Surfbent - Neuer Boardprotektor

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  • habe nicht geschrieben das ich Profi bin :| schön wäre es ja ...... ist meine Meinung gewesen. Habe viele Protectoren durch viel Wind um nichts. Und ob ich mir nun einen Ascher um den Mastfuß stecke(als Nichtraucher ;)) nur damits gut aussieht .... denke nicht. Man sieht doch auch im Video das er das Board trotzdem treffen wird.... vielleicht mit etwas weniger Energie aber... dann ist er genau so viel wert wie alle anderen , das positve er fällt nicht gleich auf anstatt z.b die Mastmanchette und die Farben sind schön ... aber deswegen 65 € ? Geht weitaus billiger https://www.surfshop-andreas.d…-Mast-DeviatorNose-Fender und der hält das Segel garantiert auf , klar als Startup benötigt man jede erdenkliche Kohle...

    Ändere was am Preis dann find ichs für Anfänger (mit 5qm und kleineren Segel) eine gute Alternative zu dem anderen. Und vielleicht kommste damit bei Surfschulen gut an .... Masel Tov.

  • Also dieser 'Pilz' ist ja erst recht der größte Mist... Selber schon ausprobiert umd erstens ist mein Board damals trotzdem sowas von im Ar.... gewesen, dazu kommt noch das schlechte Handling bei der Benutzung:

    Wenn ich Board / Segel für den Beach-/ Wasserstart ausrichten will bleibe ich mit dem Mast am 'Pilz' hängen bzw muss ihn erst drüber heben; also Rigg über den Bug 'ziehen' geht so nicht mehr. Und manchmal bleibt auch die Startschot daran hängen.


    Ich habe mir 'nen SURFBENT bestellt und schon mal auf dem Wasser ausprobiert. Vom Handling her kaum störend. Zum ausrichten für Beach-/Wasserstart muss ich das Rigg bei weitem nicht so weit angeben wie beim Pilz, die Verlängerung liegt ja quasi auf dem SURFBENT auf und ich kann es hin- und herschieben. Ein leichter Druck auf den Bug und das Ganze geht noch leichter.


    Zu der 'Hebelproblematik' kann ich nur sagen das ich da beim SURFBENT eine geringe Gefahr sehe als beim Pilz da die Gesamtfläche des SURFBENT auf die Mastschiene und die Fläche drum herum drückt / aufliegt und sich der Druck / Hebel auf eine andere Fläche verteilt.


    Einen SICHEREN und GARANTIERTEN Schutz wird es nicht geben, auch Profis stürzen - es muss jeder für sich selbst entscheiden ob und wie er sein Material schützen will.


    Ich werde den SURFBENT erst mal weiter testen...

  • naja wer sich auch noch doof anstellt dafür gibts natürlich keine Hilfe... mal ganz abgesehen von einer Startschot wer brauch den sowas?:/ Beim Beachstart habe ich das Rigg in der Hand ... beim Wasserstart liegt es neben mir klar beim ausrichten müsste man etwas den Kopf benutzen... aber etwas denken können wir doch noch alle.. trotz Google und Machtkonzerne die uns zum Dummsein erziehen wollen. :evil:

    Aber gut das du ihn testest ... wäre schön wenn du die Surftage notierst und wann der erste Riss im Joint entsteht. Vielleicht gibt es vom Hersteller dann Gratis in Zukunft einen PJoint oder Tendon dazu.

    Peace

  • Aber gut das du ihn testest ... wäre schön wenn du die Surftage notierst und wann der erste Riss im Joint entsteht. Vielleicht gibt es vom Hersteller dann Gratis in Zukunft einen PJoint oder Tendon dazu.

    Warum sollte der Powerjoint bei normaler Nutzung kaputt gehen? Im 'Normalbetrieb' wird er doch gar nicht anders belastet.


    Welches Teil bei einem Crash / Sturz kaputt geht weiß man ja vorher nicht...

  • naja aber wie man auf dem Video gut sieht wirken doch ganzschöne Zug/Hebelkräfte auf den Joint nur vom loslassen (und hinter einem Schleudersturz steckt schon etwas mehr schmackes.... und ich als "Anfänger" lasse so wie ich das bei den Surfschulen sehe so gut wie jedesmal den Mast so fallen... auch ohne Schleudersturz zerrt es doch dann am Jonny in vertikale und horizontaler Lage.... . Habt ihr mal im Labor getestet wie viele male das Umfallen gutgeht ohne das es zu einem Riss führt? . Den Jonny dann noch mit süß/salt Wasser tränken...... so realitätsnah wie möglich. Kann mir vorstellen das nen Tendon das nicht lange mitmacht... dazu noch die Sehne die innen verläuft und immer schön ins Gummi drückt.

