Welches 2017er Medium Slalomboard ist am einfachsten zu fahren?

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  • Moin,

    das das Ausprobieren kein Problem ist, streite ich auch gar nicht ab. Aber es ist eben "nur" ausprobieren und erlaubt (meiner Meinung nach) keine so geschliffenen und leistungsbezogenen Fahrerkenntnisse, wie hier oft zum Besten gegeben.

    Ich surfe seit 35 Jahren. Mein Wohnwagen steht 50 m von der Ostsee entfernt und ich bin in der Lage 4 komplette Riggs sauber getrimmt gleichzeitig aufzubauen. Mir ist der Zeitaufwand schon klar. Aber das sind dann meine eigenen Sachen, mit perfekt eingestellten Trapeztampen, richtiger Gabelhöhe usw.

    Wenn ich unterschiedliche Finnen ausprobieren möchte, laufe ich eben schnell hoch und hole die, bringe die andere(n) und den Schraubenzieher zurück. UND ich behaupte, dass ein guter Surfer auch eine gewisse Zeit benötigt, um (auch einfachstes) Material auf sich einzustellen und sich einzufahren. Fängt mit Schlaufenposition an und hört mit Mastfußposition auf.....kennen sicher alle. Bis man in der Lage ist, wirklich qualifizierte Ergebnisse bezüglich der Leistungsfähigkeit des getesteten Materials von sich zu geben, vergeht einiges an Zeit auf dem Wasser, bei unterschiedlichsten Bedingungen. Wenn ich meine These auf die Spitze treiben wollte, würde ich sagen: Nehmt irgendeine (gut aufeinander abgestimmte) Kombi, fahrt lange und ausgiebig damit und ihr habt "euer passendes Material" gefunden. Gebt einem sehr guten Surfer ein (angeblich) schlechtes Board und er fährt dem durchschnittlichen Surfer auf Spitzenmaterial damit um die Ohren.

    Meinungsaustausch, Erfahrungsaustausch oder besser Fahrempfindungsaustausch...alles für mich ok, aber wenn ich hier lese, dass einer an einem Tag diverse (sehr ähnliche) Finnen testet und "erhebliche" Leistungsunterschiede feststellt, dann bezweifele ich das. Ich hoffe, Du verstehst, was ich sagen will :-)


    Gruß

    Stephan


  • Ich surfe seit 35 Jahren. Mein Wohnwagen steht 50 m von der Ostsee entfernt ..alles für mich ok, aber wenn ich hier lese, dass einer an einem Tag diverse (sehr ähnliche) Finnen testet und "erhebliche" Leistungsunterschiede feststellt, dann bezweifele ich das. Ich hoffe, Du verstehst, was ich sagen will :-)


    Gruß

    Stephan

    Tachchen,

    ich gehe davon aus, wenn du deine Surf-Möglichkeiten so erwähnst, dass du auch entsprechend oft fährst?!


    Zum Feststellen der Finnenunterschiede:

    Ich bin überzeugt, dass jeder "ambitionierte" Slalomfahrer die Unterschiede sofort feststellen wird. Ich habe die C-Fin 4.1 und 4.2.1 erwähnt. Fahre 5 min. mit der einen Finne, wechsele dann die Finne und du wirst den Unterschied merken.

    Mit ein bißchen mehr Erfahrung wirst du auch bei einer "Blindverkostung" die Veränderungen erfahren.

    Tschüss

  • Ich brauche nicht jedes Jahr neues Material, unterhalte mich mit Regattafahrern und ambitionierten Surfern und wenn dabei hoch gelobt wird und sich die Gelegenheit ergibt teste ich es.

    Mich interessiert nicht irgendwelcher Topspeed sondern wie Verhält es sich in Kabbel oder glatten Wasser(Manöver und Geradeauslauf). Solche Pisten haben wir bei uns. Wie schnell solche Boards werden hängt davon ab wer draufsteht, doch laufruhige Bretter lassen sich auch eher Schnell machen und strengen auch nicht so an.

    Zum Abstimmen:

    Was ist an einen SL mehr abzustimmen als an einen Freeracer?

    Denn mache ich dies nicht funktioniert ein Freemover genauso.

    Doch auch der sollte ordentlich getrimmt werden, sonst ist das auch Frust.


    Zu abschätzen von Fahrkönnen:

    Wenn ein Manta im Kabbel nicht mithalten kann, dann liegt's am Fahrer, denn die herausragende Eigenschaft ist genau dieses.

    Und was macht ihr da für Abstimmorgien?

    Rigg sollte man immer richtig trimmen, mal eine andere Finnen probieren und den Mastfuss ein paar Zentimeter verschieben dauert nun auch nicht die Welt. Das mache ich auch genauso beim Waveboard.

