Früher gleiten bei Leichtwind um die 9 Knoten: 8.x m² Segel gesucht.

  • Wenn ich mich richtig erinnere ist Chris ja noch in der Aufsteiger Phase: Schlaufe fahren, Trapez, Wasserstart. Da ist ein Riesenlappen kontraproduktiv.

    Besser an guten Tagen diese Techniken verbessern und an schlechten Tagen Segelsteuerung und Manöver üben.

    Wenn das alles sitzt mit dem aktuellen Rigg auf einen Freerider um 130 Liter umsteigen. Und dann bei Bedarf über die Segelrange nachdenken.

    Große Lappen ohne die richtige Technik behindern den Fortschritt eher. Nur Raceboard beschaffen würde ich kurzfristig als sinnvolle Alternative durchgehen lassen.

  • Ich war im Ende April, Mai, Juni und Anfang Juli teilweise täglich auf dem See. ich habe mittlerweile ein recht gutes Gefühl für das Board,

    Trapez und Fußstellung. Leichtes Angleiten klappt ja schon gut, aber es fehlt nur noch das letzte bischen Wind.

    Unser Surflehrer hält von kleineren Boards zum Gleitfahrtüben nichts, sondern eher von großen breiten Boards 160-180L.

    Erst wenn wir das können, sollen wir uns auf kleinere konzentrieren.

    Von daher wäre vielleicht doch die Überlegung anzustellen, ein Thommen Glide 165 anzuschaffen.


    Wenn ich mich richtig erinnere ist Chris ja noch in der Aufsteiger Phase: Schlaufe fahren, Trapez, Wasserstart. Da ist ein Riesenlappen kontraproduktiv.

    Besser an guten Tagen diese Techniken verbessern und an schlechten Tagen Segelsteuerung und Manöver üben.

    Wenn das alles sitzt mit dem aktuellen Rigg auf einen Freerider um 130 Liter umsteigen. Und dann bei Bedarf über die Segelrange nachdenken.

    Große Lappen ohne die richtige Technik behindern den Fortschritt eher. Nur Raceboard beschaffen würde ich kurzfristig als sinnvolle Alternative durchgehen lassen.

    Welche Raceboards würdest du denn für mich mit 85 Kilo empfehlen?

    Gerne auch gebrauchte Bretter :-)

    kemot hat ja schon eins genannt: JP SLW 168 L

    Frage: Diese Lightwind Boards sind ausschließlich für Leichtwind geeignet? Oder welche Probleme handel ich mir damit ein wenn es im Herbst rauher zugeht?

  • JP SLW 168 L ist ein dediziertes Frühgleitboard für schwere Surfer.


    Ein Raceboard ist ein Dinosaurier: 390 lang, >200 liter, schmal, extrem guter Angleiter und Höhelaufer - braucht möglichst diszierte Segel dazu (und ist für 99% der Windsurfer das falsche Board)

  • Welche Raceboards würdest du denn für mich mit 85 Kilo empfehlen?

    Gerne auch gebrauchte Bretter :-)

    Gar keins !!! Du verstehst ihn falsch !

    Auch viele der anderen Teilnehmer an diesem Thread haben offensichtlich nicht gelesen, auf welchem Könnenstand Du Dich befindest. Ich meine das nicht abwertend, aber der Junge steht noch wirklich ganz am Anfang. Ihm hier solche Boards zu empfehlen, geht gar nicht.

    Großes Segel mag schon passen, aber von Cambersegeln ist der gute Chris auch noch ganz weit entfernt. Ein 9,5er ohne Camber halte ich für sinnfrei. Für eine echte Frühgleitkombi ist es für ihn noch viel zu früh.


    Teenie hat es auf den Punkt gebracht: Pack Dein Zeug ins Auto und geh nicht immer auf diesen komischen See ;-). Du bis doch in Küstennähe.


