenauigkeit. Selbst wenn ich auf 1 mm genau ablesen kann, dann sind das bei der von mir vorgeschlagenen Kiste noch 30 l Fehler. Das habe ich erstmal nicht bedacht. Konstruiert man die Kiste hochkant, d.h. also mit einer Höhe von 1m und 10 cm Tiefe dann reduziert sich der Fehler bei einem Anstieg von 1 cm auf 3 l - wenn man davon ausgeht, dass man auf 0,5 cm genau ablesen kann, liegt der Messfehler also bei 1,5l.


    Ich glaube, eine möglichst enge Röhre, in der man das Board mit X Kilo unter Wasser zieht und das mit dem verdrängten Wasser mittelt wäre eine gute Lösung. Man könnte dieses Verfahren vorher noch durch exakt ausgemessene Körper eichen.


    Interessante Idee. Wie groß darf den der Messfehler maximal sein?



    Also, wer baut mir so was? :D Bekommt ein lebenslanges Freiabo… Muss nicht mal auf Teneriffa stehen, können uns die Boards ja auch nach Kiel schicken lassen!


    Mir fehlt hier in Kiel das Werkzeug. Aber ich könnte Know-How bieten. Verzichte auch aufs Freiabo ;)


    Grüße
    Strandläufer

  • Da sind wir ja schon bei einem weitern Punkt gelandet
    Volumen in liter heißt ja nicht gleich Auftriebskraft, denn nicht alle Volumenanteile der jeweiligen Boardes produzieren Auftrieb!
    ..muahah, war das ein komplizierter Satz :)


    ist aber ebenfalls vernachlässigbar, da wahrscheinlich alle Testboards mittlerweile in der selben Bauweise gefertigt werden, von daher ? Alles was nicht zum Board gehört müsste beim unterwasserziehen abmontiert werden, dann extra gewogen werden, ..wobei man bedenken müsste das die Finne beim normalen Gebrauch stets unter Wasser ist, somit ein anderes spezifisches Gewicht hat. Hier müsste man dann wieder Unterschiede bei Freestyleboards machen, da dort die Finne zu 50% über Wasser vorausfährt,.. ..


    ..ah jetzt langts, aber könnte gerade noch 1 Stunde so weiter schreiben :) :bonk:


    GrDoc

  • Da ich mal mit Herrn Lechner zu tun hatte, dem Verdrängerpapst, hab ich alles kennngelernt was es an
    möglichen Unmöglichkeiten gibt.
    System Kiste: Plexiglas ,da man den Rand mit seiner 2mm
    Konvexität sehen konnte. Also ,Wasserspiegel war 2mm niedriger als das ,was man am Rand sehen konnte.
    Also Viertelkreis vom Volumen her innen, und Winkel außen.
    Hat man das mal 4 genommen, hatte man Quadrat außen und Kreis innen,Volumen errechnet,Kreis vom Quadrat abgezogen, durch 4 geteilt, ergab das Volumen,das man zu
    dem 2mm niedrigeren Stand dazuzählen mußte.Wassermenge beliebig, Brett getaucht. Mit 2 Flaschenzügen
    vorne und 2 hinten. Vorheriger und nachheriger Wasserstand in Liter umgerechnet.Anhangskraftberechnung
    nicht vergessen,ferner die 2 Pinne mit den Laschen die das
    Brett waagrecht hielten. Alles 10mm Vierkantmaterial,war leichter zu rechnen als Rundmaterial.Volumen dieser beiden
    Unterwasserdrücker mit den Waagrechthaltern abziehen.
    Das wären die Liter. Das war nur ein Wegweiser, rechnen könnt Ihr
    selber. Wolfgang

  • Da sind wir ja schon bei einem weitern Punkt gelandet
    Volumen in liter heißt ja nicht gleich Auftriebskraft, denn nicht alle Volumenanteile der jeweiligen Boardes produzieren Auftrieb!


    GrDoc



    Das ist egal, das Gewicht geht ja in die Rechnung mit ein.


    Mein Physikerlehrer war Surfer ;)

  • Was habe ich denn davon wenn ich weiß ,100 Liter hat das Brett,
    muß dann , sagen wir 8kg abziehen,denn das Gewicht hat das Brett, das andere Brett hat aber nur 5kg. Also ist die Liter-
    angabe doch nur mit der Angabe des Aftriebes des Brettes sinnvoll. Gebe ich bei einem 100l Brett minus 5kg Gewicht
    jetzt 95l Auftrieb an, so haut das auch nicht hin, denn 105l
    minus 10kg Gewicht sind auch 95l Auftrieb.Also nur Angabe der
    Liter mit Angabe des Gewichts.Wobei das Verhältnis zwischen Liter und kg als spätere Auftriebsangabe nicht 1:1 sein wird.
    Wolfgang

  • :45:



    Leute, alles Käse mit den Boards in Volumen...


    :alles_kaese:


    Was ein Schwachsinn im Grunde, Boards in Volumen anzugeben. Wenn ich unterschiedliche Boardrümpfe ansehe, Breite, im Verhältnis dazu die Länge, das Gewicht, welches dann so und soviel verdrängt...


    Ein breiteres und längeres Board verdrängt ja wohl anders als ein kürzeres, schmaleres, nicht wahr? Selbst wenn es gleiches Volumen hat, bzw. schwimmt anders auf! Dazu dann 10kg statt 5kg, identisches Volumen...


    :bonk:


    Nach meiner Meinung sollten die Boardgrößen in Auftrieb angegeben werden, vielleicht Auftriebs-KG.


    :keks:


    Die Geschichte muß neu geschrieben werden, alle doof...


    :king:


    P.S.
    Ich bin dringend dafür, daß wir je Post eine Smilie Maximierung hinterlegen. Wir sind hier nicht im Mickey-Maus Forum, oder? :eek:

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    Verbrauch derzeit:
     810081.png, mit C253.
     595812.png, mit R107.
     896532.png, mit E28.

  • Da haste recht! Sowohl mit den Smileys als auch mit dem Volumen!!!:D


    Frage mich sowieso immer, warum Leute immer genau irgendwelche Volumina wissen wollen. Als ob man sich ein Brett nicht kauft, wenn es anstatt 105l nur 100l hat!!!:bonk:


    Gruß Niklas

  • Hi,


    Totti-Amun schrieb:

    Ein breiteres und längeres Board verdrängt ja wohl anders als ein kürzeres, schmaleres, nicht wahr? Selbst wenn es gleiches Volumen hat, bzw. schwimmt anders auf! Dazu dann 10kg statt 5kg, identisches Volumen...


    Nein.
    Das ganze wurde schon vor 2000 Jahren entdeckt. Nennt sich:


    Archimedisches Prinzip


    Archimedes schrieb:


    Die Auftriebskraft eines Körpers in einem Medium ist genauso groß wie die Gewichtskraft des vom Körper verdrängten Mediums.