Wassersporthelm zum biken?

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  • In meinen Surf Anfängen habe ich bei Hack 'nen Helm getragen. Mit Gitter und einem Tragekomfort als würde er mit Spax-Schrauben am Schädel fixiert.


    Wenige Jahrzehnte später...:/ habe ich nun einen Mystic MK8X anprobiert. Sehr angenehm, könnte bei Hack wieder eine Option werden.

    Die Investition würde mir leichter fallen, wenn ich ihn auch zum gelegentlichen biken mit dem MTB nutzen könnte. Da nutze ich bisher einen einfachen Helm.


    Im Web finde ich dazu nix, nur den Hinweis: "nur für den Wassersport". Ist meine Idee also Quatsch?

    Die nette Verkäuferin auf der Boot meinte heute, dass er natürlich auch für alle anderen Sortarten geeignet wäre. Aber im weiteren Gespräch war sie nicht so kompetent...

  • Also ehrlich gesagt glaube ich, dass die Schutzwirkung von (guten) Fahrradhelmen deutlich besser (weiter entwickelt) ist, als bei normalen Wassersport-Helmen.

    Beim Biken kommt es mir außerdem noch auf gute Belüftung und einen ordentlichen Tragekomfort an. Der wird u.a. durch saugfähige Einlagen erreicht, die ich beim Surfen nun gerade nicht haben will...

  • In meinen Surf Anfängen habe ich bei Hack 'nen Helm getragen. Mit Gitter und einem Tragekomfort als würde er mit Spax-Schrauben am Schädel fixiert.

    Das war bestimmt ein Eishockeyhelm mit Torwart-Visier.

    Eigentlich sind die Helme nicht schlecht und lassen sich gut an die Kopfform anpassen.

    Das Visier kann man demontieren, aber sie rosten halt an den Schraubeinsätzen.


    Fahrradhelme halten m. Mn. am wenigsten von allen Helmen aus. Sie bestehen fast nur aus Schaum.

    Auch sind sie lediglich zum Radfahren geeignet.


    Die meisten „Surfhelme“ sind m. Mn. nur umgelabelte Skatehelme, also zugekauft und daher ziemlich stabil. Sie schützen vielfach besser als Fahrradhelme. Sie haben eine Hartschale und darunter Schaum. Außerdem schützen sie auch den Hinterkopf, was beim Windsurfen wahrscheinlich nicht nötig ist.

    Anders als Fahrradhelme überstehen sie etliche Stürze, eigentlich unbegrenzt, Fahrradhelme kann man nach einem Sturz manchmal schon entsorgen, bzw. man sollte sie dann entsorgen.


    Natürlich sind sie durch die Hartschale schwerer als Fahrradhelme und haben, wie schon erwähnt, keine so gute Belüftung, die sich im Sommer bemerkbar machen könnte. Auch haben sie kein Insektennetz, aber da es bei uns seit ca. 10-15 Jahren so gut wie keine Insekten mehr gibt, sollte das kein Problem darstellen.

    Die Skatehelme gibt es auch mit VA-Schrauben für Wassereinsatz.

  • In meinen Surf Anfängen habe ich bei Hack 'nen Helm getragen. Mit Gitter und einem Tragekomfort als würde er mit Spax-Schrauben am Schädel fixiert.

    Das war bestimmt ein Eishockeyhelm mit Torwart-Visier.

    Eigentlich sind die Helme nicht schlecht und lassen sich gut an die Kopfform anpassen.

    Das Visier kann man demontieren, aber sie rosten halt an den Schraubeinsätzen.

    Das ist ein Spieler-Helm mit Gitter. Aber du hast ansonsten recht, die sind eigentlich sehr bequem und auch

    für Wassersport ganz gut geeignet, je nach Modell. z.B. der alte „Gretzky-Helm“ von Jofa ist superleicht und

    stört sicher nicht.


    Ich finde, beim Surfen muss der Helm keine Hartschale haben. Ich nutze diesen alten Fahrrad-Helm.

    Superleicht, nimmt kein Wasser auf und gut durchlüftet, den merkt man kaum.

    https://www.picclickimg.com/d/…ight-Fahrradhelm-Helm.jpg

  • Moinsen,


    mein Tipp als Surfer und Radsportler ( und ehemaliger Eishockeyspieler )


    Beim Radfahren kommt es wie schon erwähnt vorrangig auf das Gewicht und die Belüftung an. Deshalb sind die Belüftungslöcher/-schlitze mitunter sehr groß. Da man aber eher großflächig auf den Asphalt knallt ist das nicht wichtig. Früher fuhr man sogar nur mit so nem Sturzring aus gepolstertem Leder....

    Zudem muss der Helm sehr gut passen, damit er durch die Beschleunigungskräfte beim Sturz nicht verrutscht oder gar wegfliegt.


    Beim Surfen ist das anders. Ein Kontakt mit Mast oder Gabelbaum wirkt sich anders aus! Da sind große Belüftungsschlitze nicht unbedingt hilfreich.

    Und ob der Schaum-/Kunststoff eines Radhelmes seewasserbeständig ist? Und so ne Presspassung muss auf dem Wasser für Otto Normalsurfer auch nicht sein. Leichtes Gewicht schon.


    Ich würde es nicht tun. Unser Sport ist so teuer, dass ein Helm nun wirklich keine Rolle spielen sollte. Wenn man wie Du 3 Bretter hat sowieso nicht. ;)


    Aloha

    DonRon, der Mann mit den 4 Rad- und 2 Surfhelmen :) ( Der Eishockeyhelm ist schon lange in der Tonne )

  • Moin,


    der gezeigte Römer ist sicher kein moderner Fahrradhelm, schützt wahrscheinlich genausogut wie ein aktueller Helm, wenn er die Normen denn einhält. Allein bei Fahrradhelmen gibts enorme Unterschiede, je nachdem ob es eher aerodynamisch oder in den MTB-Downhill geht.

