Wurster Slalom vom 12. auf den 13.05. in Dorum-Neufeld.

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  • Moinsen liebe Leute.


    An dem o.g. Datum wird in Dorum-Neufeld (einem Tiden-Flachwasser-Stehrevier-Spot an der Nordsee) die erste Slalom-Regatta des Jahres des hier ansässigen Windsurfing Club Wesermuende ausgetragen.


    Los geht es am 12.09. gegen 09:00 Uhr mit dem Skippersmeeting und mit den ersten Wettfahrten gegen 09:45 Uhr. Ab dann wird in 4 Klassen, Sport, FUN, Damen und Jugend um einen easy zu meisternden 8-er Kurs geheizt.

    Super daran ist, dass man vor Dorum-Neufeld wirklich ein riiiiieeesiges Stehrevier hat und der Kurs auch im Stehbereich gelgt wird (Ausnahmen sind blöde Windrichtungen und ULTRA-Hochwasser, bei denen 1 Boje möglicherweise nicht dauerhaft im Stehtiefen liegt). Haut man sich also (wie ich es auch gerne praktiziere) an der Boje bei der Halse rein, muss man nicht ne halbe Stunde schwimmen bis der Wasserstart hinhaut, sondern es geht flux weiter.


    Sollte man doch mal etwas Pech am Hacken haben, passt die DLRG Dorum-Neufeld auf alle Teilnehmer auf und bringt sie im Norfall sicher wieder an Land.


    Nach den Wettfahrten am Samstag kann noch der Strand mit Kaffee und Kuchen genossen werden und am Abend gibt es ein gemeinsames Grillen am Strand (Grillgut etc. bitte mitbringen).

    Sonntag wird dann um 10:00 Uhr das Skippersmeeting abgehalten und um 10:45 geht es wieder los.

    Gegen 16h kann mit der Siegerehrung gerechnet werden, bei der wirklich niemand leer ausgeht.

    Die Topplatzierten bekommen Pokale, alle anderen Sachpreise unseres treuen Sponsors WSM-Funsport.


    Neu dieses Jahr ist die erste Auflage des "Event-Ticket". Damit könnt ihr das Wochenende am Strand Campen und oder Parken, euch dort nach Herzenslust aufhalten und die vorhandene Infrastruktur nutzen.

    Kostenpunkt 22,- und Voraussetzung ist eine Buchung des Tickets mehr als eine Woche vor der Regatta.


    Dazu käme der Unkostenbeitrag für die Regatta i.H.v. € 20,- (€ 5 Ermäßigung bei Anmeldung mehr als eine Woche vor Regattabeginn).


    Ich kann nur sagen, dass ich auch schon zu der Zeit, in der ich nicht an der Küste wohnte, gerne die Regatta mitgefahren bin und letztes Jahr die 2te Jahresregatte auch regen Zuspruch von Gästen gehabt hatte.


    Wenn ihr Lust habt, dann schaut einfach auf unserer HP vorbei:


    http://www.windsurfing-club-wesermuende.de


    Alles weitere findet ihr dort oder aber auf dem angehängten Event-Flyer.


    Wurster Slalom 2018.jpg


    Ich würde mich bombig freuen den einen oder anderen aus dem Forum hier an der schönen Nordsee begrüßen zu dürfen wenn es wieder heißt:


    "Start frei in DREI Minuten......D-R-E-I Minuten!!!!!


    LGs

    Paul

  • Moin.

    Ja genau. 12.05. und 13.05.

    Mein Selbstbau wird auch da sein, es sei denn es ist soooooo viel Wind das ich ihn sicher nicht brauche :-)

  • @all:

    Mafa hat mich drauf aufmerksam gemacht.

    Im obigen Text steht 12.09., es muss aber, wie in der Überschrift und dem Flyer 12.05. heißen...

    Sorry, war gestern spät....

  • Sooo Jungs und Madels,


    so langsam geht das Anmeldefenster für das Event-Ticket zu ende.

