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  • Liebe Szene, sagt mal - ich überlege, mitten in Deutschland einen Surf Park zu bauen. Also so einen mit einem 320 m-Becken und einer künstlichen Welle, die alle 90 Sekunden da durchrauscht. Ist kein Scherz und im Ausland gibt's das ja schon. Einen konkreten Standort habe ich auch schon in Planung. Es ist nicht das erste Vorhaben von einem solchen Kaliber, das ich umsetze, aber das erste mit Bezug zum Surfen. Was ich bräuchte, wären weitere Anregungen. Welche habt Ihr? Denkt dran, dass sich das Ganze rechnen muss.

  • Mal eine Frage vorab: wieviel soll ca. eine Tageskarte kosten? Ganz grobe Angaben reicht selbstverständlich.

  • Ja, Wellenreiten und das nicht auf einer kleinen stehenden Welle, sondern richtig. Deshalb die Länge von über 300 m und 150 m breite. Doch, das klappt. Unser Plan ist, die Tickets je Stunde zu berechnen, ansonsten stehen sich die Leute auf den Füßen und es macht keinen Spaß. Wir rechnen noch ... deshalb bin ich mit Preisen zurückhaltend.

  • Ich finds super! Bitte mach das! Bei uns gibts auch (hoffentlich) bald einen Park: https://waveup.ch/projekt/


    Ich habe ehrlich gesagt, keine Anregungen. Wenn der Tageseintritt nicht 60€ und die Wartezeiten erträglich sind, sind glaube ich alle happy. Nicht nur auf Anfänger setzen, die Fortgeschrittenen wollen die Welle auch nutzen.


    Bitte einfach lieber etwas richtiges und kleineres machen als so no halbpatzige welle, dafür riesig. Kelly Slater's Anlage könnte da Vorbild sein :-)

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • Sehr geile Idee.

    Allerdings extrem teuer, nicht nur in Planung und Bau. Auf Gran Canaria sollte im Bereich der Kartbahn auch so etwas entstehen, wie im Siam Park auf Teneriffa (u.a. mit den gleichen Machern). Ist letztlich erstmal gescheitert.

    Wenn das zentral in Deutschland gelegen ist, vielleicht noch nahe an Benelux, kann das sicher gute Besucherzahlen locken.

    Für (mal) Windsurf-Action mit mega Fotos in der Welle braucht es keinen Wind, sieht man ja auch im Siam Park.

    Ich wäre sicher öfter dort, da es nicht so zeitaufwendig ist wie Windsurfen. Man kann das in ein paar Stunden abfrühstücken.


    Grüße


    Totti

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • 60,- für ne Tageskarte würde ich nicht für unangemessen hoch halten angesichts der Investition und Betriebskosten

    und auch und gerade nicht, wenn man die Kosten der Alternativen dagegenhält:

    zu echtem Wellenrevier fahren/fliegen und auf Swell hoffen

    die Siamparkwelle buchen

    oder sowas wie 2wave.de, was ich echt witzig finde, ich mich mit dem aktuellen Preismodell nicht mehr so anfreunden kann (hatte das schon 2x gemacht mit Gruppe für 3h. allerdings war damals ein 3h-Trip noch merklich günstiger), denn die Wellen sind nicht sehr hoch und man hat ja nur einen Bruchteil der Gesamtzeit auf der Welle


    Stundentickets sehe ich sehr kritisch, weil von der Auslastung der Anlage abhängig, wie viel man zum fahren kommt

    dann würde ich eher Preis pro Welle für fair halten (Sturz wäre dann natürlich schelcht für den gast)

  • Seit dreieinhalb Jahren wohne ich in Hannover. Seitdem die die Leinewelle, eine Flusswelle zum Surfen in der Endplanung. Bis heute gibt es diese Welle nicht.

    Das soll kein abschreckendes Beispiel sein, aber mal zeigen, wie es gehen kann.


    Das Zeitverteilungskonzept oder Preiskonzept müsste auch passen. Wenn ich die eingeworfenen 60€ für einen Tag bezahle und dann nur wenige Minuten auf der Welle bin, wäre mir das zu viel. So eine Welle hat ja, auch aus Sicherheitsgründen nur begrenzten Platz.


    Ich fände es gut, aber es ist eben schwer umzusetzen.

  • ach so: stationäre Welle habe ich auch schon ausprobiert

    mag ich gar nicht

    ganz anders gefühl auf dem strömenden Wasser als auf echter Welle (letzteres meint auch die Welle, die in einem künstlichen flachen See mitels einem Unterwasser-Schlitten verursacht wird)

  • Ich kann noch nicht alle Katzen aus dem Sack lassen, aber wir haben auch keine Lust, dass man einen Tag anbucht und sich dann alle Surfer gegenseitig "auf der Welle stehen". Deshalb soll es reservierte Stunden geben, in denen dann halt nur eine bestimmte Zahl an Surfern gleichzeitig im Wasser sind. Tauschen oder so wird immer gehen.

