Plastikmüll im Meer

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  • Ich würde es trotzdem machen, weil was jetzt rumschwimmt und rausgefischt wird, kann nicht zu Mikroplastik werden.

    Mit einer Millarde kommste schon ganz gut weit, ich brauch nur nee Millon für mich per Anno ;-)


    Ausserdem würde ich ja auch Aufklärung betreiben und in bestimmten Regionen per Geldeinfluß zum Umdenken bewegen.


    Respekt vor Allen, die jetzt schon Plastik sammeln ;-)

  • Ein paar Nacht-Gedanken:


    Ich halte die Plastiktüte bei unserem Einkauf für harmlos. Die landet auch nicht im Meer, die macht

    einen kleinen Teil im gelben Sack aus (wenn sie irgendwann ausgedient hat) und wird schlimmstenfalls

    in Wärme und CO2 umgewandelt.

    Hallo Django!

    Das gilt leider nur für Deutschland. Da wir als Recycling-Weltmeister gelten, können wir wohl davon ausgehen, dass es fast überall anders schlechter aussieht. Und selbst bei uns ist die Umwandlung in Wärme und CO2 nicht der „schlimmste Fall“, sondern die Regel - soweit ich weiß, werden mehr als 60 Prozent der gelben Säcke verbrannt. Und dass die Plastiktüte harmlos ist, sieht die Schildkröte, die sie mit einer Qualle verwechselt, vermutlich anders.

    Trotzdem gebe ich dir Recht, dass Plastiktüten nur ein kleiner Teil des Problems sind - aber einer, auf den man relativ einfach verzichten könnte, was bei Kunststoffen in Autos schwerer fallen dürfte. Generell ist es beim Plastik ja nicht nur das Müllproblem, sondern auch das Erdöl als Basisprodukt. Die Ressourcen sind bekanntlich endlich und könnten sinnvoller verwendet werden.

    Viele Grüße

    Wulf


  • Ja, ich meine Deutschland, wenn ich von „unserem Einkauf“ spreche. Plastiktüten und -folien im Meer

    sind ganz etwas anderes, das ist das Übel, um das es hier geht. Zur Reccource Öl: Da das meiste Erdöl
    direkt verbrannt wird, spielen die paar Einkaufstüten in der CO2 Bilanz kaum eine Rolle. Und dass weniger

    Plastikmüll produziert wird, ist nicht leicht zu erreichen. Aber es müsste doch zu schaffen sein, dass der

    Müll nicht im Meer landet. Da ist auch die Politik gefragt.

  • Es sind nicht nur die "paar Einkaufstüten"

    Wir sprechen hier von Millionen Einkaufstüten.

    Ist es solch ein Problem, einfach eigene Stofftaschen zum Einkauf mitzunehmen.

    Irgendwo muss doch ein Anfang gemacht werden.


    Und wenn ich dann noch sehe, wie sehr viele Länder dieser Erde und die Seeschifffahrt, incl. der Segelyachten mit der Umwelt umgehen, könnte ich stundenlang nur :kotz:

  • Man kann die Verantwortung nich immer nur auf die Politik schieben !

    Wenn jeder etwas Umweltbewusst handelt braucht man dazu keine Politik.

  • Ich denke das macht auch keiner, abe das Problem ist zu groß, um es jedem einzelenen zu überlassen. Insofern ist es gerade auch Aufgabe der Politiker hier Lösungen zu suchen. Das entbindet natürlich nicht jeden einzelnen etwas zu tun.

    Aber schon an der Diskussion die sich hier entwicklet hat, unter Leuten die das gleiche Interesse haben, sieht man wie kontrovers dieses Thema ist.

  • Man kann die Verantwortung nich immer nur auf die Politik schieben !

    Wenn jeder etwas Umweltbewusst handelt braucht man dazu keine Politik.

    Wenn. Ja, wenn... das macht aber nicht jeder!


    Wie willst du das Problem anders als politisch angehen? Ohne unsere Gesetze würde doch nichts

    funktionieren, nicht in der Arbeitswelt und nicht im Straßenverkehr .. es ist doch naiv, wenn man

    sich auf die „guten Menschen“ verlässt.


    Wenn es noch Länder gibt, in denen das „Verklappen“ von Müll im Meer erlaubt oder geduldet ist,

    dann muss man da politisch etwas machen, in der UN oder so.

  • Siehe doch mal das belgische AKW (Atomkraftwerk) in Tihange.


    Das AKW ist absolut gefährlich und brüchig, so, dass hier in der aachener Gegend und ebenso auch jetzt in Belgien Jodtabletten verteilt werden.


    Wo bitte sind jetzt hier die Politiker, die UN wie du ansprichst oder sonst wer????

    Das geht denen allen am Ar… vorbei.


    Ebenso auch die NABU, die doch sonst so um ihr Wattenmeer bis zum bitteren Ende kämpft, aber nicht erkennt, dass bei einem Gau auch das Wattenmeer radioaktiv verseucht wird.


    Und dann noch die bösen Deutschen mit ihren Dieselfahrzeugen.

  • Was unternehmen denn die Politiker in den besagten Ländern?? NICHTS.


    Statt Kläranlagen oder sonstiges zu bauen, wird für das ersparte lieber Atombomben oder Raketen gebaut.


    Und wenn ich hier in den Bach pinkel, gibt es vom Ordnungsamt eine 10Euro Strafe.

  • Genau das meine ich, das einzige was die Politik macht sind neue Gesetze gegen den kleinen Umwelt Sünder zu erheben.

    Die Industrie darf uns weiter verarschen (Diesel) und wir sollen es ausbaden.


    Heute wird doch alles doppelt und dreifach in Plastik verpackt!