    Wer also Zeit und Lust hat zwei Tage umn die Bojen zu heizen, einfach mal bei mir melden ;-)


    LGs

    Paul

  • mafa

    Merci. Ein Bisschen Wind wäre nicht schlecht ;-)

  • Moinsen.

    Einen Bericht und Bilder schiebe ich heute Abend hier mal rein ;-)


    Auf jeden Fall ging einiges :-)

  • Hier nun der Bericht:


    Wurster Slalom 2018


    Am Wochenende nach Himmelfahrt war es wieder soweit. Ein Datum, dass eigentlich jeder Windsurfer der Republik kennen müsste und mit einer Veranstaltung verbindet, genau, dem Wurster Slalom vor Dorum-Neufeld.

    Der Windsurfing Club Wesermuende lud ein weiteres Mal ein zum gemeinsamen Heizen um die Bojen und wurde von Petrus mit bestem Frühsommerwetter belohnt.

    Schon am Samstag bei Öffnung des Regattabüros brannte die Sonne vom Himmel und bescherte uns Temperaturen, die sonst eigentlich erst Ende Juni zu erwarten sind.

    Bei diesen saharaistischen Temperaturen folgten immerhin 11 wackere Recken und Reckinnen der Einladung und bauten Samstag früh morgens Segel und Boards auf.

    Aufgrund des tollen Wetters, was Sonnenschein und Temperaturen anging, war wohl für Wind einfach bei Petrus keine Puste mehr übrig, und so fanden die 3 Wettfahrten am Samstag bei ablandigen 2-4 Bft. statt, wobei Gleitwindböen leider die ganz große Ausnahme blieben und der, der mal eine erwischte, sich glücklich schätzen durfte.

    So war der Tagessieg auch den Langbrettliebhabern vorbehalten, die in stoischer Gelassenheit alle Slalommbrettbegeisterten weiiiit hinter sich ließen. Der Einzige, der den Raceboardlern ein bisschen Paroli bieten konnte, war an diesem Tag Bert Nijsen, auch bekannt unter dem Namen „Der fliegende Holländer“, der mit seinem oranje gestrichenen Flapper die eine oder auch andere Wettfahrt sehr weit vorne aufmischen konnte.

    Nach diesen anstrengenden, aufwühlenden und unter der brütenden Sonne stattfindenden 3 Races hatte Wettfahrtleiter Holger ein Einsehen mit den Teilnehmern und erklärte den ersten Regattatag in sportlicher Hinsicht als beendet.

    Jeder der aber bei ablandigem Wind und -40cm Hochwasser in einem Tidenrevier schonmal weit rausgefahren ist weiß was nun kam, der lange Marsch zurück. Aber auch den schafften allesamt, wobei wieder die Raceboardler mit ausgeklapptem Schwert fröhlich winkend den Priel langschipperten und den durchs knöchelhohe Wasser stapfenden und materialschiebenden Slalomheizern nett zuwinkend bis an den Strand zurück fuhren.

    Danach konnten sich alle bei Kaffe und Kuchen stärken, den tollen Tag im Liegestuhl, auf dem Badehandtuch oder wie auch immer ausklingen lassen und dann beim abendlichen Grillen den Tag nochmal Revue passieren lassen.

    Sonntag sollte aber DER Tag des Wochenendes aus windtechnischer Sicht werden. Er wurde dann auch deutlich besser als der Samstag, restlos überzeugen konnte er aber leider dennoch nicht, da sich zwischen kurze Gleitwindphasen immer wieder längere des „Dümpelwindes“ mischten, so dass das Regattafeld ein wenig im Stop-and-Go Tempo unterwegs war. Das führte aber zu spannenden Schlagabtäuschen zwischen Raceboardlern und Slalomheizern.

    Kam die Böe, konnten die vorne fahrenden Langbrettfahrer ein flottes “klack-klack-klack-klack“ von hinten kommen hören und danach die Führung einem lächelnden, da im Gleiten befindlichen, Slalomrecken übergeben. War die Böe zu Ende, das Ziel aber nicht erreicht, rauschte eben jener gerade locker Überholter in bester Verdrängermanier einfach so, quasi geräuschlos, an dem wutentbrannt eingeparkten Slalomboardler vorbei. Da halfen dann auch wildes Hoch- und Runterhüpfen auf dem Board mit der besten Segelgefuchtel zumeist nix.

    Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben, dass einige Slalombrettler nichts unversucht ließen und aus jeder Böe das letzte rausholten und wie die besten Olympioniken und Olympionikinnen auf ihren Boards rumsprangen, die Segel fuchtelten und solange pumpten, bis sie endlich im Gleiten waren. Der „Preis“ der damit auf jeden Fall „sportlichsten“ Fahrer und Fahrerinnen im Teilnehmerfeld gingen an Manuela Buch aus Hamburg, Björn Haake und Uwe-Sören Schmidt. Man kam schon ins Schwitzen nur beim Zuschauen.

    Nach diesen sehr abwechselungsreichen und zumeist auch sehr kurzweiligen 4 Races war es dann aber auch wegen des erneut stark schwindenden Wassers für den Tag gut, und Holger schickte die ganze Meute zurück zum Strand.

    Dort wurde sich erstmal bei Kaffee und Kuchen gestärkt, bevor in ausgezeichneter Gemeinschaftsarbeit das Eventareal abgebaut und zu guter Letzt die Siegerehrung durchgeführt wurde.

    Den Gesamtsieg der Damen sicherte sich souverän die oben bereit zur „sportlichsten“ Fahrerin gekürte Manuela Buch aus Hamburg.

    In der Klasse „Sport“ konnte diesmal Rainer Frohböse aus Hamburg, vor Björn Haake und Bert Nijsen vom WSCW triumphieren.

    Auf den weiteren Plätzen folgten dann in absteigender Reihenfolge Franz Becker-Urban, Uwe-Sören Schmidt und Kai Zobel. Manuela Buch hätte in der Sportklasse mit Björn Haake einen geteilten 2 Platz hingelegt, wäre sie nicht schon erste bei den Damen geworden.

    Dann gab es auch noch die Klasse der Spaßvögel oder viel eher derer, die den Olympischen Gedanken geradezu leben und mit besonders viel Spaß bei der Sache sind, weshalb die Klasse richtigerweise „FUN“ heißt.

    Dort konnte sich nach harten Schlagabtäuschen und Führungswechseln zum Schluss dann doch Paul Stich durchsetzen, und die Regatta vor Michael Nolting, Hannes Krause und Sven Rausch (alle WSCW) beenden.

    Ganz herzlich bedanken wir uns bei unseren Sponsoren, WSM-Funsport aus Oldenburg, Praxisgemeinschaft Nijsen und Carstensen aus Bremerhaven und dem Havenhostel. Ohne euch würde es sicherlich nicht so gut laufen und vor allen Dingen wären die Preisverleihungen deutlich trister.

    Weiter muss an dieser Stelle einfach en-bloc allen gedankt werden, die zum Gelingen der Regatta, sei es durch Vorbereitungen, Auf- und Abbauarbeiten, Bootbesetzungen u.v.m. außerordentlich beigetragen haben und zu denen gesagt werden kann, „Ohne euch wäre es wohl nicht gegangen.“.

    Ein Ganz lieber Gruß zum Schluss an die DLRG-Dorum, die wie immer einen super Job gemacht hat und mit mehreren Bootbesatzungen und Booten immer „Gewehr bei Fuß“ stand, den Regattakurs gelegt hat und im Notfall auch vom rechten Weg abgekommene Seelen wieder nach „Hause“ gebracht hätte.

    Resumierend bleibt noch zu sagen, es war ein tolles Wochenende und wir freuen uns auf die zweite Regatta des Jahres, den Wurster Langschlag, der dieses Jahr vom 25. Auf den 26.08. stattfinden wird. Ein Datum das es freizuhalten gillt. Dann geht es wieder los mit „Wir fahren zwei mal um die Außenboje …… Z-W-E-I MAL!!!!“


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  • Moinsen.

    Merci.

    Bei mir ist heut nicht raus ob ich es zeitlich schaffe... Muss erstmal schauen wie sich die Arbeit entwickelt...