Welches 2017er Medium Slalomboard ist am einfachsten zu fahren?

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  • Hallo,


    nach allem das ich hier gelesen habe dürfte es wohl am ehesten der Patrik 110 Slalom oder doch ein F-Race 120 sein. Sagt mir bei Neukauf mehr zu als ein Futura, da ich die Patriks als stabiler empfinde.

    Was mich noch unschlüssig sein lässt:


    der F-Race geht sicher top mit 7,8. Geht der mit meinem Simmer VMAX no cam Segel 6,6m² noch vernünftig (wiege 94 kg) , oder hätte da viellecht sogar der 110 SL Vorteile.

    Zum Halsen: Ich fahre eher mittelweite bis weite Halsen mit dieser Brettklasse, das scheint der F-Race Vorteile beim Durchgleiten (auch bei Kabbel?) zu haben. Meine Reviere haben durchwegs kabbelige Verhältnisse (Neusiedlersee, Kroatien Gardasee). Auch da scheint der wohl F-Race besser zu sein, wobei auch in anderen englischsprachigen Foren der 110 SL explizit für seine Eigenschaften bei Chop gelobt wird.


    Aslo nicht so einfach die Entscheidung ...


    Lg


    cad184

  • Werde ich in Erwägung ziehen. Aber noch eine Frage: wann kommt derPatrik F-Race 120II und was wird sich an dem Board ändern? Habe noch nichts davon gehört...

    LG


    cad184


    Der kommt erst zur Saison 2018, der Cutoutshape ist anders. 130 und 140 wird auch entsprechend geändert.


    Wenn du Regatten fahren willst und auch das Zeug dazu hast (Können und Material), dann Slalom. Ansonsten wirst du bestimmt mit Freeracematerial besser bedient und auch schneller sein, vor Allem ist das alles relaxter. Mehr Speed durch mehr Kontrolle laut klar das Motto. ;)


    Grüße


    Totti

  • 6,6 mit f-race 120 passt noch gut. Mein Profilbild ist genau diese Segelgröße, nur halt ein 3Cam Segel, fahe ich regelmässig. (82Kg)

    Nur wenn man eine Glattwasserpiste als Homespot hat, sollte es vielleicht ein kleineres Board fürs 6,6er sein.

    Im Zweifel immer Freerace statt Slalom, meine ich

  • Tachchen,

    wir haben ein paar mal die V5/V7 mit dem V8 in der 114l-Klasse hin- und hergetauscht.

    Entweder lag es am für den V8 mangelnden Fahrkönnen :abgelehnt: oder der Shape ist einfach zickiger und damit nicht so schnell, gerade auf langen Schlägen, zu machen.

    Nach meinem Empfinden im Vergleich fällt er bei nachlassenden Böen leichter aus dem Gleiten und ist bei einfallenden Böen nicht so leicht stabil zu halten.

    Tschüss

  • reggi

    die Bretter benötigen Finnen, die auf den jeweiligen Shape abgestimmt sind. Auch ein angepaßter Segeltrimm ist notwendig.


    ich bin gestern meinen 71er Manta (mit meinen Uraltsegeln) mal mit einer 36er Sonntag Finne gefahren ... das Brett lag trotz der recht großen Breite völlig ruhig im Wasser und ich konnte damit einfachst auf 500m 34 kn fahren ... das habe ich mit anderen Finnen vorher nicht hinbekommen, mit mehr Wind wäre sogar noch mehr gegangen.

    Mein 61er Manta mag nicht jede Finne ... viele Finnen sind GUT, aber eben nicht unbedingt passend zu DEM Brett ... und genau DA fängt es an interessant zu werden. Erst, wenn ALLES optimal aufeinander abgestimmt / eingestellt ist, erst DANN stellt sich der Erfolg (Laufruhe & Speed) ein.


    Das irgendein 71er Brett, welches im Worldcup sehr erfolgreich eingesetzt wird, wir sprechen bei RRD von AA :D, oder bei Tabou von Ross Williams, nicht oder nur begrenzt funktioniert, liegt bestimmt nicht am Brett, sondern entweder am mangelnden Fahrkönnen oder der falschen Materialabstimmung und da reden wir auch über 0,5 cm anderem Trimm an manchen Stellen des Segels ! (wie ich gestern auch wieder feststellen musste :( )


    Wie ihr darauf kommt, das ein aktueller Manta schwierig zu fahren ist, kann ich nicht nachvollziehen ... meine bisherigen Mantas liegen ALLE völlig ruhig im Wasser und gieren einfach nur nach noch mehr Druck und beschleunigen locker, ohne einen Freizeitfahrer (wie mich) zu überfordern.


