Vorsicht beim Board Kaufen...??

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums
  • Servus allesamman!

    Was schaut ihr euch ganz genau beim Kaufen eines gebrauchten Board? Wo es schon Reparaturen gibt, laut Verkaufer "professionell" ausgeführt, aber ohne Lack Finish...

    Habe schon 2 schlechte Erfahrungen gemacht, frage mich wie andere "klugere" Menschen machen...

    Danke vielmals:)

  • Ich bevorzuge bei reparierten Boards die ohne "Farbe". Mit Farblack-Finish würde ich so ein Board nur von "bekannten" Personen wie z.B. kaktus kaufen, wo man weiß, dass es sauber ausgeführt wurde (eventuell sogar mit dokumentierten Bildern?!).

    Was auch hilft: Nachfragen! Wie wurde die Reparatur ausgeführt? Welche Gewebe wurden verwendet? Welche Schichten wurden wie behandelt? Wurde mit Vakuum gearbeitet? Da Merkt man schnell, ob es wirklich professionell repariert wurde oder ob es sich um leeres Gelaber handelt.

    Außerdem sollte die Reparatur schon ein wenig zurück liegen, sodass man sich sicher sein kann, dass es kein Wasser zieht --> WIEGEN!

    Von frisch reparierten Boards halte ich Abstand, meist wird vor dem Verkauf gepfuscht.

    Außerdem drücke ich das ganze Board ab um eventuelle weiche Stellen zu finden.


    Reparierte Boards sind immer ein Risiko!

  • wenn ein Board professionell zb Carbonklinik repariert wurde dann ist die Reparatur auch

    Belegbar.

    Wenn ich in DD lese professionell repariert und sehe dann auf den Bildern wie gepfuscht wurde unglaublich.

    Wenn ich ein gebrauchtes Board kaufe dann Wiege ich es und abdrücken es ab ob es weich ist.

    Ein gut repariertes Board würde ich jederzeit kaufen. Was garnicht geht ist wenn ein Board mit Powerknete geflickt wurde.

  • Außerdem sollte die Reparatur schon ein wenig zurück liegen, sodass man sich sicher sein kann, dass es kein Wasser zieht --> WIEGEN!


    Naja, bei der Gewichtsstreuung schon ab Factory macht das Wiegen nur Sinn, wenn das Board sich sehr schwer anfühlt. Es kann im Limit sein und dennoch ein halber Liter Wasser im Kern, -> sehr schlecht.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • Totti-Amun das stimmt. Nur weil ein Board in der Toleranz liegt, heißt es nicht, dass es kein Wasser gezogen hat. Nur bei zu viel Gewicht hat man die Bestätigung.

    Es ist sowieso erstaunlich, dass viele der Nose-Schäden an "Land" passieren und daher "kein Wasser gezogen" haben ;D

    Allerdings ziehen fehlerhafte Reparaturen meist sehr viel Wasser (warmes Board in kaltes Wasser). Vor Boards, die beim entstehen des Schadens nass wurden und nicht ausreichend getrocknet wurden, hilft das Wiegen definitiv nicht viel.

  • Nur bei zu viel Gewicht hat man die Bestätigung.

    Auch nicht. Es kommen viele Boards mit Gewichten über dem Limit auf den Markt.

    Man kann sich nur die Reparatur ansehen und das Board mal abklopfen auf Delaminationen, mehr fällt mir nicht ein...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017!


    Check out:
    Surf-Wiki.com
    Windcraft-Sports.de


    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • Nur bei zu viel Gewicht hat man die Bestätigung.

    Auch nicht. Es kommen viele Boards mit Gewichten über dem Limit auf den Markt.

    Man kann sich nur die Reparatur ansehen und das Board mal abklopfen auf Delaminationen, mehr fällt mir nicht ein...

    ... und eine GUTE & ehrliche Reparatur ist für mich beim Gebrauchtkauf kein Problem


    davon ab ... es gibt nur SEHR wenige Bretter, die nach 3-4 Jahren keinerlei Macken / Dellen / Reparaturen haben

  • Am liebsten wäre mir natürlich ohne Macke, aber wenn schon ein Board mit Schaden, dann wäre es mir am liebsten wenn die Reparatur noch gar nicht ausgeführt worden ist.

    Erstens weil der Schaden einfach besser zu beurteilen ist und zweitens, weil ggf. auch Feuchtigkeit festgestellt und vorher wirklich gut ausgetrocknet werden kann.

    Außerdem ist ein Schaden ohne Reparatur immer ein gutes Verhandlungsargument.

    Ich hasse zugekleisterte und überlackierte Schäden und die Pauschalaussage "hat nie Wasser gezogen" - dem nach könnte man tatsächlich meinen alle Schäden passieren nur an Land.

    Besonders beliebt Epoxy großzügig auf dem Riss oder Laminatbruch, ohne weiteres Gewebe, oder dicke Dingstick-Würste und alles ohne weitere Nachbearbeitung.

  • Servus allesamman!

    Was schaut ihr euch ganz genau beim Kaufen eines gebrauchten Board? Wo es schon Reparaturen gibt, laut Verkaufer "professionell" ausgeführt, aber ohne Lack Finish...

    Habe schon 2 schlechte Erfahrungen gemacht, frage mich wie andere "klugere" Menschen machen...

