Lancierung neuer Produkte

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  • Dass immer und permanent weiter entwickelt werden muss, ist ja klar.


    JP hat seit Wochen bereits den neuen Super Ride 2019 beworben.


    Starboard sagt in den einschlägigen Blogs immer, dass sie bereits 2 Jahre im Voraus sind und aktuell an den 2020er Produkten arbeiten.


    Wer kauft heute im Mai 2018 (bevor die Saison richtig angefangen hat) noch ein 2018er Brett, wenn man bei gewissen Marken jetzt schon die 2019 haben kann?


    Bisher war es ja immer so, dass das internationale Team Mitte Juli zum Worldcup Pozo mit dem Nachfolgematerial auftrat, welches dann frühestens Ende August des Jahres verfügbar war.

    Nur Wave/Freestyle.


    Wie seht Ihr das mit der Aktualität? Überzogen kann man ja meinen, man kauft 2020 ein 2018er Board. ;)


    Meinungen dazu?


    P.S.

    Der JP 2019 Super Ride wird nicht nur so beworben, es ist auch tatsächlich in allen Bauweisen in allen Größen sofort lieferbar.

  • Legt sich da die Branche nicht selbst ein krummes Ei?? Wie ist es denn bei Dir als Händler, Abnahme einer bestimmten Stückzahl and Boards und Segeln, Lagerung dieser etc? Deine Neuware ist ja dann quasi überholt sobald die neuen Produkte von 2019 Mitte 2018 am Markt sind. Ich als Käufer eines aktuellen Boards würde mich dann verar.... fühlen wenn 2 Wochen nach meinem Kauf eines aktuellen Bretts eine neue Produktpalette erhältlich ist und ich somit eigentlich Auslaufware bekommen habe. Ich kaufe deshalb kein aktuelles Material mehr sondern Auslaufmodelle, egal ob Segel oder Boards.


    Gruß


    Dag

  • Ich hab mich für Boardreihen / eine Boardbrand entschieden deren Shape über mehrere Jahre gleich geblieben ist, so habe ich auch mit dem Board gekauft 2016, produziert 2015 (?) auch in 2018 noch den aktuellen Shape.


    Was ich bisher so mitbekommen habe sind es doch eher geringe Details die sich insgesamt in der Branche von einem aufs andere Jahr ändern. Ich würde einen 2-Jahres Zyklus befürworten. Zum einen bleibt eine längere Entwicklungsphase und beim Endkunden würde nicht der Eindruck entstehen 'veraltetes' Material / Zubehör / Neopren und was weiß ich nicht alles zu benutzen.


    Im Juni / Juli gehen schon die Rabattschlachten los weil das 'alte' Material raus muss (obwohl es ja eigentlich aus dem aktuellen Jahr ist). Vielleicht liessen sich die VK-Preise ja insgesamt senken wenn der Produktzyklus länger ist.


    Ich denke dabei daran das ja auch auf jede Änderung auch in der Produktion reagiert werden muss was dann ja auch wieder Kosten verursacht.


    Aber vielleicht bin ich auch zu Unwissend in der Materie und hantiere hier mit 'gefährlichem Halbwissen'.

  • Es geht doch schon lange gar nicht mehr um die Produkte, sondern nur noch um das Image. Da ist also nicht unbedingt die Entwicklungsabteilung federführend, das ist nur noch die Aufgabe der Marketingabteilung. Bunte Bilder, gute Stories, flotte Sprüche, das zählt heute. Früher haben wir dazu gesagt: Scheiße in Staniolpapier verkaufen.


    Jede mögliche und auch jede unmögliche Gelegenheit wird ergriffen, um einen vermeintlichen Vorsprung zu den Mitbewerbern zu erzeugen.


    Nachdem sich die unglaubliche Sortimentsbreite mit dutzenden verschiedener Boardtypen in jeweils mehrerer Bauweisen totgelaufen hat und zu nicht mehr vertretbaren Miniserien geführt hat, versucht man nun, den Innovationszyklus zu beschleunigen.


