Wing und/oder Windfoil

  • Ich bin am überlegen mir ein spezielles Foilboard zu kaufen, kurz und kompakt, wahrscheinlich lass ich mir wieder was von Mojo bauen.

    Windfoilen mach ich seit 4 Jahren und hab richtig Spaß dran.

    Wingfoilen hab ich erst 3x gemacht und hab aber auch schon Spaß dran.


    Und jetzt frag ich mich was macht mir in Zukunft, wenn ich gut wingen kann, mehr Spaß?

    Einzelne Leute, die schon gut wingen können, meinen, wenn ich richtig wingen kann, will ich nicht mehr windfoilen. Ich kann mir das bedingt vorstellen, bedingt wohlgemerkt.

    Für gute Wind/Wellenbedingungen hab ich weiterhin 2 Waveboards und eine Palette Banzais von 5,7 - 4.0.


    Wichtig wäre die Antwort auf die Frage, vor allem bei der Wahl des Boards, Wingfoil only, oder auch mit Windfoil Inserts, d. h. Mastspur, Fußschlaufen außen, Foilbox nicht zu weit vorne.


    Gibt's hier Leute, die die Frage Wind und/oder Wing schon für sich beantworten können?


    Alex :/

  • Gibt's hier Leute, die die Frage Wind und/oder Wing schon für sich beantworten können?

    Wirklich sehr spannende Frage. Ich habe jetzt ebenfalls beides ausprobieren können und musste sagen, die Winggeschichte hat schon seinen Reiz. Mich hat das Windfoilen im ersten Moment zwar mehr gepackt, aber von den Pros aus unserem Surfshop habe ich ähnliches gehört: "Wingfoilen schockt mich mehr an." "Du bist viel freier." "Zur Zeit bin ich viel mehr am Wingfoilen." ... hat mich ehrlich gesagt auch etwas nachdenklich gemacht. ^^'

    Wärs finanziell nicht immer sone Sache, würde ich wohl auch beides haben wollen. ^^

  • Moin Alex,


    da aktuell eh nix lieferbar ist, bin ich ebenfalls an der Frage dran.


    Alles was man liest und hört geht sogar beim Volumen extrem weit runter, also z.B. für Leichtwind auch nur 95l bei 85kg.


    Mein urspünglicher Plan war, wenigstens 2 Nutzen zu kombinieren.


    Alles was man aktuell sieht, sind aber die Wing und SUP Foilboards so speziell, das sie als reines SUP oder Windfoil wohl eher supoptimal sind, durch die Heckform.


    Da Wingfoilboards nicht so extrem teuer sind, ist ein Custom z.B von Anton zumindest absehbar lieferbar.

    Das löst die Shapefrage nicht.


    Ich glaube, wenn dann ließe sich noch Wing und SUP kombinieren, sonst sind die Boards schnell zu groß.


    Aber so ganz entscheiden kann ich mich auch nicht, zudem es bei uns für 2 Personen passen muss.


    Bin gespannt.


    Grüße

    teenie

  • Für mich persönlich ist die Wingfrage bis jetzt so beantwortet:
    Da sich für mich der Einsatz zwischen Windfolien und Wingen nicht ergänzen sonder nur als entweder/oder ergibt, ist für mict der praktische Einsatz des Materials momentan entscheidend.


    Da ich mein Material in einem Gitter am See depoiert habe, kann ich das Segel aufgeriggt lassen. Den Wing müsste ich jedesmal aufpumpen und abbauen (und trocknen?). Für mich ist somit das Windfoilen definitiv praktischer.

    Die Entscheidung wäre für mich anders, wenn ich das Material immer im Auto transportieren würde und unterschiedliche Spots nutzen würde, da wäre für mich der Wing im Vorteil, da schneller aufgebaut und viel handlicher.


    Momentan bleibe ich beim Foilen.


    Zum Thema Brettwahl kann ich leider nicht aus eigener Erfahrung sprechen, da ich dieses Jahr nie am Wingen war.

    Ich kenne aber einige, die mit dem Windfoilbrett (Freestyle-/Foilstyle-Brett) am Wingen sind. Unter anderem einer der besten Wingfoiler Michi aka 'rowham'.

    Er war die ganze Saison mit seinem zwar sehr kurzen (1.80m) Windfoilbrett unterwegs und hat den Level zusammen mit Balz enorm gepusht:

    https://www.facebook.com/micha…/videos/10223412129916381


    Unterdessen hat aber auch er auf ein ultrakompaktes Board gewechselt.


    Da Du das Board aber nur zum Windfoilen und zum Wingen benötigst lass doch ein sehr kompaktes Windfoilboard bauen um die 1.70m und 90l (ähnlich dem Slingshot). Ich denke da bekommst Du einen guten Kompromiss für beides.


    ... und zum Windfoil: warum aussenliegende Fussschlaufen? Bei uns fahren viele nur Single-Center-Schlaufen

  • Moin!


    SUP-Foil und Wing-Foil passt nicht so gut in ein einziges Brett. zum Supen braucht es ein etwas längeres Board mit mehr Restvolumen, damit man drauf stehen und halbwegs geradeaus paddeln kann. Zum Wingen ein möglichst kompaktes Board, das leicht ist und wenig Restauftrieb. Mein SUP-Foilboard mit 6‘11“ Und 140L wird mir nach wenigen Wing-Sessions schon zu sperrig. Ich habe ein 105L 5‘10“ getestet und das läßt sich mit Wing mit meinen 95kg noch handeln. An Paddeln ist auf dem Board aber für mich nicht zu denken.


