Surfmarkt 2020 - wer überlebt?

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    Habe mir gerade mal die Marken angesehen, tatsächlich eher dünn und Cabrinha ist sogar noch mit dabei.

    Interessant finde ich, dass Nideker mit aufgeführt wird. Ich dachte, dass es die schon seit ca. 20 Jahren nicht mehr gibt. Oh, was war mein “Extreme” ein geiles Board...


    Aber das ist ja auch nur der Teil “Shriro sports”, die Company scheint schon etwas größer zu sein.

  • Cabrinha ist verkauft (an einen Teamfahrer) - NP/shiro hält aber die Vertriebsrechte für außerhalb der USA.

  • Interessant finde ich, dass Nideker mit aufgeführt wird. Ich dachte, dass es die schon seit ca. 20 Jahren nicht mehr gibt. Oh, was war mein “Extreme” ein geiles Board..

    Dachte ich auch, habe aber gerade nachgesehen und die gibts tatsächlich noch immer. Da gehören übrigens auch Jones (Boards) und Flow (Bindungen) zum Konzern. Gündung 1887 (!)

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • NP ist als Marke mit am stärksten am Markt,

    Woran machst du das fest?

    Reine Intuition ;)

    Und ebendiese hat sich zumindest in diesem Forum durchweg als einzige Katastrophe dargestellt.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Cabrinha ist verkauft (an einen Teamfahrer) - NP/shiro hält aber die Vertriebsrechte für außerhalb der USA.

    Das ist richtig:

    Der langjährige Cabrinha Team Rider und Gründer der Water Bound Investments, Jon Modica, hat die Marke Cabrinha vom bisherigen Besitzer und Rechteinhaber NeilPryde Ltd. gekauft.


    Für uns in Europa ändert sich nichts, den Vertrieb macht weiter die Pryde Group.

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  • also ich hab schon beschlossen, ich belohne mich, wenn alles überstanden ist, mit einem neuen Segel!

    meines liegt in tirol wollte ich letzte woche am weg zum gardasee abholen - auch egal, wird ja ned schlecht ;)

  • Modemarken mit 5 Artikeln im Sortiment könnten es schwer haben^^

    Denke auch, kleine Marken werden es schwer haben, da die keinen langen Atem haben.

    Na ja, vllt ist es auch so, dass kleine Marken einen Vorteil haben aufgrund überschaubarer Kostenstruktur. Die GROSSEN haben einen fetten aufgeblähten "Apparat", der bezahlt werden muss.

  • In der Regel "Große Kapitaldecke" - wem gehört jetzt JP?!

  • Moin,


    Surferzyzz hat einen neuen Podcast über seine Meinung zum Windsurfmarkt hochgeladen und um ehrlich zu sein finde ich, dass die Jungs interessante Impulse geben:


    https://www.youtube.com/watch?v=VKQbJN0XwDA


    Na klar bilden die beiden sehr die Perspektive von Influencern ab und Social Media wird hier als der Schlüssel zum Erfolg dargestellt. Ich sehe das ähnlich, auch wenn ich es vielleicht eher als "einen von mehreren" Schlüsseln zum Erfolg betrachte. Eine steile These, die sie äußern, ist, dass hinter vielen Marken Leute stecken, die sich alte Zeiten des Windsurfens zurückwünschen und deswegen auch noch mit einer Strategie aus alten Zeiten versuchen, ihr Geschäft aufrecht zu erhalten, aber die heutige Generation eben anders angesprochen werden muss.


    Auch reden die beiden über das "Szeneleben" der Windsurfer und dass es schwer ist, als Neuling da reinzukommen, weil die Leute sehr unter sich bleiben. Vor allem für diejenigen ist es schwer, die in ihrem Familien- und Freundeskreis die einzigen sind, die windsurfen. Aufgrund von eigenen Erfahrungen bei einer sehr eingeschworenen Windsurfgemeinde hier vor Ort würde ich den Jungs da tatsächlich Recht geben. Die Kiter wirken da irgendwie offener auf mich... Wahrscheinlich, weil die sich gegenseitig beim Starten und Landen mehr helfen müssen und dann eher mal einen Plausch abhalten. Aber kann auch täuschen.


    Ich rege auch an, einen Blick auf die Kommentare unterm Video zu werfen :/

  • Wenn ich das Video sehe gibt es mittlerweile zwei relativ unterschiedliche Zielgruppen für die SURF Industrie, die Video Generation und die Ü50.


    Beide müssen wohl unterschiedlich angesprochen werden, was die Sache teurer macht.


