Erfahrungen und Unterschiede zwischen den einzelnen Tabou Rocket Boards.

  • Hallo zusammen,


    ich interessiere mich zur Zeit für ein neues kleineres Board.

    Mein Schiff (Starboard Go 161L) ist mir langsam zu groß und klobig!! Gerade bei Wind von mehr als 15 Knoten und Kabbel/Wellen sehr unhandlich!

    Ich habe letztens am See ein Tabou Rocket 135 AST ausprobiert. Das sind ja Welten!

    Leider konnte ich es noch nicht bei 15 oder mehr Knoten ausprobieren, aber man kommt damit gefühlt schneller und kontrollierter ins Gleiten.

    Mein Starboard (was auch immer ich noch falsch mache) pendelt immer hin und her und ist recht unruhig.

    Das hatte ich beim Tabou überhaupt nicht.

    Nun bin ich von dem Tabou mehr angetan als vom Gecko 145 aber frage mich welche Version ich nun kaufen sollte.

    Es sollte auf keinen Fall ein Carbon werden.....irgendwann wenn ich besser bin und zuviel Geld überhabe!

    Auf der Herstellerseite findet man nun folgende Freeride Boards :

    Rocket +20, +MTE'20, Rocket '20, MTE'20 und das Rocket Bullit.


    Aus deren Beschreibung wird man als Newbie nicht wirklich schlau. Die Beschreibungen fangen fast alle an mit

    Sprüchen wie "Ein Maximum an Geschwindigkeit und Leistung war noch nie so zugänglich wie heute.....".

    Sehr schön, aber für mich ist das nicht aussagekräftig.

    Kann mir jemand mal die wirklichen Unterschiede erklären und für welchen Einsatz sie konzipiert sind?

    Und wie sind eure Meinungen und Erfahrungen mit den Modellen? Wird es bald die 2021 Modelle geben?

    Und was ist mit dem Rocket AST Version passiert? Und es gibt noch eine CED Version???

    Oder kann man die einzelnen Modelle sogar an einem Surfspot in Norddeutschland antesten?

  • Das Rocket+ ist ein Freeraceboard. Das ist schneller, sportlicher und vermutlich etwas anspruchsvoller als das Rocket. Das Bullitt ist eher ein Einsteigerboard und deutlich schmaler als das Rocket. Vielleicht auch ein Board für Freunde von eher klassischen Shapes.


    Ich denke beim Rocket bist Du für den nächsten Schritt gut aufgehoben. Das Board ist ziemlich beliebt und schneidet auch in denn Vergleichstest bei den Freeridern seit Jahren sehr gut ab.

  • Die Bezeichungen für die Bauweisen hat tabou 2020 geändert. Aus CED 2019 ist 2020 LTD geworden. D.h. bis 2019 war LTD noch die hochwertige, leichtere Bauweise. Hier gibt es da ein paar Infos dazu:

    Tabou Rocket+ 2020 jetzt auch in MTE

  • Die Bezeichungen für die Bauweisen hat tabou 2020 geändert. Aus CED 2019 ist 2020 LTD geworden. D.h. bis 2019 war LTD noch die hochwertige, leichtere Bauweise. Hier gibt es da ein paar Infos dazu:

    Tabou Rocket+ 2020 jetzt auch in MTE

    Und was ist aus der AST Version geworden? Dazu finde ich nichts.

    Wo liegt der Unterschied zwischen AST und LTD?

  • Ich nehme mal stark an, aus AST ist MTE gewordet. Das würde als Ergänzung auch zu der Aussage von Tabou im verlinkten Thread passen:


    "Grob kann man sagen, dass 2020 LTD die 2019er CED Bauweise abgelöst und die 2020er Carbon Flex die 2019er LTD Bauweise abgelöst hat."


    Der Unterschied zwischen AST und LTD ist nur relevant, wenn Du Boards bis 2019 vergleichst und LTD 2019 meinst. LTD 2020 (entspricht CED 2019) müsste man dann mit MTE vergleichen.


