Vollidioten

  • Es gibt leider immer wieder Menschen die rücksichslos sind.


    Trotzdem finde ich diese "wir verbieten gleich alles" total bescheuert, als würde das Verbot die interessieren, die sich sowieso rausnehmen was sie wollen. Richtig wäre es einfach mit Ordnungsamt und Polizei alle Überschreitungen zu ahnden. Falschparker abschleppen lassen, die parken nicht mehr falsch.

    Sobald die die sich falsch verhalten (da reichen auch schon nur 10%) richtig zur Kasse gebeten werden, normaliersiert sich die Lage schnell.


    Ich hoffe die Gemeinden verstehen, das ohne Surftourismus viel Geld fehlt, und das die meisten sich doch an Regeln halten, die Schwarzen Scharfe sollen ruhig richtig zur Kasse gebeten werden.

  • Der Grund warum ich dieses Jahr noch überhaupt nicht an der Ostsee war (nach corona), habe ich echt keine Böcke auf solche Gelage...


    Die Parkplätze sind aber auch sonst überall voll, diesen Dienstag am Steinhder Meer z.B., es war Dienstag (!), trotzdem um 1300 Parkplatz komplett voll. Sowas nervt mich kolossal... wenn ich dran denke das dieses WE 'schon wieder' Wind ist...


    Es gibt einfach zu viele Menschen, so ist das.


    Grüße

    teenie

  • Moin Stephan, ohne Worte......:thumbdown::cursing:. Zwar nicht auf Windsurfer bezogen erleben wir hier Im Harz vergleichbare "Phänomene": übervolle und zugemüllte Parkplätze, auch über die ganze Woche, Womos, Motorrad- und Fahrradfahrer (Mountain- und E-Biker sowie Rennräder) ohne Ende. Es ist ja schön, dass sich die Vermieter, Restaurants und Campingplätze usw. bei uns über die jetzige Auslastung freuen, aber das Drumherum....


    Gruß Jürgen

  • Auf die nächste RR Tour im Harz freue ich mich aber schon... 'leider' ist dieses WE aber Wind...

    Ich wäre aber eh nur Tagesgast.

    Kann schon sein, dass durch die Sperrung im Elm mehr Betrieb im Harz ist?


    Grüße

    teenie

  • Vorm heimischen PC o.ä. aufzuregen über manch "verwirrten" Müllhinterlasser, Freilandkacker, MeineStrasseParker etc. bringt nicht's. Wenn man die Sperrungen vermeiden will, müssen wir mehr selbst vor Ort und direkt aktiv werden. Ich halte nichts vom Denunzieren, es widerstrebt mir extrem, aber irgendwann ist Ende der Stange.

    Es braucht das Engagement von denen, die ihren Spot weiter nutzen wollen und sich an die, fürs gemeinschafftliche Leben und der Natur, notwendigen Regeln halten.

    An meinem "Hausspot" vor kurzem kam auch ein Surfer, den ich hier noch nie sah, weswegen ich ihn höflich fragte, ob er den Spot und die Besonderheiten hier im Naturpark kennt. Es folgte eine Reaktion, die mir schon sagte, dass er sich um solche Dinge nicht viel Gedanken machen möchte. Trotzdem klärte ich ihn auf, wo wir Surfer fahren dürfen und wo nicht (dort wirds u.U. 5000 € teuer). Was macht der Typ? Schon mit dem 1. Schlag rüber durch die Fahrrinne in die Rote Zone 2 des Naturschutzgebietes. Dort ist Befahrungsverbot für alle, außer Wasserschutzpolice. Dort wirds teuer. Mir ist es egal, wie manche ihr Geld ausgeben, aber mir ist nicht egal, wenn die Gemeinde hier ein neues Verbotsschild aufstellt. Das nächste Mal werde ich zum Mobiltelefon greifen, was mir sehr zuwider ist, aber scheinbar gehts nicht mehr anders.

  • Ich hoffe die Gemeinden verstehen, das ohne Surftourismus viel Geld fehlt, und das die meisten sich doch an Regeln halten, die Schwarzen Scharfe sollen ruhig richtig zur Kasse gebeten werden.