  • .... und ich als "Anfänger" lasse so wie ich das bei den Surfschulen sehe so gut wie jedesmal den Mast so fallen... auch ohne Schleudersturz zerrt es doch dann am Jonny in vertikale und horizontaler Lage....

    Im Schulungsbetrieb ist der Einsatz eines SURFBENT auch gar nicht notwendig. Die Schüler werden eher einen Luv- oder Leesturz machen, also unkritisch fürs Board.


    Im Verleihbetrieb sieht es wieder anders aus, da ist der Protektor vermutlich gut platziert. Die 'Fortgeschritten' lassen ihr Segel dann ja eher seltener 'einfach' fallen. Zumal der SURFBENT seitlich ja deutlich flacher geformt ist und der Powerjoint bei einem Luv- oder Leesturz nicht wesentlich mehr als ohne SURFBENT gedehnt wird.

  • Das sich Surfschüler immer schön nach Luv und Lee werfen habe ich bislang nicht gesehen.Da flog das Segel egal wohin nur weg damit grad bei den ersten Wenden- Halsen. Sind ja selten bei 4Bft draußen ......

    schön wäre mal die Meinung von Pros die hier im Forum sind was sagen diese dazu? auch als Feedback für" Surfbent". Wenn man das Material noch härter macht gehts natürlich noch mehr zu lasten des Mastfußes stelle mir grade ein Kardan Mastfuß vor wie lange der das wohl mit macht..

    Denke mal wenn man 100% Safe sein möchte müsste man den Surfbent mit einem Noseprotector kombinieren.

  • Sturz bei 28kn


    da sieht man wie hart das Wasser bei der Geschwindigkeit ist. den V-Grip hats zerlegt weil der Mast aufs Wasser geschlagen ist.

    Sprich das Brett wird in dieser Sekunde nicht unter Wasser gedrückt und muss daher die gesamte Energie aufnehmen.

    Ob das die Mastspur oder Boardspitze aushält, will ich nicht ausprobieren.


    Wäre das Brett gerade gewesen hätte es sicher den Mast abbekommen und denke das Resultat hätte man gesehen.


    Beim Schleudersturz ist man ja meistens noch eingehackt, sprich Masse * Beschleunigung , bei einem Sturz aus 50 kmh von einem 80kg Surfer bedeutet das eine Kraft von ca 1100 N


    Zum Vergleich ein 1.5kg Hammer schlägt man ca. mit 45N, was der anrichtet kann ja jeder gerne ausprobieren ;)


    Sprich um die Kraft am besten vom Brett fern zu halten, sollte der Protektor das gleiche machen wie beim Auto --> aufnehmen,

    sicher der Protektor ist dann im Eimer, aber der Zweck ist erfüllt. Gleiches Prinzip ist beim Helm etc.


    Die beste Variante dafür sollte eine Wabenstruktur sein.

  • Die V-Grip bricht doch schon beim normalen Windsurfen ;-)

    LG Martin

    |..89l Proof pro..|.................58cm breit | 8-6 BFT | 4,0 Hero - 4,7 Session - 5,3 Gator
    ................|...116l 3S..|..........66cm breit | 7-5 BFT | 5,3 / 6,0 Gator
    .......................|..132l F2 sx.|.82cm breit |6-4 BFT | 7,8 Naish GP - 9,9 HSM GPS


    Alles auf RDM :love: Meist in Sahlenburg unterwegs.

  • Sprich um die Kraft am besten vom Brett fern zu halten, sollte der Protektor das gleiche machen wie beim Auto --> aufnehmen,

    sicher der Protektor ist dann im Eimer, aber der Zweck ist erfüllt.

    Kaputtgehen muss er nicht. Er kann sich auch reversibel verformen, wie zum Beispiel Gummi.


    Ich habe mal überlegt, ob man nicht einen Protektor bauen könnte, der die Energie ans Wasser abgibt. An der Brettspitze befindet sich ein Protektor, der mit Abstand über dem Brett liegt. Wenn der Mast drauffällt, wird der Protektor nach unten gedrückt und Bremsflächen tauchen ins Wasser ein. Wenn der Mast weggenommen wird, drücken schwache Federn den Protektor wieder nach oben und die Bremsflächen aus dem Wasser.