    Gruß

    Stephan

  • lieber Chris,

    Rechne dir doch bitte NOCH einmal genau durch, was du an Geld ausgibst & das für ein paar Surftage mehr an der alleeuntersten Gleitschwelle ... und, wie andere auch schrieben, du aber auch weist, NOCH bist du nicht so weit (nur ehrlich & nicht böse gemeint), das du dich mit dem GANZ großen Zeug beschäftigen solltest.


    ICH würde dir raten, diese Investition noch ein Jahr zu verschieben, dann kannst du im Herbst / Winter schauen, ob und was es dann an günstigen Auslaufangeboten oder Gebrauchtmaterial zu ergattern gibt.


    9.xer Segel ist ca 240-260cm effektiv an Länge, dass ist SEHR mächtig

    ein 490er Mast ist Pflicht !

    der Carbongabelbaum bei der Länge auch (wenn du da nen Alu kaufst, wirst du in spätestens in 2 Jahren den austauschen und hast Geld "verbrannt")


    zum 8.6er Overdrive (habe selber nen M8 & im Vergleich dazu nen Mach 2 in 7.8 & Mach 1 in 9.4)

    Die Dinger haben richtig Druck. Im Angleittrimm ziehen die schon echt gut, da geht mein 9.4er Mach 1 nicht viel früher los und handlicher ist das OD auch.

    Wir reden aber auch davon, das man dann wissen MUSS, wie, was beim Segeltrimm passiert, sonst zerreißt es dich oder macht auch leinen Spaß. Sprich... du benötigst für solche Segel auch ERFAHRUNG & eine GUTE Anleitung.


    Ein großer Thommen, Lorch o.ä. ... DAS wäre noch etwas, was ich für DICH DIESES Jahr sinnvoll fände, der Rest besser nächstes Jahr

  • Hört sich schon alles richtig an.

    Größere Seen oder das Meer (Ostsee), Große Meer sind für diesen Sommer schon anvisiert.

    Fehlt nur noch der Gepäckträger zum neuen Auto :-)
    Eine günstigere Investition wäre das Overdrive 8.6 schon im Gegensatz zum 1600€ (STD) oder 2050€ (LTD) teuren Board von Thommen!

    Vielleicht kann man sich an bestimmten Surfspots an der Ostsee auch mal ein Thommen ausleihen.

    Laut Kai sollen die ja im Surfcenter Brouwersdam welche haben :-)

  • Hallo,

    ich habe ein JP Super Lightwind 165L und ein Severne Turbo GT 9.2 und habe damit für meine 80kg eine ziemlich perfekte Leichtwind-Kombo.

    Das Turbo ist jedenfalls in der Severne-Range das beste Segel für Leichtwind. Wurde mir so auch von den Severne-Segelschneidern selbst bestätigt.

    Ich komme mit mittlerweile ganz guter Pump- und Gleittechnik so ab 9kn ins Gleiten. Und wenn man dann mal gleitet bleibt das Board dann eigentlich nicht mehr stehen.

    Aber:

    - dein Board passt nicht, das Starboard Go ist kein Leichtwind-Board, sondern ein recht schweres Einstiegsboard. Da brauchst du ein anderes Board - siehe aktuelle Surf.

    - Das Turbo GT 9.2 braucht einen 490er Masten, auch hier ist ein 90 oder 100% Carbon-Mast wegen des Gewichts empfehlenswert

    - Du brauchst eigentlich eine Slalom-Carbon-Gabel bei den 220cm.

    - Du brauchst eine echt gute Pump- und Gleittechnik, um damit wirklich bei 9-10 kn ins Gleiten zu kommen.


    Sprich das ganze wird teuer.

    7kn sind übrigens wohl - abgesehen von Foil - sowieso nur mit Formula-Board und 12m Lappen zu machen.

