COVID-19 auch Korea PWA World Cup Cancellation, Auswirkungen auf die Surf-Branche

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  • Ausgangssperre? Momentan gibt es in D. nach meinem Verständnis eine Ausgangsbeschränkung und sog. Kontaktverbot. Wenn man sich die Übertragungswege ansieht, die hauptsächlich über Tröpfcheninfektion erfolgen soll, wäre eine Ausgangssperre nicht so ein großer Schritt. Im freien ist die Wahrscheinlichkeit eine Ansteckung eher sehr gering, zumal Sicherheitsabstände ja jetzt schon angeordnet sind. Wenn die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen, sehe ich eher weiter Einschränkungen in Tätigkeiten geschlossenen Räume also beim Einkaufen (Lebensmittel), öffentlicher Nahverkehr, am Arbeitsplatz.

    Wenn schon noch stärkerer Maßnahmen, dann doch welche die etwas bringen und nicht mit der Basuka einfach draufhalten..

  • Nein, das RKI hat sich aus meiner Sicht immer sehr korrekt und vorsichtig geäussert.

    Das RKI hat - als hier im Forum die ersten schon "publizierten", dass die Kurve sich abflachen würde - dass dies statistische Effekte aufgrund Meldungsproblematiken sind (das hatte ich auch versucht euch zu schreiben).

    Das RKI hat bisher einen sehr guten Job gemacht.


    Es gibt in DT. schon 41 Millionen Fußball-Bundestrainer ... es gibt wenig aber ausreichend Virologen und Epidemiologen.


    Test:

    schnellstes Labor: 1 Tag / langsamstes, was ich kenne von 3 auf 4 Tage gestiegen.

    Es sind überall ähnliche, vergleichbare Maschinen. Das Hauptproblem hier ist das fehlende Personal für die Vorbereitung der Proben.


    Bei zunehmendem Verlauf der Epidemie ist unter funktionierender Ausgangsbeschränkung (ja, stimmt) in den Hotspots dann die Ausbreitung aufs Personal in den Kliniken und damit die weitere Verschärfung des Ungleichgewichtes Personal/Maschinen/Patienten zu befürchten.

  • hmm - ich habe gerade mal einen Vergleich angestellt, wie lange es in verschiedenen Ländern gedauert hat, bis sich die Zahl der Todesopfer (vorausgesetzt die wurden gleich definiert/dem Virus zugeordnet) von 100 auf 400 erhöht hat. Deutschland liegt da bei rund 6 Tagen, Italien/Spanien/Frankreich jeweils bei 4-5 Tage also gar nicht so weit auseinander.

    In D waren die 100 nur erst deutlich später erreicht, was es so erscheinen lässt, als ob die Kurve bei uns deutlich flacher ausfallen würde. Tut sie aber bisher kaum - wie sind einfach nur später dran :/

    In D. hatten wir rund 100 Opfer am 23.3., in Italien schon am 5.3., Spanien am 14.3. und Frankreich am 15.3. 4-6 Tage später waren es in allen genannten Ländern dann schon 400 - auch bei uns.


    So gesehen sehen die Kurven auf den ersten Blick bei uns hier besser aus als sie sind. Dir größte Hoffnung ist wohl, daß sinnvolle Maßnahmen ausgehend vom jeweiligen Beginn des Dramas früher eingeleitet wurden und besser von der Bevölkerung eingehalten werden. Wenn ich da aber gerade aus dem Fenster schaue...... :/:stupid:


    Quelle: https://ourworldindata.org/gra…y=FRA+DEU+ESP+GBR+USA+ITA


    corona.jpg

  • Mal ein ganz anderer Aspekt - zur Faktenlage, dass eben in Italien/Spanien leider deutlich mehr schwere/tödliche Verläufe festzustellen sind als in der BRD/Österreich …


    Dies wird gebetsmühlenartig mit der Mehrzahl an durchgeführten Tests begründet. Mag sein.


    Wer aber öfter in Italien und Spanien war oder sogar lebte weiß, dass das Familien-Sozialverhalten in diesen Ländern einen deutlichen Unterschied zu dem unseren aufweist: Die Familie lebt über Generationen oder interagiert über die Generationen deutlich dichter als bei uns. Quasi - kein Tag "ohne Kontakt zu Opa oder Oma " … mehr oder weniger. Wenn dann noch eine evtl. zu späte und deutliche Warnung bzgl. diesen Umstandes an die Bevölkerung ergeht …..+ defizitäre (Quantität - nicht Qualität) medizinische Versorgung dazukommt ...ist ein derartiger Verlauf wie wir ihn leider in den genannten Ländern sehen ….erklärbar ….:/

  • nein - das ist kein Grund für die Mortalität - lediglich für eine höhere Inzidenz.


    Wenn man von Phase IIb in III übergeht (also von der Lungenerkrankung zum Zytokinsturm) - dann kann einen nur ein I-bett und eine Beatmung retten (bei >80 Jahren nur in 20%).


    D.h. wenn man eben nur für einen Teil der schwerkranken Pat. noch ein I-Bett und Beatmung hat - dann müssen alle weiteren Pat. die nicht versorgt werden können (seien sie jung oder alt) in einem hohen Prozentsatz sterben.


    D.h. in einem optimalen Gesundheitssystem (was es nicht gibt // in Spanien wurde so brutal im Gesundheitssystem gespart - wie es in DT. geplant war für die Zukunft) würden aus meiner Sicht nicht viel mehr Menschen sterben als bei Influenza (anscheinend könnten aber die Spätfolgen nach I-Bett/beatmungsbehandlung viel schlimmer sein als nach Influenza (Lungenfibrose)). In den modernen Gesundheitssystemen führt Covid zur Überlastung des Systems.

  • Hier mal ne ganz interessante Website (wenn nicht schon mal irgendwo gepostet), bei der man gut nachvollziehen kann (Schieberegler), wie sich die Sachlage entwickelt hat.


    https://interaktiv.morgenpost.…en-deutschland-weltweit/#

  • Wer immer noch meint, Cor-Vid19 ist mit der Grippe vergleichbar, der sollte das hier lesen von

    einem Arzt an einer Münchner Klinik. Vorsicht: das ist NICHT beruhigend.


    https://www.zeit.de/wissen/ges…ankenhaus/komplettansicht

  • mikisb , exakt, wir sind nur später dran, man müsste die Kurve in der Tabelle viel weiter nach links ziehen und dann schaut die Sache schon ganz anders aus. Die extrem hohe Sterblichkeit in Italien und Spanien hat wohl tatsächlich mit einer extrem hohen Dunkelziffer zu tun, aber auch damit, dass die Krankenhäuser die Patienten nicht mehr versorgen können, was die Sterblichkeitsrate ebenfalls erhöhen wird.

    Unter diesem Aspekt mutet das dumme Gequatsche vom zurücknehmen der Beschränkungen besonders makaber an.