    Der Unterschied ist, dass MTE (bzw. bis 2019.CEX) schwerer ist und entsprechend schlechter angleitet. Lt. Tabou ist MTE dafür robuster. Aber dazu gibt es zu den vorherigen schweren Bauweisen der verschiedenen Marken unterschiedliche Meinungen. Zu MTE habe ich noch keine Erfahrungsberichte gelesen.

  • Dein verlinkter Thread ist von Mai 2020 und zu dem Zeitpunkt sollte es diese schon auf dem Markt geben.

    Eventuell hat ja eine Surfschule ein Rocket '20 und Rocket MTE '20 schon zum antesten.

    Ob sich im Shape zwischen AST und MTE etwas getan hat?

  • Moin, ich würde Dir zur Standardbauweise raten. Also CED bis einschl. 2019, ab 2020 heißt sie ltd (was auch immer Tabou mit dem Verwirrspiel bezweckt).

    Die ganz schwere Version wird sich negativ auf dem Wasser bemerkbar machen, ist mMn nicht stabiler und der Wiederverkauf ist auch schwierig. Abhängig von deinem Gewicht und dem Homespot würde ich zwischen 125 und 135 entscheiden. Der 125er ist mittlerweile schon 75cm breit und damit auch schon sehr kippstabil.

    LG

    Peter

  • Ich würde mit 85 Kilo und bei meinen Fähigkeiten glaube ich doch eher bei 135L bleiben. Eventuell kann ich ja irgendwo

    auch mal das 125er testen.

    Also Empfehlung ist CED bis 2019. Aber wo ist denn das AST anzusiedeln? Da werde ich nicht schlau draus.

  • Würden dir auch den Patrik f-ride in 135ltr empfehlen. Wir haben den in 145ltr und der ist super angenehm in kabbeligen Bedingungen zu fahren, wie man sie ja sehr oft hat.

    Patrik scheint eine coole Marke zu sein, aber sind die f-rides nicht aus Carbon? Oder sind die nicht etwas anfälliger? Hatte mir ein Verkäufer erzählt.

    Aber das muss ja nicht immer stimmten was die einem erzählen!

  • Moin Chris,


    Du musst Dir nur überlegen, wie viel Preisdifferenz Dir wieviel Gewichtsdifferenz wert ist. Wenn Du willst, bekommst Du jede Bauweise kaputt. Unterschiede im Shape wirst Du bei gleichem Jahrgang aber unterschiedlicher Bauweise nicht finden. Ganz gut zur Einordnung beim Rocket ist, welche Segelgröße empfohlen wird. Da unterscheidet sich die breite Variante (Rocket wide oder Rocket +) von der Standard-Version.


    Das mit der Boardgröße ist ja bei deinem letzten Boardkauf schon ausgiebig diskutiert worden. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, nach den ersten 5-10 Tagen auf Schulungsboards habe ich mir ein Tabu Bullit mit 155l gekauft. Nach einem Jahr habe ich das Bulli gegen ein 133l Gecko getauscht. Mein Gewicht liegt mehr oder weniger bei 95kg.


    Nur mal so zur Unterstützung: Auf einem 120l RRD Firemove mache ich streßfrei Schotstart, auf meinem 117l 3S geht das wenn ich mich konzentriere, stehe aber bis zur Wade im Wasser. Bei meinem 115l Waveboard brauche ich nicht mal dran zu denken. Der Unterschied sind sicherlich nicht die 5l Volumen, zumal ich auf dem Waveboard mit Boardshorts unterwegs war und auf dem Firemove mit Stiefeln und 5er Neo. Der Firemove ist 79cm breit, der 3S 67 und das Waveboard 62cm.


    Das würde ich übrigens auch noch in's Rennen werfen: Firemove 120l. Sicherlich nicht größer, es sei denn Du willst in 6 Monaten den nächsten Thread aufmachen: Hilfe mein Freerideboard ist zu groß, könnt ihr mir was empfehlen.