    Wenn du wirklich so wenig Wind hast und nicht 4000€ ausgeben magst, schau dich doch mal nach einem gebrauchten Formula-Equipment mit ~10m2 Segel um. Vielleicht findest du da schon um unter 1000€ ein Komplettset.


    lg

    mariachi76

  • @mariachi76

    Chris ist fortgeschrittener Anfänger... da ist Formulamaterial völlig verkehrt und kontraproduktiv.

    Er kann noch nicht einmal längere Zeit gleiten oder ein Brett über die Leekante fahren lassen, alles Dinge, die jemand können sollte, um mit einer Klotür, bei einer GB fast auf Stirnhöhe, sinnvoll fahren zu können.


    chris

    auch beim OD ist es nicht nur mit dem Segel getan, gebrauchter Mast (75% Carbon reichen völlig aus) 300€, GB 500€

    wie geschrieben, wenn, dann richtig groß, 9.0 öde größer, dann lohnt die Investition, diese ist aber JETZT noch zu früh für DICH


    Suche ein leichteres Brett und ZWEI GUTE Finnen, da wirst du den Windbereich schon gut nach unten erweitern, deine 7-10kn sind einfach (aktuell) unrealistisch und nur mit ... lies bitte oben nach, alles schon geschrieben


    nzi, ein OD R5 ist übrigends von 2014

  • Zur Entscheidungsfindung hilft ungemein der Wasserstart im Nichtstehbereich mit den großen Tüchern und dann auch gern mit Camber.

    Da findet man relativ zügig heraus, wo da persönlich das Ende des Spaßes ist.

    Bei 9 kn geh ich schon mal mit dem 7,5er (nun Exceed und meinem 124er JP SR) raus, da oft eine Bö über >11 dabei ist und das reicht, um grad raus zu kommen und Spaß zu haben. Man nutzt auch die kleine Welle und Anpumpen um die entsprechend notwendige Geschwindigkeit fürs gerade Gleiten zu bekommen. Aber das 7,5er mit 2 Cams reicht mir völlig. Gerade wenn man doch mal baden gegangen ist und das Segel auf der falschen Seite liegt und die Cam's auch erst durchgedrückt werden müssen. Dann liegst im Wasser, bereit zum Wasserstart und dann reicht der Winddruck gerade nicht zum rauskommen, aber die netten Wellen kommen noch und zack liegt das Segel komplett wieder im Wasser. Wenn Du das ne Weile machst, weißt du, wie groß (schwer) das Rigg für dich wünschenswert ist. ;)

  • zum Glück wurde für solche Fälle der Schotstart erfunden ;-)

    (hab ja selbst mein 8er Cambersegel schon vor Jahren wieder verkauft und verzichte auf diesen Krampf bei Leichtwind)

  • Wenn Du mit dem 9,x einen Beach oder Wasserstart machen kannst, ist es eigentlich schon viel zu groß.

    Den Punkt, dass sich Chris am Beginn seiner Surferkarriere befindet, hatte ich überlesen. Da muss ich den Warnern beipflichten, überleg Dir das, ob Du wirklich so einen Schritt gehen willst, den kann man immer noch machen, wenn sich mal eine günstige Gelegenheit am Gebrauchtmarkt auftut.

    Ich sehe allerdings das Leichtwindthema nicht als Nische. Ich hatte schon einige Urlaube durchaus in guten Revieren, wo dann das 9,5er das meistgefahrene Segel war.

    Und grundsätzlich ist das auch eine tolle Sache bei so wenig Wind quasi an allen anderen vorbeiziehen zu können. Es ist aber auch Arbeit.

    Das auch in die Diskussion geworfene Formulaboard hatte ich auch lange im Hinterkopf. Ich bin leider nie auf einem solchen gestanden, habe aber vor ein paar Jahren einmal eines live gesehen. Das war echt beeindruckend, was so ein Ding unter kundiger Hand an Fahrleistungen produzieren kann, ist dann noch einmal drei Klassen über der Kombination, die ich fahre und sicherlich irrsinnig anspruchsvoll. Also das Ergebnis von viel hartem Training und nicht bei Leichtwind draufstellen und eben früher gleiten. Bei der Zahl meiner Windtage, somit völlig indiskutabel

  • Ich habe mir das alles nochmal durch den Kopf gehen lassen und vor allem warum ich diesen Thread erstellt habe.

