Race-Segel 5,5 m2 - weit runter fahren

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  • Für die kommende Saison plane ich mir ein Freeride Board um die 120L anzuschaffen.

    Das Board geht bis etwa 5,5 qm runter (Herstellerempfehlung). Ich möchte das Board jedoch möglichst bei starken Wind (bis 7 Bft - ich wiege etwas über 90kg) noch ausreizen, ohne ein kleineres Brett zusätzlich herzunehmen, und ohne noch kleineres Segel herzunehmen.


    Bei stärkeren Wind kann ich noch mit Finne was ausgleichen etc., habe aber eine andere Überlegung.

    Weil ich viel am Lago oder in NL surfe, habe ich gedacht ein Race oder Freerace Segel herzunehmen, und aufgrund einer höheren Druckpunkstabiltät des Race Segels mit dem 5.5 Race sogar ein 5.0 Wave und 4.5 Wave abzudecken.

    Geht diese Überlegung auf?

  • wenn DU wirklich ein 5.5er Racesegel fahren möchtest, brauchst du richtig "E..er" in der Hose

    DU solltest dann wirklich wissen, was DU tust .... sehe ich bei deiner Fragestellung ÜBERHAUPT NICHT ... sprich, ein 120 ltr Freerideboard ist VÖLLIG unpassend für ein 5.5er RACEsegel, wenn du letzteres "bestimmungsgemäß" einsetzen möchtest (ich bin mein 5.6er bei 45kn in Böen gefahren, das Segel war nicht das Problem ;-))


    Das Problem ist bei 7 bft das viel zu große Brett und nicht das (zu kleine) Segel


    Wenn du gut bist, kannst du bis 7 bft auf Glattwasser auch 7.0 oder 6.2er Racesegel fahren, was dann einem 4.5er oder 5.0er Wavesegel entsprechen würde

  • Das wäre als wenn du in deinen alten Ford Fiesta einen Porsche Motor reinbaust. Laufen wird's schon, aber in der ersten Kurve fliegst du raus.

    Kannst du das Brett schon genauer spezifizieren, wirklich ein Freerider oder ehr ein Freeracer, denn mit dem Kommt man der Sache schon näher

  • Lago bei 7bft heißt 4.5er Segel und 95l Brett, besser kleiner, außer du bist bei Vento in Torbole aber da sind es max 6 bft.


    Freerider sind nicht für Racesegel geeignet, das ist zumindestens meine Erfahrung.

  • Das wäre als wenn du in deinen alten Ford Fiesta einen Porsche Motor reinbaust. Laufen wird's schon, aber in der ersten Kurve fliegst du raus.

    Kannst du das Brett schon genauer spezifizieren, wirklich ein Freerider oder ehr ein Freeracer, denn mit dem Kommt man der Sache schon näher

    marli

    meinst du ernsthaft, das bei 7 bft ein 120 ltr Brett sinnvoll mit einem 5.5er RACEsegel zu fahren ist ?

    ich fahre 5.5m2 Racesegel auf einem max 55cm breitem Brett (ca. max. 90 ltr)


    bei 7 bft Slalomgeraffel zu fahren, ist schon eine Herausforderung, aber dann nen ca. 65-70cm breites Brett ?


    jep. Lago Vento heißt dann wirklich fast immer Waveslalomzeug (ausser Laufer, Dunki, AA, Robby & Konsorten, die ich dort schon erlebt habe)

  • Soll das 120l Brett eine One-Board Lösung werden?


    Ein normales 5,5er Segel auf 120l Brett funktioniert schon nicht wirklich gut.

    Ein 5,5er Slalom Segel wird der Horror werden, weil das Brett einfach viel zu groß ist.


    Ich bin nochmal 20kg schwerer als du und bekomme wenn mein 6er Segel gut angepowert ist mein 125l Brett kaum kontrolliert, auch mit kleiner Finne.

    Da fahre ich dann lieber was um die 100l.


    So viel Wind hat es aber ja zum Glück nur selten X(

    In Malcesine geh ich normal immer mit 6,7 oder 7,8 und dem 125l Brett raus.

  • zunächst mal war das eine Fragestellung ob das so aufgeht, und keine „Meinung“ .

    Wenn ich vorher alles wüsste, müsse ich keine Frage stellen.

    Einige scheinen da nicht richtig zu differenzieren.


    Für Wind bis 7 Bft war bei mir eher auf NL = Holland fixiert.

    Neben Race hatte ich übrigens auch Freerace ins Spiel gebracht.

    Und nun, was jetzt?

    Geht nicht, alles scheiße?


    Das Resümee für mich ist, dass ich nochmals eine Stufe mit Brettvolumen runtergehe.

    So, dass ich ein Wave 5.0 fahren kann, und dann mit kl. Finne ein 4,5 reinquetsche.


  • Das Resümee für mich ist, dass ich nochmals eine Stufe mit Brettvolumen runtergehe.

    So, dass ich ein Wave 5.0 fahren kann, und dann mit kl. Finne ein 4,5 reinquetsche.