    Testfahren ist sicherlich gut. Aber ich denke Du befindest Dich auf einem Niveau, bei dem Du nicht nach 2h beurteilen kannst, ob das Board passt oder nicht. Man muss sich eben mehr oder weniger lang auf ein Board einstellen, da ist Können und Erfahrung sicherlich hilfreich. Wenn Du weiter kommen willst, regelmäßig auf's Wasser gehst und etwas Biss hast, kauf Dir jetzt ein Board, was Dich in den nächsten zwei, drei Jahren nicht im Fortschritt bremst. Du hast ja für schwache Tage immer noch das 161Liter Floß...


    Gruß, David

  • Ich würde mit 85 Kilo und bei meinen Fähigkeiten glaube ich doch eher bei 135L bleiben. Eventuell kann ich ja irgendwo

    auch mal das 125er testen.

    Also Empfehlung ist CED bis 2019. Aber wo ist denn das AST anzusiedeln? Da werde ich nicht schlau draus.

    s o. AST war bis 2019 die schwerste und günstigste Bauweise. Würde 2020 von MTE abgelöst.

  • die aktuellen un 2019er f-rides sind in Glasbauweise.

    (Ist weicher im Chop) war für Ulrich voriges Jahr ein Kaufgrund und wir sind beide mit dem Board super zufrieden. Gleitet auch passiv gut an, ist aufgrund des üppigen Auftriebs auch seetauglich, dreht prima und funzt über einen breiten Segelrange (von uns gefahren vom 5,3er Torro bis zum 7,2er und 7,9er Rapid...geht alles und macht Spaß )

  • Wenn auch der Preis wichtig ist und es ein Neues sein soll, dann kommt vll auch ein JP in Frage bsw das Super Ride gibts als 124er (oder 132, wenn du dich nicht traust) aus 2019 neu für unter 1000€. Ich habe mir Anfang des Jahres ja die gleiche Frage gestellt und mir viele Fabrikate angesehen. Das 124er JP SR ist zwar "nur" 70,5 cm breit, aber auf ihm mache ich (75kg) wenns sein muss auch ohne Probleme nen Shotstart mit dem 7,5er Segel und sonst schätze ich schon sehr, dass es nicht soo breit ist, gerade hier am Bodden. Das ca eine Kilo mehr an Boardgewicht im Vergleich zur SuuperDuuper Bauweise, ich merke nicht wirklich einen Unterschied, der mich stören könnte. Gleitet etwas später an? Ja, sicher, das merkst aber nur, wenn du die gleichzeitig fährst.;)

  • Ich war heute in unserem Surfshop und einfach mal nach einem Tabou gefragt.

    Im Moment haben sie nur folgendes auf Lager und neu:

    Tabou Windsurf Board Rocket LTD Freeride Board 2020 - Größe: 135 Liter für 1399,- Euro.

    War haben ein Noseprotector von Unifiber drangehalten: Das würde perfekt passen.

    Ohne Noseprotector würde ich damit auch nicht fahren wollen.


    Wie sieht es denn beim Tabou LTD mit schnellem passivem Angleiten aus im Gegensatz zu Patrik f-ride, Firemove 120 oder das JP Super Ride ?

    Das Board sollte einfach zu handeln sein bei 16+ Knoten mit Chop oder Wellen!

  • Wie sieht es denn beim Tabou LTD mit schnellem passivem Angleiten aus im Gegensatz zu Patrik f-ride, Firemove 120 oder das JP Super Ride ?

    Das Board sollte einfach zu handeln sein bei 16+ Knoten mit Chop oder Wellen!

    Ohne arrogant klingen zu wollen, aber Du würdest bei modernen Boards der gleichen Kategorie keinen Unterschied bemerken.

  • 😁

    Das ist definitiv so. Tips zur Boardgröße und zu passenden Boards hast du ja schon reichlich bekommen. Entscheiden würde ich (habe ich in der Phase) nach: Budget, Optik und Verfügbarkeit. Ich habe Gestern nich mit meinem Dealet telefoniert. Der 2020er Markt in der 130l Freerideklasse scheint leergefegt. Pokern und auf Abverkauf hoffen scheint da eher nicht so angesagt. Und wenn der Shop vor Ort was da hat, was passt und dann auch nicht noch zusätzlich verschickt werden muss...