RRD Foil mit Tuttel und Powerbox Option

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  • Hallo


    ich war bei 7-20 kn am Sonntag auf dem See ... war sehr böig. Mit einem 8.6er Slalom Segel.

    Erkenntnisse:

    1. klar 8.6 war zu groß

    2. Camber Segel war sehr stabil was geholfen hat aber zu schwer um damit aktive Gewichtsverlagerung zu betreiben.

    3. in den Böen hab ich nur versucht unten zu bleiben und anzuluven.

    4. Ich bin noch nicht bereit so schnell zu foilen Höchstgeschwindigkeit 38 km/h und es wäre vom Material einiges mehr drinn

    5. Ich muss mich nach dem abheben mehr aufs Brett konzentrieren und den Horizont anvisieren

    6. Es gibt schon Momente wo ich das Gefühl habe ich beherrsche das Biest im Wasser und ich höre die Stille bewusst

    7. Ich schaffe es einfach nicht das isonic anzupumpen. Ich versuche als nächstes nochmal mein schmales Board.

    8. Auch wenn ich dann noch normal Surfen war will ich unbedingt weiter üben.


    Ich glaub ich probiere bei so einem Wind mein 5.8er Segel auf dem Board was ich anpumpen kann. Das isonic bekomme ich damit sicher nicht vorwärts und zum abheben.


    Bin gespannt von euren weiteren Erfahrungen zu lesen.

    Grüße Stefan

  • sheshe

    Wenn die Wellen höher werden liftet das Foil nach der Welle. Deshalb kurz vor dem Wellenkamm das Brett leicht nach unten steuern. Eigentlich je mehr Raum desto mehr. Durch den fehlenden Winddruck im Segel und die etwas weiter nach vorne orientierte Position auf dem Brett wird das ganze etwas nervöser.

    Amwind das Gewicht am besten auf den hinteren Fuß und Mastfuß verteilen. Vorderer Fuß kann den Druck auch komplett verlieren. Durch die Lānge wird es sehr stabil.


    Je tiefer du fāhrst umso stabiler fährt das Foil. He höher desto schneller, oder länger Gleiten, bis zu dem Punkt wo die Führung durch den Mast zu gering wird und das Foil zum Schlingern anfängt. Dann wieder ein paar cm runter.


    Bei hohen Wellen so fahren das du gerade über die Spitzen fliegst. Wenn die Mastlänge nicht mehr reicht setzt das Brett auf der Wellenspitze ein. Das möglichst sanft abfedern.

  • Ich war am Sonntag in Kreuzlingen bei 12-16 Knoten foilen, auch RRD Foil.

    ... ich glaube, dann haben meine Eltern dich gesehen und mir ein Foto von deinem Equipment geschickt. (Starboard & Severne) („Hast du auch schon mal so etwas unter am Brett gesehen?“)

    Ja, iSonic 124 und Overdrive 7.0 :)

  • Bei hohen Wellen so fahren das du gerade über die Spitzen fliegst. Wenn die Mastlänge nicht mehr reicht setzt das Brett auf der Wellenspitze ein. Das möglichst sanft abfedern.

    Genauso habe ich das auch versucht. Abfedern war aber ziemlich hart (evtl. liegt’s am Slalomboard und dieser Platte bei der Box). Das war aber ein sehr gutes Training.


    Ich war heute auch foilen und das Wasser war fast glatt, das war echt sehr entspannt im Vergleich zu Sonntag, musste nicht immer die nächste Welle beobachten und ausrechnen, ob es passen würde :/

  • Hier noch meine Kombi (mal iSonic, wo die Fussschlaufen mittig sind, mal Fanatic Falcon, Fussschlaufen ganz vorne, beide so um 80cm breit)

  • Bei hohen Wellen so fahren das du gerade über die Spitzen fliegst. Wenn die Mastlänge nicht mehr reicht setzt das Brett auf der Wellenspitze ein. Das möglichst sanft abfedern.

    Genauso habe ich das auch versucht. Abfedern war aber ziemlich hart (evtl. liegt’s am Slalomboard und dieser Platte bei der Box). Das war aber ein sehr gutes Training.


    Ich war heute auch foilen und das Wasser war fast glatt, das war echt sehr entspannt im Vergleich zu Sonntag, musste nicht immer die nächste Welle beobachten und ausrechnen, ob es passen würde :/

    Ich habe das auch versucht und das abfedern auf dem Wellenberg ist definitiv einfacher als der Strömungsverlust, wenn das Foil aus dem Wasser kommt und man nach unten plumpst. Aber ich bin froh, dass ihr auch mit den selben Problemen kämpft. Das ermutigt :-)


    Gestern war ich nochmals in Berlingen, aber leider war der Wind zu knapp und es hat nicht mehr gereicht. Mein grösstes Segel ist 5.3.


    Aber jetzt kommt der Sommer und die Foilsaison fängt an :-) Ich freu mich schon!