    Wer als Erster mit sowas anfängt, den halten die ahnungslosen Kunden für besonders innovativ. Ob da ein Kunde jetzt tatsächlich dazu bereit ist, für ein 2020er Board den Listenpreis zu bezahlen??? Spätestens wenn der Mitbewerber dann mit Boards der 2021er Serie ankommt, die man dann zum vollen Preis auf Vorbestellung mit 3 Monaten Lieferzeit kaufen kann, dann sieht derjenige alt aus, der mit sowas überhaupt erst angefangen hat.


    Interessant wird es, wenn eine Firma jetzt Boards der Serie 2025 zum Preis von € 2 999,- anbietet, dann würde ich sofort zuschlagen - denn 2025 werden die Boards ja mindestens € 3 999,- kosten, es wäre also ein echtes Schnäppchen.

    Oder könnte es sein, daß es die Firma 2025 gar nicht mehr gibt, was ist dann mit meinem Geld???

    Egal, das Video von dem neuen Board war einfach supergut, dann zieh ich mir das eben noch mal rein.


    In diesem Sinne grüßt

    Dr. Spin Out

  • ich halte das seit jahrzehnten für schwachsinn, läuft ja in vielen bereichen der sportbranche so, ski und snowboard ist um nix anders.


    gut gefällt mir da patrik der ein neues modell ohne jahreszahl auf den markt bring wenn es was neues ist. ich finde V2, V3 wesentlich besser als jahreszahlen oder umfärbelungen

  • Beitrag von Fivestar ()

    Dieser Beitrag wurde von Totti-Amun aus folgendem Grund gelöscht: OT ().
  • Ich finde dass auch schwachsinnig. Erstens ändert sich doch von Jahr zu Jahr nicht viel. Und wenn ich mir heuer ein aktuelles Brett um sauer verdientes Geld kaufe, ärgere ich mich alsKonsument, wenn es mitten in der Saison schon was aktuelleres (Modell 2019) gibt. Ob das für die Branche und die Händler auf lange Sicht so gut funktioniert ... man wird sehen. Für diejenigen, die bereits sind viel Geld für brandaktuelle Shapes ausgeben mag das Konzept aufgehen.

    Ich stehe da aber drüber und freue mich, wenn es dann günstig Auslaufmodelle zu kaufen gibt, die mit großen Nachlässen abverkauft werden.. So spart man Geld und hat trotzdem Top Material.



    Lg


    cad184

  • Nur weil jemand bereits an den Boards für 2020 arbeitet werden meine ja nicht schlechter, zumal es sich erst zeigen muss, ob die neuen wirklich besser sind.

    Natürlich ist es für Käufer ärgerlich, wenn durch dieses Verhalten die Preise von vermeintlich aktuellem Material entwertet werden, aber 99 Prozent aller Surfer kennen doch das Spiel.


    Wer da mitspielt ist selbst Schuld.


    Ob neues Material zu einem Imagegewinn am Strand führt bezweifle ich, ich persönlich erkenne aktuelles Material gar nicht immer.😀



    VG Gerhart

  • Nur weil jemand bereits an den Boards für 2020 arbeitet werden meine ja nicht schlechter, zumal es sich erst zeigen muss, ob die neuen wirklich besser sind.

    ....

    VG Gerhart

    Dass an Zukunftsentwicklungen gearbeitet werden sollte ist ja klar, aber entwicklung passt halt nicht zwingend in einen jährlichen rythmus, und das kontraproduktive ist das marktgeschrei neu, neu, neu und viiieeeel besser.


    die sollten ordentlich und in ruhe entwickeln, produktionsüberleitung machen und dann auf den markt bringen.

  • Zitat

    Ob neues Material zu einem Imagegewinn am Strand führt bezweifle ich, ich persönlich erkenne aktuelles Material gar nicht immer.😀

    Ich dachte, in unserem Sport ist Imagegewinn in erster Linie durch Style und Können zu bekommen...???

