Knicke im Segel schlimm?

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  • Stopp,


    die Stossstange bei Autos ist dazu da, Stöße zu absorbieren.

    Hinzu kommen noch die Vorgaben im Fussgängerschutz.


    Also, die Stossstange bzw. die gesamte Konstruktion ist nicht auf eigene Unversehrtheit ausgelegt, das gilt nur bis zu einer sehr geringen Geschwindigkeit.


    Ein Waveboard welches nachgibt beim Doppelloop, damit der Rider sich nicht den Fuss verstaucht, das gibts wohl noch nicht.... oder bist du dran, Bouke?


    Grüße

    teenie

  • Glücklicherweise ist dass mit dem Fußverstauchen nicht so häufig, wenn man den loop mit nem Segel mit knicken springt. neben dem, dass sie nicht schlimm sind, verlangsamen sie auch die Rotation und den Abstieg aus der Stratosphere weshalb man gar nicht so stark aufschlägt...

  • mMn müssen waveboards "rundum" sehr robust sein, weil überall einschläge kommen können. bei slalom sind die belastungszonen deutlich besser einzugrenzen.


    und ich glaube auch dass slalomboards schneller getauscht werden als waveboards - oft dem jährlichen modellwechsel folgend



    Natürlich ist das so und die ganze Diskussion ist so blödsinnig, da schon 100x geführt.

    So lange die Leute meinen, dass ein SL auch zum Freestylen oder Freeriden geeignet ist, brauchen die sich nicht über dessen Defizite in Sachen Haltbarkeit beschweren und behaupten, dass die Boards nix (mehr) sind und nur noch ein Custom das einzig Wahre ist. Ein Freerider ist schon völlig anders konstruiert als ein SL und sollte in der Regel mehr Verstärkungen in den Stresszonen Nase usw. haben als der SL, ein Wave ist nochmal anders. Das wieder auf Cobra zu reduzieren, ist noch blödsinniger. You get, what you pay ist deren Devise an die Marken. Und da bei einigen Minimalismus vorherscht, muss das nicht zwangsläufig für alle Cobra-Fabrikanten gelten.



    Es gibt aber in allen 3 Bereiche mehr Fahrer die eher schonend fahren, sowohl für dem Material als Körper. Solche Kunden landen denn eher bei Totti.


    Ja, is klar. Was soll man jetzt auch von dir neutrales erwarten.

    :bonk:

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  • Warum sollte jemand, dessen Board in der 2. oder 3. Saison weich wird, sich noch an den Händler wenden? Der ist doch längst raus. Klar landen die Dinger dann bei den Reparateuren.

  • Warum sollte jemand, dessen Board in der 2. oder 3. Saison weich wird, sich noch an den Händler wenden? Der ist doch längst raus. Klar landen die Dinger dann bei den Reparateuren.

    Eben. Hier geht es nicht um Gewährleistung sondern um Qualität.

    Wenn ich eine Miele Spülmaschine für 1200€ kaufe, habe ich auch nur eine 2 jährige Gewährleistung.

    Wenn die Spülmaschine dann nach 3 oder 4 Jahren kaputt geht, ist es keine Reklamation sondern eine Reparatur - aber eben trotzdem eine b***** Spülmaschine für zu viel Geld.


    Bei Boards sehe ich das ähnlich. Zwar gehen die wenigsten Boards bei "normaler" Benutzung in der Gewährleistungsfrist kaputt, allerdings sind sie eben nicht optimal - für meinen Anwendungsprofil- konstruiert.


    Zum Thema "normale Benutzung": Solange die Hersteller es nicht schaffen, wenigstens ein Handbuch zu liefern, bei dem der jeweilige Anwendungsbereich definiert wird, ist die Diskussion über normalen Gebrauch lächerlich.


    Bei einem Custom kann ich das Board speziell für mich verstärken oder eben anpassen lassen. Damit passt es dann speziell in mein Anwendungsprofil.

    Was mache ich, wenn ich ein Freeraceboard ohne tiefgelegte Mastspur haben will, weil das Board sonst dort regelmäßig eingedellt wird?

    Was mache ich, wenn ich 100 kg wiege und den Standbereich verstärkt haben will?

    Bei einem Custom kann ich eben das bekommen, was ich brauche.