    Das Problem wird wohl sein, dass beim Gleiten die Spitze relativ weit über dem Wasser ist. Also doch Schaumstoff oder Gummi oder sowas.

  • Beim Schleudersturz ist man ja meistens noch eingehackt, sprich Masse * Beschleunigung , bei einem Sturz aus 50 kmh von einem 80kg Surfer bedeutet das eine Kraft von ca 1100 N


    Zum Vergleich ein 1.5kg Hammer schlägt man ca. mit 45N, was der anrichtet kann ja jeder gerne ausprobieren

    Deine Zahlen solltest du nochmal Prüfen. Wenn ich mit einem 1,5 kg Hammer auf einen Nagel schlage, verschwindet der recht schnell in einem Stück Holz. Wenn ich mit 45N auf den gleichen Nagel drücke, passiert nicht sonderlich viel. Wenn sich ein 110 kg schwerer Surfer auf ein Board stellt, geht das auch nicht sofort kaputt. Selbst dann nicht, wenn man zur Druckerhöhung da noch einen Mast unter die Fuße legt. Gibt höchstens ne kleine Delle.


    Mal ganz davon abgesehen ist bei solchen Einschlägen die Energie und der Impuls zu betrachten, Stichwort unelastischer Stoß. Da eine Kraft anzunehmen und darauf auf die Wirkung zuschließen ist schlicht Bullshit.


    Gruß, Onno

  • Sturz bei 28kn


    da sieht man wie hart das Wasser bei der Geschwindigkeit ist.

    Das waren doch keine 28 kn, der fährt ja de-powert mit offenem Segel, insofern ist das Wasser

    da nicht härter als bei Normalwind. War ein missglücktes Manöver (was sollte das werden?) und die Gabel

    wurde halt dort verbogen, wo der Surfer drauf geknallt ist, da braucht es nicht viel. Über den Sinn des Surfbent

    sagt das nichts aus.

  • Der Surfbend soll ja die Nase schützen.

    Das Brett ist ja heile, also alles gut ;-)

    LG Martin

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  • Das waren doch keine 28 kn, der fährt ja de-powert mit offenem Segel, insofern ist das Wasserda nicht härter als bei Normalwind. War ein missglücktes Manöver (was sollte das werden?) und die Gabel

    wurde halt dort verbogen, wo der Surfer drauf geknallt ist, da braucht es nicht viel. Über den Sinn des Surfbent

    sagt das nichts aus.


    das waren 28kn, hatte ich aufgezeichnet, es war ja auch 44kn Wind, du für die 28kn musstest du an dem Tag nichts machen, war eher eine Kunst die nicht zu erreichen.

    selbst wenn man das Segel ganz offen hatte (nur noch mit einer Hand vorne am Kopf gehalten) wollte das Brett nicht wirklich langsamer werden.


    war leider keine Manöver war nicht geklappt, sondern ein schlicht zu großes Segel und Finne. Board hat einfach abgehoben, konnte es nicht mehr runter drücken.


    Ich bin nicht auf die Gabel gestürzt, sondern wurde eingehackt nach vorne geschleudert, Der Mast wurde jedoch vom Wasser gebremst, mein Trapezhacken hatte sich in der "Flugphase" nicht gelöst. Somit war es rein die Kraft aus der Masse meines Körpers 71kg und der Beschleunigung 50 km/h auf 0 km/h die auf den Trapetztampen und dann an 2 Stellen auf den Boom gewirkt hat. Der Boom wurde quasi durch die beiden Enden des Trapeztampen verbogen. Diese waren jedoch nur 2 Hände breit auseinander, daher sieht man mal was für eine Kraft da gewirkt hat.




    die V Grips sind in Zugrichtung schon extrem steif. Der Zug beim Sturz hatte aber einen Winkel von 90°, da sind die dann auch nicht stabiler als andere Alus.




    die Zahlen mit dem Hammer hatte ich nur raus gesucht, basiert darauf das ein 1.5kg Hammer mit ca 2G geschlagen wird.

    Ich bezweifle das du mit 45NM auf einen Nagel drücken kannst. Das dürfte doch schon weh tun.

  • die Zahlen mit dem Hammer hatte ich nur raus gesucht, basiert darauf das ein 1.5kg Hammer mit ca 2G geschlagen wird.

