Tampenlänge

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  • Bestes Höhelaufen geht mit langen Tampen, eher weiter hinten und die vordere Hand an die Startshot.

    Damit steht das Segel extrem aufrecht und gibt ordentlich Zug.

    !! jeeehnauh

    dabei kommt extrem viel Druck auf den Mastfuß und es entlastet die Beine (Brett), so das weniger seitlicher Druck auf die Finne kommt ... dadurch besseres Durchgleiten, aber auch ca 15° mehr Höhefahren möglich

  • moin,


    ich hatte mit 24er angefangen dann 26er da mir die 24er zu kurz waren, damit das Segel aufrecht steht musste ich auch immer recht aufrecht stehen was in böigen Situationen nicht gerade einfach ist.

    mit den 26er ging es besser, diese sind jedoch zu kurz geworden. und jetzt fahre ich 28er


    Das Problem mit den Armen hatte ich am Anfang auch. es lag daran das ich eigentlich die ganze Zeit fast nur über die Arme gefahren bin.

    inzwischen mache ich das nicht mehr und es ist deutlich entspannter.

    geändert habe ich, das ich mich richtig rein hänge und die Hände eigentlich nur noch auf dem Gabelbaum aufliegen.

    Das ging am anfang nicht, musste da die Tampen erst richtig einstellen. Aber wenn die sitzen dann brauchst eigentlich keine Hände mehr.

    Bei den Freerace Segeln musste ich mir die Tampen dazu auch weiter auseinander stellen ca. 1.5 Hände breit. (bei Wave bin ich immer sehr dicht gefahren)

    damit funktioniert es sowohl beim angleiten als auch wenn du richtig Speed drauf hast. der Druckpunkt wandert ja etwas nach hinten.


    Was ich auch mache ist das ich die Gabel bei den Freerace Segeln sehr hoch fahre. nehme sie nur auf normal runter wenn ich stark überpowered bin.


    von Vario Tampen halte ich nichts, da die Dinger bauartbedingt mir viel zu sehr wackeln, die Dakine die ich habe sind immer an einer Position.


    Und umgewöhnen oder umstellen musste ich mich nicht als ich die Tampen gewechselt habe, es war vielmehr so das ich einfach automatisch besser und angenehmer stand.


    Ein Freund von mir fährt mit Slalom Material 22er Tampen, und die Gabel recht tief. für ihn ist es unverständlich wie ich mit so einer hohen Gabel und so langen Tampen fahren kann. er ist zwar kleiner als ich, aber ich bin trotzdem der Meinung das es für ihn einfacher wäre.


    von daher:

    längere Tampen nehmen 28" oder 30" und dann so lange einstellen bis du beide Hände sowohl beim angleiten als auch bei vollspeed loslassen kannst und du auf Kurs bleibst. Und dann einfach nur die Hände auflegen und den Rest über die Hüfte machen, damit bekommt man dann auch viel leichter die Speed Position.


    und nicht dran denken das man längere Tampen fährt, wenn man es nicht weiß merkt man es eh nicht (es sei denn sie sind zu lang also keine 36er nehmen )

  • und mit meiner App kannst dann auch sehen welchen Unterschied es ausmacht ;)


    früher im gleiten, länger im gleiten, längere Sessions, mehr Speed etc ;)

  • Bestes Höhelaufen geht mit langen Tampen, eher weiter hinten und die vordere Hand an die Startshot.

    Damit steht das Segel extrem aufrecht und gibt ordentlich Zug.

    !! jeeehnauh

    dabei kommt extrem viel Druck auf den Mastfuß und es entlastet die Beine (Brett), so das weniger seitlicher Druck auf die Finne kommt ... dadurch besseres Durchgleiten, aber auch ca 15° mehr Höhefahren möglich


    Ja, das ist schon technisch ziemlich anspruchsvoll.....


    Werde das am RK Fjord gleich mal wieder üben, war eher alte Regattatechnik für mich, daher "vergessen"


    Schulter und Hüfte eindrehen bringt auch schon was, früher ging das mit einem North Gleithacken noch besser.


    VG

    Gerhart

  • ich werde mich bemühen😎

    Die App habe ich in DK ausgiebig getestet, auch gegen das GT 31. Bin sehr zufrieden. Nur minimale Abweichungen, wenn überhaupt. Vor allem kann ich direkt auswerten und muss nicht erst an den Rechner. Daten hin und her schicken, finde ich auch schick. Ich kann die App nur empfehlen. Schöner Nebeneffekt, man hat im Notfall ein Handy dabei😉😉

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • Wenn ich auch noch meinen Senf dazugeben darf;-)....Vom Guy Cribb gibts super Artikel zur Tampenlänge - Fazit: egal welche Körpergrösse: mindestens 28er oder länger...die meisten Pros fahren zischen 30-34 -- deckt sich ja hier mit den Aussagen einiger !...Ich selbst fahre 30er mit Hüfttrapez - das Segel geht deutlich aufrechter und man kann mit dem Arsch deutlich tiefer den Schwerpunkt legen und schneller werden......ausprobieren !!---;-)

  • Vielleicht noch einmal zu der absoluten Tampenlänge. Es wurde ja bereits gesagt, dass es hier - leider - durchaus Unterschiede zwischen den Herstellern gibt. Hinzu kommt, dass der im eingehalten Zustand gemessene Abstand zwischen Gabel und Haken natürlich auch ein wenig davon abhängt, wie weit die Tampen auseinander befestigt sind.