    Ich denke auch, ein Wingboard mit Mastschiene wäre die beste Alternative. Die langen US-Boxen wie beim JP Freestyler und Schlaufen in Wave-Manier, Passen für beide Sportarten.

  • ist wahrscheinlich auch eine Frage in welchen Bedingungen man das SUP einsetzen will oder wie kleine Boards man beim Windfoilen fahren mag.


    Die Länge ist aber ein sehr guter Hinweis.


    Grüße

    teenie

  • da aktuell eh nix lieferbar ist, bin ich ebenfalls an der Frage dran.

    Findest du? Bei uns hat sich die Lage ziemlich entspannt, alles was Duotone, Naish, Pryde, Slingshot und Fanatic bieten wurde hier wieder rangeschafft, zumindest sind das die Marken von unserem lokalen Surfshop hier.


    Was mich anschocken würde, ist ja sowas wie Starboard Foil X 145. 190cm lang und 71 breit. 145 Liter Volumen und scheinbar auch zum Wingfoilen geeignet.

  • da aktuell eh nix lieferbar ist, bin ich ebenfalls an der Frage dran.

    Findest du? Bei uns hat sich die Lage ziemlich entspannt, alles was Duotone, Naish, Pryde, Slingshot und Fanatic bieten wurde hier wieder rangeschafft, zumindest sind das die Marken von unserem lokalen Surfshop hier.


    Was mich anschocken würde, ist ja sowas wie Starboard Foil X 145. 190cm lang und 71 breit. 145 Liter Volumen und scheinbar auch zum Wingfoilen geeignet.

    Wir reden vom WINGfoilen, nicht vom WINDfoilen, das ist dir schon klar, oder?

    Windfoilen ist vieles lieferbar, mag sein.


    Grüße

    teenie

  • Ich denke so an was in 188 x 72, 120 liter, das sollte zum Wingen und Windfoilen funktionieren.

    Beim Wingen kann ich mir für den See kein superkleines Board vorstellen, da man damit in Windlöchern auch Dümpeln können muss.

    Körpergewicht + 30 Liter halte ich da für sinnvoll, gilt auch für's Windfoilen.


    Dieses Board von Sroka spricht mich gerade sehr an, wiegt auch nur 7 kg (anscheinend).

    https://srokacompany.com/de/pr…il-skyrider-63-wing-foil/

  • Ich hatte auch den RRD Pocket Rocket,

    weil ich noch nicht wusste was mir mehr Spaß macht, Wind- oder Wingfoilen. Ich muss ganz klar sagen, dass mir persönlich Wingfoilen deutlich mehr Spaß macht und folglich hab ich mir dann ein reines Wingboard (5.4 Sky Wing) geholt, da der Rocket einfach zu groß und schwer ist. Für beide Sportarten eine gute Alternative, da der Rocket Deep Tuttle und US Box hat.

  • Beim Pocket Rocket kann ich die breite Nase nicht nachvollziehen, viel Gewicht und Luftwiderstand auf der Nase.

    Da finde ich den Belluga oder den Sroka stimmiger.

  • Hallo Alex,

    falls Dir das nicht zu lange dauert kannste gerne mein sich aktuell im Bau befindliches "Freestyle" Windfoil Brett testen Blank hab ich fertig 178 x 72 rechnerisch ca. 120Liter, da wird der Railshape zum Wingen nicht passen aber die Größe könnte ganz gut gehen. Das V2 Brett ist fertig und wird hoffentlich morgen mit dem V1 Aeromod getestet wenns net reicht muss halt der XXL Flügel ran.


    Gruß

  • Wenn du beim Windsurfen bleiben möchte st bedeutet Wingfoilen ein neues Brett. Ich selbst hab mir von moyo ein Brett shapen lassen.

    125 Liter 73 cm breit 230 lang.

    Dies ist meine Allzweckwaffe. Bei 10 bis16 Knoten foile ich. Und danach schraub ich die Finne rein. Aus meiner Sicht besteht der Vorteil darin das ich nur noch 1 Board benötige . Auch die Segel fahre ich 1 m2 kleiner. So bin ich bei Leichtwind Happy und wenn der Wind zunimmt am Freeracen. Beobachtet habe ich das die Winger eine Schippe mehr Wind benötigen. So 13 bis 15 Knoten und darin sehe ich noch den Nachteil. Der Vorteil beim Wingen ist sicherlich das kleine Packmass . Super toll finde ich die Innovation von Naish und Gong hinsichtlich aufblasbarer Bretter. So passt in Zukunft ein Wingfoilset in den Kofferraum eines Kleinwagens und als Supergepäck im Flieger. Aus dieser Sicht würde ich entscheiden. Hab ich Staumöglichkeiten will ich reisen und das Material im Flieger mitnehmen. Auch als campmobilbesitzer hat das die entsprechenden Vorteile. Passt in die Campmobilgarage. ( Keine Dachlast)

    Bist du aber eingefleischte r Windsurfer nun darüber redet man nicht man ist halt süchtig nach Speed und Adrenalin. Dann keine Frage bleibt man dabei und die Antwort heist Windfolien.

  • Das mit dem benötigten Wind beim Wingen kann ich nicht bestätigen. Die Jungs bei uns, die es wirklich können sind früher auf dem Foil als jeder Windfoiler. Das ist echt faszinierend anzusehen. Klar, 2400qcm Frontflügel und ein 6qm Leichtwind Wing, aber klappt.

  • die Aussies schreiben: wenn man als windfoiler mit den wingfoiler mithalten will plus 1 qm notwendig

  • Im folgenden Video sind 6 -8 kn Wind, gefahren wird aber mit 9 m².