Segelriss - Monofilmsegel nur Billigkrams ?

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  • Wenn dir ein Autohersteller versprechen würde, daß seine Reifen echte Gummireifen wären - könntest du dann erkennen, ob die Reifen gut oder schlecht sind??? Nein, weil du nicht weißt, was für Gummi!


    Da du die beim Segelbau eingesetzten Materialien offensichtlich noch nicht kennst, laß dir gesagt sein: Ezzy hat die langlebigsten Materialien von allen Segelherstellern.


    Das meint der absolute Ezzy-Fan

    Dr. Spin Out

  • Welche Materialien sollen das den sein???

    Wo werden die Segel produziert??

  • Da du die beim Segelbau eingesetzten Materialien offensichtlich noch nicht kennst, laß dir gesagt sein: Ezzy hat die langlebigsten Materialien von allen Segelherstellern.


    Das meint der absolute Ezzy-Fan

    Dr. Spin Out

    hmhm, ein bisserl leichter sind die Materialien aber auch bei Ezzy geworden. Aber bzgl. Langlebigkeit kann ich so unterschreiben - gilt aber in absolut gleichem Maß für Sailworks.

  • bei den ersten Fahrten ist mir noch aufgefallen, dass der Monofilm nicht unbedingt derselbe sein muss. Wenn ich zwei 2-3 Jahre vergleichbar genutzte Segel betrachte, dann knickt das eine wesentlich schärfer und spitzer, das andere weicher. Da gibt es wohl Unterschiede ... leider testet dies niemand

  • Das kann ich nicht in Jahren festmachen, ich habe Kleine Alte Segel +5 Jahre alt die sind wie neu da ich sie zwei mal in Jahr Fahre.

    Bei den Großen 7.8 und 8.6 bin ich froh wen die drei Saison halten.

  • Nun, es gab Jahre, da war man froh wenn die Segel auch nur eine Saison überstanden haben. Ich finde eine Saison sollte es schon überstehen - ich glaube da sind wir uns einig - ich erinnere mich noch mit Graus an die Masttaschen-Thematik von Pryde oder deren brechenden Lattenspanner oder auch die "wandernden" Ösen bei Gun - selbst Sailworks hatte mal ein echt fieses Problem mit den Carbon-Tubes.

    Ezzys waren stets auch nach einem Jahr hartem Leihmaterial-Betrieb praktisch als neuwertig zu verkaufen (seh die Dinger jetzt seit Jahren am Saisonende). Pryde konnteste dann größtenteils einheizen.

    Ich finde wenn ein oft genutztes Segel vier bis fünf Seasons übersteht kann man schon von außergewöhnlicher Haltbarkeit sprechen - viele Segel machen das nämlich nicht mit.

    Und hier stechen vor allem Ezzy, Sailworks und die frühen P-7 raus. Gab auch mal North-Jahre wo die Segel echt kugelsicher waren.

  • Haltbarkeit bei Segeln ist nicht an Jahren festzumachen, da die Nutzungshäufigkeit von Surfer zu Surfer extrem unterschiedlich sein kann. Was zählt sind m.M. nach die Sonnenstunden des Segels, wobei in Benutzung der Einfallswinkel steiler ist im Vergleich zum in der Sonne braten am Strand.

    Mein 4,7er Blade (meistgefahren) hier auf Tene nutze ich geschätzt (bei 50% Wind in 5 Monaten, die Hälfte 4,7 durchschn. 3 Stunden auf dem Wasser, liegt nie in der Sonne) 120 Stunden. Das schafft kein Segel eines Durschnittssurfers... Nun fahre ich das Teil schon den vierten Winter (ca. 480h!!!) und so ganz langsam wird das Material zw. den Kevlarfäden im Achterliek brüchig. Das hält mit etwas Tape oder einem Besuch bei Segel-Maik aber garantiert noch einen Winter.

    O.k. ein reines Monofilmsegel wäre jetzt sicher fertig... ;)

    Die Mindesthaltbarkeit von einer Saison ist deshalb schon sehr vage! Vor allem mit Seitenblick auf das typische Windsurfwetter in Deutschland. Da halten meine Segel ewig (4,7er Combat schon 9 Jahre)! ...und selbst da greife ich irgendwie fast jeden ordentlichen Windtag ab.


    Deshalb mein Tipp auch gerne hier nochmal: Nix in der Sonne liegenlassen - in den Schatten oder Abbauen!


    Zitat


    Gab auch mal North-Jahre wo die Segel echt kugelsicher waren.

    Ja, z.B. die Orbitals - aber da war die Haltbarkeit (neben sackschwer) eher ein Nachteil: Man musste sich noch länger mit den Dingern abmühen/rumärgern... :D