    Und Frust mit grossen SL Geraffel, warum in aller Welt kauft man sich sowas?

    Gehe ich bei Leichtwind raus nutze ich eine Frühgleitkombi, ab 12-13kn geht der 111er mit 8,3er, ab 20kn der 86er mit 6,1er Racesegel.

    Wenn ich manchmal lese wie eng hier grosse Boards abgestuft werden und in welche Windbereiche die eingesetzt werden(Wasserstartprobleme?) , kommt mir nicht mit boeigen Revieren... Ein 111 er dümpelt auch zurück.


    Terence ,

    Foren sind zum Austausch verschiedenster Meinungen, nicht einer stellt sein Material vor und alle applaudieren und beglückwuenschen diesen....;)

  • ja, ich komme oft aufs Wasser und ich fahre auch seit Jahren kein Race- oder Freeracezeugs mehr...

    Ich glaube auch, dass gute/amitionierte Fahrer einen Unterschied schnell feststellen. Da bin ich völlig Deiner Meinung. Ich glaube aber nicht, dass alle, die sich hier als gute/amitionierte Piloten ausgeben oder dafür halten, tatsächlich welche sind ;-)

  • Zur Finnenproblematik nochmal: man braucht auch nicht zwingend unzählige Finnen durchprobieren, bis das Slalomboard läuft. Wenn man etwa Richard von C-Fins seine Körperdaten durchgibt, Board und Segel, Revier etc, bekommt man was passendes. Ist sicher auch woanders so. Aber klar, Finnenkauf von der Stange kann schiefgehen.

  • @ Bernie, vielleicht schaust Du mal hier nochmal rein:


    Welches 2017er Medium Slalomboard ist am einfachsten zu fahren?


    Ich wollte eigentlich nur eine Frage beantworten, zu zwei Boards die ich jeweils seit über 2 Jahren besitze.

    Hab ich gern gemacht.


    Lass mich jetzt bitte in Ruhe mit Anschuldigungen.

  • nicht ärgern lassen!

    Ich werde weiter meine Meinung zu Themen sagen wenn ich meine ich kann jemanden

    damit weiterhelfen.

    Auf Antworten die einem nicht gefallen muss man ja nicht reagieren,

    Auch wenn's manchmal schwer fällt.

  • nicht ärgern lassen!

    Ich werde weiter meine Meinung zu Themen sagen wenn ich meine ich kann jemanden

    damit weiterhelfen.

    Auf Antworten die einem nicht gefallen muss man ja nicht reagieren,

    Auch wenn's manchmal schwer fällt.

    Recht hast Du :-)


    Und getreu Deiner Aussage zur "Meinungsfreiheit" werde ich auch noch einmal meinen Senf dazu geben, marken-technisch weit aber der hier üblichen Meinungen.


    Jedem der über einen Freeracer oder ein Slaomboard nachdenkt kann ich echt nur die Boards von Goya ans Herz legen. Die können auch schnell und nicht nur Wave. Muss sich nur noch rumsprechen, und da dort das Marketingbudget nicht so locker sitzt wie bei den Big Five, braucht es eben Fans, wie z.B. mich, die da ein bisschen nachhelfen.


    Nach 20 Jahren Pause bin ich durch Zufall auf Goya Boards gestoßen. Nach und nach habe ich viele Boards ausprobiert. Aktuell fahre ich den Proton, weil ich nach dem Bolt unbedingt den ersten Slalomhobel haben wollte. Der Umstieg vom Freeracer zum Slalombaord war super easy. Wobei ich sagen muss, dass ich auf dem Bolt bisher um knapp 2kn schneller war. Das bestätigen auch die Aussagen, der Goya Jungs aus UK. Der Proton ist bei optimalen Bedingungen und dem entsprechenden Können schon schneller, aber bei Kappelwellen konnten Sie aus dem Bolt mehr rausholen.


    Das zeigt auch ein Kumpel, der meinen Bolt gekauft hat, der ist mittlerweile im Ranking vor mir beim Bayrischen Speedkini. Das Teil läuft einfach wie Hölle, super easy und smooth, gerade bei Bedingungen wie hier auf den bayrischen Seen. Und dann sind die Boards halt im Vergleich zu JP, Starboard....bei gleicher Bauweise um einiges günstiger....und man fährt halt nicht das, was sonst jeder fährt.


    Nach leider nur 10 Sessions in diesem Jahr bin ich mir aber sicher, dass ich den Proton unter meinen Füssen sicherlich noch weiter ausreizen kann. Mein Sohn hat es bewiesen, vom Bolt zum Proton gleich mal um 4kn verbessert.


