Früher gleiten bei Leichtwind um die 9 Knoten: 8.x m² Segel gesucht.

  • Vll hat der eingesetzte Foil- und Wingboom der Branche gezeigt, was sich entsprechend, in die Zukunft gesehen, besser verkaufen läßt.

    Vll ist ein Aspekt davon, dass die Leute mehrheitlich nicht große Packmasse (weder Board noch Segel) suchen, sondern was "kompakteres", was man schnell in den Kofferaum legen kann, schnell aufzubauen ist und leichter zu erlernen ist. Die Surfer, die schon lang (seit der Steinzeit :D) dabei sind, sehen dies vll etwas anders, weil sie großes Zeug gewöhnt und darauf eingestellt sind.

    Aber, bei denen, die "neu hinzukommen" hat man die Kite-Konkurrenz mit Ihren "Packmassen". Kompakter = mehr Interessenten? Die Erkenntnisse vom Kitesektor führen vll auch langsam zu einem Umdenken im "Windsurfbereich". Das ist so meine Wahrnehmung. Falsch?

  • Die Segelgröße, die sich jemand freiwillig antun möchte hängt natürlich vom Revier und dem Körpergewicht ab. Bei mir mit 95 kg war in den letzten 5 Jahren das große Slalom Board mit 9,6 oder 8,6 zu 50% meiner Surftage im Einsatz. Ohne diese Segel hätte ich viele schöne Surftage nicht gehabt. Deutlich leichtere Kollegen fahren da mit 7,5 wo ich nicht mal ans Gleiten denken würde.

    Foilen interessiert mich nunmal überhaupt nicht. Klar macht mir das fahren mit kleinem Brett und 5,0er Segel mehr Spass aber ist halt nicht so oft.

    Wenn man am See/Meer wohnt und sich die guten Tage aussuchen kann, ist das was anderes.


    Bei mir findet Surfen sehr oft im Urlaub mit der Familie statt, in Revieren mit unterschiedlicher Windwahrscheinlichkeit, da kann ich nicht davon ausgehen, dass es immer 20 Knoten Wind hat. Daher bin ich den Weg über große Segel und Leichtwindmaterial gegangen. Man gewöhnt sich auch an die großen Segel und Slalomfahren macht auch bei 12-15 Knoten richtig Spaß. Ist halt Einstellungssache.


    Lg

    cad184

  • Geht mir genauso, 9,6 und 7,8 sind bei mir die meistgenutzen Segel auf dem 85cm Slalom Board. Spiele auch in der 100kg Liga.

    Wenn ich 7,8 fahre sind fast alle mit 5,x bis 6,x unterwegs.

    Bei schweren Surfern werden die großen Segel wahrscheinlich immer aktuell bleiben, auch wenn sich das die leichten Surfer nicht vorstellen können.

  • bei mir ist das irgendiw unveränderlich - vor über 30 jahren bin ich camber segel zwischen 7,0 und 7,5 am meisten gefahren / gardasee 105l slalomboard



    und jetzt sind 7.0 und 7,8 immer noch die meistgenutzten segel, notfalls ein 8,5er, mehr brauchts nicht


    und die formulageschichten habe ich vor einigen jahren beendet, das war irgendwie nix für mich


    @foilsegel - schaumamal wo das hingehen wird, selbst /funfoiling" marken wie naish gehen immer mehr in den freeracebereich, sogar mit mehreren segellinien rauf bis 7,2 , im racebereich ird 10,0 zum standard was ich so sehe... die diversität ist (für mich) nicht mehr zu überblicken - aber das hat noch keine auswirkung auf den gebrauchtmarkt


    grosse slalomsegel - schaumamal ob die nicht aussterben werden ebenso wie grosse slalomboards


    irgendwie ist das alles aber OT...

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  • OT ist es eigentlich nicht, denn es geht doch da auch um mehr Surfzeit (Gleitzeit). Mit >8qm Segel oder Alternativ dazu.

    Der Markt wird es sowieso demnächst entscheiden. Mit denen ich hier am Spot so rede, da sieht es deutlich aus.

    Keine großen Segel mehr und dafür Foil und Wing. Ich kann es selbst noch nicht beurteilen, aber die Häufigkeit solcher Aussagen verblüfft mich schon. Dann fallen so Sätze, wie "ist alles einfacher und kompakter, nicht so viel Gerödel und heh, der Wasserstart mit dem Wing macht echt mehr Spaß". Und dies von Surfern, deren Surfkönnen weit über dem Meinigen liegt, die also ganz sicher keine Probleme mit großen Segeln und Wasserstart haben. Viele von den Jungen überspringen eh schon gleich das Windsurfen und lernen (versuchen) gleich das Wingsurfen. Erinnert mich irgendwie so etwas an die 80er des letzten Jahrtausends. Bla Bla Bla...:P

    Also investiere ich in ein 9er Segel oder lege es schon mal für Foil und Wing zur Seite?

  • ....

    Keine großen Segel mehr und dafür Foil und Wing. Ich kann es selbst noch nicht beurteilen, aber die Häufigkeit solcher Aussagen verblüfft mich schon. Dann fallen so Sätze, wie "ist alles einfacher und kompakter, nicht so viel Gerödel und heh, der Wasserstart mit dem Wing macht echt mehr Spaß". ...

    das mit "kein grosses zeug mehr" hab ich mittlerweile als illusion abgehakt ;) die racefoil boards sind noch grösser als die formula boards


    iQFoil würd mich schon a bisserl reitzen


    jetzt kommen mal kleine foilsegel ins haus, hoffe dass mein lernfortschritt damit besser wird


    aber es wird mehr zeug, nicht weniger.....und auch gross, jedenfalls nicht wirklich kleiner



    wing - bislang hab ich erst einen einzigen gesehen der darauf nicht grenzwertig aussah. meine frau steht kopfschüttelnd am strand... das sieht nicht nach spass aus und auch nicht cool....


    in der welle vielleicht cool, aber bei uns an den seen bzw in kabbeligen freeride revieren ( viganj, neusiedlersee, gardasee) kommt bei mir da überhaupt kein "boah, geil will probieren" reflex. sehe da normale riggs wesentlich effizienter

  • Was ich hier am Bodden seit 4 Jahren sehe ist anders, vll gibts reviermäßige Unterschiede.