    Wie sieht es bei euch aus mit durchgeflogenen Halsen? Ich habe am Montag fleissig trainiert und bin einmal fast durchgeflogen - am Schluss ist das Board nochmals aufgesetzt, aber danach gleich wieder gestiegen. Ich habe gelernt, dass es fast einfacher ist, wenn man kleinere Radien fährt. Bei grossen wird es schnell einmal instabil, weil man nicht genug Druck auf die Kante bringt und es dadurch nicht so stabilisiert wie bei kleineren Radien. Wie macht ihr das?

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • Wie sieht es bei euch aus mit durchgeflogenen Halsen? Ich habe am Montag fleissig trainiert und bin einmal fast durchgeflogen - am Schluss ist das Board nochmals aufgesetzt, aber danach gleich wieder gestiegen. Ich habe gelernt, dass es fast einfacher ist, wenn man kleinere Radien fährt. Bei grossen wird es schnell einmal instabil, weil man nicht genug Druck auf die Kante bringt und es dadurch nicht so stabilisiert wie bei kleineren Radien. Wie macht ihr das?

    Mhh. Bei mir ist es genau anders rum beim Halsen. Ich hab immer das Problem dass sie zu eng werden und ich mit dem Segel Shiften und Füße wechseln nicht hinter her komme. Sobald ich das Board etwas deutlicher ankante schießt es förmlich um die Kurve. Aber das Feeling ist einfach geil, wenn es um die Kurve schießt. Muss dass bloss noch kontrollieren können.

    Wenn ich weniger deutlich ankante fährt das Board einen richtig großen Bogen aber dann hab ich das ganze auch unter Kontrolle und komme trocken durch. Fliegend bin ich leider auch noch nicht durch gekommen. Hatte immer den ein oder anderen Touchdown.


    Flughöhe ist bei mir abhängig von den Bedingungen. Bei Leichtwind eher etwas höher. So mindestens halbe Masthöhe. Da hat man weniger Wiederstand und hat mehr Reserve wenn ein ganz großes Windloch kommt. Kann dann einfacher durch Pumpbewegungen der Füße das Brett noch etwas oben halten.

    Bei mehr Wind fliege ich dann etwas tiefer so 20cm bis halbe Masthöhe über dem Wasser.

  • Kurze Frage kann jemand zum der Carbonversion von RRD (RRD WH FLIGHT CARBON HYDROFOIL 95) was sagen?

  • Die Lösung mit den Plugs klingt gut. Dann kann das auch nicht mehr soviel arbeiten. Ich denke das baue ich nach. Danke.

    Grüße Stefan


    Aber nun noch eine Technikfrage: Es waren doch auch schon ordentliche Wellen dabei (Bodensee, ca. 50-60cm max.). Dabei habe ich gemerkt, dass mit den Wellen einfacher zu fahren geht, als gegen die Wellen. Die Wellenrichtung war leicht anders als die Windrichtung, deshalb war es nicht auf beide Seiten gleich. Wenn man aber von hinten über einen Wellenberg fährt und es dann runter geht, hat das Foil oft viel Lift produziert, bzw. ist zu hoch gestiegen und abgesackt. Wenn ihr also die (Wind)Wellen von hinten quert, steuert ihr dann das Foil runter, damit es nicht zu hoch ist im Wellental? Und wie hoch ist eure Flughöhe? Ich habe versucht wo möglich nur wenige cm über dem Wellenberg zu sein. Wahrscheinlich war aber auch einfach der Wind zu stark und die Wellen zu hoch. Bei relativ glattem Wasser versuche ich, nur ca. 20cm in der Luft zu sein. Wie sieht das bei euch aus? Fahrt ihr eher höher? Was sind die Vor- bzw. Nachteile?

    Ich war auch am Montag in Kreuzlingen bei der böigen Bise am Foilen. Wollte eigentlich nach Berlingen und bin in Xlingen hängen geblieben. Das war das erste Mal mit meinem GT-R Foil und 5.6er Segel bei steiler kurzer Welle. Hatte auch den Eindruck, dass es mit der Welle viel einfacher war als dagegen. Die starken Böen haben mich gezwungen viel Höhe zu laufen, um nicht zu viel Lift zu bekommen. Hab versucht möglichst niedrig zu bleiben und bin dauernd gegen die Wellenspitzen geklatscht. Alle 5 Minuten ein Boot oder Schiff haben ne fiese Kreuzwelle erzeugt, die man auch im Foilen spürt. Entspannt foilen ist was anderes. Freue mich auf den nächsten ablandigen Südwester bei uns in der Egnacher Bucht. Auch sehr böig aber wenigstens Flachwasser.

  • Meine Erfahrungen sind unterschiedlich und hängen vom Foil ab, mit dem ich unterwegs bin.


    Aeromod, LW-Wing, 90cm Mast

    Die Fahrstabilität dieses Foils erlaubt einem kontrolliert sehr hoch zu fahren, dadurch erwischt man trotz konstanter Flughöhe kaum Wellen, Beispielsweise Gargano bei Nordwind rauszus bei viel Verkehr.


    Slingshot Infinity 84, 70cm Mast, kurze Fuselage

    Der kurze Mast erlaubt keine konstante Flughöhe, aber das Foil reagiert aufgrund der kurzen Fuselage so agil auf Steuerimpulse, das man mit aktiver Fahrweise die Wellen hoch und runter fahren kann.


    Alex