10 jähriger sucht (150cm/45kg) Aufsteigerbrett zum Trapezfahren und gleiten lernen

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  • Hallo zusammen,


    mein Sohn kann auf der Viper (80cm/190l) mit Schwert kreuzen, halsen, wenden und nun auch größere Segel (3,6m²) fahren. Raumschots kann er auch ohne Schwert "Tempo" aufnehmen und er möchte nun "den nächsten Schritt gehen" und länger auf dem Wasser bleiben, Trapez fahren lernen und das erste mal ins gleiten kommen. Da wir nur die Viper als Familienbrett haben, überlegen wir ein zweites Board zu kaufen mit dem er Trapezfahren und angleiten lernen kann.


    Jetzt wollte ich einmal nach euren Erfahrungen fragen. Soll er das weiter auf dem großen Board lernen oder hat es durchaus Sinn ein Brett mit 120l und ohne Schwert zu kaufen? Wir hätten dann beide Bretter dabei so dass er ggf. auch wechseln könnte oder ich mit meinen 90 kg es auch mal versuchen könnte.


    Beste Grüße

  • Moin,


    zum gleiten lernen und vor allem zum Trapez Training braucht er kein kleineres Board.

    Kann man machen wenn man unbedingt möchte, muss nicht sein.

    Meine Tochter mit 170 und 52kg fährt ein 120l Kinderboard und hat darauf gleiten und Trapez fahren angefangen, ein größeres Board wäre machbar sicher vorteilhaft, haben wir aber nicht.


    Grüße

    teenie

  • Vielen Dank für die Infos. Welche Segelgrößen habt ihr denn verwendet. An dem 3.6 m² hat er schon ganz schön ziehen müssen bei 4 BFT. Das war sicherlich etwas (zu)viel. Jetzt war meine Überlegung halt "kleineres Board bei gleichem Segel = mehr Spaß"

  • Mein Sohn hat in dem Alter (und Gewicht) einen alten Klepper S207 verwendet. Mastspur habe ich dazu umgedreht, damit

    der Mast weiter hinter kommt. Danach habe ich noch ein altes 320 er Custom von mir umgebaut, den Mast-Kasten raus und weiter

    hinten einlaminiert. (habe ich vor etwa 8 Jahren hier gezeigt). War ideal zum Schaufen-Fahren lernen.


    Das einzige Problem war der Wasserstart bei Welle und böigem Wind in unserem Revier. Hat mit dem Brett nichts zu tun.


    Irgendwann wollte er dann doch lieber kiten. Aber sag niemals nie ... :)


    P.S. er hatte in dem Alter so ein durchsichtiges ca. 3.0 qm Kindersegel, glaube ich ...

  • Vielen Dank für die Infos. Welche Segelgrößen habt ihr denn verwendet. An dem 3.6 m² hat er schon ganz schön ziehen müssen bei 4 BFT. Das war sicherlich etwas (zu)viel. Jetzt war meine Überlegung halt "kleineres Board bei gleichem Segel = mehr Spaß"

    Das Kinderrig mit 3,6 war leider zu klein, die Gabel war nicht hoch genug einzustellen. Sie hat dann mit einem normalen 4,2er viel Spass gehabt.

    Für meinen Sohn war und ist das 3,6er zu groß, der ist 10 und knapp 35kg bei 145, der fährt mit einem 2,5er...


    Grüße

    teenie

  • kumpel hat seinen 8 jährigen auch ein kinderboard mit 120l gekauft, damit hat dann Trapez und gleiten schnell gut funktioniert. Eine Viper bekommt man wohl eher nicht als Knirps ins gleiten.


    Normale boards haben die Schlaufen ungünstig.

    Ich glaube aktuell ist ein 2.x Segel im Einsatz

  • Vielen Dank für die Rückmeldungen. Was ist denn unter einem 120l Kinderboard zu verstehen? Das ist mir in meiner Recherche jetzt so nicht über den Weg gelaufen. Vielen Dank vorab für eure Antworten.

  • Vielen lieben Dank! Da werden wir wohl ein gebrauchtes Board kaufen. Die Dinger dürften ja ziemlich wertstabil sein.


    Was wäre denn als "großes" Segel am besten geeignet? Ein Kinderrigg wie hier (http://www.ascan-surf.de/pages/level_c/booms/proriggs.html) oder ein kleines Wavesegel? Wir haben bisher das Ascan in 2.5m² und hatten uns im Urlaub ein Gun Sails Blow in 3.6 m² geliehen. Das war zwar deutlich schwerer aber irgendiwe besser zu kontrollieren für das Kind (kann aber auch subjektiv falsch wahrgenommen sein).


    Wie sind denn eure Erfahrungen bzw.Hinweise?

  • Mit dem Kinderrigg oben im Bild ging auch das Gleiten, bei mehr Wind. Solange er keinen Wasserstart macht, ist

    das Gewicht entscheidend und da sind diese leichten Kinderriggs klar im Vorteil.


    Das Brett muss kein Kinderbrett sein, wenn man etwas mithilft an Land. Wenn Geld keine Rolle spielt, kauft man

    alles neu und speziell für Kinder. Bei uns ist Windsurfen nur eine von vielen Beschäftigungen.