    Ich habe mir letztes Jahr nach 10Jahren einen neuen Rennradhelm besorgt. Die Unterschiede sind wahnsinnig groß. Das Teil ist superleicht, super belüftet und wirkt doch recht filigran.

    Dabei war mein alter damals auch nicht billig.


    Auf dem Wasser, wenn es sein muss, trage ich einen normalen Garth. Ich kann mir gut vorstellen, das Belüftungsöffnungen kontraproduktiv auf dem Wasser sind, Wasser ist ja nicht fest und glatt wie Asphalt. Der Helm hat zudem kein leichtes Styro, sondern ist recht fest und dünn geschäumt mit einer sehr harten glatten Schale. Am ehesten vielleicht mit einem Paddelhelm vergleichbar.


    Man müsste sich fragen, wobei der Helm vorrangig schützen soll, ich hatte mir den Garth zum Kiten angeschafft, da ist beim Handling an land immer ein gewisses Restrisiko.

    Die Horrorvision Mast auf Kopf ist wahrscheinlich doch sehr selten, wer weiß?


    So ein Garth kostet doch nicht die Welt, ein vernünftiger Radhelm ist locker auch unter 30,-€ zu bekommen, man muss nicht gleich 120,- und mehr für die leichten ausgeben.


    Genaue Untersuchungen dazu wären notwendig, wirds aber wohl kaum geben, der Windsurf-Markt ist einfach zu klein...


    Also ich jedenfalls würde weder mit Radhelm aufs Wasser noch mit nem Wassersporthelm aufs Rad gehen, aber jeder wie er mag.


    Grüße

    teenie

  • Moin, hatte auf Fehmarn mal nur meinen ConceptX Surfhelm dabei und dachte, wenn ich zwischendurch Rad fahre, kann ich den dann einfach aufsetzen. Allerdings wurde das so warm unter dem Ding, dass ich es nicht ausgehalten habe (Sommer). Zudem hatte der Helm auch noch Schaumstoff über den Ohren, was das Hören deutlich eingeschränkt hat - im Straßenverkehr nicht gut! Ich würde dir wegen der Belüftung und dem Hören auch zu einem richtigen Fahrradhelm raten.


    Zum Surfen habe ich jetzt übrigens auf einen Mystic Helm gewechselt, deutlich angenehmer als ConceptX ;-)

  • Und zum "Horrorszenario" Mast auf Kopf - also ich bin noch in der Aufsteigerphase und habe den Mast insbesondere beim Beachstart üben öfters auf die Birne bekommen (fragt mich nicht, wie ich das immer wieder geschafft habe :D ). Ich glaube, beim Erlernen vom Windsurfen schätzt man doch noch dann und wann den Winkel vom Wind falsch ein und schwupps kommt einem Segel und Mast entgegen. Mit der Zeit hatte ich aber den Dreh raus und meine Mast-auf-Kopp-Fälle haben sich deutlich reduziert. Mit der Zeit lernt man auch, wie man beim Stürzen Schlimmstes verhindern kann (Gabelbaum festhalten, Liegestützposition usw.). Inzwischen trage ich den Helm aus Gewohnheit und einfach für den Fall der Fälle. An kalten Tagen schützt er auch ein bisschen vor Kälte und im Sommer vor der Sonne.


    Aber so ein bisschen lese ich raus, dass du eh schon routiniert bist, oder? ;-)

  • ich bin auch eher der freund von individuellen helmen


    einer fürs sportliche radeln, ein dirthelm zum einkaufsradeln in der stadt und ein moderner eishockeyhelm zum windsurfen (ohne gitter)


    beim radlen gehts mir um belüftung, schweisstransfer, beim stadthelm muss die strinlampe drauf, waschbare stoffeinsätze finde ich ggf auch gut


    beim windsurfen muss die passform/anpassbarkeit noch besser sein, keine stoffpads etc. - und ich will auch den hinterkopf geschützt haben - denn wenns ballert und besonders beim defi weis man nie was von hinten kommt


    unterschiedliche bauformen gibts bei allen helmarten, das würde hier ein buch geben - aber helme sind verbrauchsgegensatände und müssen immer wieder mal getauscht werden - besonders nach einem mittleren schlag, besonders wenn als dämpfungsmaterial EPS verwendet wird. der grad der schädigung ist kaum abzuschätzen und evtl. ist die verbliebene schutzwirkung beim nächsten ereignis dann zu gering.


    je nach material sollte man auch keine aufkleber draufkleben - das kann zu spannungsrisskombination führen.

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Moin,


    der gezeigte Römer ist sicher kein moderner Fahrradhelm, schützt wahrscheinlich genausogut wie ein aktueller Helm, wenn er die Normen denn einhält.

    Genau, der ist über 20 Jahre alt. Die heutigen Normen hält er sicher nicht ein. Er hat, wie gesagt, keine Hartschale.

    Er hat eine schlagfeste Außenhaut und innen weiche Schaumpolster (beides hat ein heutiger Fahrradhelm nicht),

    er ist recht dünn und hat nichts, was sich mit Wasser vollsaugen könnte.


    Eigentlich der ideale Windsurfhelm.


    Ich habe 4 verschiedene Eishockey-Helme, die sind aber alle schwerer und „größer“.

  • Ne Menge interessanter Meinungen. Vielen Dank an Alle!


    Ich möchte ja nicht den Fahrradhelm auf dem Wasser nutzen sondern den Surfhelm auf dem Bike.
    Da ich ja schon den Aldi-Fahradhelm (Modell Ninja-Turtl <X) habe, werde ich wohl mal den Mystic holen und dann weiter schauen....