233x90 FreeRacer mit ca. 145l Volumen...

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  • Aloha ihr beiden.


    Erstmal ganz lieben Dank für eure Ideen und Anregungen.


    Mir ist aber auch schon klar, dass ich mit der gewählten Outline und der Scoop-Rocker-Linie nicht das aktuellste und wahrscheinlich auch nicht schnellste Board auf der Erde basteln werde.


    Die Fahrweise vom 69er Manta spiegelt sich m.E. aber sowohl in der Outline, im UWS als auch im Scoop-Rocker wieder.


    Das Heck ist ja eher schmal für ein SL-Board und die weiteste Stelle genau auf Höhe des ersten Drittels des Mastfußes. Die Konkaven sind genau um die Mastspur herum am tiefsten und sowieso sehr tief. Das Heck hat auf Höhe der Finne am meisten V.


    Das sind alles Attribute, die nicht dazu führen dass das Board das schnellste der Welt wird (der schnellste UWS-shape ist glaube ich eine Monokonkave; Dopelkonkaven bremsen ab einer gewissen Tiefe und das starke V im Heck führt nicht zu der aller freihesten Gleitlage und ja, ein Tailkick auf den letzten 30cm macht das Board noch freier).


    Die o.g. Attribute führe aber dazu, dass das Board für mich der absolute Hammer ist...ja na klar wäre ich mit einem anderen vielleicht eher im Gleiten und vielleicht auch schneller, aber mit dem 69er kann ich den gaaaaaanzen Tag rumballern und wenn ich es wirklich wissen will ist er auch schnell genug....im Dorumer-Chaos-Chop sowieso :-)


    Ich habe den Shape ja mit meinem X-Fire verglichen...auch ein gutes Board, aber von den Eigenschaften halt für mich nicht so gut wie der Manta. Wenn ich jetzt überlege würde z.B. der X-Fire hochscaliert wahrscheinlich früher gleiten, aber ich hätte einen hammer Druck auf dem hinteren Fuß wegen des dann sehr breiten Hecks. Ich müsste eine längere Finne fahren, was in einem Tidenrevier so semispannend ist und ich könnte (ebenso wegen der Heckbreite) Segel unter 9qm eigentlich sofort vergessen. Dazu würde der Abstand zu meinem 69er Mant größer werden.


    Das sind Sachen die ich eigentlich nicht will, daher erhoffe ich mir aus dem Neubau folgendes:

    -Angleiten mit 9,6qm und 47er Finne bei 10kn Grundwind (m.a.w. bei ner 12er Böe): Wird er können

    -leicht verbessertes Durchgleiten als der X-Fire: müsste bei gleicher Heckbreite aber mehr Gesamtbreite auch passen

    -Funktionsfähigkeit mit 7,8 - 9,9: sollte mit der Heckbreite und der Gesamtbreite auch passen.

    -gute FreeRace-Geschwindigkeit: da bin ich gespannt...könnte auch sein dass die Konkaven stärker bremsen und ich daher mehr Wind brauche als mit dem X-Fire um schnell zu werden...aber ich werde es rausfinden

    -entspanntes durch den Chop bügeln: sollte klappen siehe Konkaven und V


    Es wird, wenn alles so zutrifft, ein einigermaßen früh gleitender entspannt schnell zu machender und gut durch den Chop bügelnder entspannter FreeRacer oder sportlicher FreeRider werden für Segel zwischen 7,8 und 9,9 qm...also genau das was ich will.. wenn alles klappt :-))

    -Ausgeglichener Druck auf beiden Füßen (sollte die Outline und das V bescheren)

  • Ein Manta 69 - ein geiles Board - hat komplett andere Anforderungen als ein 90cm breiter Freerider.

    Du brauchst eine andere Scoop-Rocker.-Linie. Vielleicht ein Tailrocker. Aber mehr Heckbreite, andere Kanten, Cutouts.

    Wie oben schon angerissen: Du hast sicherlich Recht.


    Das ultimative Frühgleit-Vollgasboard sieht anders aus. Aber das soll es ja auch nicht zwnagsläufig werden.


    Das größte Problem ist bei einem Eigenbau doch, dass ich viel Zeit investiere und auch etwas Geld und eigentlich keinerlei Erfahrungen habe welche Shapedetails sich in ihrer Wirkung addieren und welche sich wieder aufheben (von den handwerklichen Ungenauigkeiten mal ganz ab).