  • Ein Kinderboard ist auf jeden Fall sehr vorteilhaft, vor allem mit unzähligen Schlaufenplugs. Mit der kurzen Gabel ist das Heck quasi unerreichbar weit weg. Softdeck ist auch nett...


    Bei etwa 40kg finde ich 102 L gut bei 50kg vllt eher 120L. Das Board taugt generell auch nach größeren Fortschritten auch noch als Schwachwind-Board und kann durch ein kleineres Brett für stärkeren Wind ergänzt werden.

    Ich habe es meinem Sohn auch schon einmal weggenommen und habe ein Foil reingesteckt. Funktioniert auch... wink.png

    Zum Thema “Wenn Geld keine Rolle spielt...”

    Mal abgesehen davon, dass die Formulierung für mich irgendwie komisch klingt, gibt es das Zeug ja auch gebraucht und man kann auch einen Wiederverkaufswert dagegen rechnen.

    https://m.ebay-kleinanzeigen.de/s-an...c-ripper/c0-l0



    https://m.ebay-kleinanzeigen.de/s-an...oung-gun/c0-l0



    PS: In den Links sind auch ein paar SUPs, die meinte ich natürlich nicht....


    PPS: mein Junior macht mittlerweile Wasserstart und gleitet. Sein aktuelles Board ist ein 10 Jahre altes Fanatic Skate mit 98L. Damals waren die Freestyle Boards noch gute Allrounder und dieses hat ein schönes flaches Deck, da kann man bequem drauf herumtanzen...


    PPS: Leichte Power-Wavesegel mögen auch funktionieren, Kinderriggs finde ich auf jeden Fall besser. Gerade beim Wasserstart macht leichtes Handling und geringes Gewicht einen großen Unterschied. Unbedingt sinnvoll ist eine dünne Gabel, zB Duotone für knapp über 100€, wenn man zB noch eine North erwischt...

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank! Da bin ich doch schon wesentlich schlauer :-)


    Ich schaue nach einem gebrauchten Kinderboard mit 120l. Wenn ich das richtig sehe sollte man das zwischen 350 und 500€ bekommen. Und dazu gibt es dann von Ascan ein 3.5 Segel dazu. Jetzt muss ich nur noch eine Seite im Netz finden auf der man sehen kann aus welchem Jahr die jeweiligen Boards sind. Denn auf den Links von @CarlAasch sehe ivh beim JP 4 verschiedene Designs und würde schon gerne wissen aus welchem Jahr die stammen.


    Die Abstimmung 3.5 und 2,5m² sollte ausreichen, oder? nen 4.0 m² oder 4.5 m² ist überambitioniert, oder?

  • Schau einmal in die aktuelle Surf. Da gibt es einen umfangreichem Überblick zum Thema Kinderriggs.

    Und 3,5 ist schon recht groß...


    ich wüsste aber nicht warum ein 45kg Mensch eine Viper nicht ins gleiten bringen sollte, da habe ich viele Gegenbeispiele gesehen.

    Der Hauptvorteil der Kidsboards ist die bessere Drehfreudigkeit vor allem für sehr leichte kids, das ist hier ja nicht der Fall.

    Im gegenteil das Board ist in der angleitphase recht nervös im Vergleich zur Viper.


    Auch einfache Schlaufenpositionen sind auf der Viper vorhanden.


    Aus meiner sicht ist das kidboard Luxus, ich habe eins einfach weil es viel kleiner als ein Anfängerboard ist und damit besser transportabel, zudem sollten es auch die kleinen Geschwister nutzen können, auch wenn sie es bisher nicht tun und eher Wellenreiten oder kiten lernen wollen...


    Grüße

    teenie

  • Hallo Teeny,


    wir haben bisher nur ein Board und uns ist aufgefallen, dass es zu zweit schon spaßiger draussen ist. Ich bin sonst mit dem SUP nebenhergefahren. Aber bei 3-4 BFT wird das schon ein wenig schwieriger für mich. Also wollten wir uns ein zweites Brett kaufen. Und eine zweite Viper ist irgendwie auch blöd. Daher finde ich die Idee mit dem 120l Kinderbrett sehr charmant. So können wir zusammen raus und bei weniger Wind könnte er die Viper nehmen.


    Danke für den Hinweis it dem Segel. Ich fand 3.6m² auch riesig.

  • Ok, das ist doch ein Argument ;-)

    Ansich sind die Kinderboards schon toll, aber die meisten Kids kommen mit jedem material gut zurecht, Ausnahme sind zu große (und/oder zu schwere) Riggs.

    Guck vorher ob der vorhandene mast und die Gabel auch zum 3,6er Segel passen...


    Grüße

    teenie

  • Vielen Dank für die Rückmeldungen. Was ist denn unter einem 120l Kinderboard zu verstehen? Das ist mir in meiner Recherche jetzt so nicht über den Weg gelaufen. Vielen Dank vorab für eure Antworten.

    Von wo kommst Du denn ?

    Mein Bruder will den JP Young Gun 115 meines Neffen verkaufen...


    Gruß

    Stephan

  • Hallo Stephan,


    ich komme aus Brandenburg, ca. die hälfte zwischen Berlin und Leipzig.