    Neulich wurde tatsächlich mein 10-Jahre altes Zeux (bis auf die aktuelle superskinny Karbongabel) belächelt von einem jungen Burschen, der zwar schickes aktuelles Material spazieren fuhr, aber an der Gabel sparte und einen dicken Aluschinken in der Hand hatte - ich habe ihn dafür nur bemitleidet.


    aber back2topic - mir ist es relativ Banane, wann welches Equipment auf den Markt kommt... damit bin ich natürlich der worst case für die Branche :) - muss aber kein schlechtes Gewissen haben, da es genug Leute gibt, deren Körper immer das Neueste braucht.

  • ich kann mit vielem Leben, aber die Produkte vor allem am Kalenderjahr zu orientieren finde ich Quark. Besonders wenn es zu inflationären Effekten kommt, sodass man Anfang 2018 schon "2019" Zeug mit in die Betrachtung ziehen muss. Wie kam es dazu im Windsurfen???

    Lieber alle Jubeljahre ein vernünftiges neu entwickeltes Produkt rausbringen.

  • Das dies alles keinen Sinn macht - ich glaube, dass ist jedem klar, der nicht in der Twitter/Facebook/Marketing-Blase der Surfmarken lebt.


    Die Europäische Surfsaison geht von März-Oktober, d.h. der neue "Materialjahrgang" des nächstes Jahres kann ab Ende des Jahres nach der ISPO in München und Boot ausgeliefert werden.


    Nur haben sich inzwischen einige Marken so komplett mit Ihren Jahrgängen und Nachproduktionen und 2020 Hirngespinsten verrant, dass ich nicht weiß, wie man die wieder einfangen kann. Ich glaube, dass da nur eine Marktbereinigung helfen könnte, Viele liebe Grüße! Boris

  • Ich kann gut damit umgehen, wenn Hersteller jedes Jahr einen Update bringen - ich muss ja nicht mitmachen. Weniger toll finde ich, wenn die Boards laut Werbetext immer leichter werden und sie das aber nicht tun. Im Foilbereich mag ich der Entwicklung nicht hinterher rennen, deshalb warte ich noch - zumindest bis nächste Woche ;). Nicht jeder Trend (ganz kurze FSW-/Wave-Boards, superbreite Freeride-Boards) entspricht meinem Gusto - von daher warte ich gerne noch bis der Trend wieder in die andere Richtung geht. Mit geht es darum, das beste Board für mich zu haben und mit diesem gut eingefahren zu sein - ich habe da im Vergleich zu meinen Kollegen (Mietmaterial) und mir (eigenes Material) schon unterschiedlichen Fun-Faktor festgestellt - ein Grund mehr, nicht jedes Jahr in Wechselpanik zu geraten. Manchmal finde ich den Marketing-Hype zu neuen Boards eher peinlich bis leicht abstossend (mich gewinnt man so nicht). Ob Patrik mit der Beständigkeit und der Werterhaltung der F-Cross- und F-Ride-Modelle aus Markterfolgssicht übertreibt, weiss ich nicht - ich bin jedenfalls mit meinem F-Cross 93 super zufrieden. Manchmal werden einem die neuen Modelle wie Süssigkeiten angeboten - wirklich sehr spannend und attraktiv - dann liest man in Testberichten aber nur, dass sie sich nur anders aber nicht besser fahren lassen. Ich finde es cooler, mit einem alten Board den anderen um die Ohren zu fahren.

  • Neue Produkte? Wo findet man pd 110 airinside und kleiner. Habe nur den neuen Formula gefunden

    Hat jetzt wenig mit dem Thema zu tun, aber die AI sind käuflich nicht zu erwerben, bis auf Formula.

    Bei Fragen dazu bitte ein anderes Thema erstellen oder im pd Thema nachfragen.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017!


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  • Aloha.

    Dass man kurz vor Mitte 2018 schon 2019er Material verkauft ist, nunja, etwas sonderbar.

    Verstehen kann ich es aber bei neuen Boardreihen. Wenn die halt Anfang 2018 fertig sind und Cobra oder wer auch immer mir ein schmuckes Angebot bzgl. Produktion macht, wäre ich ja blöd wenn es mir gerade gut passt es nicht zu bringen...

    Es wird ja im nächsten Jahr nicht besser, nur weil es 1 Jahr in der Schublade lag...