    Mach ich z.B. die 0-Rocker-Linie im UWS länger, den scoop dann steiler und Cut-Outs größer was bingt das? Oder bringt es ggü. einer etwas kürzeren 0-Rocker-Linie mit flacherem scoop und keinen oder kleineren Cut-Outs das gleiche?

    Was passiert wenn die breiteste Stelle vor der Mastspur, genau auf der Mastspur oder hinter der Mastspur ist? Welche Wechselwirkungen haben die Details wenn ich im UWS ein starkes V oder gar keins habe...was macht der V-Verlauf genau wo aus und welche Wirkungen hat der V-Verlauf auf die Fahreigenschaften dann?


    Das sind halt alles Fragen, für deren hoffentliche Beantwortung die Boardbrands viele Boards getestet und gebaut haben...ich baue jetzt mein zweites Board und das erste war, da total eingeschränkter Einsatzbereich, nicht aussagekräftig bis darauf, dass der Shape nicht totaler Schrott war sondern recht angenehm fuhr.


    Ein bissel was kann ich mir hier und da herleiten, aber jetzt anzufangen und Scoop-Rocker-Linien vom einen Board, Tailkick vom anderen und die Outline von nem dritten mit einem selbst ausgedachten V-Doppelkonkaven-Verlauf....huuuiiii, da kann dann eigentlich nicht viel dolles bei rauskommen...


    Daher ist es ein bissel die "Politik der kleinen Schritte." :-) Mal schauen wie sich der hochscalierte Manta 69 fährt....klebt er zu sehr, gibt es nachträglich größere Cut-Outs.

    Ist er zu gedämpft, bau ich das nächste Board mit flacheren Doppelkonkaven. Gleitet er zu schlecht an, gibt es beim nächsten mehr Heckbreite usw....


    Aber: Irgendwo fängt man halt an, oder :-)

  • reggi

    der 69er (2010) war dem alten 79er (2010) SEHR ähnlich ... ich hatte auch schon geschrieben, ein aktuelleres Brett zu vermessen und dann einen Mix zu machen, hätte ich auch sinnvoller gefunden ... aber er möge es doch probieren ... und irgendwann ein aktuelles Brett kopieren :-)




    ...Genau :-)).... aber dann weiß ich hoffentlich mehr, was sich zu kopieren lohnt und was ich verändern kann...aber ersmal die erste Erfahrung zuerst :-)

  • mein Post sollte eigentlich Bewunderung ausdrücken,, geht schneller als beim letzten mal

    Dann recht herzlichen Dank dafür erstmal... Ich war mir nicht so recht sicher... ;-)

    Aber letztes Mal habe ich auch ein klein wenig getrödelt...

  • Moin.

    Du kannst ja auch ein bissel über dein Projekt berichten... Hört sich auch spannend an.

    Das von dir verlinkte Forum ist ja wirklich was... Da wird auf ganz anderen Ebenen über die Shapedetails diskutiert...wenn mein Französisch nur etwas bessere wäre...

  • ein bisserl erinnern mich deine überlegungen / anforderungen an alte formulashapes, so ca 2000 / 2005, evtl noch älter. ich denk da an AHD oder auch einen starbord ( mit 165 oder 185 l ??) der noch 95cm breit war statt 100.


    die waren auch auch halbwind etc (mit kürzerer finne) noch erträglich zu fahren, wesentlich "allroundiger" als die aktuellen teile, dafür halt up/down nicht so effizient.


    schau dir mal sowas an und probiere es aus, vioelleicht bekommst du dadurch weitere eindrücke

    Manche Menschen haben einen Stock im Arsch, und andere einen ganzen Grenzpfosten! c miss_paran0ia

  • Moin c-bra.

    In die Richtung geht es auch, halt aber in hübsch... Die von dir genannten shapes sahen ja nun irgendwie unhübsch aus...

    Wenn ich mal einen zu fassen bekommt teste ich mal oder schau ihn mit eingängig an.

    Mein eigener formula ist zwar auch schön bei leichtwind, aber mit dem 9,5er untermotorisiert...

    Hatte da auch schon an eine Heck und Nasenmodifikation gedacht... Aber erstmal verworfen...

