Früher gleiten bei Leichtwind um die 9 Knoten: 8.x m² Segel gesucht.

  • Surfen macht natürlich auch ohne viel Wind und ohne Gleiten viel Spaß - mir halt mit anderem Material als sonst, heute recreational mit SUP und iWing, früher mit Oldschool-Tricksurfen, noch früher mit Div.II..

  • sorry, wollte iRigg schreiben - iWing träume ich von :-)

  • die Frage ist komplett unsinnig

    so wie: macht fahrradfahren nur Spaß, wenn man rollt?, jaa, denn ohne Rollen wärs ja rumstehn


    und bei unserem Sport ist surfen gleiten und mitm Windsurfer LT macht man was anderes: Stehsegeln

    alles klar?

    Der Vergleich mit dem Fahrrad ist unzulässig, denn mittlerweile gibts da E-Trethilfen dran. Kommt vielleicht auch beim Surfen, wenn die geschmeidige "NurGleitensonstisKacke-Anhängerschaft" eine Protestpetition an den zuständigen Minister hinkriegt. Sie sollen schon dran arbeiten. Nur dann ist es auch kein "Wind"surfen mehr, aber es werden weniger auf dem Wasser in Naturschutzgebieten, das ist auch nicht so verkehrt.:P Man sieht sie glücklicherweise eh recht selten am Spot :D

  • Mir hat Surfen ohne zu gleiten so lange Spaß gemacht, bis ich das erste Mal geglitten war. Danach kam dann die schwierigste Phase in meinem Surferleben. Ich wollte immerzu gleiten, hatte das aber zunächst mangels Erfahrung, Technik und geeignetem Material nur selten hinbekommen. In der Phase bin ich häufig frustriert vom Wasser gekommen. Da muss man durch und hinterher fängt der Spaß dann richtig an.

    Jaaaaaaaa da kann ich nur zustimmen. Ich komme immer mal wieder ins Gleiten aber ich weiß noch nicht wie. Also ich kann es leider nicht bewusst steuern. Dann ist das nervig das stimmt.

    Der Vergleich mit dem Fahrrad ist unzulässig, denn mittlerweile gibts da E-Trethilfen dran. Kommt vielleicht auch beim Surfen, wenn die geschmeidige "NurGleitensonstisKacke-Anhängerschaft" eine Protestpetition an den zuständigen Minister hinkriegt. Sie sollen schon dran arbeiten. Nur dann ist es auch kein "Wind"surfen mehr, aber es werden weniger auf dem Wasser in Naturschutzgebieten, das ist auch nicht so verkehrt. :P Man sieht sie glücklicherweise eh recht selten am Spot :D

    Das habe ich jetzt auch schon gesehen beim Foilen da ist ein Motor im Foil mast eingelassen auch auf E-Basis. Fand ich interesant

  • Spaß beiseite. Der Punkt ist doch, häufiger an erreichbaren Spots auf's Wasser zu kommen und Spaß zu haben, den dann jeder individuell für sich definiert. Dies lese ich auch aus dem Eingangsbeitrag heraus. Meine Überlegungen gingen ja auch schon in Richtung Segel >8 m2 und ich hab's (für mich) verworfen, weil nicht viele Surftage hier hinzukämen.

    Andererseits habe ich auch Spaß, ohne permanenten Gleitwind. Weil ich auch schnell an verschiedenen Spot's sein kann, wenn ich dagegen erst lange fahren müsste, sehe es schon etwas anders aus. Und dann ist mir dieses Bespaßungs-Gen (immer mehr und immer schneller) verloren gegangen. Nach meinem Wirbelbruch habe ich kurze Zeit (GsD) im Rollstuhl gesessen und da haben sich Sichtweisen geändert, weswegen ich große Dankbarkeit empfinde, wenn ich Zeit auf dem Wasser verbringen kann. Es gab eine Zeit, da habe ich davon nicht mal zu träumen gewagt. :rolleyes:

    Deswegen verstehe ich manchen, der auch bei weniger Wind durchs Wasser pflügt und ein Lächeln im Gesicht hat. Wenn man die Latte natürlich windmäßig sehr hoch legt, muss man sich über wenige Surftage im Jahr auch nicht wundern. Empfehlung meinerseits: Windsurfen richtig lernen und dann evtl auf's Foil umsteigen/aufsteigen. Danach gibts ja dann noch das/den Wing und wer weiß, was es dann schon alles noch gibt, wenn man soweit ist.:/:)

    Wem sein Board 2 kg zu schwer ist, der kann auch mal weniger "oben reinwerfen (reinfließen lassen)" und schon sind's vll 3 kg weniger, die oben auf's Board drücken...:P

  • Also ich denke ich lasse es erstmal mit zu großen Segeln ab 9.x oder größer!