    Danke vielmals:)


    Ich kaufe nur gebraucht, aber bisher noch kein Board mit größerem Schaden. Jetzt würde mich interessieren,

    was waren denn deine schlechten Erfahrungen?

  • Interessant wäre auch der Preisbereich. Bei einem Brett für 1000 € vom Vorjahr, bei dem man aufgrund der Lackierung alle Reparaturen sehen würde, hat man wohl bessere Chancen, als bei einem gebrauchten, abgenutzen zehn Jahre alten Brett für 50€.

  • Moin,


    die Reparaturen von gebrauchten Boards die kommuniziert werden, sind ja noch das kleinste Problem.

    Ich habe schon Angebote gesehen, die sprachen von leichten Kratzern am Bug, tatsächlich ist das aber ein kapitaler Nasenschaden gewesen...

    wenn der Kerl noch ein paar Tage damit gefahren ist, hilft die professionellste Reparatur nicht.


    Ich habe aktuell wieder 2 Testboards aus Shops gekauft, die Boards habe ich mir genau angesehen, natürlich auf Schäden überprüft, vor allem

    die neuralgischen Stellen auf Weichheit abgedrückt.


    Ich habe auch schon Boards mit Schäden gekauft, ansich ist das kein Problem, wenn man sich das Board vor Ort ansehen kann, ohne großen Aufwand.

    Und eben weiß worauf man achten sollte.

    Das mit dem wiegen ist in meinen Augen totaler Quatsch, man hat ja gar keinen Startpunkt und eine gute Reparatur kann alleine schon mal je nach Größe 100-200g drauflegen.


    Ich bin mir nicht genau sicher, wieviel Wasser tatsächlich problematisch ist, aber ich denke schon 50g sind es...


    Grüße

    teenie

  • Das Wasser im Board muss überhaupt nicht zwingend ein Problem sein. Im Gegenteil , in den wenigsten

    Fällen wird man es überhaupt bemerken.

  • Das Wasser im Board muss überhaupt nicht zwingend ein Problem sein. Im Gegenteil , in den wenigsten

    Fällen wird man es überhaupt bemerken.

    Es besteht halt die Gefahr, dass irgendwann plötzlich der Delaminationstod das Brett killt.

  • Alles gut und schön, nur es gibt kaum neuwertige Boards am Markt. Bei reparierten Boards besteht immer die Gefahr einer schlechten Reparatur. Ob das dann mit einem Totalschaden endet, glaub sehr selten.

    Aber jetzt andersrum, solche Boards kosten dann auch nicht mal die Hälfte vom UVP und wenn man neu kauft, verliert man nach der ersten Fahrt 30-40% vom Preis (Rabatte natürlich nicht berücksichtigt).


    Also wo macht man grössere finanzielle Verluste?


    Ich persönlich versuche alle Schäden vor und nach der Reparatur zu dokumentieren und repariere meistens selbst (nicht immer gleich, wenn noch alles dicht ist).

  • Das Wasser im Board muss überhaupt nicht zwingend ein Problem sein. Im Gegenteil , in den wenigsten

    Fällen wird man es überhaupt bemerken.

    Es besteht halt die Gefahr, dass irgendwann plötzlich der Delaminationstod das Brett killt.


    Das passiert vielleicht, wenn die Kontaktstellen bei einer Reparatur vor dem Laminieren nicht ganz trocken waren,

    ansonsten sind die Klebestellen, einmal durchgehärtet, wasserfest. Da zieht auch nichts hinein, weder von innen noch

    von außen. Problematisch sind da eh nur Stellen, die Druckbelastet werden. Standbereich.

  • Ich meine nicht hohle Stellen, in denen Wasser herumschwappt, sondern um eine kleine Stelle mit feuchtem Schaum.


    Auch Boards, bei denen die Lüftungsschraube mal vergessen wurde, müssen nicht unbedingt ein Totalschaden sein.

    Mir ist das vor 6 oder 7 Jahren passiert. Bis heute keine Beulen, nichts ...

  • Die Erfahrung zeigt, das reparierte Boards mit Wasser innen schneller weich werden.

    Das passiert meist nicht unbedingt an den reparierten Stellen, sondern an anderen Stellen.

    Wasser schwappt auch nicht im Board irgendwo rum, es sei denn es ist ein Hohlboard, sondern sammelt sich an Fehlstellen, oder verteilt sich.

    Wird das Board warm oder fliegt, dehnt sich das Wasser aus, es verdampft.

    Der Druck ist so hoch , das Schäden entstehen können.


    Das dein Board bisher keine Schäden hat ist gut für dich, kann aber viele Ursachen haben, z.B. wurden auch schon mal die Entlüftungslöcher gar nicht durchgebohrt... In der Produktion...


    Das heißt aber nicht, das dies generell unkritisch ist wie du es hier darstellst.


    Grüße

    teenie

  • Ein kumpel hat einen tabou Pocket welcher über 9 kilo Wog weil wasser drinn war, lwgte man es in die sonne hat es in der Lüftungsschraube geblubbert wie verrückt und man konnte das wasser rauskippen.

    Das Board wurde so drei wochen lang benutzt, und es kam immer wieder wasser rein weil wir das loch nicht gefunden haben.


    Es waren wohlgemerkt 25-30 c luft.


    Euren Beschreibungen nach müsste das Board auseinandergefallen sein.

    Falt ist aber, dass das Board überall bocksteif war und auch immernoch ist.


    Auch beim Fliegen ist nichts passiert.