    Ich würde mir dann aber die Jahreszahl verkneifen und auch die V-Bezeichnungen nehmen...ist genau so klar aber kein schmuh...

  • Ist nicht eigentlich egal, ob da 2018 oder 2019 drauf steht. Und weiter oben wurde ein 2-Jahreszyklus angesprochen, der meines Erachtens auch im Hinblick auf die Preise defintiv sinnvoll ist. Der Hersteller meines Vertrauens macht das zum Beispiel (und nein, ich werde nicht dafür bezahlt) - einzige Ausnahme ist das Slalom/Race-Board, da kam 2017 (Januar) der 2018er und jetzt im April der 2019er, was aber einzig und allein der Saison der PWA geschuldet ist. Das ganze Leben wird schneller und da bleibt die sich immer schneller drehende Spirale im Windsurfung Business nicht außen vor. Ich denke der Handel wird sich genauso dran gewöhnen, das die Uhren vorgestellt werden, so wie unserer eins den Wechsel zw. Sommer/Winterzeit überlebt.

  • Ich frag mich immer, was ändert sich denn da im Jahreszyklus groß, ausser das Design? Vielleicht hier und da mal ein Shape-Gimmick.


    Ich finde es gut, wie es z.B. Simmer macht. Es werden Boardlinien entwickelt und in Versionen beschrieben. Diese Versionen bleiben z.T. über Jahre, bis ein wirklich ausgereiftes Produkt mit einer Versionsänderung auf den Markt kommt.

    Der Kunde hat so länger aktuelles Material. Der Hersteller kann kostengünstiger produzieren, da die fertigen Boards ggf. über Jahre gelagert und zu stabileren Preisen verkauft werden können.


    Bei dem jährlichen Innovationsdruck, den sich einige Hersteller aussetzen, kann sich auch schon mal ein Board "verschlechtern" oder sagen wir mal, es kann passieren, dass die gewohnten Fahreigenschaften sich verändern und plötzlich aus einem bei Kabbel gut kontrollierbaren Brett eine Zicke wird. Beispiele gibt es hier einige.

  • Aber das wollen die "Verbraucher" doch nicht! Und wenn doch dann wird es nicht gelebt oder gezeigt. Aber wenn es genug Leute gibt die für ein NP 1500 zahlen, anstelle von 1100 für ein vergleichbares Loftsails, dann wird sich oben bei den Big Five nix ändern. Warum sollten Sie auch?! Am Ende bestimmt der Verbraucher den Markt, oder bzw. könnte er. Ich kenne genug, die seit 30 jahren NP fahren, 200-300 mehr für ein anderes mehr als gleichwertiges Segel ausgeben, aber ungefährt 30-50% Leoistungsverlust haben, weil Sie zu dumm sind es richtig zu trimmen, aber Hauptsache ein GROSSER Name / Brand auf dem Segel ist zu erkennen, und dass zieht sich komplett durch die Bevölkerung, egal um welches Produkt es geht. MARKETING EMOTION.......

  • Hallo!

    Ich denke, dass es bei dem im Eingangspost erwähnten JP ein Sonderfall ist, da es sich um ein neues Modell und nicht die Ausbaustufe XY eines bestehenden Modells handelt. Da die 2018er Linie schon einige Monate alt ist, muss man der selbst gewählten Nomenklatur folgend jetzt die 2019 anhängen. Insofern wäre es tatsächlich angebrachter, auf die angehängten Jahreszahlen ganz zu verzichten. Solang aber nicht mit der regulären 2019er Palette gleich die nächste Ausbaustufe des Super Ride präsentiert wird, also 2019-II o. ä., sehe ich da noch kein großes Problem. Das Anhängen der Jahreszahl ist aber auch bei anderen Produkten üblich, die Präsentation bzw. der Verkauf bereits ab August/September des Vorjahres ebenso.

    Dass darüber hinaus vermutlich nicht nur bei Starboard bereits an Veränderungen/Neuerungen geforscht wird, die noch nicht unbedingt in die nächste Serie einfließen, halte ich für normal.

    Viele Grüße, Wulf