Lüderitz Speed challenge 2018

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  • Ich glaube, für einen grossen Schritt in Sachen Geschwindigkeit müsste man irgend etwas grundlegend anders machen. Wie beim Hochsprung der Wechsel von Schersprung zum Flop. Bei den Seglern war ja die Sailrocket 2 auch etwas ganz anderes als das vorangegangene. Ob Foil der Ansatz ist, weiss ich nicht - aber nur weil heute Foils noch nicht so schnell sind, heisst das nicht, dass sich dieses Funktionsprinzip nicht in Speedrecord entwickeln könnte. Ich denke, dass die Entwicklung bei den Windsurfern seit vielen Jahren im Bereich Finetuning anzusiedeln ist.

  • hätte man für Segelentwicklung ein Luftkanal zur Seite und Spitzenleute an der Sache dran (F1 Ingenieur oder so), wäre der Rekord sicherlich relativ schnell wieder gebrochen.

    Wasserwiederstand kann man auch sicherlich noch optimieren. Und Masse vom Fahrer natürlich auch :)

  • Zumal bei 50 Knoten auch die Aerodynamik wichtiger wird.

  • hab ich doch geschrieben. mehr Speed durch verbesserte Kontrolle. Segel und Finnen und auch die Boards sind wesentlich besser sprich handhabbarer geworden. Kann das leider nicht in Knoten ausdrücken, aber es ist Fakt.


    Wenn ich mir nur mal die aktuellen Racesegel anschaue ist das unübersehbar.

    Asym. Finnen hat es auch einen maechtigen Entwicklungsschub gegeben. Unglaublich was die an Druck aushalten ohne irgendwelche Zicken zu machen. Das kenn ich von früher - und hier rede ich von acht Jhren - ganz anders


    Was unübersehbar ist, ist der Stillstand in der Materialentwicklung. Alles andere ist quatsch. Natürlich kann man das nicht in Knoten ausdrücken, da schlicht nicht vorhanden. Einzig der Kanal ist schneller geworden, allerdings nicht nennenswert. Einfach mal die Bilder und Movies ansehen...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • Lieber Isonic. Du hast ja mal MUF gefahren,daß die nie schnell waren, hast Du ja wohl auch gemerkt. Zu dieser Zeit fuhren aber meine Finnen mit

    Döblin auch schon 50 Knoten. Hast auf das falsche Pferd gesetzt. Nur was ist denn jetzt am Material besser oder schneller? Die schnellen Zeiten fahren

    In Lüderitz doch Profis, die gut trainiert sind. Bornemann ist doch ein wirklich guter Amateur. Das ist für mich mehr wert als Profis die Material wie ein

    Hemd wechseln. Wolfgang

  • Der Doc Spinout hat doch hier irgendwo mal geschrieben, dass er sehr viel Potential in der generellen Segelhaltung sieht.

    Ähnlich der Sailrocket sollte das Segel nicht senkrecht stehen, sondern im Winkel zum Wind, damit mehr Segelfläche gefahren werden kann.

    Vielleicht im Kanal bei 50kn Wind nicht machbar, auf einem Foilboard bei 5 Windstärken aber schon?


    Interessant bei Foils ist das MUF Diagramm welches auch in der aktuellen SURF abgedruckt ist, welches suggeriert der Widerstand speziell des Mastes und der Fuselage ist

    zu hoch ab einer gewissen Geschwindigkeit, da sind normale Finnen einfach schneller.


    Daraus die Konsequenz heisst doch, die jetzige Foilkonstruktion mit Mast und Fuselage ist nicht speedtauglich, eher Konstruktionen die auch Woklfgang hier

    mal vorgestellt hat mit V-förmigen Foils... tja wer weiß?


    Zu Lüderitz: Ich glaube ja total an Gunnar, der hat für mich von allen deutschen Fahrern am meisten Potential, mal sehen ob er mal einen Run mit Top Bedingungen hat.


    Grüße

    teenie

  • Lieber Isonic. Du hast ja mal MUF gefahren,daß die nie schnell waren, hast Du ja wohl auch gemerkt. Zu dieser Zeit fuhren aber meine Finnen mit

    Döblin auch schon 50 Knoten. Hast auf das falsche Pferd gesetzt. Nur was ist denn jetzt am Material besser oder schneller? Die schnellen Zeiten fahren

    In Lüderitz doch Profis, die gut trainiert sind. Bornemann ist doch ein wirklich guter Amateur. Das ist für mich mehr wert als Profis die Material wie ein

    Hemd wechseln. Wolfgang

    Lieber Wolfgang,

    fahre immer noch MUF Slalom Finnen und bin sehr zufrieden. Aktuell sind neue Speedfinnen in der Entwicklung, die Prototypen sehen sehr vielversprechend aus. Würde keinesfalls sagen, dass ich auf das falsche Pferd setze. Niemand(!!) hat in der Surfszene das ingenieurmässgie Verständnis wie Rick Hanke.


    In Lüderitz ist aus meiner Sicht ausser Steve Allen kein einziger aktueller Profi am Start. Alles mehr oder weniger ambitionierte Amateure.


    Bleibe dabei, dass das Naterial wesentlich (!) leistungsfähiger geworden ist, braucht man mal nur ein Blick in die aktuellen ranglisten auf GP3S werfen.