    Mir ist aufgefallen, dass ich sehr oft am angleiten war, aber dann nur noch das letzte Quentchen Wind fehlte um diese Schwelle

    zu überbrücken um ins gleiten zu kommen. Sprich 2-3 Knoten mehr und es hätte gereicht.

    Deswegen war meine erste Überlegung ein etwas größeres Segel gebraucht zu kaufen und vor allem von Severne,

    da ich ja gerade auch ein neuen Mast 460er mit 75% Carbon und neue Extension gekauft hatte.

    Das Severne OD 8.6 m² von Ruben würde sogar mit meinem leichten Mast und der Gabel passen!

    Vielleicht würde dieses größere Segel mit viel Druck wie Silversurfer22002 beschrieben hat schon reichen!?

    Aber, was unser Surflehrer vor Ort uns schon öfter erklärt hat: Bitte nehmt für die ersten Gleitversuche keine kleinen Bretter wie z.B. ein Gecko mit 135L

    sondern erstmal die Schulbretter mit 180L. Die sind sehr breit&flach und einfacher um erste Gleiterfahrungen zu machen!

    Da ich mich im Dezember für ein größeres Brett entschieden hatte (Starboard Go 161L) dachte ich es hat genug Volumen

    um damit einfacher zu gleiten. Aber damit liege ich wohl nicht ganz richtig!?

    Vielleicht sollte ich es verkaufen und mir jetzt ein Thommen Glide 165L kaufen!?

    Aber dann ist das Thommen nur für Leichtwind geeignet? Wenn es auf der Ost/Nordsee heftiger zugehen sollte brauche ich wieder

    ein neues kleineres Brett?

  • Hi Chris,

    das Go 161 hat zwar gute und sicher auch gleitfähige Abmessungen, ist aber mit seinen 10,xx kg echt sackschwer!

    Du must schon beachten, dass du beim Angleiten auch die träge Masse irgendwie aufs Wasser bekommen musst.


    Wenn dein Segel vollen Druck entfaltet und losrennen will, dein Brett aber erst mal mit Ruhe ausparken will und dann den ersten Gag sucht, passt das nicht zusammen... Ich denke einfach, dass die Kombi GO und (Free)Racesegel nicht zusammen passt.


    Leider ist die "Ein Brett für alle Bedingungen Lösung" immer noch nicht erfunden. Und ja, wenn Wind und Wasser ruppiger werden, brauchst du ganz sicher mindestens ein weiteres Brett. Das ist leider so.


    Versau dir nicht den Spass mit Kopf-durch-die Wand-Käufen! ;)

  • Hallo Chris,


    Die Overdrives sind absolut tolle Segel, ich habe selbst zwei davon. Aber es sind keinesfalls Segel für einen Einsteiger. Es sind Freerace/Slalom Segel um bei starkem Wind überpowered schnell übers Wasser zu heizen. Für dich und deinen Einsatzzweck zu schwer und zu “technisch” zu fahren.

    Wenn, dann nimm ein Turbo GT 8.6. Severne gibt zwar für die 492cm Vorliekslänge einen 490er Mast an, aber ich sage mal wenn du nicht zu schwer bist geht dein 460er genauso.


    Lg mariachi76

  • Schau mal, ob du ein GA Cosmic in 8,3 auftreiben kannst. Das ist eher freeridig (mit kleiner Masttasche) und nicht so racig wie das Overdrive und geht auch mit 460er Mast. Dein Severne Mast müsste theoretisch auch gut zum Cosmic passen.

  • ich pflichte t4luis komplett zu. Das diskutierte Material kommt aus meiner Sicht 1 Saison zu früh