  • Customboarddiskussion = immer wieder interessant, wenn auch schon oft gehabt.

    Wie wäre es mit einem neuen Trööt dafür? Vielleicht sowas wie "Custom vs. Serie. Sinn und Unsinn von persönlich angepassten Boards."


    Dann können hier weiter geknickte Segel besprochen werden...

  • Wieviele Boards gehen denn wirklich aus mangelnder Qualität kaputt?

    Wenn man sich den Gebrauchtmarkt bei Slalomboards anguckt, sind da viele der beschädigten Boards welche mit kaputten Nasen.

    Wieviele Boards werden weich durch Wassereinbruch, fehlerhafte Lagerung etc?


    Mein Cobraboard aus 2008 ist immer noch top, ok der Shape nicht mehr so richtig, daher wurde es auch ersetzt.


    Wessen Fahrkönnen in der Welle und vor allem beim Sprung ist so hoch, das er die Boards wirklich kaputt springt? Gehen sie nicht eher davon kaputt, weil der

    Urlaubssurfer mal wieder platt gelandet ist?


    Grüße

    teenie

  • vielleicht aber auch weil sich der urlaubssurfer nicht nur sorgen um knicke im segel machen sollte, sondern auch sein fahrkönnen, einsatzbereich und erwartungen besser einschätzen sollte ( gilt natürlich nicht für alle) wenns mit dem landen nicht so sicher geht halt nicht das allerleichteste promodel holen - oder erwarten dass ein renngerät 3 saisonen top bleibt oder unkaputtbar ist. kann man mit customs tlw ein wenig kompensieren, aber die eierlegende wollmilchsau schafft auch ein custombauer nicht.


    und 500g mehr oder weniger werden mMn sehr oft überbewertet.


    SL customs sind ja besonders "fragwürdig" weil die ja eigentlich bei regatten bewegt werden sollen, und eigentlich bei regatten serienpflicht besteht. und je nach regatta und platzierung wird das auch kontrolliert (tlw) - also das mega custom shapen lassen und dann meisterschaft gewinnen wollen wird eher zum DSQ führen

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Zum Thema "normale Benutzung": Solange die Hersteller es nicht schaffen, wenigstens ein Handbuch zu liefern, bei dem der jeweilige Anwendungsbereich definiert wird, ist die Diskussion über normalen Gebrauch lächerlich.

    Eigentlich brauchte man dazu nur die entsprechende Werbevideos anschauen. Hämmern die vollgas über Chop? Sollte das 2-3 Jahre möglich sein. Es sei die offerieren 2 Bauweisen mit ein extrem Leichtbauweise mit eingeschränkte Garantie. Springen die Loops, Pushloops etc. in höhe? Das Gleiche.

    Ich sehe aber nicht so viel Unterschied in Haltbarkeit zwischen den leichtere oder schwerere Bauweisen. Meist reduziert sich der Unterschied auch nur auf dem Aussenlaminat und gibt es kaum Unterschiede beim Innenaufbau. Ein Loch kann man noch reparieren. Lebensdauer kommt aber von Innen.

  • Wenn ich diese Diskussionen bzgl. der Haltbarkeit lese, dann frage ich mich immer, was da noch Nachts zum Träumen übrig bleibt.


    Ich bin bei Totti, you get what you pay for. Cobra macht sicherlich so gutes Handwerk wie all die Custom-Schmieden.


    Zum Thema Slalom: 1+1=2 sag ich nur. Da die Serienbretter in der PWA fahren müssen ist ein Slalom per Definition ein rohes Ei. Simple as that. Ich kann nur sagen, wer ein Slalom kauft ist selber schuld. Die sind nur für eine Saison ausgelegt. Eben weil es Rennsport ist.

    Wenn Du DTM im Motorsport fährst, dann wunderst Du Dich auch nicht über den Verschleiß und die Kosten.
    Aber Freizeitsurfer, die unbedingt "Rennsportmaterial" fahren müssen, verstehen die Welt nicht, wenn es kaput geht.

    Ich bin sprachlos ( wie so häufig )

  • Ich finde das schwierigste bei einem echtem Custom ist das Shapergespräch. Wir die Kunden, müssen unser Können real einschätzen (echtes Problem), sagen wofür wir es wollen (Revier, Wind et cet.). Da ist soviel Platz für echte Fehler - induziert meist vom Kunden.


