Binnensee Bump&JumpSau

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  • Moin,


    ich suche für 95kg eine Bump & Jump Machine. Ich dacht an 110l +-, da wie Ihr wisst der Wind auch mal schnell weg sein kann. Selbst wenn es hackt gibt es mal Phasen wo nichts ist oder es nuklear zieht !


    Das Board sollte gut springen können und Halsen und Duckjibes fahren können wie auf Schienen :)


    Gerne auch älter Shapes die richtig geil waren....habt ihr da was auf Lager ?


  • Ein wichtiger Punkt fehlt aber noch: Weich oder hart abgestimmt? Wie auf Schienen? Oder doch eher wie durch Butter?
    Ansonsten, eher für 4 Schlaufen oder eher mit 3 Schlaufen Setup?
    B&J ist ja sehr dehnbar...

  • Hallo,


    da würde wohl ein Tabou 3S gut passen 106 oder 116 Liter, wobei ich eher zum 106er tendieren würde. Oder die neuen (ab 2015) RRD FWS sind auch super, Exocet Cross soll auch gut sein. Sind alles drei eher gut kontrollierbare Boards, was bei unserem Gewicht denke ich auch gut ist, da wir diese Boards im Vergleich zu leichteren Surfern auch bei höheren Windstärken und somit unruhigeren Wasserbedingungen fahren. Denke du wirst das Board so ab 18-20 Knoten Wind einsetzen?


    Ich selbst fahre bei gleichem Körpergewicht neben einem Futura 111 noch einen 10 Jahre alten Hifly Move 105 (250 lang, 63 breit mit Krakendesign), den ich vor 2 Jahren um 150 Euro in Topzustand erworben habe. Fährt sich genial wenn die Bedingungen für den Futura zu ruppig werden mit 5,7 und 6,6 er Segel. Sind zwar nur 6 Liter Unterschied zum Futura aber durch die 7cm geringere Breite und den anderen Shape doch ein gänzlich anderes Board. Der Hifly ist schnell (locker und unangestrengt über 50 km/h), halst super und läuft weich und kontrolliert durch Kabbelwellen. Wenn der Wind nicht ganz abstellt, hat der noch genügend Reserve zum Dümpeln. Ist zwar dann ein wenig Herumeierei, aber es geht. Bin immer wieder erstaunt, dass ein 10 Jahre alter Shape eigentlich noch immer aktuell ist.



    Lg


    Alex

  • Ich bin begeistert vom Lorch Offroad, den ich selber in der 102er Version fahre, wobei ich den als kleinstes Board nutze - was kleineres tu ich mir gar nicht mehr an - und selber ca 90 kg Kampfgewicht habe. Den Offroad gibt oder gab es auch als 111er, ob Lorch heuer noch was macht, kann ich nicht sagen. Beim Offroad ist halt das schöne, dass er richtig frei gleitet, das heißt nicht so flach auf dem Wasser liegt, wie die eher performanceorientierten Boards. Ich bin allerdings bekennender Lorchfan, also vielleicht nicht ganz objektiv.

  • JP Xcite ride! Sehr guter Allrounder - Fußschlaufen außen zum ordentlich Speed machen oder andere Positionen (viele!) zum manöveroritierem Spaßhaben. Dreht gut, gleitet flott an und durch! Außerdem eignet er sich als Aufsteigerbrett für die Freundin...

  • Was den 3S 116 von 2015 betrifft, bitte mit guter 37cm Finne ausstatten für Leichtwind (bis knapp 7.5 no-cam sail) bzw. einer 32/33cm B&J Finne für 5.5-6er Segel.
    Kleiner Segel würde das Brett zwar vertragen, aber dann nimmst Du eh' ein kleineres Board.


    Habe dein Gewicht und die gleichen Anforderungen wie der Threadersteller.


    Sunzi

  • LORCH Offroad in 114- meiner wäre zu verkaufen.


    Würde ich sofort unterschreiben ! Lorch OFFROAD 111 oder eben 114 (gleiches Board)

  • Fahre den 111er Offroad und 106er 3S, sind sehr unterschiedliche boards.
    Der Offi ist ein geiles board bei nicht zu ruppigen Bedingungen. Mit guter Finne auch richtig schnell und ich fahr damit meine besten Halsen. Wenn es aber zu kabelig wird, ist der mir zu hart. Für meine alten Knochen schlägt der mir zu hart auf. Und kleiner wie mit nem 5,5er Segel fahre ich den nicht mehr.
    Der 3S hingegen geht bei ruppigen Bedingungen viel weicher durch und wirkt (für mich) trotzdem nicht langweilig. Lässt sich auch viel leichtfüssiger springen. Fahre den auch mit Mittelschlaufe, was ich bei dem Offroad nicht mehr mache.
    Wiege auch 95 kg.