    Beim beschleunigen des Hammers mag 2 g ja realistisch sein, (1 g kommt ja schon vom fallen lassen, ein weiteres schafft man dann mit der Hand dazu). Geht man nun davon aus, dass der Hammer über einen Weg von 50 cm mit 2 g beschleunigt wird, um anschließend auf einem Weg von wenigen mm wieder abgebremst wird (je nach Widerstandsfähigkeit dessen, worauf der Hammer landet) , sind das dann deutlich mehr g. Aber gehen wir mal davon aus, dass sich die Aufschlagfläche um 2 mm deformiert. Jetzt wird also die vorher über 50 cm geleistete Beschleunigung auf einem 250stel des Weges* abgebremst, was also der 250-fachen Beschleunigung entspricht. Also eher 500g. Du kannst ja mal selber ausrechnen, welche Kraft da im Moment des Einschlags wirkt. Wenn man ordentlich weit ausholt schafft man auch deutlich mehr als 50 cm, und wenn man ernsthaft kräftig zuschlagen will auch mehr als 2 g.


    Wenn ein 1,5 kg Hammer nur 45 N Kraft (wobei 1,5 kg bei 2 g eher 30 N entspricht) ausüben würde, würde sich niemand die Mühe machen, den zu bewegen, sondern einfach einen drei mal so schweren Hammer nehmen und einfach auf das zu hämmernde Objekt legen.


    *Ich nehme einfachheitshalber mal gleichmäßige Beschleunigungen an, da ist die Betrachtung der Strecke statt der Zeit dann equivalent. Ansonsten ist es immer noch eine gute Näherung.

    Ich bezweifle das du mit 45NM auf einen Nagel drücken kannst. Das dürfte doch schon weh tun.

    Wo kommt denn jetzt auf einmal das Drehmoment her? Aber mit 45N (also ungefähr der Gewichgtskraft von 4,5 kg) auf einen Nagel drücken ist gar kein Problem. Wenn der Punktlast auf dem Finger dabei zu hoch wird, nehme ich halt irgendwas zum zwischenlegen um den Finger zu schützen. Der Nagel wird sich trotzdem deutlich weniger in den Untergrund bewegen als wenn ich einen 1,5 kg Hammer mit etwas Schwung darauf ablege.

  • die Daten hatte ich aus einem Forum bei dem es ging die Kraft des Hammers zu berechnen. Das war zumindest deren Ergebnis.


    habe versucht raus zu finden wie groß die Kraft sein kann, aber hab leider nichts gefunden. Zahlen gehen von 170N bis 3000N


    aber darum gehts ja hier auch nicht, ging ja nur darum zu zeigen, das bei so einem Sturz schon enorme Kräfte wirken.

  • Hauptsache du bist unverletzt!

    Ich hätte auch einmal so einen Sturz mit einer Alten x7 Carbon Gabel,

    da hat es ein das Stück zwischen den Trapeztampen rausgerissen !

    genau,

    zeigt halt das die Kräfte nicht zu unterschätzen sind.

  • Hauptsache du bist unverletzt!

    Ich hätte auch einmal so einen Sturz mit einer Alten x7 Carbon Gabel,

    da hat es ein das Stück zwischen den Trapeztampen rausgerissen !

    Tja, da hilft wohl nur ne ordentliche Gabel... Mir sind bisher zwei ernsthafte ~30 kn Schleuderstürze passiert, bei denen ich im Trapez geblieben bin. Einmal ist der Trapeztampen gerissen und einmal ist der Trapezhaken aus dem Trapez gerissen. Bei solchen Einschlägen hilft nichts mehr, das schwächste Glied geht dabei kaputt. Bleibt zu hoffen, dass es nicht die Wirbelsäule ist sondern irgend etwas anders nachgibt, sei es Gabel, Mast, Trapez oder Tampen.


    Ich denke aber, dass der hier diskutierte Protektor sich eher an die Aufsteiger richtet, die eher so bei bis zu maximal 40 km/h unterwegs sind. Da sind die Einschläge noch deutlich sanfter als bei 30+kn. Das ist immerhin doppelte kinetische Energie!

  • solange man nicht die Gabel loslässt bleibt das Board im Normalfall heile.


    Slaughthammer , vor 15 Jahren war die x7 schon eine der besten Gabeln,

    Die hat glaube ich 10 Jahre gehalten!

    Von meinen x9 Gabeln leben noch alle.