Verdrängt Foil das Finnensurfen?

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  • ich glaube dass in den nächsten 5-10 jahren noch brutal viel passieren wird - segeln / kiten / windsurfen / SUP - alles am foil, überall wird entwickelt und das befruchtet sich gegenseitig


    die foils die wir jetzt kaufen haben mMn eine nutzungsdauer von max 3 jahren, dann ist der entwicklungssprung so gross dass was neues her kommt.


    ausser natürlich iQfoil

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  • Ich weiß, das sehen einige anders

    Echt? Wann? Hast du da Infos?

  • Das Windsurfen war schon immer ein Nischensport und wird es auch bleiben. Daher ist die Industrie sicherlich bemüht,möglichst viele vor allem junge Leute aufs Wasser zu bringen,um den Umsatz zu steigern. Das hat mit dem Kite und Sup gut funktioniert und so wird es meiner Meinung nach auch mit Foil und Wing sein.Alles wird sich mehr od. weniger durchsetzen, aber das Windsurfern nur mit Finne wird eine relativ schwer erlernbare Randsportart bleiben. Ich betreibe es gefühlt schon ewig u. für mich ist es mit keiner anderen Sportart zu vergleichen. Allein das Kiten wäre eine Alternative für mich.

    Aber schauen wir mal, welche Überraschungen die Zukunft bringt. Ist nur meine Meinung!!

  • nicht ganz, aber fast

  • Ob das Foilwindsurfen das Finnenwindsurfen verdrängt? Niemals. Es wird sich etablieren, bzw. hat es das schon, aber die Königsdisziplin bleibt das Windsurfen.


    Foilen ist für viele eine neue und interessante Alternative. Einige finden es super, andere wiederum nicht. Im Prinzip ist es wie beim Kiten. Es wird im unteren Windbereich gerne betrieben, aber sobald der Wind zulegt, gehts ans Windsurfen.


    Ich für meinen Teil habe genügend Herausforderungen beim Windsurfen und lerne ständig dazu, wenn auch nicht in allzu großen Schritten. Von daher habe ich nie ein Verlangen etwas anderes zu machen und so geht es vielen meiner finnenfahrenden Kollegen.

  • Wenn ich Wasser, Land, Eis und Schnee zusammenrechne (surfmäßig) habe ich gefühlt 30 verschieden Geräte im Keller stehen. Wenn ich nach einer Session besonders gestokt bin, habe ich manchmal das Gefühl, nur mehr das machen zu wollen und alles andere wegzugeben. Max. 2 Wochen danach habe ich schon wieder ein anderes Equipment im Einsatz.......

  • Foil hat für Einsteiger eine hohe Hürde. Ich Stelle es mir sehr schwierig vor von Null gleich auf ein Foilboard zu steigen. Dazu nochmals mindestens 1.000€ zusätzlich für das Ding unterm Heck. Windsurfern krankt ja selbst schon an den sehr hohen Einstiegskosten.

    Ich gehe Mal davon aus, daß sich Foiler weitestgehend aus (erfahrenen und solventen) Windsurfern rekrutieren werden.

  • Ich glaube nicht, dass Foilen das Windsurfen verdrängen wird. Zum Windsurfen brauche ich Wellen, sonst macht es mir keinen Spaß. Windfoilen gehe ich gerne auf Flachwasser. Schon bei 25 kn Wind, wenn ich beim Windsurfen noch mein größtes Segel mit 5,2 m² fahre, fahre ich beim Windfoilen ein fast 30 Jahre altes 3 m², oder 3,5 m² Segel, je nach Foilgröße. Es geht alles wahnsinnig leicht, man braucht kaum ein Trapez, und kann alle 200 m bis 300 m eine Halse fliegen. Zwischen 20 kn und 35 kn nehme ich auch gerne mein SlingWing zum Foilen. Sollte es dann doch mehr Wind haben, gehe ich Windsurfen. Beim Windfoilen fahre ich gerne 25 - 30 Jahre alte Segel, da die sich in der Halse neutral verhalten und sich flach stellen.

  • Ich hab noch ein paar alte Segel. z.B. ein 5.0 qm North Wave von 1986.

    Die werde ich jetzt mal bei ebay als Foil-Segel einstellen. :)

  • Soll doch jeder machen, was er will und was ihm Spaß macht.

    Sich darüber auszulassen, ob Foilen oder mit dem LT dümpeln jemand anderem Spaß machen "darf" ist schon etwas anmaßend.


    Die Vor- und Nachteile vom Foilen wurden hier ja bereits hinreichend gewürdigt.