  • Fahre den 111er Offroad und 106er 3S, sind sehr unterschiedliche boards.
    Der Offi ist ein geiles board bei nicht zu ruppigen Bedingungen. Mit guter Finne auch richtig schnell und ich fahr damit meine besten Halsen. Wenn es aber zu kabelig wird, ist der mir zu hart. Für meine alten Knochen schlägt der mir zu hart auf. Und kleiner wie mit nem 5,5er Segel fahre ich den nicht mehr.
    Der 3S hingegen geht bei ruppigen Bedingungen viel weicher durch und wirkt (für mich) trotzdem nicht langweilig. Lässt sich auch viel leichtfüssiger springen. Fahre den auch mit Mittelschlaufe, was ich bei dem Offroad nicht mehr mache.
    Wiege auch 95 kg.


    In der Gewichtsklasse bin ich auch, aber ich habe den Offroad im Kabbelwasser noch nie als hart empfunden (genausowenig wie den Tabou), im Gegenteil. Und mit einer passenden (manöverorientierten) Finne bestückt, geht er gerade bei solchen Bedingungen traumhaft leicht durch Halsen / Duckjibes. Springen tut er unglaublich gut und seinen riesen Vorteil zum Tabou sehe ich in den Gleitleistungen. Binnensee ist gleich böig und da gleitet der Lorch erheblich besser und länger durch als der Tabou. Abgesehen davon würde ich den 111er Offroad immer mit dem 116er 3S vergleichen, sowie den 106er 3S mit dem 102er Offroad und da sind meiner Meinung nach, jeweils die Lorchs die Boards mit dem deutlich größeren Einsatzbereich, aufgrund der besseren Gleitleistungen. Jedenfalls für Schwergewichte.


    Grüße
    Stephan

  • Hallo Stephan,
    ich fahre den 3S 106 (ist natürlich kleiner wie der 111er Offroad, soll ja auch Starkwindersatz sein) mit Segel 4,7 - 6,7. Und mit 4,2 könnte ich mir den auch noch vorstellen. Den Offroad bin ich 2 x 3 Wochen auf Karpathos gefahren, mit Segel 7,2 - 4,7. Und mit 4,7 fahre ich den dort nie wieder, mir tun jetzt noch die Knie weh. Aber Starkwind auf Karphathos ist wahrscheinlich auch nicht vergleichbar mit Binnenseen. Nur, um enge Manöver, springen, kleine Welle ect. zu fahren, brauche ich hinten die Mittelschlaufe. Und hier ist mir der Fuß beim 111er Offroad einfach zu überstreckt, wirklich nicht bequem zu fahren. Ich will den ja bestimmt nicht schlecht reden. Der gleitet besser an, durch und lässt sich super halsen. Aber der 3S hat meiner Meinung nach bei solchen Bedingungen eben seine Vorzüge, wie übrigens auch ein Fanatic freewave ect. (bin ich auf Karpathos zum Vergleich gefahren).
    Ist aber nur meine Meinung und Erfahrung. Bin jetzt nicht der Profi Surfer, sondern nur Freizeit Surfer. Aber das auch schon mittlerweile über 20 Jahre.


    Windige Grüße aus dem Süden....

  • Hallo,
    laufen die aktuellen Fanatic Freewave immer noch so hart im chop? Hatte mal einen 106er aus 2011, der hat mir bei Kabbel überhaupt nicht gefallen. Oder sind die neueren im speziellen der 95 Freeewave besser?


    LG


    cad184

  • Hallo Stephan,
    ich fahre den 3S 106 (ist natürlich kleiner wie der 111er Offroad, soll ja auch Starkwindersatz sein) mit Segel 4,7 - 6,7. Und mit 4,2 könnte ich mir den auch noch vorstellen. Den Offroad bin ich 2 x 3 Wochen auf Karpathos gefahren, mit Segel 7,2 - 4,7. Und mit 4,7 fahre ich den dort nie wieder, mir tun jetzt noch die Knie weh. Aber Starkwind auf Karphathos ist wahrscheinlich auch nicht vergleichbar mit Binnenseen. Nur, um enge Manöver, springen, kleine Welle ect. zu fahren, brauche ich hinten die Mittelschlaufe. Und hier ist mir der Fuß beim 111er Offroad einfach zu überstreckt, wirklich nicht bequem zu fahren. Ich will den ja bestimmt nicht schlecht reden. Der gleitet besser an, durch und lässt sich super halsen. Aber der 3S hat meiner Meinung nach bei solchen Bedingungen eben seine Vorzüge, wie übrigens auch ein Fanatic freewave ect. (bin ich auf Karpathos zum Vergleich gefahren).
    Ist aber nur meine Meinung und Erfahrung. Bin jetzt nicht der Profi Surfer, sondern nur Freizeit Surfer. Aber das auch schon mittlerweile über 20 Jahre.


    Windige Grüße aus dem Süden....