    Aber weiter an meinen Manövern über macht mir langsam kein Spaß mehr.

    Halsen, Wende, schnelle Wende, Heli, Trapez, Surfen auf einem Fuß oder mit einem Fuß im Wasser,

    Beachstart mit großem und kleinem Segel habe ich schon zig mal geübt.

    Hatte ich ja nicht erst dieses Jahr gelernt sondern in 2 Urlauben letztes Jahr in der Soma Bay mit dem Surflehrer gelernt.


    Ich war in letzter Zeit 3mal in der Woche bestimmt für je 4-5 Stunden auf dem See.

    Und mein Brett kommt mir langsam auch zu groß vor :-O
    Auf meinem Homespot habe ich mittlerweile eine WhatsApp Gruppe gebildet. Wir haben alle einen ähnlichen

    Erfahrungsstand und mittlerweile kauft sich jeder immer größere Racesegel mit 8.5 und Cambern.
    Da zähle ich mit meinem Equipment noch zu den harmlosen und bald mit dem kleinsten Segel.

    Mir würde auch mein 5.8er reichen, wenn ich damit endlich gleiten könnte!


    Meine Idee ist jetzt weiter üben (gähn) aber Ausschau nach einem etwas größerem Segel (gebraucht) halten.

    Z.B. das NCX 8.0 oder Gator 8.0! Denn beide passen noch auf mein Severne 460er Mast mit 75% Carbon und meiner Gabel.

    Und mit meinem neuen Auto auch mal andere Seen oder Küsten antesten ist schon geplant :-)


    PS: Kann mir jemand den genauen Unterschied zwischen dem NCX und dem Gator erklären?

    Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

  • Aber weiter an meinen Manövern über macht mir langsam kein Spaß mehr.

    Vielleicht solltest Du Dir einen anderen Sport suchen, ich mache das jetzt seit 35 Jahren...😉

    chris meint stehsegelmanöver, die ihn langweilen

    verstehe ich

    er hat schon den richtigen Sport, aber nicht die geduld, zu akzeptieren, daß Windsurfgleiten ein Windsport ist, den man nicht betreiben kann, wann man will, sondern nur, wenn der Wind stärker weht als er es an 95% der tagen tut (und wenn die Tide zum Wind im tagesverlauf paßt)

    insofern dann doch den falschen Sport und er müßte auf irgendwas mit Rädern wechseln (Fahrrad, Golfbuggy)

    und wenn da der regen stört: Darts oder Hallenhalma ;-)

  • Aber weiter an meinen Manövern über macht mir langsam kein Spaß mehr.

    Vielleicht solltest Du Dir einen anderen Sport suchen, ich mache das jetzt seit 35 Jahren...😉

    Klar, mein kann seine Halse, Wende, Heli und noch einige andere noch weitere 35 Jahre üben, aber zur Abwechslung wäre mal

    gleiten ja nicht schlecht. Vielleicht bin ich auch etwas übermotiviert und will alles innerhalb von 2 Jahren. Ist mir schon klar,

    daher habe ich ja geschrieben dass ich meinen Radius vergrößern werde bzw. muss und auch mal in den Genuß von

    mehr Wind zu kommen.

    Aber wenn ich wirklich eins hasse und das ist schon zu oft vorgekommen: Es ist Mittags super Wind um die 12 Knoten,

    fahre dann schnell zum See, rigge alles auf, ziehe mich um und bin auf dem Wasser und dann läßt der Wind so sehr nach

    dass mich nun die Enten schon überholen. Ja sorry, aber bei so wenig Wind möchte ich mal sehen wie ihr solche Manöver noch durchführt!


    PS: Ich sage nur "Nord und Ostsee - ich komme!!!"

  • So lernt man sich demütig an die gegeben Rahmenbedingungen anzupassen und mit den Elementen statt gegen sie zu arbeiten.

    Surfer, die das gelernt haben, tragen dazu bei, dass die Welt eine bessere wird und das menschliche Zusammenleben an Qualität gewinnt.

  • Hallo, muß auch mal meinen Senf dazugeben.


    Ein "großes Segel" wird dich mit einem 10 kg schweren Board auch nicht groß voranbringen; was das mit einem Overdrive werden soll, ist mir völlig unklar.

