Sao Miguel do Gostoso

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  • Moin, hoffe Killefit ich werde wegen Klauens nicht belangt ;-)


    Neben den schönen Bildern von seinem Trip habe ich diese Beschreibung bei dailydose gefunden, da sie dort sonst in der versenkung verschwindet...


    ----------------------Zitat Killefit: -------------------------------


    Für alle, die jetzt auch Lust auf Sao Miguel haben, noch ein paar Reiseinfos:



    Die beste Flugverbindung ist i.d.R. mit der TAP von verschiedenen deutschen Flughäfen über Lissabon nach Natal. Je nach Aufenthaltsdauer in Lissabon kann man easy noch mit dem Aerobus für 4€ in die Stadt fahren und einen Stadtbummel machen (lohnt ab ca. 5h Aufenthalt).


    Die Flüge sind gar nicht so teuer, wie ich dachte. Ich war mit ca. 600,-€ dabei. Allerdings kostet die Mitnahem von Surfmaterial nocheinmal 300,-€.


    Den Transfer vom Flughafen Natal nach Sao Miguel do Gostoso (ca. 1,5h) kann man über WindCab buchen (https://www.windcab.com.br/). Je nach Anzahl der Reisenden kann der Preis variieren, ich selbst habe pro Strecke 80 Real bezahlt (ca. 20€, inkl. Windsurfmaterial!).


    Wohnen vor Ort kann man in den unterschiedlichsten Pousadas (Pensionen), oder man mietet sich gleich ein ganzes Haus. Die Preise variiren natürlich je nach Aufenthaltsdauer, Größe, Ausstattung, etc.


    Einfache Pousadas beginnen ab ca. 20-25€/Tag (Selbstverpflegung) oder 30-35€/Tag (mit Frühstück), bei mehr Komfort oder besserer Lage steigt der Preis natürlich.


    Ganze Häuser soll es z.B. bei Booking.com schon ab 1200 Real/Monat geben, habe ich aber nicht verifiziert.


    Das Leben vor Ort kann sehr günstig sein, Grundnahrungsmittel sind extrem billig (z.B. 30 Eier 10 Real, 4 Brötchen 2 Real, Ananas 2 Real, Flasche Pitu 8 Real ;-) etc.). Ausgefallenes oder Importiertes kann aber auch teurer sein, als in Deutschland (z.B. Nutella, Wein, etc.).


    Essen gehen kann man auch günstig (Hauptgericht ca. 15-20 Real), ich habe in den gehobenen Restaurants aber auch Hauptgerichte von 40-80 Real gesehen. Insgesamt gibt es eine recht große Anzahl Bars und Restaurants und das Essen war durchweg gut.


    In Brasilien wird portugiesisch gesprochen. Ein wenig Spanisch hilft auch oft weiter, manchmal auch Englisch (das ist aber nicht unbedingt die Regel).


    Wer sich nicht alleine um alles kümmern möchte, sollte sich an Rino von gosurfbrazil.com wenden. Er ist dort inzwischen ein "Local" und organisiert von Flug über Transfer bis Unterkunft (nicht nur in seiner eigenen Pousada!) alles.


    (Ich hoffe, das gilt nicht als unerlaubte Werbung, aber Rino inseriert ja auch bereits hier).


    Er ist auch bei der Anmietung von Leihwagen, Buggies, etc. behilflich und gibt wertvolle Tipps.



    Von mir nochmal ein dickes "Daumen hoch" für Sao Miguel do Gostoso!


    ----------------------Zitat Killefit --------------------------------


    Grüße

    teenie, der so eine Reise auch plant, wohl leider noch nicht für 2019...

  • Alles gut :16:

    Falls noch jemand Fragen hat, versuche ich gerne, sie zu beantworten. Ansonsten, wie schon geschrieben, Rino kontaktieren.

    Ich fand's traumhaft!

    Da Du aber nur die Reiseinfos "geklaut" hast, kopiere ich jetzt auch noch mal die Spotbeschreibung hier rein:


    Fast 6 Wochen war ich in Sao Miguel do Gostoso, von Anfang November bis Mitte Dezember. Davon war ich nur 4 Tage nicht auf dem Wasser, und selbst an 3 davon hätte man etwas machen können.