    Nur eine stehende Welle ist mal nett für eine Viertelstunde oder wenn sie wie am Eisbach gratis ist. Aber richtig Spaß gibt's halt nur mit einer richtigen Welle. Und die möchten wir garantieren. Wir stecken auch bei der Technik noch in der Planung mit im wesentlichen zwei großen Varianten.

    Zu Fjuris Kommentar: Ich kenne genug Projekte, die in der Spätphase gescheitert sind oder noch immer in einer Endlosschleife. Glaubt mir, dass wir nicht so viel Zeit (und Geld) investieren, um das auch zu erleben. Weil wir das von der Projektmanagement-Seite kennen, checken wir die kritischen Punkte zuerst. Dazu gehören zum Beispiel das Grundstück, das Wasserrecht und die Bauleitplanung. Wenn man einfach nur auf dem Board steht, ist einem das nicht immer bewusst.

    Ich habe aber auch gelernt, dass man gerade schon in den ersten Phasen der Vorbereitung ruhig 'ne Menge Anregungen von draußen holt. Viele Projektentwickler haben Angst davor. Ich sehe das als Bereicherung. Es gibt eh nur wenige Standorte, an denen das geht. Also: Gerne her mit Euren Wünschen!

  • wobei mich jetzt grad alle 90 sekunden irritiert

    ist ein ziemlich großer Abstand zwischen den Wellen

    im verlinkten Wavegarden gibt es wie am Meer alle 17 sekunden ne Welle


    mal angenommen, die surfer sollen nicht lange warten nach dem zurücklaufen


    teile ich die 1minute fahrt plus 5min zurücklaufen =Umlaufzeit durch den Wellenabstand von 1,5 Minuten, da komme ich auf vollauslastung schon bei 4 Surfern, wenn man keine Wartezeit am Einstieg haben will


    wirklich?

  • Wir optimieren noch, ist auch eine Frage des Energiebedarfs und der ist nicht ohne. Bei einer Frequenz von 9 Sekunden sind wasserbaulich Interferenzen zu berücksichtigen. Die klären wir ggf. mit wasserbaulichen Modellversuchen, wird eine Geschichte für sich. Wir machen was geht. Und als Ingenieure bekommen wir einiges hin.


    Noch was für die Pfennigpfuchser unter Euch: Wenn die erste Konzeption durch ist, denken wir für den nächsten Schritt an ein Crowd Funding. Wer Lust hat, kann sich beteiligen und später seie Beteiligung "absurfen". Alle Funder sind als erstes dran.


    Wenn Ihr mal länger nichts von mir hört hat das einen einfachen Grund: So eine Projektvorbereitung ist ENORM aufwändig und frisst meine restliche Zeit. Also dann keine Panik, ist trotzdem weiter in der Mache.

  • Bau lieber ein Windsurfpark mit optimalen Bedinungen von allen Seiten. Wird wesentlich günstiger. Dazu ein kleiner Bereich mit Wasserrampen und gegen Flaute einen Bereich mit dicken Windturbinen wie sies in den Hallen haben nur größere dimmensionen das wäre mal eine Innovation . Sind doch hier im Windsurfforum nicht im Wellensurf... naja bei 4 Beiträgen kennste dich halt noch nich so aus hier... ;)

  • Das Forum ist kein reines Windsurf-Forum, also alles ist gut.


    Ich finde das Projekt enorm spannend und hoffe, dass es realisiert wird.

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  • Wir optimieren noch, ist auch eine Frage des Energiebedarfs und der ist nicht ohne. Bei einer Frequenz von 9 Sekunden sind wasserbaulich Interferenzen zu berücksichtigen. Die klären wir ggf. mit wasserbaulichen Modellversuchen, wird eine Geschichte für sich. Wir machen was geht. Und als Ingenieure bekommen wir einiges hin.


    Noch was für die Pfennigpfuchser unter Euch: Wenn die erste Konzeption durch ist, denken wir für den nächsten Schritt an ein Crowd Funding. Wer Lust hat, kann sich beteiligen und später seie Beteiligung "absurfen". Alle Funder sind als erstes dran.


    Wenn Ihr mal länger nichts von mir hört hat das einen einfachen Grund: So eine Projektvorbereitung ist ENORM aufwändig und frisst meine restliche Zeit. Also dann keine Panik, ist trotzdem weiter in der Mache.

    Wie hoch wäre eigentlich der Energieverbrauch pro Stunde/Welle bei einer entsprechenden Anlage? Soll die Welle mit Druckluft oder einem Schlitten erzeugt werden? Fände es mal interessant zu wissen (Energiebedarf).

  • Vielleicht wäre Süddeutschland vorteilhaft... Unter Umständen hätte man da (Süd)Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz (natürlich je nach Standort). Ich denke dort ist die Zahlungsbereitschaft relativ hoch....