Gabelbaum Länge wie am Segel angegeben oder länger einstellen?

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  • Mein Sohn war Ostern bei Vincent Langer in einem Camp am Lago. Vincent hat den Jungs gesagt, dass sie den Gabelbaum so um die 5cm länger einstellen sollen. Dadurch kann das Segel viel besser shiften. Da sich die "Länge" des Segels beim Umschlagen um einiges verlängert, gerade bei Cam-Segeln. Der Leistung sind die paar Zentimeter "völlig egal".

  • Ich hatte eher den Eindruck, dass meine Segel druckpunktstabiler sind, wenn die Crossbatten so richtig im Gabelbaum „eingeklemmt“ ist. Aber das mag auch Einbildung von mir sein. Bei mir rotieren jedenfalls auch ohne Luft am Gabelende die Camber tadellos.

    na ja ich glaube nicht das Vincent Jungs einläd um ihnen Mist zu erzählen ;-)

  • Vincent hat den Jungs gesagt, dass sie den Gabelbaum so um die 5cm länger einstellen sollen. Dadurch kann das Segel viel besser shiften. Da sich die "Länge" des Segels beim Umschlagen um einiges verlängert, gerade bei Cam-Segeln. Der Leistung sind die paar Zentimeter "völlig egal".

    nur länger einstellen, oder auch bis dahin durchziehen? Die Pros fahren ihre Segel in einem anderen windbereich als wir. Wenn nur länger einstellen Versuch ich das mal, obwohl mein Turbo traumhaft rotiert. Danke

  • Vincent hat den Jungs gesagt, dass sie den Gabelbaum so um die 5cm länger einstellen sollen. Dadurch kann das Segel viel besser shiften. Da sich die "Länge" des Segels beim Umschlagen um einiges verlängert, gerade bei Cam-Segeln. Der Leistung sind die paar Zentimeter "völlig egal".

    nur länger einstellen, oder auch bis dahin durchziehen? Die Pros fahren ihre Segel in einem anderen windbereich als wir. Wenn nur länger einstellen Versuch ich das mal, obwohl mein Turbo traumhaft rotiert. Danke

    nur länger einstellen


    Und die Jungs die dort waren sind noch lange keine Profis ;-)

  • Hi Leute,


    durch Zufall habe ich den Fred hier gefunden, daher ein Anschlussfrage nach eurer Meinung:


    Ich habe noch ein North S-Type 8,3 2018 hier liegen, das ich noch nicht/nie aufgebaut habe.

    Der Boom sagt 230max. Meine längste Gabel ist 230. Grundsätzlich würde ich sagen, wird wohl knapp, aber da steht "max" dabei.


    Was meint ihr, läuft tendenziell, oder sollte ich gleich mal nach einer längeren Gabel suchen?

    (Meine Mastfussverlängerung ist noch nicht da, aufbauen und gucken ist daher noch nicht :-/)


    Danke und Gruß

    DS

  • Kommt auf die Gabel an. Wenn das keine vernünftige Carbongabel ist, solltest du gleich ne längere suchen. 2018 war das doch schon das S-Type SL, also ein recht potenter Freeracer. Ohne eine passend steife Gabel kann man da nur den unteren Windbereich sinnvoll nutzen.


    Ansonsten hilft da wirklich nur ausprobieren. Da die Segel- und Gabelhersteller da teilweise unterschiedliche Messmethoden haben und die Gabellänge auch davon abhängt, wie hoch diese am Mast montiert ist, kann man das leider nicht so genau vorhersagen. Es kann durchaus funktionieren, muss aber nicht.


    Gruß, Onno

  • Hi,

    Danke für die Hilfe.

    Ja ist ein s-Type SL, und nein, natürlich keine Carbongabel, Gun Cross.


    Ich habe eine North Silver HD 200-250 im Auge. Ich hoffe, die ist dann steif genug.


    Weitere Anfängerfrage: Wenn die Gabel 1. zu weich wäre, dann biegt sich das Segel hinten auf und lässt Druck ab, oder? DH man verliert erheblich Power und irgendwann zerlegt es die Gabel, wenn die Biegung zu groß würde?