    Das Segel hat eine nicht zu verachtende Masttasche und die bei wenig Wind aus dem Wasser zu holen dürfte wohl deine Muskeln stark gedeihen lassen.


    Totti hat in seinem Shop noch den Patrik F-Ride 155 im Angebot für 1.266 €. Der wiegt 7,9 kg in Cabon-Kevlar-Bauweise und ist ein Top-Board, das dir auch wirklich lange Freude machen wird. Darauf dann im nächsten Jahr ein Severne Turbo GT (es werden oft bei DD die alten Turbos angeboten; ich liebe das Segel und habe davon eine ganze Serie) in 8,6 mit 4,90er Mast und das Convert noch in ein NCX wandeln (weil druckpunktstabiler), dann bist du für Gleiten und Manöver (nicht Freestyle-Manöver) gut gerüstet.

    Danach dann noch ein 100-120 l Board für mehr Wind und alles ist ok.


    Ein Board für alles geht eh nicht, darum diese Unterteilung. Das Angebot ist top, Patrik F-Ride 155


    Ich habe die F-Ride (mein Custom ist ein ziemlich identischer Shape zum 155er) selbst und bin damit seit 8 bzw. 6 Jahren super zufrieden und würde die nicht hergeben; gleiches gilt für die Severne Turbos (nicht GT).

  • Aber wenn ich wirklich eins hasse und das ist schon zu oft vorgekommen: Es ist Mittags super Wind um die 12 Knoten,

    fahre dann schnell zum See, rigge alles auf, ziehe mich um und bin auf dem Wasser und dann läßt der Wind so sehr nach

    dass mich nun die Enten schon überholen. Ja sorry, aber bei so wenig Wind möchte ich mal sehen wie ihr solche Manöver noch durchführt!


    PS: Ich sage nur "Nord und Ostsee - ich komme!!!"

    Du musst dich auf's Wasser schleichen, dann merkt's der Wind vll nicht. 8)

    Wir haben auch Tage, da kommst kaum auf's Wasser, weil man nur mit umriggen die Zeit vertrödelt.

    Bist fertig mit einem, brauchst schon wieder ein anderes oder der Wind hat sich grad ganz verabschiedet.

    Was willst machen, is so.

    Dann hast aber wieder Tage wie heute am Bodden. Da denkst beim Losfahren (Auto), dass es vll grad so für's 7,5er reichen könnt. Das baust am Spot dann auf, weil 4 andere auch dieser (irrigen) Meinung sind. Man überzeugt sich ja gegenseitig.^^

    Dann fährst raus und draußen hats dann "etwas" mehr Wind und du überlegst, ob du schon bereit bist, um "Überschläge" zu üben. Verneint und runter auf 6,0 und siehe, perfect, um Powerhalsen zu üben. Mir wird dabei auch nicht langweilig (wahrscheinlich nie), weil ich dieses Manöver liebe wie kein anderes. Nach 5 h gehen 4 Surfer aus'm Wasser und man kann jedem ansehen, wie fertig er ist. Trotzdem grinsen die die ganze Zeit. Surfer sind schon echt komisch, dabei fahren die ja nur hin und her, und her und hin. Langweilig...;)

  • Hi Chris,


    ich kann Deine Ungeduld verstehen. Ging mir genauso. Ich hab im Spätsommer zu surfen angefangen, im Herbst/Winter erste Mal gleiten mit schwerem Gecko 146 und 7,5, dann ein 8,2 dazu. Im darauffolgenden Sommerloch dann Leichtwindboard und 9,5. Gab unzählige Schleuderstürze, aber war eben Gleiten.


    Männer, Hand aufs Herz, wen von uns kotzt es nicht an, wenn Andere vorbeiziehen, während man sich mit Dümpeln plagt!


    Wenn Du in letzter Zeit viel draußen warst und die Basics kannst, wieso dann nicht jetzt was Größeres?

    Welche Segelgröße verträgt Dein Board? Das dürfte doch ganz ordentlich sein.


    Also, ich lag lieber überfordert nach einem Rodeoritt im Bach als nur brav Manöver zu üben.

    Ist aber sicher Geschmackssache.

    Dazulernen kann man auf diese Weise ganz sicher.


    Schönes WE!

  • Hallo Chris,

    dein Wunsch nach mehr Gleiten ist verständlich.

    Ich habe ein Gator 8.0 (bzw es gerade vor 2 Wochen verkauft) und ein Turbo GT 9.2. Die NCX bin ich auch schon oft gefahren bzw. habe auch ein kleines NCX.