    Zumindest auf der Boot waren die "Industrie Vertreter" eher aus der Gruppe Ü50. Die werden sich mit diesen Kundenanforderungen schwer tun, müssen die aber verstehen und bedienen, wenn sie zu den "Überlebenden" gehören wollen.


    Wie immer in der Wirtschaft, wer den Zeitgeist versteht überlebt, wenn wir mal die Finanzen weg lassen.

  • Ist doch nicht so schlimm. auch nicht anders als wenn wir am Strand sitzen und auf den Wind warten

    Aber wir filmen uns nicht dabei und stellen unsere Fachsimpeleien nicht online ;-)


  • Ich schaue es mir nicht an, aber eine Erkenntnis kann ich beisteuern:

    Die solventere Gruppe, die sich auch gerne mal was so gönnt, ist klar die Ü50.

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  • Also Podcasts sind gerade in der jüngeren Generation (gerade U30 ...) gerade ein sehr beliebtes Medium. Die Jungs vom German Freestyle Battle machen ja auch einen. Vielleicht fehlt da noch etwas das Konzept, aber man muss sich ja überall erstmal reinfuchsen. Also ich höre mindestens 3 Podcasts zurzeit regelmäßig und weiß auch von meinem Freundes- und Bekanntenkreis, dass andere genauso viel oder sogar noch mehr hören.


    Klar muss man sich immer dessen bewusst sein, dass ein Podcaster oft einen sehr subjektiven Eindruck wiedergibt, dennoch ist es ja so, dass Leute wie Surferzyzz halt einen relativ guten Einblick in die Szene haben und das für "einfache" Windsurfer mal interessant ist, das zu hören. Und wie gesagt, ich finde, dass die beiden dort interessante Impulse geben.


    Also rrd248 hat es ja gesagt, es gibt unterschiedliche Zielgruppen, welche unterschiedlich angesprochen werden wollen. Bildet sich ja scheinbar auch hier im Forum ab. Und man darf beide nicht vernachlässigen - die Älteren nicht, aber auch nicht den Nachwuchs... Denn ohne Nachwuchs, wenn auch nicht so solvent, kann jede Sportart irgendwann einpacken. Denn es kommt die Zeit, wo auch die Jüngeren mal solventer werden und wenn sie dann noch Windsurfer sind, kann das für die Branche nur gut sein.

  • Also Podcasts sind gerade in der jüngeren Generation (gerade U30 ...) gerade ein sehr beliebtes Medium. Die Jungs vom German Freestyle Battle machen ja auch einen. Vielleicht fehlt da noch etwas das Konzept, aber man muss sich ja überall erstmal reinfuchsen. Also ich höre mindestens 3 Podcasts zurzeit regelmäßig und weiß auch von meinem Freundes- und Bekanntenkreis, dass andere genauso viel oder sogar noch mehr hören.


    Klar muss man sich immer dessen bewusst sein, dass ein Podcaster oft einen sehr subjektiven Eindruck wiedergibt, dennoch ist es ja so, dass Leute wie Surferzyzz halt einen relativ guten Einblick in die Szene haben und das für "einfache" Windsurfer mal interessant ist, das zu hören. Und wie gesagt, ich finde, dass die beiden dort interessante Impulse geben.


    Also rrd248 hat es ja gesagt, es gibt unterschiedliche Zielgruppen, welche unterschiedlich angesprochen werden wollen. Bildet sich ja scheinbar auch hier im Forum ab. Und man darf beide nicht vernachlässigen - die Älteren nicht, aber auch nicht den Nachwuchs... Denn ohne Nachwuchs, wenn auch nicht so solvent, kann jede Sportart irgendwann einpacken. Denn es kommt die Zeit, wo auch die Jüngeren mal solventer werden und wenn sie dann noch Windsurfer sind, kann das für die Branche nur gut sein.

    ...und auch wenn es nicht mein persönliches Lieblingsformat ist, muss man anerkennen, dass der Kerl für den Sport richtig Einsatz zeigt. Tatsächlich ist Windsurfen im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten völlig unterrepräsentiert auf YT.

    Meine Freunde surfen nicht und im Gegensatz zum Kitesurfen finden sie auch wenig gute Clips auf YT, die ihnen das Gefühl vermitteln damit anfangen zu müssen.

    Er bringt Content mit viel gutem Bildmaterial. Interviews mit PWA Fahrern usw.

    Und das alles im do it yourself Verfahren...also ich finde dafür Anerkennung.

  • .... Wie nur ....:/.... haben all die „älteren“ ohne YouTube... („Content“ pffff + Bildmaterial) .... jemals zum Windsurfen finden können .....😉