Windsurfen steckt in der Krise, weil ...

  • An einem Segel wird deutlich mehr, als die 2-3 Stunden gearbeitet. Ich habe mal bei Sailloft wegen Trimmproblemen angefragt und da unter anderem auch die naive Frage gestellt, ob sie in Europa produzieren. Da bekam ich die Auskunft, wie viele Stunden für ein Segel notwendig sind. Ich finde allerdings das Mail nicht mehr, will da also jetzt nichts in den Raum stellen. Allerdings war auf Basis dieser Auskunft für mich dann offensichtlich, dass man so etwas in Europa nicht produzieren kann.

    Aber vielleicht kann Totti ja da einen kompetenten Wert nennen

  • Bei einem Jahresüberschuss von 50K müsste sich der Bilanz auch entnehmen lassen, ob es sich davor hat jemand aus der Führungsetage hat besser lassen gehen dürfen in Form von einer Gewinnausschüttung. Und wenn schon, Fleiss gehört belohnt.

    Die Entscheidung über die Ergenbisverwendung wird üblicherweise erst nach dem Geschäftsjahr "abgestimmt"

  • Die Entscheidung über die Ergenbisverwendung wird üblicherweise erst nach dem Geschäftsjahr "abgestimmt"

    Sicherlich, erscheint aber dennoch in der veröffentlichten Bilanz und kann man in vielen Veröffentlichungen bei Bundesanzeiger sehen.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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  • An einem Segel wird deutlich mehr, als die 2-3 Stunden gearbeitet. Ich habe mal bei Sailloft wegen Trimmproblemen angefragt und da unter anderem auch die naive Frage gestellt, ob sie in Europa produzieren. Da bekam ich die Auskunft, wie viele Stunden für ein Segel notwendig sind. Ich finde allerdings das Mail nicht mehr, will da also jetzt nichts in den Raum stellen. Allerdings war auf Basis dieser Auskunft für mich dann offensichtlich, dass man so etwas in Europa nicht produzieren kann.

    Aber vielleicht kann Totti ja da einen kompetenten Wert nennen


    Macht keinen Sinn und mache ich auch nicht (mehr), da es sowieso von ein paar Spezialisten in Frage gestellt wird. Und diese dann weiters behaupten, es wäre davon die Hälfte.

    Letztlich ist es auch vollkommen egal. Die Marken nehmen das machbare für alle Parteien und die Shops sind die Doofen, die dann ein Segel mit 20€ verkaufen.

    Das System ist krank, aber wen trifft jetzt die Schuld am Ganzen? ;)

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  • ehrlich gesagt ist es mir total Wurscht wer wie viel am Material verdient

    Hauptsache ich bekomme viel Spaß für meine Kohle !

  • Auch meinetwegen können die Arbeiterinnen gerne 10Euro bekommen.

    Dann wären diese fast auf dem gleichen Lohnstand wie ca. 30% der deutschen Arbeiter hier im reichen Deutschland.

    Na wenn dem mal so wäre

    In Deutschland verdienen ganz viele deutlich unter dem Mindestlohn, und das sogar als Fachkraft.

    Und ich glaube kaum das sich ein Facharbeiter mit Familie eine Surfausrüstung leisten kann.

  • Langsam verstehe ich den Thread nicht mehr - um was geht es eigentlich noch. Es wird immer Freizeitaktivitäten dgeben ie ich entweder finanziell oder physisch nicht ausüben kann. Diese Tatsache kann man nicht ändern - ob ich das gut oder schlecht finde. Aber rumjammern hilft da am wenigsten. Wir führen doch hier eine Diskussion um des Kaisers Bart die niemals zu einem Ergebnis führen wird.

  • die Krise ist doch, das die Erderwärmung nicht schnell genug voran geht, denn dann könnten wir auch im Winter in der Badehose surfen gehen :D

    wahrscheinlich / hoffentlich würden dann einige bisherige Skifahrer wieder zum windsurfen wechseln ;-) :D


    auch sollten die Benzin / Dieselpreise sofort um 90% gesenkt werden, das die Fahrerei einfach günstiger wird ;-)


    was regt ihr euch über die Preise auf ? ... die Gebrauchtpreise haben sich fast nicht geändert und ggfls fährt man den Krempel halt nen paar Jahre länger (ich habe mein Zeug auch mal 10 Jahre nicht aktualisiert), das spart ungemein

  • Aloha.

    Ich denke zwar das ich möglicherweise (begünstigt durch meine Ausdrucksweise) nicht ganz so verstanden worden bin wie ich es eigentlich gemeint habe, die Diskussion ist aber sowieso nicht weiterbringend, da es immer die geben wird denen die Preise zu hoch sind und immer die, die die Preise für berechtigt ansehen...

