Freestyleboard richtige Größe

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  • Hi,

    ich hätte mal eine Frage an die Freestyler unter euch, da ich mir jetzt ebenfalls ein Freestylebrett anschaffen möchte. Mitlerweile tendiere ich stark zu einem Tabou Twister (Modelle von 2014-2017), allerdings bin ich mir unschlüssig welche Größe für meinen Homespot und mein Gewicht (67kg) geeignet ist. Zur Auswahl stehen meiner Meinung nach immer die 90l und 100l Varianten. Meistens fahre ich an kleineren Seen mit so 4-6 Windstärken. Daher habe ich bisher auch Segel der Größen 5.2, 5.8 und 6.9, wobei letzteres eher weniger dann fürs tricksen infrage kommen würde.

  • Moin,

    wie ist denn dein Fahrkönnen, denn das spielt neben deinem Gewicht und dem Revier die größte Rolle. Generell sind die aktuellen 100l Boards für dein Gewicht zu groß. Ich denke eine Zwischengröße (94,95 l) wäre ideal. Wie gesagt hängt aber vom Fahrkönnen ab. Die meisten Freestyler verwenden als größtes Segel 4.8. Wenn du eher auf Binnenseen unterwegs bist vielleicht noch ein 5.2. Größere Segel machen zumindest für alle gesprungenen Moves und deiner Gewichtsklasse keinen Sinn. Mit dem 5.2 solltest du locker im Gleiten sein wenn die Freeridefraktion mit Segeln um die 7qm unterwegs ist.

  • Hi und auch dir Danke für deine Antwort,

    mitlerweile kann ich so die ersten klassischen Moves "am Boden" (Helitack, Fast tack, Ducktack und Carve Jibe). Wasserstart ist auch kein Problem und die ersten kleinen Chop Hops habe ich auch schon so mehr oder weniger mit meinem bisherigen 123l Board hinbekommen (ist aber halt eigentlich nicht für sowas geeignet). Hat jemand von euch vielleicht auch noch ein paar Tipps zum Segeltuning, dass man wie oben beschrieben auch schon sehr früh ins Gleiten kommt. Ich bin nämlich bisher immer bis zu oberen 4 Windstärken mein 6.9er gefahren, da ich mit den anderen nicht ordentlich ins Gleiten gekommen bin?

  • Dann nimm den 100l. Zuerst kommen die Sliding Moves und da hilft Volumen schon ein bisschen.


    Zum Segel, das ist nicht per se eine Trimm- sondern eine Technikfrage. Fahr mal anderen Freestylern hinterher und schau, was sie in den Böen machen. Schon alleine durch das "Fächern" kommst du extrem schnell ins Gleiten. Durch den extremen Druck aufs vordere Bein und Mastfuss (gezwungenermassen, weil kleine Finne) kannst du auch mit 4.8 Löcher durchgleiten.


    Alles über 5.5 erschwert dir den Anfang richtig hart. Also lerne zuerst mit kleinen Segel und vor allem kleiner Finne (18cm) zu fahren.


    PS: Gib nicht auf. Ich habe damals fast 3 Monate mit jedem Tag auf dem Wasser gebraucht, um den ersten Spock zu stehen. Sprich mit den anderen und frag sie unbedingt nach Hilfe. Es sind die kleinen Tipps, die ausschlaggebend sind.

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • Ich würde gebraucht und möglichst billig kaufen, weil das Brett wird einiges einstecken müssen und wenn die Größe dann doch nicht (mehr) passt, ist der Wertverlust überschaubar.

    Für's Lernen von Slidingmoves halte ich etwas längere Bretter für eine gute Idee. Fanatic z.B. hatte bis letztes Jahr neben der eigentlichen Freestyle-Linie noch ein zweites, längeres Board mit 97l Edit: 100l im Angebot.