    - Das Gator 8.0 hat bei wenig Wind mehr Power als das NCX . Das NCX ist im Severne-Range das no-cam Freerace Segel, welches bei stärkerem Wind nach oben hin länger gefahren werden kann als das Gator. Das Gator ist ein kraftvolles Segel und hat bei Leichtwind mehr power als das NCX, ist aber weniger schnell und dann bei zunehmendem Wind auch früher überpowered als das NCX. Für Leichtwind ist jedenfalls das Gator das bessere Segel.

    - im Vergleich Turbo 9.2 und Gator 8.0 in puncto Leichtwindperformance ist da nochmal ein deutlicher Unterschied von 2-3kn, welches das Turbo mich passiv früher angleiten lässt als das Gator. Dies auf Grund der 1.2 m2 mehr, aber auch wegen der Camber, welche dem Segel ein bauchiges Profil geben, welches sich beim Gator erst bei stärkerem Wind bildet. Dadurch hat das Turbo bei Leichtwind nochmal mehr Zug und bleibt dann auch besser im Gleiten bei Windlöchern.


    Nur wegen des vorhandenen 460er Mastes jetzt ein 8.0 Gator zu kaufen wird dir wenig Unterschied zu deinem Convert 7.5 bringen.

    Ein Turbo 8.6 oder 9.2 wäre das richtige Segel für dein Vorhaben, den Gleitanteil an deinem Homespot zu erhöhen. Sogar beim 9.2 wäre der Abstand zum 7.5 nicht zu groß, da das Turbo über den richtigen Trimm einen großen Windrange hat.

    Du wirst aber nicht umhin kommen, einen 490er Masten für große Segel zu kaufen (wobei wie vorhin geschrieben das Turbo 8.6 noch funktionieren könnte mit dem 460er). Weiters brauchst du für die 215-220cm Vorliekslänge auch die entsprechende Gabel. Und es muss dir bewusst sein, dass das ganze Rigg einfach irrsinnig schwer wird und daher förmlich nach einer Carbon-Gabel schreit... was auch beim Anpumpen Vorteile bringt.

    Von dem Brett ganz zu schweigen. Dein Starboard hat zwar das richtige Volumen für Leichtwind, aber nicht den shape und das geringe Gewicht um leicht anzugleiten. Und das Board macht nochmal einen Riesen unterschied in puncto frühem gleiten.

    Also wenn du es wirklich ernst meinst, am besten dein Starboard verkaufen und ein Fanatic Falcon Lightwind oder ein JP Super Lightwind kaufen. Und als nächste Größe drunter irgendwann ein 125er Board anschaffen.

    Kostet natürlich alles viel Geld - ist einfach so bei Leichtwind-Material. Und nur ein alles zusammenpasst wirst du wirklich bei 10kn gleiten.

    Lass dich übrigens nicht von der Segelgrösse 9.2 erschrecken, ist eine Frage der Fitness (und die kommt da dann ganz von alleine 🤣).

    Lg mariachi76

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    Also, ich lag lieber überfordert nach einem Rodeoritt im Bach als nur brav Manöver zu üben.

    Ist aber sicher Geschmackssache.

    Dazulernen kann man auf diese Weise ganz sicher.


    Schönes WE!

    darum gehts doch überhaupt nicht, sondern er will als "aufsteiger" bei 7-10kn gleiten. und das ist nicht einfach, und ist schon mal garnicht mit der überweisen für ein grösseres segel erreichbar. daswollen ihm einige hier klarmachen - frühgleiten mit seinem gewicht, und ohne entsprechende technik, board & finne wird es mit einem 8,5er (sein plan) nicht spielen.jedenfalls mmn

  • ich bin aufsteiger mit 95kg, kann weder heli noch surfen mit einem fuß oder fuß im wasser, oder ohne fuß, wie auch immer^^

    mein ziel war einfach nur BALLERN und mit den richtigen Material geht schon ab 10-11kn los...:evil:

  • Gleiten mit speziellen Leichtwindmaterial geht natürlich mit ein paar (7 knt aber eher nich) Knoten weniger. Gleitmanöver lernen damit als "beginnender Aufsteiger" ? Da wäre ich doch sehr skeptisch. Aber klar, kann man machen. Man sollte sich allerdings etwas drauf einstellen, was da einen so erwartet, um nicht enttäuscht zu sein. Und Geduld wird's brauchen, so oder so.:/