    Vielleicht kann man das Thema dadurch abschließen das wir uns alle einig sind in diesem Punkt uneins zu sein...


    Tatsächlich habe ich noch nie ein Segel gebaut, habe keine positive Kenntnis wie viele Stunden die einzelnen Schritte im segelbau brauchen und auch nicht wie viel die Arbeiterinnen oder Arbeiter in Srilanka in der Segelfabrik pro Stunde bekommen....

    Ich kann da nur Überlegungen anstellen, mehr einfach nicht.


    Da nun aber auch niemand sagen möchte wie es sich wirklich verhält mit dem Produktionsablauf ist es einfach sehr viel theorisiererei... Geht dann aber einfach auch nicht wirklich besser...


    Zum Abschluss ist es aber so, das ich bisher kaum erlebt habe, das wenn jemand tatsächliche Kenntnis einbringt das irgendwie negativ bewertet wurde... Erst wenn subjektive Bewertungen dazu kommen Spalten sich die Geister (oder wie das heißt)...

  • Hi Silver Surfer,

    Das habe ich auch als Spass verstanden, bis auf das mit den 10 Jahren das gleiche Material.

    Da hört sich der Spass auf😉


    Wenn wir alle weiter Surfen gehen werden wir die Kriese schon überstehen.

  • Ich habe sonst eigentlich immer regelmäßig ausgetauscht und bin auch auf höherwertige Marken gewechselt. Bei den Preisen mittlerweile wird mir mein Zeug aber noch sehr lange erhalten bleiben. Das liegt aber auch daran, dass ich mir keine bessere Fahrleistungen bei meinem beschränktem Können vom Material her vorstellen kann. Optisch finde ich mein Equipment ebenso sehr cool. Also gibt es nur neu, wenn es Knack macht.

  • ...Also gibt es nur neu, wenn es Knack macht.

    Leider macht es auch bei hochpreisigem Material und häufiger Nutzung ziemlich früh Knack. Mit jahrelanger Nutzung ist da leider auch nichts. Ich tausche auch sehr häufig durch. Klar ist das Luxus und auch sehr teuer. Ich ärgere mich auch über die hohen Neupreise und die gleichbleibenden Gebrauchtpreise aber kaufen tue ich es dann trotzdem, wenn auch nicht immer mit gutem Gewissen. :/ Wenn die Gebrauchtpreise sich auch anpassen würden, dann wäre das weniger problematisch. Ich finde den Verkauf zumindest momentan sehr schwierig. Manchmal sitzt man ewig auf seinem Zeug und die Anfragen werden auch immer unverschämter.

    Eine Krise kann ich nicht wirklich erkennen, da die Spots noch immer gut besucht sind, hochwertiges Material in hochwertigen Fahrzeugen transportiert wird und die Anzahl neuer Marken gefühlt auch eher steigt.

    Krise sieht für mich anders aus.8o

  • Andersherum kann ich aber auch jeden nur davon abraten sich diesen schönen Sport mit 20 Jahre altem Material zu versauen. Man betreibt so viel Aufwand und fährt so viele Kilometer um sich dann mit seinem Material ein Rodeoreiten zu liefern. Nö.


    Man sollte auch mal ein Risiko beim Kauf eingehen. Vielleicht gibt es ein Wow-Erlebnis. Mein Freestyler ist der best buy der letzten drei Jahre. Hätte ich vorher nicht gedacht.


    Bisher in 25 Jahren habe ich noch kein Board oder Mast zerbrochen. Das darf auch gerne so bleiben :-). Steht ja auch Hookipa, Gorilla oder so drauf...

  • Leider macht es auch bei hochpreisigem Material und häufiger Nutzung ziemlich früh Knack. Mit jahrelanger Nutzung ist da leider auch nichts. Ich tausche auch sehr häufig durch. Klar ist das Luxus und auch sehr teuer. Ich ärgere mich auch über die hohen Neupreise und die gleichbleibenden Gebrauchtpreise aber kaufen tue ich es dann trotzdem, wenn auch nicht immer mit gutem Gewissen. :/ Wenn die Gebrauchtpreise sich auch anpassen würden, dann wäre das weniger problematisch. Ich finde den Verkauf zumindest momentan sehr schwierig. Manchmal sitzt man ewig auf seinem Zeug und die Anfragen werden auch immer unverschämter.