    Früher hat man die Wurst beim Metzger in Papier eingepackt ,

    Heute werden 100 Gramm Wurst in 100 Gramm Plastik eingeschweißt.

  • Heute werden 100 Gramm Wurst in 100 Gramm Plastik eingeschweißt.

    ....und?

    Warum kaufst du es? Weils billig ist, oder warum nicht von der Frischetheke in dein mitgebrachtes Gefäß?

    Natürlich liegt in vielen - nahezu allen Bereichen - etwas im Argen. Aber selbst aufstehen, etwas tun, sich engagieren und - ich sags ungern: sich selbst auch mal einschränken. Mit der Harley durch die Gegend cruisen macht sicher richtig Spaß. Aber die Umwelt?

    Tschüss

  • ich kaufe es nicht! Und ich fahre auch nicht (mehr)mit dem Motorrad 1000de km durch

    die Gegend 😁

    Meine bessere Hälfte tritt mir in den Allerwertesten wenn ich mit einer Plastiktüte vom einkaufen heim komme anstatt die Stofftasche zu benutzen.

    Wenn jeder von uns 82,7 Millionen in Deutschlad lebenden nur 1000 Gramm Plastik

    Vermeidet dann ist schon viel gewonnen!

  • genau diese verdrehenden polemiken machen die diskussion so mühsam


    nix ist doppelt und dreifach in plastik verpackt - ganz einfach weil die industrie kein geld verschwenden will


    ich kann mich auch nicht erinnern dass wurst in "papier" verpackt wurde, und ich habe vor über 50 jahren schon mal wurst gekauft. wenn, dann war das imprägniertes / gewachstes papier - und schau dir davon mal die ökobilanz an.


    100g wurst in 100g plastik - hol dir mal eine waage und probiers aus ;)


    man muss bei dem ganzen thema auch die anderen seiten betrachten - nicht jeder kann täglich ums eck einkaufen, unsere ganze gesellschaft ist dezentral organisiert. dazu braucht es sinnvolle verpackungen, denn wenn noch mehr lebensmittel weggeworfen werden ist das auch blöd


    ich persönlich nutze auch weiterhin kunststoffsackerl - allerdings mehrfach, zumindest zweimal. denn besser ich nehme ein bereits als tragtasche verwendetes sackerl als müllbeutel als wenn ich einen neu gekauften müllsack verwende.

    und wenn ein obstsackerl über ist kommt die hundekacke rein.


    die unterscheidung der materialien ist ja auch nicht sinnvoll, auch diverse umweltorganisationen geben ökobilanzen rasu aus denen klar hervorgeht dass der wesentliche faktor nicht glas oder kunststoff ist, sondern einweg / mehrweg.


    ebenso das thema mit dem stofftaschen. ich mag die nicht, weil einfach bei feuchten dingen schlecht - die umweltbilanz auch schlecht. da entweder (wenn vergessen) kunststofftragtasche, besser das mitgebrachte gebrauichte sackerl oder wenn ich bewusst einkaufen gehe hab ich den rucksack dabei.


    der wesentliche punkt ist mMn der handel der global mit müll getrieben wird das ist ein riesengeschäft, und zwar ein dreckiges.


    um das recycling zu verbessern müssten mMn extreme vereinheitlichungen in der EU umgesetzt werden, nur dann kann das irgendwannauch sinn machen, aoalnge es sogar auf gemeindeeben unterschiede gibt wird das nix.


    in dem sinne versuche ich abfall zu reduzieren und sammle immer mal wieder dreck in der landschaft.

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • ... Aber selbst aufstehen, etwas tun, sich engagieren und - ich sags ungern: sich selbst auch mal einschränken. Mit der Harley durch die Gegend cruisen macht sicher richtig Spaß. Aber die Umwelt?

    Tschüss

    richtig - und gerade hier sind wir surfer halt extrem schlecht dran - was wir km blöd durch die gegend eiern - soviel verpackungsmüll können wir garnicht einsparen.

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Genau das ist doch der Punkt. Jeder soll halt sehen, wie er selbst Plasik vermeiden kann. Stichwort

    Ökobilanz. Ich fliege nicht, das spart tausende Liter Kerosin. Ich mache keine Kreuzfahrten, das kommt

    aus Umweltsicht nicht in Frage. Ich brauche auch wenig Surf-Material, fast nur gebrauchtes Zeug, was

    für die Surf-Industrie natürlich schlecht ist.


    Und eine Plastiktüte aus 5 Gramm PE, die ich zum Einkauf nutze, wäre ökologisch um ein vielfaches
    besser als eine Kunststoff-Klappkiste aus 500 Gramm Kunststoff, die auch nicht ewig hält. Ich gebe zu,

    ich verwende beides, die Klappkiste, und zur Not, für den Rest, habe ich immer noch eine Plastiktüte

    im Auto liegen.


    Und zur Politik: Die arbeitet nicht immer effektiv, aber dass da nichts passiert, stimmt so nicht. Ich

    erwähne mal den Artenschutz, Fischfang-Quoten, Abrüstung usw., ohne grenzüberschreitende Politik
    geht es nicht.

  • Tia genauso und noch schlimmer wird auch hinter den Kulissen in der "großen" Politik diskutiert. Und da jeder seine eigenen Interessen hat kommen wenn dann leider nur uneffektive Regelungen durch. Das legt dann den Schluß nahe die politik kriegt nichts auf die Reihe, was ja teilweise auch stimmt. Trotzdem fürchte ich wird es ohne übergeordnete Regelungen nicht wirklich viel besser. Aber um ein signal zu setzen ist jede einzelne aktion sinnvoll, um ein Umdenken zu bewirken.