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    Hallo Selbstbau - Gemeinde


    Nachdem mein geliebter Kleiner (224 * 48, Baujahr 2004, für FUE-Süd) endgültig den Geist (Gleitfläche total delaminiert, Wasser gesoffen) aufgegeben hatte, baute ich für nächstes Jahr eine Replica davon.

    Ist sonst nicht so mein Ding, alte Shapes nachzubauen, die Scoop-Rockerschablone hatte ich schon längst entsorgt, bloss die Outlineschablone war in meiner Unordnung noch auffindbar.

    Ich bin üblicherweise auch kein Patriot (eher linker Alt68er), aber das Design hat mich irgendwie fasziniert. (freaksoffashion, Hamburg)


    Aufbau:

    Gleitfläche: 80er Uni Carbongelege, 4 Deltastringer mit 110 Glas, 8mm 70-75 Airex, 200er Biax Carbon, weiss eingefärbtes Epoxi-Gloss, Klarlack, 400er Schliff nass

    Deck: 80er Uni Carbon, im Standbereich (Heck bis Mitte Mastbox) Doppelsandwich 3mm 70-75, darüber 200er Biax Carbon, 3mm 70-75, 110er Glas weiss eingefärbt laminiert, weiss eingefärbtes Epoxi-Gloss, Vlies, 110er Glas, Epoxi Gloss, Klarlack, Standfläche.


    Grüsse

    Robi

  • Man sieht die Bilder nicht.

  • surf-forum.com/attachment/28545/

    Sehr saubere Arbeit !

    Baust du deine Boards Hobbymäsig oder Beruflich?

    Bin beruflich (auf ganz anderem Feld) aussortiert, altersmässig. Erste Boards 1983, von 1991 an Sandwichboards. Pro Jahr 1 - max 3 Boards. Die genaue Zahl kann ich nicht sagen, habe nicht Buch geführt und auch nur von ca der Hälfte der Boards Bilder gemacht.

    Grüsse

    Robi

  • Hallo Fred


    Stimmt, hat eine Menge Material drauf, wird mein Surferleben sehr wahrscheinlich überdauern ...;(

    @ fof: wenn du auf Gewicht bauen willst, ist's nix. Das Vlies hat knapp 50g/m2. Ich vermute mal, dass durch das zweimalige Vakuumieren und Finishen des Decks gut 500g draufgehen.

    Der Untergrund sollte möglichst weiss sein, damit die Farben des Vlieses richtig durchkommen.

    Ist das 3. Board mit Vlies, die Verarbeitung ist einfach: Vlies platzieren, mit Tape auf Gleitfläche fixieren und mit lösungsmittelbeständigem Roller laminieren. Um sphärische Rundungen lässt es sich weniger gut stauchen oder strecken als Glas, man muss schon ein bisschen einschneiden.

    Möglichst UV-beständiges Harz verwenden, in Surfpausen Gleitfläche nach oben wenden, es gilbt trotz allem nach.


    Hier die Nrn 1 und 2: 1 ist ein Dreier aus 2013, zwei ein Twinser, den ich momentan noch fahre


    DSC00212.jpgDSC02361.jpg

  • Saugeiles Design ! Ihr Schweizer dürft das auch....wenn jemand so etwas in Deutschland bauen würde, sortiert man den gleich entsprechend ein ;-)

  • auf was für ein Gewicht kommst du mit deinem neuen Board ?

    Ist gemessen am Volumen ( geschätzte 65 l )nicht gerade ein Leichtgewicht geworden: 5,9 kg ohne Schlaufen und ohne Finne (26er Tectonics Falcon, finde ich zwar nicht die schnellste, aber die entspannendste Finne zum ein bisschen schneller Fahren, fuhr ich auf diesem Shape sogar mit 6.5 er NCX absolut spinoutfrei)


    Grüsse

    Robi

  • auf was für ein Gewicht kommst du mit deinem neuen Board ?

    Ist gemessen am Volumen ( geschätzte 65 l )nicht gerade ein Leichtgewicht geworden: 5,9 kg ohne Schlaufen und ohne Finne (26er Tectonics Falcon, finde ich zwar nicht die schnellste, aber die entspannendste Finne zum ein bisschen schneller Fahren, fuhr ich auf diesem Shape sogar mit 6.5 er NCX absolut spinoutfrei)


    Grüsse

    Robi

    entspannendste :)

    = die am entspanntest zu fahrende

    Als Aussereuropäer quasi entschuldigter

    Robi

  • Aloha.

    HAMMER!!


    Wirklich wieder tolle Arbeit und bei dem Aufbau wohl mega robust!

  • Alles sehr interessant, da ich seit längerem überlege mein "eigenes" Board in Angriff zu nehmen. Ich gehe es nur teilweise andersherum an, natürlich. Kompletter Selbstbau, dafür fehlen mir die Kenntnisse und den Aufwand kann ich auch nicht treiben. Mir würde als "Grundbaustein" ein fast fertiges Bord ohne Oberflächengrip und Pads für den 1. Versuch reichen (bin da noch auf der Suche), die Inlay/Fusssschlaufen müsste man vorgeben können (wäre toll), dann anschleifen und das Tun, was ich ganz gut kann. Vielleicht nehme ich auch erstmal ein halbwegs passendes Gebrauchtes, da wäre für die erste Version auch nicht zu viel zu investieren. Ideen für's Design gibt es schon endlos (aus meinen alten Grafiken und den Neuen).

    jfg-Boarddesign-01.jpgjfg-Boarddesign-04.jpgjfg-Boarddesign-03.jpgjfg-Boarddesign-07.jpg

  • Machst du Airbrush?

    Ist schon eine tolle Sache so ein Design, aber nur bis zur ersten Reparatur

    Habe mit Airbrush gearbeitet, aber irgendwie habe ich keine Lust die ganze Zeit irgendwelche Masken zu schneiden. Klar Farbverläufe gehen mit der Luftpistole wirklich gut. Mittlerweile arbeite ich nur mit dem Pinsel und diversen "Zaubermittelchen". Ich finde damit kann man exakter, freier und grundsätzlich zügiger kreativ arbeiten. Es ist eine Mischung aus Layer- und Lasurtechnik. Viele Schichten, damit auch aufwendig, aber die Farbintensität ist super kräftig. Und wenns mal einen kleinen Schaden gibt, dann kommt ein kreatives "Detail" hinzu. Hatte das mal bei einem Frauengesicht, dann gibt's halt ein Piercing an der Stelle oder nen Hut.^^

    Jeder, der von mir eine Grafik/Bild erworben hat, bekommt lebenslang (meines natürlich) den Service der Restauration oder Ausbessern von Schäden, nur An- und Abtransport muss er erbringen.