    Ja. Wenn ich mit einem Brett leben müsste (Gott bewahre), wäre es ein klassischer relativ schmaler Freerider mit 115l. Geht von 7.8 qm bis 5 qm bis volle 6 Bft. Bei 7 Bft. und 4,5 qm: vielleicht, habe ich noch nicht selbst ausprobiert.

  • das passt hinten und vorne nicht wie schon oben geschrieben


    ich wieg um die 74 und fahr auf meinem 95er frace freeracesegel von 7,0 bis 5,2 und das 5,2er ist schon grenzwertig, je nach revier oder böigkeit.


    auf dem 82l slalom dann 4,6 bis 5,8


    alles segel mit 2 oder 3 camber


    die angabe 5,5 auf deinem freerideboard bezieht sich vermutlich auf freeridesegel, das wird bei race irgendwas 6,5 bis 7 sein


    ein 120er bei 7 bft wird auch mit 90lg nicht viel spass machen

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti


  • Das Resümee für mich ist, dass ich nochmals eine Stufe mit Brettvolumen runtergehe.

    So, dass ich ein Wave 5.0 fahren kann, und dann mit kl. Finne ein 4,5 reinquetsche.

    Ja. Wenn ich mit einem Brett leben müsste (Gott bewahre), wäre es ein klassischer relativ schmaler Freerider mit 115l. Geht von 7.8 qm bis 5 qm bis volle 6 Bft. Bei 7 Bft. und 4,5 qm: vielleicht, habe ich noch nicht selbst ausprobiert.

    Ziel ist es mit möglichst wenig Equipment viel abzudecken ;)

    Der 2020er JP Magic Ride ist schmal geschnitten, und geht in etwa in diesem Sail-Bereich mit 109L

    4,5 geht dann wohl nicht mehr.

  • Ja. Wenn ich mit einem Brett leben müsste (Gott bewahre), wäre es ein klassischer relativ schmaler Freerider mit 115l. Geht von 7.8 qm bis 5 qm bis volle 6 Bft. Bei 7 Bft. und 4,5 qm: vielleicht, habe ich noch nicht selbst ausprobiert.

    Ziel ist es mit möglichst wenig Equipment viel abzudecken ;)

    Der 2020er JP Magic Ride ist schmal geschnitten, und geht in etwa in diesem Sail-Bereich mit 109L

    4,5 geht dann wohl nicht mehr.

    Kann ich nachvollziehen. 4.7er könnte schon gehen, probieren.

  • Sinnvoll mit Sicherheit nicht, darüber sind wir uns denke ich einig. Man kann es fahren, aber Spass ist was anderes und es ist dann ein irgendwie auf dem Wasser bewegen

  • Ja, die anderen schlafen auf Bäumen, nur JP hat 2020 den heiligen Gral gefunden.

    MR 2020 mit 109 l ist 70cm breit, ideale Sailrange 5,0-7,0, passt also weder zu deiner Vorstellung des großen Segels, noch des kleinen.


    Aber Versuch macht kluch...


    Grüße

    teenie

  • Freerider mit Racesegel fahren sich (überpowert) echt bescheiden.

    Das Racesegel beschleunigt und der Freerider kommt nicht hinterher ,das fühlt sich an wie mit angezogener Bremse Auto zu fahren.

  • Also mein Mistral Synchro, 65 cm breit, ist problemlos mit 7,5er Segel zu fahren. Und das mit Spaß.

    Also, wenn er partout nur ein Board fahren will, musst du halt gewaltige Kompromisse machen. Oder später doch noch ein kleineres kaufen.

  • Das mit 109L wäre schon das kleinere Brett. Mit größeren Segeln habe ich kein Problem. Mir ging es um die Abdeckung zu kl. Segeln hin.

    Das 119 ist schon 75 breit und hat eine ideale Sailrange von 5,5-7,5.


    Ein 5,0er mag gehen ebenso ein 8er, das 5er finde ich persönlich kritisch, denn erfahrungsgemäss ist bei rauherem Wasser das bei 5 er Bedingungen herrscht die Kontrolle bestimmt nicht mehr optimal.


    Helfen könnte wie immer Schlaufen nach innen und kleine Finne rein, andersherum beim 8er.


    Am Ende hilft nur probieren.

    Als Beispiel bin ich einen Offroad 114 von Lorch mit 7,9 und 5,3 gefahren, ging beides, das 7,9er aber besser als 5,3, das Deck hinten ist so flach das sich die innere Schlaufenposition nicht entspannt fahren liess.


    Für Welle oder Dünung macht das keinen Sinn mehr.


    Boards haben etwa 2m2 Segelrange, alles weitere wird schwierig...


    Grüße

    teenie

  • hier mal ein bild


    segel 5,2 2 camber, board ca 80l binnensee, alter hobbysurfer drauf.


    das sind bedingungen wo ich ein kleines (free)race segel fahre - da würde ich keine 120l wollen und auch keine 100l