Das 1. Mal nach Hurghada - Tipps und Materialmitnahme

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  • Hi Stephan,

    hast es sicher schon gehört - die Wetter und Material-Sorge ist wohl grad in den Hintergrund gerückt.

    Deine Fluggesellschaft hat Insolvenz angemeldet und hat wohl den Flugbetrieb eingestellt: https://web.de/magazine/wirtsc…ellt-flugbetrieb-33548640

    Da Du so wie ich das verstanden hab über einen Veranstalter gebucht hast und nicht direkt - sollte zumindest der Ersatzflug kein Problem sein.

    Deine 2 x Sportgepäck-Gebühren wirste aber wohl in den Wind schreiben können. Aber ev. findet sich ja noch ein Investor für die Germania....wobei das hieß es auch bei der Airberlin damals.

    Langsam macht es echt keinen Spaß mehr langfristig im Voraus zu buchen.

    Dann mal viel Glück und trotzdem guten Wind für die Soma Bay.

  • Ja, das habe ich seit einiger Zeit verfolgt und heute morgen dann auch endgültig fest stellen dürfen.

    Das Sportgepäck hätte ich beim Check-in bezahlen müssen. Insofern erstmal kein Verlust.

    Gerade kam die Mail von Surf-Action, dass jetzt die Umbuchungen abgearbeitet werden. Mal sehen, wann sie bei meinem Flug angekommen sind.

    Ob das mit der Mitnahme meines eigenen Materials funktionieren wird, werden wir dann sehen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

    Gruß

    Stephan

  • Das Sportgepäck hätte ich beim Check-in bezahlen müssen

    ....na dann ist ja erstmal alles gut.

    Bleibt zu hoffen, dass Du nicht mit irgendeinem No-Name Ersatz fliegst wie etwa Nesma-Air, etc. und vor allem noch wichtiger auch wieder Non-Stop.

    Das klappt schon mit dem Material.....

  • Das klappt schon mit dem Material.....

    solang sie nicht auf z.B. Eurowings umbuchen (ok, die fliegen da nicht hin, oder? EW nimmt immer nur 3 Surfpakete pro Flugzeug!)

  • Heute morgen kam die Buchungsänderung per Mail von surf-action.

    Ich muss sagen, der Service ist echt gut. Hatte mehrere Anrufe, in denen wir verschiedene Möglichkeiten besprochen haben. Rückruftermine wurden auch alle eingehalten. Ich mag das!


    Jetzt fliege ich mit Condor und zum Glück nicht mit einem Noname-Ersatz.

    Warte noch auf meinen Reisepass und den bestellten Quiverbag und wenn alles klar geht, kann ich mein Gepäck schon am Vorabend einchecken.


    Gruß,

    Stephan


  • Hallo Stephan


    Dann sehen wir uns dort - bin auch dabei.


    Ich (65kg) hätte jetzt eher tendiert, dass ich für mich den 110er mit 7.0qm und 6.3qm 3-Cam-Freecrace-Segel mitnehme. Das 7.8er würde ich aus Gewichtsgründen zuhause lassen. Ich war allerdings auch noch nie dort und weiss nicht wie die Bedingungen sind. Bin also auch noch unsicher. Mein Kumpel kommt auch und wird dort einen JP Supersport 113 mieten - er ist eher deine Gewichtsklasse, hat aber schon etwas Erfahrung mit dem Spot.


    Ich plane, alles in 1 Bag zu packen - momentan liege ich (rechnerische) bei 30.6kg - ich muss also noch etwas tunen bis es passt:

    • Patrik SL 110 ohne Schlaufen: 6.0kg
    • Pro Limit Windsurf Bag: 5.0kg
    • Board Bag ("Bag im Bag"): 2.4kg
    • North Platinum SL Gabel: 2.4kg (noch nicht gewogen)
    • 4.30m Loftsails ohne Bag: 1.7kg
    • 4.60m Loftsails ohne Bag: 1.8kg
    • 6.3 Loftsails ohne Camber und Bag: 4.9kg
    • 7.0 Loftsails ohne Camber und Bag: 5.1kg
    • 2x Spanset: 0.3kg
    • Polstermaterial: 1.0kg (nicht gewogen)
      —————————-
      Summe: 30.6kg

    Gibt mir doch einen Update, was du mitnimmst.


    Gruss, Andy

  • Ich plane, alles in 1 Bag zu packen - momentan liege ich (rechnerische) bei 30.6kg - ich muss also noch etwas tunen bis es passt: .......

    Gruss, Andy

    Ganz ehrlich - ich finde das etwas eng und dadurch wenig variabel.


    In Soma Bay steige ich problemlos von 7.3 auf 6.0 auf 5.0 auf 4.2 und vermisse dabei keine Zwischenstufen. An manchen Tagen ist es gerade egal, ob man 7.3 oder 6.0 nimmt. Mit dem einen ist man gelegentlich überpowert, mit dem anderen gelegentlich unterpowert.

