Ein Surfer versaut vielen Regattateilnehmern den Spaß

  • Ich fand das Nebeneinander von Regattafeldern und recreational Windsurfing auf dem Gardasee immer als einfach handelbar und unproblematisch. Ich kann mich da an kein Problem erinnern, dass ich da mal verursacht bzw. erlebt habe. Ich erinnerne mich an tolle Touren mit dem Besitzer der Surfschule am Capo, dem Gerri (lange her), wo wir viele Regattafelder gekreuzt, von denen überrollt, mit denen wir gesurft et cet. wurden.


    Auf Süddeutschen See'en bei der Vereinsregatta - da habe ich das dagegen oft anders gesehen. Sehr aggressive (Windsurf-Regatta-)Teilnehmer, die den See jetzt aber für sich haben (wollten), angepisste Stimmung auf dem Wasser mit den anderen Surfern, die nur Ihren WE-Spass haben wollten. Das, was ich dort als Vereinsregattas wahrgenommen habe, das war einer Gründe warum ich auf meinem Standardrevier 3 Jahrzehnte lang nicht dem Club beigetreten bin.


    Ein Punkt ist natürlich noch, dass einige Vereinsregatten mit historischen Raceboards gefahren werden. Fährt man zum gleichen Zeitpunkt ein großes Sl oder heute Foil, war das beim gleichzeitigen Besurfen in dem Seeteil, wo das Regattafeld eingeplant war, für den Freizeitsurfer erheiternd und für die z.T. etwas sehr ehrgeizigen (und aufgeladenen) Rigateristi "provozierend".

    Einige Freizeitsurfer sind nicht gekommen, wenn Segler- oder Windsurfregatten Tag war - mir war das egal. Habe versucht soviel Spaß wie möglich zu haben, ohne jemanden seinen Start, sein Rennen oder das Finish zu zerstören. Aber von der betroffenen Seeeseite bin ich auch nicht weg gegangen (war immer die mit dem besten Wind).


    Die Begleitboote sind ja schon angesprochen worden - jetztes Jahr hatte mich eines sehr spät gesehen (der Trainer an Board des Begleitbootes hatte eine Hand am Ruder und die zweite an der DSL vor seinem Gesicht, mit dem er die Optimisten-Schar gefilmt hat). Foilen vernichtet halt viel mehr Höhe als gedacht.


    ich denke, je besser und vorallem größer das Revier ist, je besser die Regattaverantwortlichen und je besser das miteinander der Regattasurfer und Segler sowie den Freizeitsurfern ist - desto weniger probleme gibt es.

  • Die Frage muss eigentlich lauten:" Können ein paar verbissene Regattafahrer hunderten Surfern den Spaß verderben, indem sie ihr Regattafeld mitten in den besten Windbreich und auch noch auf Halbwindkurs vom Ufer aus legen?


    Regattasport ist wichtig, ohne den gibt es keinen Profisport. Regatten werden lange vor dem Start angemeldet und sind in der Regel zeitlich für einen kurzen Zeitpunkt begrenzt.

    Da haben die "hunderte Surfer" Rücksicht zu nehmen.

    Allerdings ist asoziales Verhalten heutzutage ja salonfähig geworden.

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    So habe ich es für den Sportbootführerschein lernen müssen.

    Leider ist es nicht erforderlich, für das Windsurfen einen Surfschein zu besitzen. Da lernt man eigentlich auch gegenseitige Rücksichtnahme.

    Das lernt man beim Autoführerschein auch. Ob das in der Praxis hilf ...;)

    Generell hast Du aber natürlich recht. Die Regeln sollte jeder kennen.


    Auf der anderen Seite pöbeln die Begleitboote alle anderen Surfer in der Umgebung immer doof an, um ja nicht zu nahe zu kommen... , und machen ein auf dicke Bugwelle.

    Finde albern was da von manch einer Regattaleitung fabriziert wird.

  • Vielleicht war es eine SUP-Regatta, wer weiss...

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  • Ich persönlich habe in den letzten 5 Jahren bei fast keiner Regatta etwas negatives gehört. Weder von den Regattateilnehmern als auch von Freizeitsurfern. Einzig am Silvaplanasee haben vereitelt Anfänger erwähnt daß sie lieber zwischen den Läufen fahren da es ihnen sonst zu voll ist. Bei 100 Surfer und kitern die zusammen auf einem See gleichzeitig fahren verständlich, aber nach 1 Std ist das auch wieder vorbei.

  • ich glaube auch nicht, dass dies bei den großen Regatten (PWA, DWC, One-hour et cet) ein reales Problem sein wird (denn um da rein zu droppen, muss man schon sehr seltsam sein), sondern bei der Vereinsregatta des 1.FC Surf Hintertupfingen auf dem einzigen Revier mit Wind in 100 km Umkreis.

  • Ich bin letztes Jahr am Gargano auch durch eine (Windsurfer LT-)Regatta gefahren. Man musste durch deren Kurs fahren um weg vom Ufer zu kommen.

    Nach dem Start der einzelnen Heats hat sich Feld recht schnell zerstreut und man konnte Problemlos durchsurfen.

    Halbwind ist man durch die kreuzende Meute ja recht schnell durch.


    Die Ganze Zeit im Regattafeld zu surfen ist natürlich rücksichtslos...

  • ich glaube auch nicht, dass dies bei den großen Regatten (PWA, DWC, One-hour et cet) ein reales Problem sein wird (denn um da rein zu droppen, muss man schon sehr seltsam sein), sondern bei der Vereinsregatta des 1.FC Surf Hintertupfingen auf dem einzigen Revier mit Wind in 100 km Umkreis.

    Je kleiner das Event, desto mehr wird gepöbelt.

    Wenn Du aber mit 10 anderen Surfkumpels bei PWA einen Flashmob auf der Ideallinie machst, freut das die Teilnehmer natürlich nicht. Ob Du so nah rankommst ist eine andere Sache.

    Es reicht ja schon aus, wenn Du eine Zeitlang parallel zum Wind mitfährst und den "Wind klaust"

  • Es reicht je schon aus, wenn Du eine Zeitlang parallel zum Wind mitfährst und den "Wind klaust"

    Keine Angst: Bei der PWA kommen du und ich keine 2 Sekunden mit, dann sind die vorbei.8o