    An meinen Spots fährt seit 3 Jahren keiner größer als 7,5.

    Fällt mit auch auf, wenn ich am Bodden bin. Aber Ihr seid an der Küste ja auch sehr windverwöhnt. Bei uns im Binnenland sind Segel über 8qm weit verbreitet. Mein meistgefahrenen Segel im letzten Jahr war das 8.6.


    Mit zunehmendem Foilboom werden die Segel auch bei uns im Schnitt etwas kleiner. Aber auch Foils mit Segeln über 8 qm werden hier gerne gefahren.

  • wing - bislang hab ich erst einen einzigen gesehen der darauf nicht grenzwertig aussah. meine frau steht kopfschüttelnd am strand... das sieht nicht nach spass aus und auch nicht cool....


    in der welle vielleicht cool, aber bei uns an den seen bzw in kabbeligen freeride revieren ( viganj, neusiedlersee, gardasee) kommt bei mir da überhaupt kein "boah, geil will probieren" reflex. sehe da normale riggs wesentlich effizienter

    Ich stand den Wings auch eher skeptisch gegenüber. Hier in Flenne sind wirklich sehr sehr viele damit unterwegs. Gestern dann das erste mal wirklich gestaunt. 10 Knoten. Me ab und an am Gleiten mit 7,7, aber eher keine schöne Session. Aber während des Dümpelns viel Zeit zu zusehen. Ein Bekannter mit seiner Frau auf den Foilboards und ihrem Wing. Er mit 7.0 und sie ne Nummer kleiner. Deren Tochter am Strand noch "meine Mama kann das überhaupt nicht." Jaahaa, auf dem Wasser sah das echt krass aus, übliches Bild, Pumpen und Springen und nichts geht. Er 95kg, sehr muskulös, sie ziemlich grazil. Irgendwann hebt er dann aber ab und schafft es tatsächlich durchgängig zu fliegen. Und fliegt in einer wirklich guten Geschwindigkeit. Sie dann auch ... (vonwegen schlecht). Ich war beeindruckt. Die Kitefoiler sichtlich ebenfalls beeindruckt. Nach der Session habe ich mit den beiden gesprochen. Bislang waren die beiden Kiter, dann haben sie sich im Februar die Wings geholt und das Training gestartet. Gestern haben sie einen mega Eindruck gemacht. Halsen sind sie gestern ebenfalls durchgeflogen. Was mir auffiel ist, dass sie Höhe verloren haben, aber er meinte, das war nicht dem wenigen Wind geschuldet sondern eher der starken Strömung gestern. Wenn ich mir überlege mit wie wenig Equipmentdie so viel Spaß hatten. Not bad. Ich mein mit nem Foil wäre ich sicher auch ins Fliegen gekommen. Aber wäre ich schneller gewesen? Hätte ich mehr Spaß gehabt? Ich mein der Kram von denen hat halt auch nichts gewogen. Ich glaub von den Kitefoilern werden sicher noch einige umsteigen. Ich für meinen Teil werd erstmal den Umstieg aufs Windsurffoil machen.


  • Vielleicht ist das dein Irrglaube mit dem Race-Foilzeug... ;-)

    Mit einem früh fliegenden Foil und einem guten Foilboard 145/150 sparst du definitiv dein größtes Rigg ein, sobald du die Technik etwas verstanden hast.

    Natürlich kann man noch deutlich früher fliegen/fahren, aber dann hast du halt wiederum ein volles Set mehr.

    So wie es halt vor 15 Jahren mit Formula war.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • das ist der eindruck den ich bei zwei foil regatten als zuschauer / organisator / photograph gewonnen haben - AUT und CZE Meisterschaft - Topleute aberauch engagierte hobbyfahrer - achensee und viganj

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  • das ist der eindruck den ich bei zwei foil regatten als zuschauer / organisator / photograph gewonnen haben - AUT und CZE Meisterschaft - Topleute aberauch engagierte hobbyfahrer - achensee und viganj

    Klar, auf Regatten wird halt reines Racematerial gefahren. Da zählt halt das Maximum, macht nur nicht für jeden Sinn...

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  • Material spart man vielleicht wenn man mit dem Foilen anfängt.

    Die meisten die ich kenne kaufen sich nach kurzer Zeit zusätzlich zum Surfmaterial ein reines Foilboard und oft auch ein Foilsegel.

  • Mir gefällt das Foilen einfacht net. Sieht bei fast allen irgendwie verklemmt aus. Klar, wenn der Van der Steen fährt kann man schon hin gucken

    Ich war 4 wochen in Spanien und da gibts ne Menge von allem möglichen. Wenn die foiler fliegen, gehts bei mir eigentlich auch zu 90%. Ich weiß nicht wo man Material, geschweige denn Geld sparen soll. Mein vector hab ich für 220 gekauft und den Mast für 180. Wenn ich mir da die Foiler mit ihren teils riesigen Boards und Segeln ansehe, frag ich mich was das soll. Da musst du erst mal zusätzlich tausende Euro ausgeben. Ich bleib einfach beim surfen. Kann ja jeder machen was er will und die Industrie muss ja auch Geld verdienen.