    Hi,
    dann sind wir doch recht ähnlicher Meinung. Auf der Ostsee würde ich den 111er auch nicht mehr mit Segeln unter 5,3 qm fahren. Dann kommt das "kleine Besteck". Auf dem Binnensee , in recht böigen Bedingungen sieht das anders aus. Wie ich schon sagte, den 106er Tabou würde ich immer mit dem 102er Offroad vergleichen wollen, die gehören in eine Kategorie (wie auch der Fanatic Freewave). Wenn es nicht so extrem böig ist, könnte man sowieso zum Offroad 102 raten, weil der bei viel Wind eben alles ein wenig einfacher macht, so wie es auf dem Meer oder an der Küste ja auch die meisten tun würden.


    Gruß
    Stephan

  • Hallo,
    laufen die aktuellen Fanatic Freewave immer noch so hart im chop? Hatte mal einen 106er aus 2011, der hat mir bei Kabbel überhaupt nicht gefallen. Oder sind die neueren im speziellen der 95 Freeewave besser?


    LG


    cad184


    Bin letztes Jahr auf Karpathos den 96 und 106er bei Windstärken 6-8 bft gefahren. Beide als trifin und single fin. Der single fin sagte mir besser zu. Die trifin haben bestimmt in der Welle ihre Vorzüge. Ist aber wohl Geschmacksache, hat jeder anders empfunden. Aber beide kamen mir nicht zu hart vor, im Gegensatz zum 111er Offroad (wobei der ja eh zu groß war).
    Bin die älteren freewaves (2007-09), auch oft zu meinen El Yaque Zeiten dort gefahren, auch da kamen die mir nicht zu hart vor. Aber da war ich ja auch noch jünger :D


    Nachtrag.... es waren nicht die ltd Versionen, die sind bestimmt auch direkter und härter zu fahren.


    @Stephan... wie ist der 102er Offroad hinten mit Mittelschaufe, ähnlich wie beim 111er? Oder fährt man da entspannter.

  • den offroad 111 - der hat in Wirklichkeit 117 Liter Volumen - mit einem 4,7er Segel zu fahren ist schon ein bisschen optimistisch. Ich fahre auf meinem 102er Offroad als kleinstes Segel ein 5,4er Point 7 Sado. Wenn mir nach einem kleineren Segel zu mute Wäre, dann müsste ich mir von meinem Sohnemann dessen Starboard code 87 ausborgen. Ich will sagen, dass der 111er Offroad bei 4,7er Bedingungen sicher schon gut zu tun hat, wenn dann das Fahrfeeling hart ist, hat das nur begrenzt mit dem Board zu tun.

  • @Stephan... wie ist der 102er Offroad hinten mit Mittelschaufe, ähnlich wie beim 111er? Oder fährt man da entspannter.


    Ich fahre meinen 102er hinten auch nur mit einer Schlaufe und finde das ganz angenehm. Für meinen Geschmack vermittelt er ein ganz entspanntes und vor allem lockeres Fahrgefühl, er gleitet wie ein hovercraft, allerdings wird er nicht besonders schnell.

  • den offroad 111 - der hat in Wirklichkeit 117 Liter Volumen - mit einem 4,7er Segel zu fahren ist schon ein bisschen optimistisch. Ich fahre auf meinem 102er Offroad als kleinstes Segel ein 5,4er Point 7 Sado. Wenn mir nach einem kleineren Segel zu mute Wäre, dann müsste ich mir von meinem Sohnemann dessen Starboard code 87 ausborgen. Ich will sagen, dass der 111er Offroad bei 4,7er Bedingungen sicher schon gut zu tun hat, wenn dann das Fahrfeeling hart ist, hat das nur begrenzt mit dem Board zu tun.


    Stimmt, habe ich mittlerweile auch gemerkt, das mit den 117 ltr.. Und 4,7 war natürlich zu klein dafür. War aber nur ein Versuch, da ich kein anderes board dabei hatte. Deswegen habe ich mir die fanatics geliehen. Aber selbst mit 5,5 war mir das teilweise zu hart auf dem Offroad bei den Bedingungen (und das passt mir normalerweise super bei uns in D). Die freewaves haben einfach nen anderen shape und laufen da anders. Deswegen will ich die Offroads einfach nicht mit den freewaves vergleichen. Und bist den 111er mal mit Mittelschlaufe gefahren? Dann tu das mal, dann weisst was ich meine. Aber der 102er ist hinten ja schmaler und deswegen wohl auch anders zu fahren.


    Aber egal, freewave oder fremove hin oder her. Mir passt mein 106er 3S super als Abstufung zum 111er Offroad.

  • Moin! Welche Finnen fahrt ihr denn im Offroad mit Segeln von 7 oder 6m2? Habe auch einen und würde ggfs an der Finne noch was tun. Fahre hier mit ner 35er.


    Moin,
    im 111er habe ich eine Hurricane mit 36 cm für 6,7 drin. Wenn ich das 7,9er nehme, fahre ich eine 40er Hurricane.
    Kommt das 5,7er zum Einsatz (selten, da ich dann schon den 95er einsetzen kann, fahre ich eine 32er Gun Freeride von Gun.


    Gruß
    Stephan