    2. kann man das Segel mangels Reserve nicht mehr flacher ziehen, was wieder zuerst Bauch und dann mehr Biegung -> Bruch gibt?


    Ist das nach eurer Erfahrung so die richtige Kausalkette?


    Danke

    DS

  • ... oder auch die Biegekurve des verwendeten Masts. Könnte also sein, daß der "max. Trim" bei 234cm liegt.


    Grundsätzlich sollte aber eine Gabel nicht maximal ausgezogen werden, wenn Sie steif sein soll. Carbon ist wegen der höheren "Grundsteife" hier etwas im Vorteil.

    Angeblich sind AL360 Carbon oder ähnliche Hi-End Produkte auch im voll ausgezogenen Zustand hinreichend steif.

    Wenn Du, Deepsky, also auf der sicheren Seite bleiben willst und eh' über die Anshaffung einer neuen Gabel nachdenkst, könntest Du auch eine 180-240er Gabel ins Auge fassen oder sogar eine mit 250cm maximaler Länge.


    Andernfalls, wenn das 8.3er Segel für Leichtwindanwendungen gedacht ist und nicht für Matchraces und Du sobald der Wind ein kleineres Segel zuläßt (6.5m2-6.7m2) Du umriggst, könnte die 230er Gabel noch reichen.


    Die Antwort lautet also: Es kommt darauf an... ;-)


    Florian

  • wenn eine Gabel zu weich ist dann biegt sich die Gabel auf= Gabel wird kürzer ,Segel wird bauchiger,

    Wenn du das S-Type zu flach ziehst wird es nicht gut funktionieren, so ein Segel braucht etwas Bauche

  • Ich denke Anfänger = sichere Seite = besser.

    Mast ist ein North Platinum, den ich gebraucht bekommen habe. Der sollte gut zum Lappen passen.


    Das Aufbiegen macht ziemlich Sinn! Das bedeutet dann aber im Zweifel mehr Bauch = mehr Druck im Segel = mehr Belastung auf der Gabel und oder Abflug vom Brett...?


    Aber ich denke ich schau mal nach ner längeren Gabel.


    Vielen Dank für die Hilfe an euch!!

  • North hat mehrere Markierungen über die Gabelbaumlänge an der Masttasche. Je nach der angeschlagenen Höhe variiert die Baumlänge um fast 5cm. 230cm werden theoretisch reichen. Allerdings wird eine voll ausgezogene Alugabel bei ordentlich Druck im Segel überhaupt keinen Spaß machen. North Silver ist aus eigener Erfahrung auch nichts Vernünftiges. Carbon ist schon die beste Lösung, allerdings auch nicht billig.

    Aus welchem Jahr ist der Platinum Mast?

  • Mir kommt es so vor, als werden hier völlig überzogene Werbe-Aussagen wiederholt.


    Die Unterschiede bei Carbon-Gabeln sind wesentlich kleiner, als hier beschrieben. Wenn sich eine Gabel

    mittig etwa 2 cm mehr durchbiegt als eine andere, dann ergibt das eine Gabel-Verkürzung um wenige Millimeter.
    Eine merkliche Druckpunktverlagerung oder einen Abflug vom Brett muss man da nicht befürchten.

  • Wenn du mal ein großes Racesegel mit einer Alugabel anpumpst und dann mit einer guten C-Gabel fässt du Alu nie mehr an, versprochen!

    Und das hat nichts mit Werbung zu tun sondern mit Erfahrung. Im ersten Fall landet die Energie größtenteils in der Verformung der Gabel, im zweiten Fall im Segel. Und sowas spürt jeder (der pumpen kann ;) )!

  • Ich denke Anfänger = sichere Seite = besser.

    Ich denke, das S-Type SL ist nicht unbedingt ein Segel für Anfänger.... Und dass es für einen Anfänger auch recht unerheblich ist, was die Gabel im oberen Windbereich (>18kn) des Segels macht, weil er dann eh schon 5,7 oder so fährt.