    Für mich überwiegen absolut die Vorteile, deshalb mach ich's und hab inzwischen sogar schon 2 Foils (hätte ich früher auch nie gedacht), ein Freerride/Freerace für Flachwasser und ein Supfoil für kleine und große Wellen.


    Am Sonntag am See war's Foil (für mich) wieder perfekt, um 13 Uhr angekommen 5.7 aufgebaut und mit dem normalen Goya Freewave 116 Board gefahren, nach einer halben Stunde ging der Wind runter, Foilboard geholt und unter's 5.7 geschnallt, 1,5 Stunden Spaß mit 2 anderen Foilern gehabt, während der Rest gewartet hat oder meistens gedümpelt ist, bis der Wind wieder aufgefrischt hat und dann wieder 1,5 Stunden klassisch gefahren, Perfekt.


    Nichtsdestotrotz fahr ich am liebsten "klassisch" in der Welle, am liebsten 2-3 Meter sideoff, aber das gibt's leider selten. Für alle die Tage, die für mich früher in die Kategorie "nach max. 1 Stunde langweilig" gefallen sind, gibt's jetzt mit den Foils neue Spielsachen, die richtig Spaß bringen.

    Aber wem das nix gibt, weil er's schon probiert hat oder aber sich nicht vorstellen kann, der soll's halt sein lassen.


    Inwieweit die Industrie mit den Foils eine neue Umsatzquelle hat ist tatsächlich spannend.

    So groß wie Kiten wird's nie werden, dafür ist es zu anspruchsvoll. Zum Glück.

    Von den (guten und/oder auch weniger talentierten) Kitern gibt's schon genügend, die die Spots überfüllen und einem im Weg rum fahren. Wenn jetzt auch noch Heerscharen von Windfoilern dazu kommen wird's richtig unentspannt.

    Macht also nix wenn die "klassischen" WIndsurfer dann am Ufer bleiben oder nur in Lee rumdümpeln.


    Alex

  • Das musst du mir erklären.


    Bei der aktuellen Foil Form sind immer alle Teile im Wasser, egal ob du sie brauchst, oder nicht. Der Mast und die Fuselage haben null Auftrieb, nur Drag.



    Mit einer anderen Realisierung (z.B. Triangle) wird die benetzte Fläche immer kleiner, jede Fläche hat auch Auftrieb (wenn auch nur zu 30°)


    Da eh aktuell klar ist, dass man zum Foilen ein eigenes Board braucht, wird auch das Foil noch verändert werden und wir bekommen endlich das was wir schon lange gebraucht haben... eine neue Box zum Befestigen des neuartigen Foils...


    abwarten


    Grüße

    teenie

  • Ich gehe davon aus, dass man analog zu den Seglern mehrere Foils braucht, also mindestens 2-4.

    Und wenn man dann die Flächen addiert, dürfte das mehr sein als das, was aktuell noch im Wasser verbleibt.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • das foilen wird das Windsurfen nicht ersetzen, sondern ergänzen.

    An unserem kleinen Binnensee foilen mittlerweile 26 Windsurfen und erleben Spaß bei 3 beaufort, die ersten foilen auch bei 7-8 Beaufort sensationel.

    Im freeride und freestylbereich kann außerdem jedes Board kostengünstig umgebaut werden.

    Nach unseren Erfahrungen klappen 90 Liter Freestyle genauso wie 140 Liter freerider.

    Echt spannend zu sehen und auf alle Fälle bereichernd...

  • Oft fehlt in vielen Revieren einfach der ausreichende Wind.

    Im unteren Windbereich werden die Foils großteils das Finnensurfen ablösen, aber nicht ganz verdrängen.

    Ebenfalls erwarte ich noch bei den Segeln neue performantere Shapes.

    Das Windsurfen wird in den kommenden 5 Jahren insgesamt nochmal schneller.


    Darüber hinaus gibt es bald mit E-Antrieb endlich serientaugliche Konzepte.

    Resultierend kann dann über eine kurze Distanz bei flaute elektrisch gesurft werden (ausklappbarer e-Motor).

  • Beim Fahrrad fahren hat man schon genug von diesen Oberloser. Die brauchen wir jetzt nicht auch noch auf dem Wasser. Wenn ich mit dem Fahrrad und Anhänger zum Windfoilen fahre, überhole ich oft Fahrräder mit E-Antrieb.

  • @ mafa & Blitz


    klar gibt es e - antriebe, die sind ok und gut für die die es mögen, aber definitiv nicht thema dieses threads - wie kommt ihr da drauf?

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