  • Ich kann da durchaus einen Widerspruch erkennen und genau das ist das Problem. Weder kann ein normaler Freizeitsurfer die finanziellen Mittel aufbringen, das Board gut funktionierend abzustimmen, noch wird er dazu fahrtechnisch in der Lage sein. Er wird aber mit einem "entschärfteren" Board einen höheren Speed erreichen, erst recht auf einem abgesteckten Kurs bei weniger körperlicher Anstrengung.

    Man dreht sich wie immer im Kreis und ja, die Meisten kaufen sich dennoch ein falsches Board/Segel, weil sie schlauer sind. Mit der Erkenntnis, dass das Board XYZ ja totaler Mist ist...

  • @Totti,

    Der Wiederspruch Steckt schon im Thema selbst, wenn jemand ein einfach zu fahrendes

    Slalomboard sucht dann ist ein Freerace Board für den jenigen die bessere Wahl.

    Ein Slalomboard ist sicher auf dem Gebrauchtmarkt billiger zu bekommen als ein Freerace Board, aber man muss auch berücksichtigen das man einige teure Finnen braucht

    Damit ein Slalom Board 100% funktioniert

    Ein Freerace Board funktioniert auch noch wenn die Abstimmung nicht zu 100% passt.

    Fahren kann mit einem Slalomboard sicher jeder der einigermaßen Surfen kann,

    aber ich kenne Surfer die vom Freerace Board auf Slalom umgestiegen sind und dann

    Langsamer wahren als vorher!

    Ich gehöre auch zu denen😔

  • Mein dauerndes Reden, es macht keinen Sinn wegen dem Geld auf unpassendes Material zu setzen... ;)

  • Wie oben bereits geschrieben, bin ich vom Freerace auf Slalom umgesitegen und war sofort um ca. 5km/h im Topspeed schneller, jetzt sogar fast um 10 (ok, es könnte sein, dass ich jetzt mit einem aktuellem Freeraces wir F-Race oder so noch schneller wäre). Mir persönlich hat die Fussschlaufenposition hinten bei Futura 111 - 2012 nicht zugesagt, da zu weit ihnen, habe aber auch eher kleinere Füsse.


    Einfach ausprobieren, ein Freeraceboard kann einem auch nicht passen und ist keine Garantie für "einfach zu fahren".

  • Es muss doch einfach jeder wissen was er will und worauf er sich u.U. einlässt.


    Den grundsätzlichen Gedanken sich ein SL-Board, das 1 Saison kaum benutzt wurde für 700-950,- zu ergattern und sich darüber zu freuen, kann ich durchaus nachvollziehen.

    FreeRacer sind nunmal gebtaucht schwer zu bekommen, meist deutlich teurer als SL-Boards und sehr oft gibt es gerade dann, wenn man einen 120er sucht nur 105er...ewig warten will man dann ja auch nicht.


    Was halt blöde ist, wenn man sich dann den besagten SLer holt und hinterher damit unzufrieden ist, weil er mit der vorhandenen Finne nicht so richtig will...das hätt man sich auch vorher denken können....Also muss ich zu dem Preis des potentiell günstigen SLers noch ein paar Finnen dazu einplanen, wenn nicht nicht schon einen ganzen Sack zu hause rumliegen habe.


    Dann gibt es aber, wie Silversurfer schreibt, durchaus die Möglichkeit eine sehr gut passende Kombi zu finden...


    Die Finnen die nicht passten kann man ja wieder vertickern und so hält sich auch der sinnlos-Invest in Grenzen.


    Wenn ich bei dem Test des Windsurf anfange und vielleicht mit etwas gutem Willen noch die Tests des Wind-Mag u.ä. durchstöbere, dann weiß ich schon welches Board in die gut zu kontrollierende Kategorie fällt und welches eher einen wilden Ritt verspricht, welches also für den Hobby-Heizer auch noch gut geht und welches eher nicht.


    Es spricht also nicht alles gegen einen SLer...nur wenn ich mit der einen Finne die ich habe flott unterwegs sein möchte, ich auch nicht viel am Trimm probieren will und ein schnelles Plug-and-Play Board möchte, dann sollte ich mich eher gegen SL entscheiden und nen sportlichen FreeRider oder nen FreeRacer nehmen und ggf. in den saueren Apfel beißen, 200-400,- Tacken i.E. mehr anzulegen, denn mir ist auch nicht geholfen wenn ich immer maulig vom Wasser komme weil der SLer "...überhaupt nicht funktioniert..."