    Bez. Material und Qualität - auch Customs gehen kaputt, sei es aus Fehler des Anwenders wie auch des Shapers (hatte einmal: Vacuumschraube nicht gebohrt).

    Ich denke, dass die Qualität von Cobra mit Ihrem Industriestandard sehr sehr gut ist und man als Kunde ein top-gefertigtes Industrieprodukt bekommt, das funktioniert (und ich weiß leider nicht, welcher Hersteller die bessere Technik bei Cobra bestellt und welcher nicht).


    Vor paar Jahren hat eine der ältesten Uhrenmanufakturen, Vacheron Constantin, eine "Customuhr" aufgelegt. Man konnte/kann alles an seiner Uhr selber aus verschiedenen Modulen, Formen, Designs, Materialien aussuchen. Diese von sehr reichen Individuen selbst und stolz gestalteten Uhren sahen einfach schlecht aus :-)

    Die Hausdesigner haben es tausend mal besser hinbekommen als die Kunden mit "vorgefertigten" Versionen.

  • Hallo Schobihh,


    bevor ich auf Deine Aussagen im Einzelnen eingehe - vorab:



    Ich fahre Serienboards aus den Jahren 2004, 2005, 2015,2016 und 2017 ( hui ...da muss mal wieder was her …. is ja bald 2020 und viorher Weihnachten ... :)) - und bin sowohl mit den Fahrleistungen als auch der Haltbarkeit - aller Jahrgänge durchaus zufrieden - sehr sogar.


    Im übrigen auch ein Slalom-Board - welches jetzt auch nicht gleich zerbröselt - die 2.te Saison - ist immernoch fast wie neu ...liegt schon auch am Umgang vor allem ausserhalb des Wassers … so kann ich die Aussage - hält nur 1 Saison - so nicht bestätigen ...


    Allerdings fahre ich auch Customs - schon seit 1989 - bis heute.


    Die Performance der Verarbeitung von Cobra ist sicherlich zum Stand heute durchaus in Ordnung (war sie aber def. nicht immer - ich hatte eine Reihe Laminate von Cobra in der Hand ....) und für viele "user" sicher völlig ausreichend.



    Das aber bei Cobra ein ebenso gutes Handwerk wie bei - allen ??? - Custom-Schmieden gemacht wird ….puhhhh - würde ich so nicht unterschreiben. Ich kann hier nichts beweisen - aber letztendlich ist die Fabrik Cobra schon auf Stückzahlen getrimmt - und wie gesagt der "Output" ist ja auch in Ordnung.


    Aber wer jemals die Akribie (Stundenlang) und Hingabe bei der Verarbeitung von so einigen der Custom-Schmieden live gesehen hat ….

    Also meine "Shaper" haben genau genommen sogar zu viel gegeben ….. ich spreche hier von Boards der 5Kg-6 Kg Klasse welche noch heute (mehr als 10 Jahre Einsatz) guten - bis sehr gut Zustand aufweisen....


    Was so lange hält ist letztendlich nicht wirtschaftlich - für den Hersteller ...und alle Stunden welche er am Board gearbeitet hat - bekommt er auch nicht zum Stunden-Preis meiner Autowerkstatt bezahlt …..


    Ich denke aber - bis heute haben die existierenden Custom-Hersteller einen eigenen Anspruch an die Qualität Ihrer Erzeugnisse - meist kennt man die Abnehmer eben pers. ….- und möchte eben auch keine derbe Reklamationsrate haben.



    Beide Bordgruppen/ Herstellungsverfahren - Serie / Custom - haben ihre volle Daseins-Berechtigung ...wir "Verbraucher" ...haben hier das Glück wählen zu können …..(niemand bietet mir an mein Auto genauso zu bauen wie ich es will ….. oder.....;)) ….


    Für mich gibt's da kein gut oder schlecht...ich wähle das jeweilige Board, welches zu meinen Einsatzvorstellungen passt.....

  • Für mich gibt's da kein gut oder schlecht...ich wähle das jeweilige Board, welches zu meinen Einsatzvorstellungen passt.....

