Früher gleiten bei Leichtwind um die 9 Knoten: 8.x m² Segel gesucht.

  • Ich hatte mir vor kurzem ein Severne 7.5er Convert gekauft und bin damit sofort super zurecht gekommen.

    Leider reicht mir dir Größe auf meinem See vor Ort jetzt auch nicht mehr.

    Hier herscht oft nur Wind um die 7-10 Knoten.

    Jetzt gibt es in der neuen Surf ein Test zu Leichtwindboards "Früher gleiten ohne Foil".

    Alles ganz schön, aber ein Lorch Bird 165 für 3000,- Euro ist schon herftig. Getestet wurde aber nicht

    mit einem 7.5er sondern mit einem 9.5er Powersegel Sailloft Traction 9.5 !

    Ich wiege zur Zeit 85 Kilo und besitze ein Starboard Go 161L. Bei Leichtwind wäre ein noch größeres Segel um die 8.5 m²

    sicherlich nicht zum Nachteil.

    Da der 460er Mast und Extension auch von Severne ist, tendiere ich natürlich durch die Biegekurve auch zu einem Severne Tuch.

    Aber welches wäre für mich zum gleiten üben am ehesten geeignet?

    Severne Gator 8.0 , Turbo GT 8.6 oder NCX 8.5 ?

    Und wo liegen für euch die Unterschiede zu einem Sailloft oder Simmer Style?

  • Moin, ich fahre am See bei uns im Südwesten 90% 9.2. Ich wiege 77kg und fahre einen 85er isonic. 10kn müssen es aber schon sein. Nimm ein Segel mit 2 odef 3 cambern. Meine Meinung. Lg

  • Moin, wenn es eines der drei Severne Segel werden soll, dann m.E. nur das Turbo mit Cambern. Eigentlich braucht das aber einen 490er Mast. Und Gleiten bei 10kn und dem schweren Board wird trotzdem schwer.

    LG

    Peter

  • .....

    Hier herscht oft nur Wind um die 7-10 Knoten.

    Jetzt gibt es in der neuen Surf ein Test zu Leichtwindboards "Früher gleiten ohne Foil".

    .....

    da wird die luft gleittechnisch aber seeehr dünn. da muss das material nicht nur gut gekauft sein, sondern auch sehr gut abgestimmt, und die fahrtechnik muss auch passen.


    ich wiege nur 72kg, und das 8,5er, board etc passen gut zusammen und ich komm im vergleich zu vielen sehr früh ins rutschen. aber unter 10kn ist schon grenzwertig (positiv gedacht)


    wenn due preiswert einsteigen willst hol dir irgendwo altes formula zeug


    oder denk über ein raceboard nach, die machen auch bei so weing wind spass.

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Traction 9.5 kann ich empfehlen:thumbup:

    Geht wesentlich früher als mein altes 9.5er Oxygen.

    Mit einem Lorch Bird 164 gleite ich bei 12 Knoten mit gut 100 Kilos trocken im Tanga8o


    Oder warten bis die stärkeren Herbstwinde kommen.

    Für mich fängt dann e die geilere Saison an!

  • 8.5 wäre mMn zu dicht am 7.5er

    bei großen Gößen dürfen auch 1,5m2 dazwischen liegen

    mind. einen 75% Carbonmast einplanen

    dann wegen der Gabelbaumlänge auch noch einen Carbon GB


    dein Brett ist für unter 10kn einfach auch zu schwer

    ein leichtes & großes Brett sinnvoll

    eine sehr gute und stark liftende Finne kommt dann auch noch dazu


    wenn du das mit neuem Windsurfmaterial machen möchtest, liegst du schnell bei 6.000€, gebraucht auch bei 2.5K€, da wäre Folien "etwas günstiger" ;-)


    @Nimzo

    wenn du mal dein Avatarbild herausnimmst, dann sag was, ich wollte ein ähnliches einstellen, aber keine Verwechslung provozieren

  • Hier herscht oft nur Wind um die 7-10 Knoten.

    Hier 85kg, größtes Segel 7,7 und dem SLW geht es erst bei 10 Knoten los. Ich glaub selbst mit größerem Segel würde es nicht viel früher losgehen, in dem Bereich merkt man jedes Kilo mehr. Bei uns in Flensburg hat sich deshalb das Foilen schon stark durchgesetzt. Ich würde sagen 60% der Windsurfer sind mindestens am Foilen. Die Foiler verschwinden erst bei richtig bösem Wind.

  • Für das Board macht ein größeres Segel, zudem bei der Könnenstufe, keinen wirklichen Sinn.

    Die nächste sinnvolle Abstufung (für die Zukunft) wäre ein Turbo 9,2, oder natürlich das Traction.


    Ich verstehe auch nicht wo das Problem liegt mal häufiger aufs Wasser zu kommen, Auto vorhanden, Material, gut belüftete Spots nicht weit weg...


    Für in der Woche oder bei wenig Wind oder Zeit dann eben auf dem See schippern, da reicht das 7,5er aber auch schon locker aus...


    Grüße

    teenie

  • Man muss leider einfach akzeptieren, dass Finnensurfen (im Gleiten) bei 9 Knoten nur mit äußerstem Aufwand, d.h. Material und Technik/körperliche Fitness möglich ist.