    So meine Erfharungen und eigentlich auch die durchgängie Meinung hier...

  • Danke Jee Pot , genauso sieht's es aus. Wenn ich den Hype hier immer lese von den beiden bevorzugten Freeracern kann ich nur mit den Kopf schütteln. Jeder Manta ist einfacher zu fahren.

    Hinzu kommt daß auch diese teure Finnen brauchen, diese aber nicht das gesamte Potenzial erreichen weil die längere Gleitfläche dies verhindert.

  • Danke Jee Pot , genauso sieht's es aus. Wenn ich den Hype hier immer lese von den beiden bevorzugten Freeracern kann ich nur mit den Kopf schütteln. Jeder Manta ist einfacher zu fahren.

    Hinzu kommt daß auch diese teure Finnen brauchen, diese aber nicht das gesamte Potenzial erreichen weil die längere Gleitfläche dies verhindert.

    Tachchen,

    wir sind uns doch einig:

    Auch Freeracer müssen passend abgestimmt werden; eine supi Carbon-Finne optimiert auch hier die Fahreigenschaften.

    Bernie b: ich gebe dir Recht - es wird hier immer wieder bestimmte Freeracer gehypt.

    Wenn man am Beach mit den Leutchen spricht, stellen sich schnell Zweifel ein, was die hier getätigten Aussagen Wert sind.

    Diskussionen, ob ein No-Cam auf einem SL´er passt, eigentlich braucht man eine Rake 30 Finne und Carbongabeln sind eh viel zu teuer...

    Daher: überlegt es euch vorher. Was will man, was kann man, was ist man bereit zu investieren....

    Am Beach wird jeder gut eingefahrene Ur-Alt-Manta-und-Co-Fahrer jeden Freeraceeinsteiger versägen. Aber ist das alles was ZÄHLT?

    In meinen Augen eben nicht.

    Zum Vergleich: in einem Porsche im Stau stehen ist auch geiler, als wenn ich in einem Lada sitze.

    Tschüß

  • Danke Jee Pot , genauso sieht's es aus. Wenn ich den Hype hier immer lese von den beiden bevorzugten Freeracern kann ich nur mit den Kopf schütteln. Jeder Manta ist einfacher zu fahren.

    Hinzu kommt daß auch diese teure Finnen brauchen, diese aber nicht das gesamte Potenzial erreichen weil die längere Gleitfläche dies verhindert.

    Was macht denn den Manta so viel einfacher zu fahren als die gehypten Boards? Oder erstmal, was heißt einfacher zu fahren?

  • bernie b Hype ? Gibt halt im Freerace Sektor kaum Alternativen zu F-Race

    und Futura.

    Das ein Manta einfacher zu Fahren ist als ein Freerace Board finde ich nicht,

    bist du schon beides gefahren ?

    dann erkläre mir bitte warum ein Manta einfacher zu Fahren sein soll?

  • Ich gebe hier wie ihr das macht meine eigenen Fahreindrücke als allgemeingültige Regel an.

    Bin auch einfach Mal so frech.

    Nur weil sich hier keine 10 Surfer gegenseitig erzählen welche überragende Eigenschaften ihre Boards haben ist das noch lange nicht die allgemeingueltige Realität . Und die gibt es auch gar nicht, denn Abstimmung und persönliche Präferenzen bestimmen dies.

    Da passt Jee Potts Aussage, dies kann man nur durch testen feststellen, ob nun ein Freeracer oder ein SL besser geeignet ist und welche Marke nun favorisiert wird.

  • da hast du Recht, ausprobieren und Testen ist immer das Beste.


    Ich bin bis 2015 Freerace gefahren Futura, Supersport und andere Freerace Boards.

    2016 habe ich gemeint auf Slalom umsteigen( PD 115 und 135)zu müssen um Schneller zu werden.

    Die Realität war genau umgekehrt, ich war um einiges langsamer als mit Freerace Boards,

    Ein weiterer Vorteil für mich, mit einem Freerace Board ist es lange nicht so anstrengend

    zu Surfen wie mit einem Slalomboard .

    So sind meine Erfahrungen.

    Ich beurteile auch nur Material was ich auch Gefahren bin .


    bernie b , warum ist ein Manta einfacher zu Fahren ???