    Hier mal ein paar Links zu einigen Test:

    https://www.windsurf.co.uk/tes…lt-115l-2016-test-review/

    https://www.windsurf.co.uk/tes…on-116l-2017-test-review/


    Hang Loose und viel Wind fürs kommende WE


    Niklas

  • ja nett zu lesen, aber wenn man genau hinschaut, wird (fast) jedes Brett explizit Pros und Aufsteigern empfohlen. (Ich habe dort noch nie ein wirklich kritisches Wort zu irgendeinem Board oder Segel in einem 'Test' gelesen.)


    Außerdem bemerkenswert, daß an keiner Stelle auf die jeweils verwendete Finne eingegangen wird. Welche der Bretter werden überhaupt mit Finne geliefert, die dann vielleicht drin gesteckt haben könnte.


    Meine Ansicht seit langem für alle Board-Klassen: Finne entscheidet, Brett hat den kleineren Einfluß (solange ich in der gleichen Klasse bleibe).

  • da muss ich ja grad mal nachschlagen was den Manta anbelangt.


    "In years past, we’ve been wowed by the Manta’s raw speed and potential but always felt that it took a strong hand and iron mettle to really get the most from it...This year’s 71 is much more focussed on control."


    Die Engläner, ich habs ja immer gewusst, wussten wohl vor 2017 einfach nicht wie man den vernünftig fährt....... :bonk: ;)

    Oder war hier nur vom '17er Mantas die Rede ?


    (Nicht dass ich solche Testes immer für bare Münze nehmen würde...)


    Aber seit Tabou ihre Freerace Shapes aus dem Sortiment genommen haben (Speedster ?), ist denen wohl aufgegangen dass man am Markt vorbeiproduziert und musste für 2017 den Manta komplett ändern. Klingt nach ner richtigen Entscheidung. Besser wäre einfahc zwei Shapes zu machen, einmal für Wettkampf, einmal für Wochenend-Heizer. Ich wiederhole mich....

  • Also meiner Meinung nach läuft bei Tabou in letzter Zeit so einiges nicht ganz rund. Die haben´s geschafft, zwei der wahrscheinlich erfolgreichsten Boards ihrer jeweiligen Klasse kaputt zu machen.

    Erst den Mega erfolgreichen Rocket für Aufsteiger total uninteressant gemacht indem man die günstige Bauweise gestrichen hat und durch den unbekannten Bullit ersetzt. Der breite Rocket Wide ist eher ne sensible Freerace Maschine, statt Freeride Einsteiger Shape wie z.B. vergleichsweise der Gecko oder Magic Ride.


    Und dann als Krönung, der neue Stummel-Shape 2017 für den 3S. Wo man dann aber schnellstens wieder zurückgerudert ist und den 3S jetzt wieder zusätzlich als Classic Shape im Programm hat.

    Jetzt 2018 gibt´s den Rocket plötzlich wieder als günstigere AST Bauweise.....


    Dann noch der komische Thunder aus 2012 ,der nach 2 Jahren wieder weg war, weil den keiner haben wollte.


    Wirklich sehr komisch.:/


    Das war jetzt aber Off Topic. Zurück zum Thema.

  • also den Thunder haben alle meine kumpels, die den schon fahren durften, als absolute frühgleitmaschine gelobt ist aber nix für Anfänger


    Der ist aber verissen worden und dann hat man den rocket wide als nachfolger präsentiert, der auch gut füh losgeht aber auch nix für Anfänger ist

  • Zitat

    Stummel-Shape 2017 für den 3S

    Wer kann den was dazu sagen und ist auch den alten gefahren? Habe ja selber einen in 116l.

    Kurz passt gut ins Auto, wobei der 116er auch im Auto transportiert wird.

    LG Martin

    |..89l Proof pro..|.................58cm breit | 8-6 BFT | 4,0 Hero - 4,7 Session - 5,3 Gator
    ................|...116l 3S..|..........66cm breit | 7-5 BFT | 5,3 / 6,0 Gator
    .......................|..132l F2 sx.|.82cm breit |6-4 BFT | 7,8 Naish GP - 9,9 HSM GPS


    Alles auf RDM :love: Meist in Sahlenburg unterwegs.

  • nen Kumpel, der nur ein extrem kurzes rrd waveboard sein eigen nennt,,ist in den herbstferien beide in tarifa gefahren. Gut fand er beide nicht,,jedoch denn classic besser als den Stummel. Der Stummel gleitet wohl,schlechter an und durch

    vom Freeracer / Slalom zum Stummel ;-)