    Das sehen die Gemeinden meistens leider anders. Hängt auch stark vom Spot ab. Meistens wird das Womo für den Wochenentrip mit Lebensmitteln aus dem heimischen Supermarkt vollgestopft, um dann vor Ort nicht mehr einkaufen zu müssen. Dann wird zum übernachten irgendwo "wild" geparkt und gut ist. Was der Gemeinde bleibt ist Müll und ärger, insbesondere von Anwohnern oder nicht surfenden Touristen. Hab ich oft genug an unseren Homespots beobachtet. Leider sind es auch keine Einzelfälle mehr. Wenn Spotschließungen drohen, versuchen wir Locals unsere Interessen durchzusetzen. Das ist echt frustrierend bei den Gemeinden dann mit Argumenten die für uns Surfer sprechen zu punkten. Negative Erfahrungen über "schwarze Schafe" bleiben bei denen oft hängen. Mit finanziellem Mehrwert durch surfende Touristen kannst du da nicht wirklich punkten. Die Nachfrage ist groß genug um die Stellplätze auch mit Nichtsurfern zu füllen.

  • Ich halte nichts vom Denunzieren, es widerstrebt mir extrem, aber irgendwann ist Ende der Stange.

    Es geht ja gerade nicht um Denunziation. Es geht darum, die, die sich nicht an die Regeln halten, anzuzeigen, damit nur die Täter bestraft werden und nicht alle.

    dort wirds u.U. 5000 € teuer

    Das ist doch schonmal sehr gut. Das wird selbst den Dümmsten interessieren.

  • Wenn ich sehe, wie es hier am See aussieht:

    Ich muss zur Erkenntnis gelangen, dass der Fall andersrum geartet ist.

    Es sind nur Einige, die sich benehmen können. Der Mehrheit ist die Um- und Tierwelt vollkommen egal und genauso verhalten die sich.


    Ich bin für eine drastische Erhöhung der Strafen und deutlich mehr Kontrollen (auch vielerorts für Videoüberwachung) und allmählich auch dafür, dass die Zugänge für gewisse Gebiete eingeschränkt oder untersagt werden müssen.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Das sehen die Gemeinden meistens leider anders. Hängt auch stark vom Spot ab. Meistens wird das Womo für den Wochenentrip mit Lebensmitteln aus dem heimischen Supermarkt vollgestopft, um dann vor Ort nicht mehr einkaufen zu müssen. Dann wird zum übernachten irgendwo "wild" geparkt und gut ist. Was der Gemeinde bleibt ist Müll und ärger, insbesondere von Anwohnern oder nicht surfenden Touristen. Hab ich oft genug an unseren Homespots beobachtet. Leider sind es auch keine Einzelfälle mehr. Wenn Spotschließungen drohen, versuchen wir Locals unsere Interessen durchzusetzen. Das ist echt frustrierend bei den Gemeinden dann mit Argumenten die für uns Surfer sprechen zu punkten. Negative Erfahrungen über "schwarze Schafe" bleiben bei denen oft hängen. Mit finanziellem Mehrwert durch surfende Touristen kannst du da nicht wirklich punkten. Die Nachfrage ist groß genug um die Stellplätze auch mit Nichtsurfern zu füllen.

    Gerade auch auf Fehmarn oft zu beobachten.

    Für die Mädels & Jungs mit dem schmalen Portemonnaie in ihren alten Kisten habe ich ja noch ein Höchstmaß an Verständnis, solange sie nicht rumsauen. Aber wenn ich die "80.000€-Wohnklos" sehe, die sich da einrichten, weil die 20€ für den Campingplatz gespart werden sollen, kotze ich ab.......


    Da ich meist bei uns am (Süd-)Strand unterwegs bin, kann ich glücklicherweise berichten, dass sich hier alles recht gut entwickelt hat und sich alle (soweit ich das beurteilen kann) am und auf dem Wasser echt gut zusammen benehmen. Ich hätte aber auch keine Hemmungen, so einen Spacken direkt anzugehen, wenn ich das mitbekommen sollte..... Macht auch gerade "Spaß", hier auf dem Campingplatz den "Platzwart" raushängen zu lassen und die Deppen anzumalen, die sich in den Sanitärhäusern nicht an Hygieneregeln oder Maskenpflicht halten :-) Habe keinen Bock, dass die unseren Platz wieder dicht machen müssen, weil sich so ein paar Ignoranten nicht anpassen wollen.


