Wieviel Liter Reserve zum nach Hause dümpeln?

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    Na mach das hochwerfen mal mit einem größeren Slalomsegel .... Ausserdem gibt es Binnenspots wo der Wind mal auf die Schnelle von 6 auf quasi 0 runtergeht - da ist nix mehr mit Wasserstart.


    ...dann ist auch nix mehr mit Nachhausedümpeln!
    Ansonsten hatte ich Slalom nicht auf dem Schirm - denn da stellt sich die Frage nach Restvolumen eh nicht> ist ja genug vorhanden!
    Ja..und keine Startschot? (neidisch guck...)
    Aber hier kehrt sich der Spruch um: "Wer hat, der kann nicht!" :D

  • ...dann ist auch nix mehr mit Nachhausedümpeln!
    Ansonsten hatte ich Slalom nicht auf dem Schirm - denn da stellt sich die Frage nach Restvolumen eh nicht> ist ja genug vorhanden!
    Ja..und keine Startschot? (neidisch guck...)
    Aber hier kehrt sich der Spruch um: "Wer hat, der kann nicht!" :D


    Du weißt schon das Slalombretter ab ca 87 L anfangen. Selbst bei95 ist da noch kein restvolumen;) und da fährt man mit knapp 7m²

  • Quote

    Du weißt schon das Slalombretter ab ca 87 L anfangen


    Wenn die Gefahr besteht, dass nicht mal ein Leichtwindwasserstart geht, sind 87l-Slalomboards sicher nicht die erste Wahl - da muss es schon richtig kacheln. Das ist also etwas realitätsfern...
    Ich (76kg) hätte dann aber immer noch meine mind. 10l Restvolumen zum Dümpeln... und mit einem 7er Slalomsegel geht auch ein Leichtwindwasserstart.

  • Hallo Leute, darf ich mich mal einklinken? Ich würde mir gerne den JP Magic Ride Pro 103 zulegen! (Hatte zuvor den 119 L)

    Hab die gleiche Sorge, wenn am Lago mal der Wind schlagartig weg ist, ob dann der Schotstart noch funktioniert? Ich wiege 80 kg und nach meiner Rechnung wirds da ganz schön eng!!! Oder macht die Breite dieses Boards wieder einiges wett? Es heißt ja, bei diesen Shapes kann man ca. 15 Liter dazu rechnen im Vergleich zu den alten!

    Bin um jede Info dankbar!

    Christian

  • Schotstart mit wenig überschüssigem Volumen kann man üben...

    Wenn mir der Wind zum Wasserstart nicht mehr reicht kann ich zur Not mit einem125l Brett bei ca. 110kg Kampfgewicht (ohne Neo) einen Schotstart.

    Mit dem Schotstart gewinne ich zwar keinen Schönheitswettbewerb, aber ich komme auch noch mit einem 7,8er Warp aufs Brett und kann Heim dümpeln.

    Das ist reine Übungssache. Einfach mal bei wenig Wind, auf den See gehen und probieren.

    Beim Schotstart steh ich zwar bis zum Schienbein im Wasser, sobald dann aber etwas Zug im Segel ist und das Brett Fahrt aufnimmt taucht es auf.

  • Volumen bleibt Volumen. Aber 20 Liter Überschuss reichen aus, kann, wenn der Wind abstellt und die Windwellen bleiben sehr kippelig werden.

  • Aloha.

    Ich (85 kg) schaffe auf meinem 69er Manta (110 l) mit nem 7,1er Slalomsegel nen schotstart...bei glattem Wasser easy, bei Wind gerade knapp unterhalb der wasserstartgrenze aber noch übriggebliebener recht steiler windwelle musste ich mal von der DLRG ein bissel geschleppt werden bis der Wind so zunahm, dass wasserstart wieder ging...war echt blöd...Wind war leicht und böig, wasser sehr unruhig.

    Stand ich drauf drückten die böen aufs segel und ich wurde von den Wellen hin und hergedreht bekam den Lappen aber nicht in die Hand. Schwamm ich, kam keine böe und der chop machte es auch noch sau anstrengend, weil man das board immer wieder ausrichten musste...


    War keine coole Erfahrung...


    Von daher würde ich 20l+ in einem solchen Fall immer einhalten, wenn nicht gar, in meinem Fall, 25l ;-)

  • mark120db , was verstehst du unter 20L Überschuss Volumen ?

    Wenn jemand 80 KG hat + 20 KG Für Board ,Segel usw dann sind das bei einem 103L Board noch 3L Überschuss.

    Sorry, aber 20kg für Material? Das ist jetzt schon ein bisschen übertrieben, oder? (Board 6 + Segel 3 + Mast 3 + Gabelbaum 2 + Neo 1 + Trapez 1 = 16kg - grosszügig gerechnet) ok, vielleicht bei grossem Material kommen die 20kg hin, da hat man aber grundsätzlich auch genug Restvolumen. Man fährt aber ja nicht 8er Segel auf 100l sondern eher Segel bis 5.5.


    Ich (75kg) fahre 93l locker heim, manchmal sogar 78l, wenn der Wind stark nachgelassen hat (kein Gleitwind mehr und Sturmmaterial). Null Restvolumen bedeutet ja nicht, dass man sinkt. Sondern nur, dass die Füsse halt ein bisschen nass werden. Je weniger Restvolumen, desto breiter der Stand (z.B. Fuss generell vor dem Mastfuss lassen). Zudem kommt es auch darauf an, ob man in Salz- oder Süsswasser fährt. Salzwasser hat gefühlt mehr Auftrieb.

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • mark120db , was verstehst du unter 20L Überschuss Volumen ?

    Wenn jemand 80 KG hat + 20 KG Für Board ,Segel usw dann sind das bei einem 103L Board noch 3L Überschuss.

    Körpergewicht + 20l hab ich damit gemeint.

    Der Fall von PeeJott ist speziell, da die Slalom Boards vorne kaum Volumen haben, dann noch ein 7er Camber hochziehen, das ist unspaßig.

  • Moin,


    ich kann nur berichten mit knapp 90kg und einen Gecko112. Das Board hat gefühlt wenig Volumen, trotzdem auch mit 7,9er nocam easy schotzustarten.


    Die Volumenverteilung ist auch zum Dümpeln sehr gut geeignet, man kann beide Füße hinter dem Mastfuß belassen.


    Der Jp wird ähnlich sein, breiter ist trotz gleichem Volumen viel einfacher beim Schotstart, da das Deck auch sehr Flach ist.


    Natürlich kommt es auch auf einen selbst an, habe ich einen guten Gleichgewichtssinn, oder nicht?

    Und, naklar, Übung macht den Meister...


    Grüße

    teenie

  • ich muss immer am See nach Hause dümpeln. Viel höhe und Gleichgewicht und Nerven sind gefragt. Ich wiege 76kg und will nicht weniger als 130 l haben. Dann geht das noch relativ entspannt. In Spanien fahre ich auch 130 bei leichtwind.