    Da sind wir doch einer Meinung. Und wenn Dein Serienslalommaterial länger hält, freu Dich doch. Aber beschwer Dich nicht, wenn es nicht langer hält. Denn dafür ist es nicht ausgelegt.


    Nachtrag zu Cobra: Die bauen mit Formen. Etwas besseres für Genauigkeit gibt es nicht. Da ist die Genauigkeit, was so einige Custom workshops, die die CNC Machine nicht bedienen können, schlechter. Aber hey, es natürlich überall Ausreisser. Ich sag mal, wenn ne Custom Schmiede 400-500 Bretter im Jahr baut, dann haben die auf einmal die gleichen Problem, oder vielleicht sogar noch größere als Cobra. Da bin ich mir sicher. Denn so eine Bastelbude muss doch erstmal den Sprung zur "quasi Serienfertigung" schaffen. Und die Firma die ich kenne, hat den Sprung noch nicht geschafft. Aber dass die Bretter ein bisschen krum sind, das fällt doch den Kunden gar nicht auf. Oder sie wollen es nicht wissen. Und wer von diesen kleinen Bastelstuben kann davon leben? Wenn die professionelle Preise verlangen würden, dann würde es schnell wieder dunkel in der Szene.

  • ….hey schobihh ...WIR sins im faschen Thread … da läuft schon seit ein paar Stunden der "offzizielle" Custom vs. Serie ….Totti ist schon arg genervt …. egen der Dauerweiderholung des Themas …


    Ich zieh mal um ….:thumbup:

  • Da sind wir doch einer Meinung. Und wenn Dein Serienslalommaterial länger hält, freu Dich doch. Aber beschwer Dich nicht, wenn es nicht langer hält. Denn dafür ist es nicht ausgelegt.


    Nachtrag zu Cobra: Die bauen mit Formen. Etwas besseres für Genauigkeit gibt es nicht. Da ist die Genauigkeit, was so einige Custom workshops, die die CNC Machine nicht bedienen können, schlechter. Aber hey, es natürlich überall Ausreisser. Ich sag mal, wenn ne Custom Schmiede 400-500 Bretter im Jahr baut, dann haben die auf einmal die gleichen Problem, oder vielleicht sogar noch größere als Cobra. Da bin ich mir sicher. Denn so eine Bastelbude muss doch erstmal den Sprung zur "quasi Serienfertigung" schaffen. Und die Firma die ich kenne, hat den Sprung noch nicht geschafft. Aber dass die Bretter ein bisschen krum sind, das fällt doch den Kunden gar nicht auf. Oder sie wollen es nicht wissen. Und wer von diesen kleinen Bastelstuben kann davon leben? Wenn die professionelle Preise verlangen würden, dann würde es schnell wieder dunkel in der Szene.

    Das es Custom Schmieden gibt die nicht gerade genau arbeiten stimmt sicher. Und da gibt es auch welche die schlimmer sind als Cobra. Aber auch aus Cobra habe ich schon einiges an asymmetrische Bretter kommen sehen. Und denn zwar jedes Brett weil den Protos die abgeformt würden solche Fehler hatten. Einige Marken shapen deren Protos noch von Hand und anscheinend nicht immer sehr genau. Sogar mal einer der vorher gebrochen war und wieder zusammenlaminiert wonach der Form dieser Huckel Im Boden hatte von den Flicklaminat. Wir bekommen hier viel zur Reparatur, denn ist es einfach mal nach zu messen und auch sieht man schon einiges aufs Auge. Finnenkasten die schief sitzen passiert bei Cobra auch. Bei uns nicht weil die CNC auf dem 0,1mm gefräst werden und wir ein System haben um die Bretter zu positionieren. Auch kenne ich einige andere Brettreparateure. Und wir sehen auch was drinnen steckt oder was nicht. Was richtig zusammen geklebt war und was nicht usw.


    Vom Shape her ist es auch nicht so schwierig. Ich brauche von den Kunden vor allem den Infos über welche Bretter er besitzt, welches er noch so kennt und wie er die so empfunden hat. Das ist der Basis. Ich kenne so gut wie jedes Brett und wenn nicht suche ich es. Der Kunde kann denn angeben was er besser haben möchte, welchen Bereich es im Vergleich zu diesen Bretter abdecken sollte und ich sage denn was ich für möglich erachte und garantiere das auch.