  • Auch das ingenieursmässige Verständnis hat zu keinerlei bahnbrechenden Erkenntnissen geführt. Die MUF sind genauso verwechselbar wie alle anderen Finnen am Markt. Finnen unterliegen seit zig Jahren nur einem tournusgemäßen "Lover-Faktor". Und alle, wirklich alle sind mehr oder weniger wieder verschwunden nach einer gewissen Hoch-Zeit.


    Wo ist denn nun das Material leistungsfähiger geworden, gar wesentlich? Komm doch mal mit genauen Beispielen! Ausser Behauptungen sind keine Fakten erkennbar.


    Und Ergebnisse sind immer noch einzig in den Spots und der Masse der Fahrer begründbar, in rein gar nichts anderem.

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  • Im Prinzip gibt es doch auf dieser Welt bzw. in der Industrie 2 Entwicklungsarten:

    1: Entwicklung mit hohem Budget: als Beispiel hier die Formel 1 oder Zerspaungswerkzeug. Hier gibt es regelmäßig kleine aber fühl- und messbare Vortschritte wie z.B. neue Beschichtung bei Zerspaungswerkzeug. Alle paar Jahre oder Jahrzehnte gibt es dann die Meilensteine wie z. B. die großflächige Benutzung von Hartmetallwerkzeugen in der Zerspaung oder KERS / ERS in der Formel 1. Große Sprünge brauchen Ideen, kleine Sprünge brauchen Tests, Tests und Tests.


    2: Entwicklung beim Surfen: es steht wenig Budget zur Verfügung. Verbesserungen kommen meist aus anderen Sparten und werden dann wenig perfektioniert übernommen. Entwicklung wird und kann nicht ausgereizt werden und spielt sich in einem kleinen Rahmen ab.

    Zum anderen gibt es fast keinen Anreiz etwas zu entwickeln weil die Chance von anderen Marktteilnehmern überlaufen zu werden klein ist (im Verleich zu Sparten aus Beispiel 1). Warum und für wen soll man dann großartig Geld in die Entwicklung stecken?

    Irgendwann wird es wieder einen Schlag lassen und das ganze wird auf ein neues Level gehoben , allerdings passiert das garantiert mit einer neuen Technologie und durch Leute wie Lessacher und Co. die da einen völlig anderen Hintergrund sehen.


    Oder Irre ich mich da?

  • Ich denke er meinte dass das beste Verhältnis aus umsetzbare Segelkraft und Haltekraft bei schrägem Segel ist. Ich komme da so auf ca. 20°, in etwa ist das auch im Wettkämpfen zubeobachten. Das stellt sich mehr oder weniger ganz von alleine ein, wie meistens beim Surfen. Die meisten Surfer wissen ja nicht so viel von der Physik die sie antreibt. Zum Glück geht es auch ohne das Wissen.


    Was neue Speedrekorde angeht ist Foil im Windsurfen eine Sackgasse zumindest so wie es aktuell umgesetzt wird. Das ist nicht so wie beim Segeln. Auch wenn beim Foilen bei weinig Wind schon im Verhältnis sehr schnell gefahren wird, der Widerstand steigt hier mit höheren Geschwindigkeiten zu stark.


    Ich sehe noch Verbesserungspotential im CW Wert Fahrer. Bei 100km/h spielt das schon eine Rolle. Wenn ich richtig informiert bin hatte Albeau beim Rekord z.B. nur die Gabel einseitig,

    Und wie schon erwähnt in der Speedstrecke. Nur wer und warum sollte hier so viel Geld investieren.

  • Das mit der einseitigen Gabel hatte aber nichts mit dem eigentlichen cw wert zu tun. Meines Wissens nach verhindert die Gabel, dass es auf der Rückseite großartige verwirbelungen gibt. Auf der Rückseite vom Segel wird ja auch ein großer Teil der Vertriebs erzeugt.

  • cW Wert beim Fahrer ist auch ein guter Punkt. Das habe ich extrem beim Snowboarden gemerkt. Bei mir sind da 100km/h nur in einem Overall möglich (gleiche Strecke, die ich gut kenne). Wenn ich eine relativ lockere Jacke trage, ist meistens bei 90km/h Schluss. Ich kann pushen wie ich will, komme einfach nicht über 90. Im Overall, der relativ gut sitzt, ist da noch mehr als 100 drin, traue mir aber nicht. Da stören dann sogar die Handflächen, ohne Witz.

    Ok, Neoprenanzug sitzt ja auch relativ gut, dennoch sollte man da auch etwas optimieren.

  • CW WERT ist ja nur eine Hilfsgrösse mit der man den Widerstand im Fluid ausdrückt. Das mit der einstigen Gabel hat mit Sicherheit den Widerstand verringert. Ob man es absichtlich so gemacht hat oder nicht.

  • Surfen ist nicht gegen den Wind sondern mit dem Wind. Ich glaube das es etwas bringen könnte wenn der Fahrer auch profilförmig ist und damit auch Schub nach vorne produziert. Wie das Segel.


    Irgendwie habe ich immer die Idee das man das Profil dicker und deutlich vor den Mast verlängern müsste. Würde sowohl tieferes Profil im Segel ohne Druckpunktverschiebung nach hinten als auch ein dickeres Profil der Masttasche ergeben. Die Masttasche könnte auch so ausgerichtet werden das sie mehr Zug nach vorne produziert und man nicht nur schräg von hinten angeschoben wird.