    Um eine größere Ausbeute zu generieren, würde ich wenn möglich zu dem 7.0 was in der Richtung 5.5 nehmen - das schmälert nicht den Spaß aber erhöht sicher Deine Ausbeute. Und spart etwas Gewicht ;)

  • Vielleicht sollten wir mal noch den Chef vom Camp fragen. In meiner Garage liegen 9.3, 8.5, 7.8, 7.0, 6.3 3-Cam-Freerace sowie 110L SL (68cm) und 130L SL (81cm) zur Disposition. Darüber hinaus nur Wave-Sachen. Gruss, Andy


    Hallo Michael

    Deine Abstufung für den Urlaub finde ich gut und nachvollziehbar. Jetzt handelt es sich aber bei dieser Ägypten-Woche um ein Race-Tranings-Camp und ich werde (auf dem Slalomboard) mit 3-Cam-Freerace-Segel am Start sein, die man gut für viel Wind trimmen kann. Ich würde mich zwar noch als (ewiger) Race-Anfänger bezeichnen, durfte aber bereits gelegentlich die Grenzen für mich ausloten: Auf flachem Wasser kann ich mit dem 7.8er Freerace auf dem Slalomboard beispielsweise sehr satt (vollgas) unterwegs sein und bin dann nach 45 Min. fixnudelfertig (aber glücklich) - beim gleichen Wind funktioniert aber ein 5.7er Wave-Segel auf einem kleineren FSW auch sehr gut und entspannt. Von daher müssten wir uns "eichen", von welchem "Modus" wir sprechen. Aber ich weiss auch nicht, was richtig ist - sonst würde ich ja hier nicht fragen. Allerdings habe ich sowieso momentan nur 3-Cam-Freerace-Segelgrössen runter bis 6.3qm - diese Grösse passt sehr gut als kleinste Grösse zum Mittelwindboard .

    Gruss, Andy

  • Macht das 6,3er überhaupt Sinn auf dem breiten Board? Ist da nicht eher 7,8 und 7,0 ideal? Habe ja keine Ahnung von solchen Hobeln, aber 6,3 fahren doch die allerwenigsten überhaupt irgendwann mal und wenn dann auf <60cm Boards?


    Grüße

    teenie

  • Macht das 6,3er überhaupt Sinn auf dem breiten Board? Ist da nicht eher 7,8 und 7,0 ideal? Habe ja keine Ahnung von solchen Hobeln, aber 6,3 fahren doch die allerwenigsten überhaupt irgendwann mal und wenn dann auf <60cm Boards?


    Grüße

    teenie

    Ich bin das 6.3er erst 2x gefahren - hat sich aber sehr gut angefühlt auf dem 110er (68cm). Bei Nordwind vor Campagnola/Gardasee mit steilen Wellen in perfidem Winkel kam ich aber an meine Grenzen (Höllenritt) - ich hatte das allerdings meinem fehlenden Können und nicht der Boardgrösse zugeschrieben. Das 7.0 ist wohl der sweet Spot auf dem Board. 7.8 bin ich am Gardasee auch viel auf dem Board gefahren - passt auch gut - dürfte obere Grenze sein. Patrik gibt den best sail size range mit 6.3-8.0 für das Board an. Und ja, ich habe es auch so verstanden, dass die Profis 6.3 oder 7.0 auch auf Starkwindslalom-Boards <60cm fahren.

  • Dann haben wir ja ähnliches Material von den Größen zur Auswahl, nur unser Körpergewicht unterscheidet sich (Ich 80kg).

    Bei mir sind es AC-K 8.5 7.8 7.2 und 6.4

    PD Slalom 110 und 125.


    6.4 auf dem 110er geht bei bestimmten Bedingungen ganz gut.

  • Summe: 30.6kg

    Aha, Condor - mein Rat, unbedingt unter 30 Kg bleiben mit jedem Bag. Condor wiegt mit der Briefwaage und zumindest in MUC wird nicht addiert, auch wenn man zweimal Surfgepäck bucht. Hab wegen 500g mal auspacken müssen.

    In MUC befördern die Swissport Leutz kein Gepäckstück über 30 Kg - hab schon erlebt, dass es dann nicht mitgeht.

    Achtung auch bei den Abmessungen - 3 m Länge ist nicht das Problem, ABER: max. 60 cm Breite (!!!!) bei Condor.

    Wenns drüber liegt kommt nochmal was dazu.

    Thema Vorabend-Check-In: kann ich auch nicht empfehlen - da haben die sehr viel Zeit das Gepäck gründlichst zu untersuchen, weil noch niemand auf seinen Flug muss, außerdem werden alle Vorabend-Einchecker i.d.R. an einem Schalter abgefrühstückt, d.h. ich hab mal 4,5 Stunden Vorabend-eingecheckt - bei Condor - nochmal würde ich das nicht.

    Vor dem Flug finde ich gehts unproblematischer, da hier meistens nicht so genau kontrollliert wird - das Gewicht zwar schon, aber weniger die Maße.