    Ich fahre nie unter 28, bei richtig Wind gerne auch 32 oder 34, montiere die Tampen aber auch recht weit auseinander, weil ich es einfach angenehmer finde.


    Ich hätte da auch noch einen Punkt, wo das Thema Gabelhöhe gefallen ist. Verändert ihr die Gabelhöhe, wenn ihr das identische Segel am gleichen Tag vom größeren auf ein kleineres Board stellt?

  • Verändert ihr die Gabelhöhe, wenn ihr das identische Segel am gleichen Tag vom größeren auf ein kleineres Board stellt?

    Tachchen,

    wenn ich z.B. das 7er Segel vom 60 auf das 70er SL wechsel, dann geht der Gabelbaum nach oben. Das hängt dann aber an der Baordbreite bzw. auch daran, ob das Board vorne so eine Mulde / Sicke hat.

    Tschüss

  • Verändert ihr die Gabelhöhe, wenn ihr das identische Segel am gleichen Tag vom größeren auf ein kleineres Board stellt?

    Tachchen,

    wenn ich z.B. das 7er Segel vom 60 auf das 70er SL wechsel, dann geht der Gabelbaum nach oben. Das hängt dann aber an der Baordbreite bzw. auch daran, ob das Board vorne so eine Mulde / Sicke hat.

    Tschüss

    Sehe ich genauso, wollte die Frage aber gerne mal reinwerfen :)

  • ... und bei dem breiteren Brett das Segel auch ETWAS bauchiger am Achterlich einstellen ... weil die längere Finne mehr Querkraft verkraftet


    32 der 34er Tampenlänge ... da komme ich aber nicht mehr mit meinen Händen an den Gabelbaum :( bei ... wir sollten mal SELBER messen, wie lang der Tampen WIRKLICH in der Mitte ist, auf die Gerstellenangaben kann man nichts geben, gerade wenn man die Lampen etwas weiter auseinander montiert

  • wenn ich z.B. das 7er Segel vom 60 auf das 70er SL wechsel, dann geht der Gabelbaum nach oben. Das hängt dann aber an der Baordbreite bzw. auch daran, ob das Board vorne so eine Mulde / Sicke hat.

    Mache ich auch so. Ich glaube aber, dass es daran liegt, dass das größere Board generell mehr Lift braucht/verträgt.

    Gruß, Onno

  • 32 der 34er Tampenlänge ... da komme ich aber nicht mehr mit meinen Händen an den Gabelbaum :(

    Der Gedankengang ist in dem Thread schon einmal aufgekommen... er stimmt nur nicht. Ich habe nach einem ensprechenden Bild gegoogelt und bin auf diese Seite gestossen. Ich habe sie nicht gelesen, aber sieh dir die beiden Bilder oberhalb von "Sail fast" an, insbesondere die Ansicht von hinten. Du kannst soviel Abstand zwischen Tampen und Haken schaffen, dass du 64 Tampen fahren könntest ;)

  • Tachchen zusammen,

    Hab mich jetzt mal durch den ganzen Fred gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass scheinbar keiner seine Gabelhöhe und Tampenlänge von den Bedingungen abhängig macht. Oder hab ich da was überlesen?


    Bei wenig Wind mache ich die Gabel meist hoch d.h. ca. Nasenhöhe. Das produziert Lift und mitm gleiten läufts eher.

    Wirds mehr und ich brauch den Lift nichtmehr so, kommt die Gabel für mehr Kontrolle wieder runter. Meist so ca. Schulter- bis Brusthöhe.


    Je nach der Höhe der Gabel frisier ich dann halt auch die Tampenlänge. Kann mir darum fixe Tampenlängen nicht vorstellen.


    Es grüßt

    djibe

  • Je nach der Höhe der Gabel frisier ich dann halt auch die Tampenlänge. Kann mir darum fixe Tampenlängen nicht vorstellen.

    Ich mache meist die Tampen kürzer, je weniger Druck ich im Segel habe, bzw länger, je überpowerter ich bin. Unabhängig von der Gabelhöhe. Kann also passieren, dass ich bei Leichtwind die Gabel weit oben anschlage und die Tampen auf 26" verkürze, und wenn dann der Wind richtig ordentlich auffrischt, kommt die Gabel 3-4 cm tiefer und die Tampen werden auf 30" verlängert.

  • Ich mache meist die Tampen kürzer, je weniger Druck ich im Segel habe, bzw länger, je überpowerter ich bin. Unabhängig von der Gabelhöhe. Kann also passieren, dass ich bei Leichtwind die Gabel weit oben anschlage und die Tampen auf 26" verkürze, und wenn dann der Wind richtig ordentlich auffrischt, kommt die Gabel 3-4 cm tiefer und die Tampen werden auf 30" verlängert.

    Wie unterschiedlich doch die Welt ist :).

    Ist bei mir gerade umgekehrt. Mein Verstellbereich der Tampen liegt bei max. 2cm, gemessen am Versteller, also ca. 28 - 30cm.

  • Beitrag von Djibe ()

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