    Ich habe da keine Lust drauf (Pumpen und Handling des schweren Materials an sich) Ich gehe selbst mit 9.6er Segel erst bei (echten) 11 Knoten raus. Unter 11 Knoten bleibe ich zu hause oder schnappe ich mir ein leichtes Segel, mache Dümpelhelitacks oder freue mich einfach dass ich auf dem See stehen kann während andere Leute im Büro oder auf der Autobahn versauern :)

  • Silversurfer hat Recht, nimm Dir gleich ein 9,5er. Das 8,x ist zu dicht an dem, was Du hast, wirst Du auch nicht brauchen. Ich fahre auch einen Lorch Bird 164 mit 9,5er Traction. Das ist wirklich eine super Kombination für Leichtwind, die ich Dir echt ans Herz legen kann. Als nächstes hatte ich dann ein 7,5er, inzwischen ein 7,8er. Das 8,5er hatte ich nie mehr verwendet, seit ich das 9,5er besitze. Von dem kann man gleich direkt auf ein 7,5er umsteigen, wenn es auffrischt.

    das schon mehrfach genannte Sailloft Traction bekommst Du ja auch in anderen Größen. Es ist für seine Dimensionen relativ leicht, hat eine recht schmale Masttasche und 2 sehr kleine Camber. Man kann es auf einem 490er Mast fahren. Allerdings hat es eine sehr lange Gabel, das heißt man braucht in der 9,5er Version eine 245er Gabel. Dazu kommt dann noch ein recht großer Zacken im Achterliek, der die Gabel noch einmal länger macht. Damit ist das Handling jetzt nicht wirklich spielerisch. Allerdings kommt genau aus der langen Gabel die wirklich brutale Beschleunigung dieses Segels her. Im An- und Durchgleiten ist das Ding echt eine Wucht

  • Wenn ich auf 9.x gehen sollte, dann brauche ich auf jeden Fall ein komplett neues Rigg und nicht nur das Tuch!

    Aber da gibt es ja auf DD von Severne einige Angebote. Ein 9,5er Traction scheint es ja nicht wirklich zu geben als gebraucht.


    Und zu dem Board: Macht es ein so großen Unterschied zwischen einem Starboard 161L und einem Lorch Bird 164 oder Thommen Board?

  • Wenn ich auf 9.x gehen sollte, dann brauche ich auf jeden Fall ein komplett neues Rigg und nicht nur das Tuch!

    Aber da gibt es ja auf DD von Severne einige Angebote. Ein 9,5er Traction scheint es ja nicht wirklich zu geben als gebraucht.

    Das Leben ist manchmal hart und ungerecht.

    Und zu dem Board: Macht es ein so großen Unterschied zwischen einem Starboard 161L und einem Lorch Bird 164 oder Thommen Board?

    Viel größer als das Segel, sprich meiner Meinung nach gleitest du mit dem Bird und 7,5 früher und einfacher als mit deinem GO und einem 8,x, natürlich nur bei entsprechender Technik und schon gar nicht <10kn

  • Alles ganz schön, aber ein Lorch Bird 165 für 3000,- Euro ist schon herftig.

    Den Thommen Glide aus dem Test gibt es übrigens auch in einer STD Version (im Test LTD) und kostet neu inkl Boardbag 1500€


    Ich bin diese STD Version schon gefahren bei ca 11 Knoten mit einem geliehenen 8.4 Gastra no cam Segel (Surfcentrum Brouwersdam). Nachdem ich ein bisschen mehr Bauch ins Segel getrimmt habe war ich überrascht wie früh und mühelos er angleitet. Schneidet im Test ja auch nicht so schlecht ab

  • Na, den Unterschied zwischen einem 7,5er NCX und dem 8,6 Overdrive fand ich schon recht deutlich. Insbesondere was das Durchgleiten anbelangt. Hier in Süddeutschland ist es auf den Seen recht böig. Wenn man dann mal die Böe zum Angleiten erwischt hat, möchte man auch im Gleiten bleiben und da ist das 8,6er mit 3Cams deutlich überlegen. Klar liegt es schwerer in der Hand. Lässt sich aber wunderbar anpumpen und bleibt auch bei kräftigen Böen lange haltbar. Agiler und handlicher ist aber ein NoCam auf jeden Fall.


    Viele Grüße

  • Na, den Unterschied zwischen einem 7,5er NCX und dem 8,6 Overdrive fand ich schon recht deutlich. Insbesondere was das Durchgleiten anbelangt. Hier in Süddeutschland ist es auf den Seen recht böig. Wenn man dann mal die Böe zum Angleiten erwischt hat, möchte man auch im Gleiten bleiben und da ist das 8,6er mit 3Cams deutlich überlegen. Klar liegt es schwerer in der Hand. Lässt sich aber wunderbar anpumpen und bleibt auch bei kräftigen Böen lange haltbar. Agiler und handlicher ist aber ein NoCam auf jeden Fall.


    Viele Grüße

    Mit einem GO161?

  • Na, den Unterschied zwischen einem 7,5er NCX und dem 8,6 Overdrive fand ich schon recht deutlich. Insbesondere was das Durchgleiten anbelangt. Hier in Süddeutschland ist es auf den Seen recht böig. Wenn man dann mal die Böe zum Angleiten erwischt hat, möchte man auch im Gleiten bleiben und da ist das 8,6er mit 3Cams deutlich überlegen. Klar liegt es schwerer in der Hand. Lässt sich aber wunderbar anpumpen und bleibt auch bei kräftigen Böen lange haltbar. Agiler und handlicher ist aber ein NoCam auf jeden Fall.


    Viele Grüße

    Mit einem GO161?

    Das Go kenn ich nicht. War mit nem 127er/78cm Freeracer unterwegs.