    Jetzt aber aufs Wasser ! "Epische Bedingungen"...stramme 22-25 Knoten aus Südwest....meine Lieblingsbedingungen, hier am Spot ;-)

  • Gerade auch auf Fehmarn oft zu beobachten.

    Für die Mädels & Jungs mit dem schmalen Portemonnaie in ihren alten Kisten habe ich ja noch ein Höchstmaß an Verständnis, solange sie nicht rumsauen. Aber wenn ich die "80.000€-Wohnklos" sehe, die sich da einrichten, weil die 20€ für den Campingplatz gespart werden sollen, kotze ich ab.......


    Naja, das ist sehr verallgemeinert und es geht häufig gar nicht um das Geld. Wenn man autark ist, möchte man auch die Abgeschiedenheit und Ruhe geniessen.

    Ich fahre Boot und ankere lieber in einer Bucht, als dass ich eine Marina anlaufe. Ich will einfach meine Ruhe haben und fern des Trubel sein, darum ist das Boot auch autark. Nur darum geht es und nicht um die Kohle. Ich haue aber meinen Müll auch nicht über Bord und habe einen Abwassertank der leergepumpt wird, anstatt dass auf See verklappt wird.

    Aber selbst das sieht man auch bei Womo's/Wowa's, das Spülwasser lässt man mal einfach auslaufen und selbst da bekomme ich einen extrem dicken Hals.

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  • Naja, das ist sehr verallgemeinert und es geht häufig gar nicht um das Geld. Wenn man autark ist, möchte man auch die Abgeschiedenheit und Ruhe geniessen.

    Das wäre ja auch legitim, solange man sich benimmt und nicht z.B. Höhenbeschränkungen einfach abbaut.....und ich glaube tatsächlich, dass unter der genannten "Wassersportler-Klientel" weniger die "Genießer" unterwegs sind ;-)

  • Das wäre ja auch legitim, solange man sich benimmt und nicht z.B. Höhenbeschränkungen einfach abbaut.....und ich glaube tatsächlich, dass unter der genannten "Wassersportler-Klientel" weniger die "Genießer" unterwegs sind ;-)


    Naja, das mit dem Glauben...


    Warum wurden denn eigentlich die Höhenbeschränkungen dahin gebaut?

    ;-)

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  • Naja, das mit dem Glauben...


    Warum wurden denn eigentlich die Höhenbeschränkungen dahin gebaut?

    ;-)

    Ich habe einen sehr starken Glauben :-) :-) :-)

  • im womo kann ich meine Abfälle, Abwasser Und Sch***** wenigstens mitnehmen.

    Trotzdem fahre ich nach dem surfen in der Regel auf einen Stellplatz oder Campingplatz


    Die Probleme die ich sehe sind eher die rudelbildungen,, das ist das eben nicht mehr romantisch.

    Ich sage nur 300 wildcamper in Tarifa pro Strand im Winter,, den Rest kann man sich ausmalen. campingplatz kostet ja nur 10 Euro

    Da verstehe ich die Gemeinden.

    Selbe Diskussion hatten wir doch schon vor 2 Jahren über klitmoller und hanstholm


    Aber das pauschale bashing von Wohnmobilen oder bullis ist quatsch, gibt solche und solche.

    Gerade die großen Wohnmobile können ja teilweise wochenlang autark stehen,, wegen riesiger Tanks.

    Aber Deutschland wo, es wirklich so dicht besiedelt ist,,da gibt es einfach zu wenige Ecken wo man frei stehen könnte

  • Das Problem ist der Egoismus verbunden mit Scheiss Egal Haltung.


    Ich bin voll bei Totti, dass sich die Gemeinden auf dieses Klientel einstellen müssen und mit empfindlichen Strafen alle die schützen, die sich korrekt verhalten.


    Ich sehe keinen Grund diese Leute zu schützen, daher sind Hinweise auch keine Denunzination, sondern Schutz der Allgemeinheit auf lange Sicht.