    Von Bump and Jump bis masthoher Welle war alles dabei. Gefahren bin ich ausschließlich mein 82er Witchcraft Custom mit 4.7er und 5.2er Segel, das 3.7er und 4.2er flogen unbenutzt wieder zurück.

    Das Revier vor dem Clube Kauli Seadi empfand ich als deutlich schöner, als das vor der Dr.Wind Station. Je nach Tide laufen dort an normalen Tagen Wellen um 1-2m, meist schön lang und clean. Ab und zu kann es auch größer werden, dann gibt es bei Flut auch einen netten Shorebreak. Hinter den Wellen ist das Wasser dann 'normal' kabbelig und weiter draußen läuft eine leichte Dünung (meist 1-2m).

    Vor der Dr. Wind Station war es zumindest während meiner Zeit dort meist sehr kabbelig und oft auch böig. Weiter draußen ist das Riff, über dem bei Mid-Tide teils schöne Wellen brechen. Die Zone ist aber recht klein und es wurde dort oft recht voll (Windsurfer & Kiter). Zudem kann man durch das trübe Wasser die Wassertiefe über dem Riff sehr schwer abschätzen (sehen geht gar nicht), so dass ich auch einmal unversehens mit den Finnen (14cm!) aufgelaufen bin und auf einmal im nur noch wadentiefen Wasser stand.

    Sobald man dann über das Riff hinaus in die Bucht fährt, schüttelt einen eine Kreuzwelle von links ordentlich durch und versaut einem so manches Mal selbst eine simple Halse.

    An großen Tagen, die es leider eher selten gibt, brechen auch an mehreren Sandbänken zwischen beiden Stationen schöne Wellen, die man dann oft ganz für sich allein hat.

    Egal an welchem Spot ihr surft, André von Windpaparazzi fährt täglich ca. von 11-15 Uhr mit seinem motorisierten Katamaran an die Spots und fotografiert euch. Die Bilder gibt's dann abends in der Gorilla Bar zu sehen, und am Urlaubsende kann man sie bei André kaufen.

    Bei ca. 30°C Luft- und 28°C Wassertemperatur surft es sich entspannt in Boardshorts und Lycra. Wer das Lycra weglässt, sollte sein Trapez während der Pause aber nicht am Strand lassen, bei der nächsten Session scheuert es sonst ziemlich durch den feinen Sand, der dann drauf ist.

    Für mich war es das erste Mal Brasilien und Gostoso, aber ich hoffe, es war nicht das letzte Mal.

    Vielen Dank an Rino für den Support vor Ort und an André von Windpaparazzi für die Bilder!


  • Übrigens heisst die Station nicht nur "Clube Kauli Seadi", Kauli ist auch fast täglich vor Ort und surft dort auch (siehe auch die Bilder bei DailyDose https://www.dailydose.de/fotos/3469.htm?li=20).

    An mehreren Tagen, als der Wind vor der Surfstation etwas ablandig und somit recht böig war, hat er kurzerhand alle, die wollten, inkl. Material zu seiner Kitestation gefahren. Dort kam der Wind etwas mehr sideshore und war konstanter.

    Zurück ging's dann entweder wieder mit dem kultigen Bulli (T2), oder per Downwinder (haben fast alle gemacht).

  • Ich war allein da. War auch nicht sicher, ob mir langweilig werden würde, aber tatsächlich wäre ich sogar gern noch länger geblieben.

    Ich selbst hab' kein Alternativprogramm gebraucht, wie Du auch an der Surfstatistik sehen kannst :). Ausnahme war ein Ausflug nach Lagoa do Sal (natürlich zum Surfen).

    Tagesablauf war frühstücken, surfen, abendessen, schlafen...

    Ich wollte aber auch dorthin, um mal runter zu kommen, war meine erste Station in meinem Sabbatical.

    Sooo viel Alternativen gibt's dort auch nicht. Man kann sich einen fahrbaren Untersatz mieten und ein wenig umher fahren (Tourinhos, Praia do Marco, Lagoa do Sal, Galinhos, etc.). es gibt dort wirklich schöne Ecken, aber letztlich läuft alles auf Wassersport hinaus (Windsurfen, Wellenreiten, Kiten). Ein kleines Video von mehreren Spots gibt's hier:

    Wer Trubel möchte, kann natürlich auch nach Natal fahren, aber meins wäre es nicht und es wäre mir auch nicht ganz geheuer.