    Eine Krise kann ich nicht wirklich erkennen, da die Spots noch immer gut besucht sind, hochwertiges Material in hochwertigen Fahrzeugen transportiert wird und die Anzahl neuer Marken gefühlt auch eher steigt.

    Krise sieht für mich anders aus.8o

    Das hat wohl eher damit zu tun, dass "hochpreisig" in dieser Branche nicht zwangsläufig "hochwertig" bedeuten muss. 8)

  • Leider macht es auch bei hochpreisigem Material und häufiger Nutzung ziemlich früh Knack. Mit jahrelanger Nutzung ist da leider auch nichts. Ich tausche auch sehr häufig durch.


    Einfach auf die richtigen Marken setzen, rechnet sich unterm Strich. Ich kann deine Aussage jedenfalls in keiner Weise bestätigen.

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  • Moin.

    Bei mir ist das auch so, dass ich mir gerne (wenn es der Geldbeutel her gibt und ich es irgendwie rechtfertigen kann) mal etwas Neues gönne.


    Bei Segeln sind es jetzt zu 99% neue Segel, da ich den Gebrauchtkauf da schon das eine oder ander Mal bereut habe und die Preisdifferenz bei der Marke die ich da aktuell bevorzuge auch nicht der Hamer ist.

    Wenn ich für das Segel im Auslauf ab September 490,- zahle und für ein eine Saison gebrauchtes 390,-, dann ist die Entscheidung da (für mich) irgendwie klar.


    Habe mir auch schon meine "Septembershoppingliste" für 2018 zusammengestellt...bis dahin müssen meine aktuellen Segel halten, sind aber auch durch die Bank (Bis auf die Mini-Größen) 2016er...das sollte passen ;-) Da ist denke ich auch ein 2-Jahres-Wechselturnus völlig i.O....nach einer Saison habe ich vielleicht ein Segel der Range gerade 5 mal benutzt...da ist das Neue nicht von ab...


    Bei Boards habe ich mir noch gar keins neu selber gekauft....Einmal habe ich eins zum B-Day geschenkt bekommen (HAMMER!!!), war allerdings auch nicht aktuell, sondern 4 Saisons alt.

    Einmal habe ich eins meiner besseren Hälfte neu gekauft, war aber auch von der Vor-Vorletzten Saison...


    Mir macht das auch einfach Spaß, sowohl das Suchen als auch das Einkaufen und, wenn man richtig sucht, findet auch jeder etwas in "seiner" Preisklasse (sogar aktuell wenn man mal von den Größen der Branche weggeht, z.B. zu Angulo, MoJo o.a.).


    Bei den aktuell aufgerufenen UVPs ist es halt einfach so, dass ich dann eben nicht auf Material schielen muss, dass vom letzten Jahr ist, sondern eben welches vom Vorletzten.

    Die sind nun bei Leibe auch nicht schlecht und reichen für Otto-N zum größten Teil dicke aus...


    Bzgl. Spotauslastung finde ich auch, dass das durchaus i.O. ist...ja, es könnten etwas mehr Windsurfer sein, aber so ist es auch gut...


    Ich denke Problematisch ist, die Junx und Madels vom Surfkurs zum eigenen Material zu bekommen und an Spots, an denen sie auch öfters als einmal im Monat damit Spaß haben können.

    Da müssten dann einfach mal die Vereine ran und versuchen Kooperationen mit Surfschulen und co. aufzubauen um langanhaltenden Nachwuchs zu generieren...vielleicht sind da schon die einen oder anderen dabei ;-)


    Super sind dabei Surfclubs die an einen Uni-Sport-Verein oder noch besser Schulsport angeschlossen sind....


    Super Beispiel ist da die Abteilung Segelsurfen des USC-Magdeburg....(ja, ist mein alter Homespot-Verein...)


    Dort konnte man quasi aus Magdeburg mit den Öffis bis fast an den See (na gut, ein kleiner Fußmarsch war es dann noch) fahren und der Verein hatte ein super Grundstück genau am See mit Lagermöglichkeiten Küche, Dusche usw.... viel besser geht es wirklich nicht....


    Problem da war nur, dass das Revier....nun ja...seine Besonderheiten hatte...Für Ein- und Aufsteiger war und ist das Revier aber klasse...


    Auch toll scheint der Windsurfing Club Jade zu sein...gut aus der Stadt zu erreichen, Klubhaus mit allem Pi-Pa-Po und ein einsteigertauchliches Binnenrevier und auch noch die Nordsee quasi vor der Tür...


    Also...es gibt schon ein paar Möglichkeiten, sie müssten eben nur ein bissel mehr gepusht werden...vielleicht tut sich da ja auch noch einiges...mal schauen ;-)