  • ein 95cm starboard liegt noch bei mir rum - falls du mal in die nähe kommst kannst du den ausprobieren

    Danke für das Angebot... :beerchug:

  • Soo...inspiriert von C-Bra habe ich mal in den alten Starboard-Seiten rumgestöbert und siehe da, was es nicht schon alles gab.

    Der F-Type ist ein bisschen so ein Board wie mein Eigenbau werden soll, vielleicht in ein klein wenig sportlicher...


    http://2005.star-board.com/products/ftype.asp


    Die Maße passen auch fast zusammen....

  • Ein Freund von mir fährt den F-Type noch in griechenland - mit Slalomsegel 8,5-9,3. Gleitet gut an, Speed ist okay, wenn auch eine Tiuck lanmgsamer als die modernen Slalomboards, vg Boris

  • Ein Freund von mir fährt den F-Type noch in griechenland - mit Slalomsegel 8,5-9,3. Gleitet gut an, Speed ist okay, wenn auch eine Tiuck lanmgsamer als die modernen Slalomboards, vg Boris

    Hi t36.

    Danke für die Info... Die f-type waren ja irgendwann einfach weg...mysteriös...

    Bist du den auch mal gefahren? Wenn ja, woran hat du das speeddefizit festgemacht?

  • Habe den 2006er in 148l - http://2006.star-board.com/products/f-type.asp


    Habe immer noch viel Spaß mit dem Teil, die Standposition ist für mich perfekt wie bei keinem anderen Board und passt wie ein eingelaufener Pantoffel.

    Im Vergleich zum Ultrasonic liegt er nicht so leicht am Fuß und er hat irgendwie einen eingebauten „Speed Limiter“, das Board wird irgendwann nicht schneller, mit unterschiedlichen Finnen getestet. Low Wind wenn das Teil läuft läuft es!


    Wenn Du das kopiert bekommst in etwas sportlicher, vorne die Nase nicht so hoch und dick, dann top Sache!

  • Die Teile hatten noch 5 qm Segelrange^^


    F-Type 138
    138 litres
    222 cm.
    88 cm.
    60.3 cm.
    8.0 kg.
    8.5 kg.
    Deep Tuttle
    Drake R13 Race NR 520
    5.0-10.0

    F-Type 148
    148 litres
    222 cm.
    96 cm.
    67.0 cm.
    8.6 kg.
    9.2 kg.
    Deep Tuttle
    Drake R13 Race NR 560
    5.5-10.5

    F-Type 158
    158 litres
    231 cm.
    100 cm.
    73.1 cm.
    9.5 kg.
    10.0 kg.
    Deep Tuttle
    Drake R13 Race NR 640
    6.0-12.5

    LG Martin

    |..89l Proof pro..|.................58cm breit | 8-6 BFT | 4,0 Hero - 4,7 Session - 5,3 Gator
    ................|...116l 3S..|..........66cm breit | 7-5 BFT | 5,3 / 6,0 Gator
    .......................|..132l F2 sx.|.82cm breit |6-4 BFT | 7,8 Naish GP - 9,9 HSM GPS


    Alles auf RDM :love: Meist in Sahlenburg unterwegs.

  • Moin.

    Astreine Beschreibungen, danke schön:-)

    Dann werd ich mal schauen wie es weitergeht...

    Aufgrund der Anregungen Sind größere cut-outs mit adj. cutout-platten gesetzt, um später einfacher noch am Verhalten was zu verändern.

    Ebenso wird es auch eine deckkonkave geben...

  • Hallo PeeJott17,


    Wenn du sowieso noch nicht so ganz sicher bist, ob dir der gebaute Shape auch gefällt, dann würde ich die Technik mit der Hartplatte im Heck empfehlen (siehe Langer Interview in der surf).

    Dabei wird eine 20 mm Hartschaumplatte im Heck eingebaut, das für die Statik zuständige Boardlaminat ist unter der Platte. Das Material ist geschlossenporig, nimmt also kein Wasser auf. Die Platte kann jetzt noch beliebig nachgearbeitet werden, Tailkick, V, Konkave, Cutout - kann alles am fertigen Board nachgeschliffen bzw aufgespachtelt werden.

    Wenn es dir dann gefällt kann man einfach 2 Lagen 50 g Glas drüberlaminieren, damit die Oberfläche glatt und geschlossen wird.


    Wird also total ca 300g mehr Gewicht bringen und erspart dir den Bau von etlichen Prototypen.


    mfg

    Dr. Spin Out