  • Penible Gewichtskontrolle hab' ich auch schon oft erlebt - in Frankfürt, Amsterdam und am übelsten auf Tobago und Bonaire. Zum Glück bekommen die es dort (Karibik) aber nicht mit, wenn man den Bag mit dem Rand auf die (feststehende) Außenschiene der Waage auflegt oder ganz dezent mit dem Fuß ein Ende etwas unterstützt :D Bringt je nach Einzellfall 5-10 kg.

    Was sich auch bewährt hat: Reisepartner verwickelt Operator während dem Wiegen möglichst in ein nettes Gespräch ;) Karibik geht das allerdings eher selten, wer da eine Uniform an hat, ist ja soooooo was von wichtig..... X/

    Ich denke, das Ganze hängt nicht nur von der Airline ab, sondern auch entscheidend vom Airport.


    Breiten-Kontrolle habe ich noch nirgendwo erlebt - was auch übel wäre. Wer bitte ausser einem Hardcore-Waverider oder Speedrekord-Jäger kommt heute noch mit 60 cm Breite (incl. Kantenschutz und Bag aus? =O Bei Condor gebe ich bei der Voranmeldung auch immer brav die realen Maße ein (260x80x40) und hatte bisher noch keine Probleme damit - auch keine Mehrkosten gegenüber "normalem" Windsurf-Gepäck. Hoffen wir, dass das so bleibt :/ Ahnung haben die Leuts (zumindest in Frankfurt) von der Sache ja eher weniger.

    Jahrelang musste ich denen am Checkin erklären, was ein Windsurfbrett ist und wo in der Preisliste das zu finden ist. "oh mein Gott - was ist DAS denn? =O So, als hätten sie so was noch nie im Leben gesehen - und das in Frankfurt :)

    Irgendwann war's mir zu doof und ich habe nur "Surfboard" gesagt - promt ging mein 30 kg-Bag als Wellenreit-Brett zum halben Kurs durch :D

    Vielleicht sollte ich mal "Golfbag" sagen. Die werden ja teilweise immer noch privilegiert behandelt - ja mei - mein Driver ist halt 250 cm lang - da fliegt der Ball halt weiter :D

  • Dank dir. Mein Ziel war schon <30kg. Andererseits steht auf der Bestätigung des Reiseveranstalters 32kg Windsurf-Gepäck - ich fliege mit Edelweiss ab Zürich - ich frage bestimmt nochmals nach, was Sache ist.

    Ich bin erst 4x mit meinem Zeugs geflogen und ich habe jedes mal Blut geschwitzt, ob der Check-in funktioniert und das Zeugs heil ankommt. Beim letzten mal hatte ich jedoch die gegenteilige Strategie von dir angewendet: Ich kam am Vortag mit Business-Anzug und Hemd an den Schalter und habe mich zuerst einmal (das Material befand sich noch im Auto) nach dem Vorgehen erkundigt - ich sei Anfänger, meinte ich. Dann hat er mir erklärt, wie das funktioniert. Ich fragte ihn dann, ob er nachher auch noch am Schalter sei, was er bejahte. Dann kam ich später mit meinen 2 Bags und als er mich fragt, wie schwer diese seien, schielte ich auf meinen Notiz-Zettel und sagte "1x 29.7kg und 1x 29.4kg". Er hat dann den Bag nicht einmal gewogen sondern diesen mit dieser Angabe beschriftet. Ich checke lieber am Vorabend ein, dann kann ich noch reagieren, wenn irgend etwas nicht passt - klar: zeitaufwändig, aber stressfreier.

    Bei der Rückreise hatte ich dann weniger Glück - ich hatte genau gleich gepackt - und es gab satten Preisaufschlag, weil die Bags je 32kg waren ...

  • Die Antwort von Vincent bzgl. dem Camp:


    "Ich empfehle 130 und 110 und 6,3-8,5!"

  • moin,


    kann jedem der das erst mal dort ist, auf der Webseite von surfmotion zu schauen und dort den aktuellen wind, mit den vorhersagen zu vergleichen.

    ich hatte es schon oft das es 7 -10 knoten mehr waren. gezeiten für die Woche sehen auch gut aus kann sehr spassig werden bei fast gebügeltem wasser

    prognose sieht nicht schlecht aus.

    habe 2 boards 107/139 und 3 segel 7.0/7.8/8.6 dabei, bin aber auch eine Gewichtsklasse um 96kg.


    matze

  • Guten Morgen,


    Gestern habe ich mal angefangen zu packen. Hmmmm... ganz schön schwer das Zeug.

    Segelbag hat knapp über 26kg mit 8.5 7.8 und 7.2 mit den drei Masten und ohne die einzelnen Taschen.

    110er und 125er mit Bag jeweils 10kg plus Gabel im zweiten Bag.

    Und dann noch der ganze Zubehör-Krempel...

    Bin sehr gespannt wie ich das alleine im Flughafen bewegt bekomme😅.


    Wenn Matze mit seinen 7-10 Knoten mehr Recht hat, sieht es ja gut aus. Wenn nicht, dann wird’s (Stand heute morgen) mies die ersten Tage. Mal schauen, wie es sich entwickelt...