Bruchgefahr von 100% Masten?

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  • Um mal ein Theardende zu gestallten kann man also sagen wer länger was vom Mast haben möchte sollte auf die 100% verzichten und lieber zu 90 oder weniger greifen. Diese sind ja nur maginal schlechter etwas mehr an Gewicht ,das Flexverhalten geringer sprich etwas weniger Performance ob man Unterschied als normalo Surfer spürt eh dahergesagt. Natürlich verbessert sich die Quallität und die heutigen 100% sind sicherlich bruchsicherer als vor 10 Jahren dank besserer Materialien/Kontrollen . Dennoch ganz ausschließen lässt es sich nicht wie man immer wieder bei verkäufen sieht. Bei Sdm sieht man auch mal welche mit nur 60% die gebrochen sind. Also auch bei Rdm und Sdm besteht ein Unterschied in der Bruchfestigkeit was auf die Wandstärke und den Umfang rückzuführen ist.

  • Tachchen,

    deinen Schlussfolgerungen kann ich nicht folgen.

    90 vs. 100% -> woher die Erkenntnis, zumal es bei diversen Marken gar nicht beide Versionen anbieten

    Vor 10 Jahren -> wenn ich an die uralten NP RacePro denke, die fast unzerstörbar waren => vielmehr scheint es immer mal wieder Chargen zu geben, die aus welchen Gründen auch immer sehr bruchanfällig sind / waren...

    Tschüss

  • Kann ich auch nicht nachvollziehen - viel zu komplex das thema um es nur am verhältnis carbon zu anderen fasern festzumachen.


    richtig - die alten NP die aus finnischer produktion kamen ( wie auch andere marken) waren sehr leicht und extrem haltbar.


    es muss "einfach" die kombination aus gewicht, preis, biegekurve und bruchfestigkeit stimmen. dazu müssen faserkombination, winkel, harz, imprögnierung, legetechnologie, aushärteprozess u.a. richtig ausgewählt und abgestimmt werden. garnicht einfach. die einen wollens superleicht, die anderen unbrechbar, die nächsten superbillig - alles berechtigt, aber schwer kombinierbar.


    und das ganze mit mini - stückzahlen.


    ich würde keine masten produzieren wollen.


    was mir sehr gut gefällt ist slake ( habe aber aus € - gründen bislang auch nur einen davon ;) )


    die machen technisch aus meiner sicht vieles sehr gut

  • Ich glaube das die Masten früher auch nicht besser waren als heute.

    Das Problem ist das bei den heutigen Segeln (besonders Racesegel) die vorlieksspannung um einiges höher ist.

  • seh ich anders, die trimmkräfte und vorliekskurven waren auch damals tlw. brutal. ich hab eher den eindruck dass das wieder etwas sanfter wurde.


    und der nagelneue X9 ist beim aufriggen des freeride segels (NP Solo) meiner frau gebrochen....(vor paar jahren) - aber die probleme hat NP dann ja gelöst.


    und die produktionen sind schon sehr unterschiedlich, der druck sehr hoch


    aber egal - keiner wirds genau sagen können

  • naja - das ist eher marketingsprech, wenn es losgeht ..fasermatten die verwoben werden... und endet auch nebulös im letzten absatz. die quintessenz " es ist kompliziert, muss zum einsatzweck passen und jenseits gewisser grenzen machts keinen sinn" stimmt aber für skistöcke und fahrräder genauso wie für surfmasten.


    zur vertiefung würde ich michael ashby "materials " empfehlen und mal die eingangskapitel anschauen ( seite 5) , die einfacheren diagramme 24ff - und da gehts um isotrope werkstoffe. die anisotropie machts dann komplex dass es eine eigene vorlesung würde.

  • Tachchen,

    hm - in den Zeiten nach der ShearTipp und Co-Generation, wurden die Vorliekskräfte einige Zeit brachial hoch. Das war die Zeit der Trimmkurbeln. Ohne die konntest du kein VMG, RAM und Co aufbauen.

    Danach wurde es wieder besser und die heutigen Warp oder GS-R ziehst mit guter Verlängerung und gutem Tampen mit der Hand runter.

    Tschüss

  • Bei meinem 2017er NP habe ich auch gemerkt das die leichter zu trimmen sind als die 2016er.

    Ich kann aber nicht sagen ob es am neuen Segel liegt oder am neuen Mast.

    für das 2016er RS Racing LT1 bräuchte ich eine Trimmkurbel die 2017er RS Racing kann ich mit einer Hand trimmen.